Joshua Corin Herr, erbarme dich!

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Inhaltsangabe zu „Herr, erbarme dich!“ von Joshua Corin

"Wenn es einen Gott gäbe, hätte er mich aufgehalten."
Diese Nachricht steht über dem Portal einer Grundschule in Atlanta. Auf der Straße liegen die Leichen von vierzehn Männern und Frauen, alle schnell und präzise umgebracht. Zweifellos das Werk des Snipers Galileo. Er kann das Leben eines Menschen aus einer Entfernung von über hundert Metern mit einem einzigen Schuss beenden. Und das tut er auch.

Was Gott nicht schaffte, soll Esme Stuart jetzt richten. Sie war die beste Profilerin, die das FBI je hatte. Bis sie dem Job ihrer Familie zuliebe den Rücken gekehrt hat. Doch bei diesem Fall kribbelt es ihr wieder in den Fingern. Und als ihr ehemaliger Chef sie dann tatsächlich geradezu anfleht, ihm zu helfen, kann sie nicht Nein sagen. Denn noch ahnt sie nicht, wie gefährlich dieser Einsatz für alle Beteiligten werden wird.

'Herr, erbarme dich!' war ein netter Zeitvertrieb, konnte mich aber dennoch nicht richtig überzeugen.

— Zinu

Spannender und packender Thriller über einen Sniper der ganz Amerika in Atem hält. Lesenswert!

— Buecherseele79

Fazit: Ein durchaus gelungenes und vielversprechendes Debüt, das allerdings mit reichlich Toten bestückt ist. Wer sich hieran nicht stört, wird sich bei dem spannenden Auftakt der Serie mit der sympathischen Esme Stuart bestens unterhalten fühlen. Der 2. Band mit dem Titel „Tödliche Gebote“ erscheint im Juni 2012, den ich in jedem Fall lesen werde.

— Bellexr

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Untiefen

Ich hätte mir von diesem Buch mehr erhofft.

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  • Ganz nett, aber dennoch nicht richtig überzeugend

    Herr, erbarme dich!

    Zinu

    01. May 2016 um 14:40

    Für einen Thriller sind mir in diesem Buch zu viele Seiten im Plauderton gehalten. Zu oft kommen Stellen, an denen einfach nichts passiert. Es wird viel aus dem Familienleben von Esme erzählt. Zu viel, für meinen Geschmack. Doch als ich mich vom Gedanken das sollte doch eigentlich ein Thriller sein... etwas gelöst, und mich auf Esmes Gefühlswelt eingelassen hatte, konnte ich trotz allem ein paar unterhaltsame Lesemomente geniessen.Besonders gestört haben mich allerdings Wiederholungen wie «heiss, heiss», «kalt, kalt» oder «endlich, endlich» etc. Dies liess das Ganze irgendwie kindlich wirken und hat mich mit der Zeit im Lesefluss dann doch recht gestört. Auch dass die beiden Jacksons nicht verwandt sind war eigentlich bereits nach der ersten Erwähnung klar... Manchmal war ich sogar etwas verärgert, denn es schien so, als würde Corin seine Leser für begriffsstutzig halten.FazitHerr, erbarme dich! war ein netter Zeitvertrieb, konnte mich aber dennoch nicht richtig überzeugen.

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  • Ein gottloser Sniper treibt sein Unwesen in Amerika

    Herr, erbarme dich!

    Buecherseele79

    14. January 2016 um 12:48

    2 Polizisten werden zu einem toten Obdachlosen gerufen, kurze Zeit später sind nicht nur sie tot sondern auch der Zeuge der sie anrief. Als ein grösserer Suchtrupp der Polizei auftaucht sind auch diese kurze Zeit später tot- alle erschossen. Bei einem Feuerwehreinsatz stirbt ein ganzer Löschzug- ebenfalls alle erschossen. An den Schauplätzen wird immer ein Schuhkarton mit Sprüchen gefunden und der Sniper zitiert gerne Galileo Galilei, somit hat er seinen Spitzenamen "Galileo" weg. Tom vom FBI versucht mit seinem Task Force Team den Sniper zu schnappen was sich aber als sehr schweres Unterfangen herausstellt. Esme- seit 7 Jahren nicht mehr im FBI Einsatz, jetzt Mutter und Hausfrau vermisst ab und dann ihren Job und wird durch die Morde in den Medien aufmerksam. Sie reist zu Tom und seinem Team um ihm Hilfe bei der Auffindung von "Galileo" zu leisten und kommt seinem Schema auf die Spur- er schlägt immer da zu wo der demokratische Präsidentschaftskandidat Bob Kellerman als Nächstes auftritt. Nur knapp entgeht Esme einem Anschlag von "Galileo" und scheidet aus den Ermittlungen wieder aus. Dann gelingt Tom die Wahrheit über Kellerman herauszufinden und merkt- "Galileo" will dass Kellerman sich zu seiner Wahrheit bekennt, eine Wahrheit die Amerika nicht sehr gerne sieht. Und obwohl es ihnen gelingt "Galileo" zu erwischen kann er sich kurze Zeit später wieder befreien und begibt sich weiter auf seinen blutigen "Weg der Wahrheit"... mit Kellerman, Tom sowie Esme und ihre Familie als Ziel. Der erste Band von Joshua Corin hat mich ebenso gepackt wie sein zweiter Band. Die Thematik um Glauben und das verrückte Amerika kommt in diesem Buch sehr gut zur Geltung. Auch ist der Schreibstil flüssig und leicht zu verstehen, Esme und Tom sind mir sehr sympathisch. Atemlos wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und kann in diesem Fall eine Leseempfehlung aussprechen :)

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  • Rezension zu "Herr, erbarme dich!" von Joshua Corin

    Herr, erbarme dich!

    michael_lehmann-pape

    04. January 2012 um 13:47

    Unterhaltsamer und spannender Thriller An Toten lässt es Joshua Corin in seinem ersten Thriller nicht mangeln, beileibe nicht. Gleich dutzendfach und äußerst kühl lässt „Galileo“, der anonyme Scharfschütze, Angestellte des öffentlichen Dienstes ihrem Schöpfer gleich gruppenweise gegenübertreten. Nicht in seinen Augen übrigens, mit dem Schöpfer hat er es nicht so, aber in den Augen vieler der Opfer wohl schon, soweit Amerika eben ein Land ist, in dem Gott eine große Rolle spielt. Polizisten, Feuerwehrleute, Lehrer, FBI Agenten, nichts und niemand scheint vor ihm sicher, nichts und niemand hat lange Zeit auch nur den geringsten Anhaltspunkt. Nichts und niemand außer Esme vielleicht, Ex-FBI Agentin, nunmehr Ehefrau und Mutter, die ihrem ehemaligem Mentor Tom Piper bereitwillig zunächst zur Seite steht bei der Jagd auf den Killer. Zunächst jedenfalls, bevor sich ein erstes Mal die Ereignisse im Buch überschlagen werden. Denn der Killer verfolgt einen klaren Plan und wird offenkundig nicht ruhen, bevor seine Forderungen, die ihrem Adressaten bewusst vorenthalten wurden, nicht erfüllt werden. Trocken, in klarer Sprache und schnörkellos bringt Corin hierbei seine Geschichte voran. Er verzichtet dabei nicht auf die Darstellung des notwendigen Hintergrundes seiner Figuren und gräbt dabei durchaus auch mal tiefer in der Vergangenheit. Im Gegensatz zu manch anderem Thriller wählt Corin hierfür jedoch einen eher beiläufigen, jeweils in die voranschreitende Handlung eingebetteten Stil, der den roten Faden und das Tempo der Geschichte weder stört noch aufhält. Ein wohltuender Stil deshalb, weil in manch anderen Thrillern gerade die Darstellung der Figurenhintergründe doch oft zäh und langatmig Seite für Seite in Anspruch nehmen und dabei in Gefahr laufen, den Leser im roten Faden der Geschichte zu ermüden oder gar zu verwirren. Dies ist in „Herr Erbarme Dich“ nun wirklich nicht der Fall. Zudem versteht es Corin durchaus, Spannung zu erzeugen. Gerade da, wo „Galileo“ sich ganz offen zeigt (bei der Verfolgung einer jungen Journalistin durch San Franzisko und anderen Stellen im Buch). Offen, an belebten Orten und dennoch ist ein Entrinnen oft kaum möglich, diese Konstellation sorgt durchweg ebenso für Spannung wie die Kaltblütigkeit des Scharfschützen und die Neigung Corins, auch Sympathieträger im Buch keineswegs aus der Gefahrenzone zu entlassen. Überhelden, die kugelfest jeder Gefahr trotzen, finden sich im Buch nicht. Im Gegenteil, Menschen mit Schwächen, mit sich einmischenden Familien, mit nach außen aufrecht und sauber wirkenden politischen Apparaten, die hinter der Fassade so manches zu verbergen haben, tummeln sich fast im Buch. Natürlich legt Corin weder sprachlich noch inhaltlich Hochliteratur vor, auf der Ebene eines Unterhaltungsromans funktioniert sein Thriller jedoch durchaus über weite Strecken sehr gut. Dass das Motiv des Killers letztlich doch sehr konstruiert und weit hergeholt wirkt, gerade für europäische Leser, dass die großen Überraschungsmomente und inhaltlichen Wendungen weitgehend ausbleiben, das sind kleine Wehrmutstropfen, die das an sich anregende Lesevergnügen aber nur marginal stören. „Herr Erbarme Dich“ bietet solide und spannende Unterhaltung in einem gradlinigem und frischem Sprachstil, der auch das größte Massaker noch trocken und mit Galgenhumor vor die Augen der Leser führt. Mit (noch) leichten Schwächen, die aber dem guten Gesamteindruck nur wenig Abbruch zufügen.

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  • Rezension zu "Herr, erbarme dich!" von Joshua Corin

    Herr, erbarme dich!

    Natalie77

    25. December 2011 um 12:14

    Inhalt: Galileo wird der Serienkiller genannt, der in Atlanta 14 Menschen auf einmal getötet hat, alle mit einem Schuss in den Kopf. Hinterlassen hat er eine Nachricht: Wenn es einen Gott gäbe, hätte er mich aufgehalten. Tom Piper ist der leitende Beamte der Task Force und er ruft seine ehemalige Kollegin Esme Stuart an und bittet sie um Hilfe, aber sie möchte gar nicht denn vor einigen Jahren hat sie beschlossen sich um die Familie zu kümmern und nicht mehr Verbrechern hinterher zu jagen, aber Galileo ist einfach zu brutal und leider nicht dumm.... Meine Meinung: Herr, erbarme dich ist ein Thriller in dem die Morde zwar wohl mit "System" verübt werden, aber die Verbrechen selbst sind ruck zuck vorbei. Ähnlich wie bei einem Amoklauf, kommt der Täter, schießt etliche Leute um und geht wieder. Die Jagd beginnt und erstmal stellt sich die Frage nach dem Wieso, das ist auch überwiegend das Thema dieses Thrillers, den Täter zu verstehen, dazu kommt noch viel Familienleben von Esme Stuart und überhaupt die verschiedenen Beziehungen der Protagonisten untereinander. Herr, erbarme dich war unterhaltend, hat mich aber nicht vom Hocker gehauen und so wirklich mitgerissen auch nicht. Es war mir ein wenig zu trocken, zu...hmm.. schwer zu beschreiben, zu viel Theorie zu wenig Action so in etwa würde ich es ausdrücken. Es gab sogar einen Punkt wo mich nicht mehr interessiert hat wie Galileo zur Strecke gebracht wird, wenn überhaupt. Man erfährt viel über die Gründe warum Esme sich vom FBI verabschiedet hat und auch ihr hin und her gerissen sein zu Helfen. Trotzdem störte mich ein wenig Wiederholungen im Text oder in Sätzen zu lesen. Nebenher geht es um Religion und um Politik, aber das wird erst ziemlich zum Schluss ein Thema. Leider konnte mich Herr, erbarme dich! nicht so ganz überzeugen, aber es war ein netter Zeitvertreib.

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  • Rezension zu "Herr, erbarme dich!" von Joshua Corin

    Herr, erbarme dich!

    Bellexr

    07. December 2011 um 19:38

    „Wenn es Gott gäbe, hätte er mich aufgehalten“ . Ein toter Obdachloser in einem rosa Tüllkleid liegt auf einer Straße in Atlanta. Die Polizei eilt herbei und direkt in die Falle des Snipers Galileo. Gnadenlos erschießt er alle Beamten – vierzehn Menschen müssen sterben. In Amarillo/Texas sterben mehrere Feuerwehrleute bei einem Einsatz. Wieder hat Galileo zugeschlagen. Der Taskforce-Leiter des FBI’s, Tom Piper, bittet seine ehemalige Kollegin Esme Stuart um Hilfe. Esme ist vor sieben Jahren beim FBI ausgeschieden, hat geheiratet und ist Mutter einer kleinen Tochter. Sie erklärt sich bereit, als Beraterin das Team zu unterstützen und entdeckt recht schnell ein mögliches Motiv. Doch schon bald gerät die Profilerin selbst ins Visier des Killers und Galileo hat das Morden noch lange nicht beendet. . Joshua Corin steigt sofort in seinen Thriller ein und man findet sich schon nach wenigen Seiten mitten in einem Massaker mit vielen Toten wieder. Und es soll beileibe nicht das letzte Massaker bleiben, Leichen pflastern im wahrsten Sinne des Wortes den Weg des Snipers. So kann man sich auch niemals sicher sein, ob ein Mitwirkender, den man gerade kennen gelernt hat, im nächsten Kapitel nicht zu einem der Opfer von Galileo wird. Hier schöpft der Autor wirklich aus dem Vollen, ohne dabei jedoch zu blutrünstig zu werden. . Dem Motiv kommt Esme im Verlauf des Thrillers natürlich auf die Spur und wie sie die Zusammenhänge hierzu herstellt, wirkt zumeist gut durchdacht, wenn auch manchmal etwas um die Ecke gedacht. Allerdings macht diese Denkweise auch den Erfolg der Profilerin aus. Jedoch ist die Story an sich stellenweise schon etwas überzogen dargestellt und wirkt in ihrem Verlauf ziemlich unrealistisch. Klar, dies darf ein Thriller in gewisser Weise schon sein, doch die Vielzahl der Leichen und dieses sinnlose Morden war mir mit der Zeit dann doch ein wenig zu viel des Guten. . Der Schreibstil von Joshua Corin ist leichtfüßig, fesselnd und stellenweise etwas flapsig, was ich in manchen Situationen etwas unpassend fand. Jedoch gelingt es dem Autor mühelos, die Spannung fast durchgängig auf hohem Niveau zu halten und die Geschichte interessant zu gestalten, auch weil einem anfangs überhaupt nicht klar ist, warum Galileo so blindwütig mordet und hierbei absolut keine Gefühle zeigt. . Den Charakter von Esme beschreibt Joshua Corin durchaus facettenreich. Esme war sehr erfolgreich in ihrem Beruf und hatte schon einen fast legendären Ruf. Ihren Dienst beim FBI hat sie ihrem Mann zuliebe aufgegeben und lebt heute mit ihm und ihrer kleinen Sophie in Long Island. Ihr Leben läuft in geregelten Bahnen und sie scheint glücklich zu sein, bis der Anruf von Tom erfolgt. Anders sieht es da schon wieder bei der Charakterbeschreibung von Esmes Mentor Tom Piper aus. Obwohl es sich bei ihm ganz offensichtlich um einen sehr interessanten Charakter zu handeln scheint, wirkte er auf mich ziemlich blass und nicht so recht greifbar. . Fazit: Ein durchaus gelungenes und vielversprechendes Debüt, das allerdings mit reichlich Toten bestückt ist. Wer sich hieran nicht stört, wird sich bei dem spannenden Auftakt der Serie mit der sympathischen Esme Stuart bestens unterhalten fühlen. Der 2. Band mit dem Titel „Tödliche Gebote“ erscheint im Juni 2012, den ich in jedem Fall lesen werde.

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