Joshua Ferris Wir waren unsterblich

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Inhaltsangabe zu „Wir waren unsterblich“ von Joshua Ferris

«Ein phantastisches Debüt ... Furchtbar komisch, furchtbar und komisch.» (Nick Hornby)

Sie waren unsterblich - und Unsterblichkeit lebt sich nun einmal am besten in einer Top-Agentur in Top-Lage mit Blick auf den Lake Michigan.

Doch dann schwinden die Aufträge. Und mit ihnen die Blumen aus dem Foyer, die Gratisbagels am Morgen und die ersten Kollegen. Die Luft wird dünn im Großraumbüro. Dabei gibt es weitaus gewichtigere Probleme im Leben als die Angst um den Arbeitsplatz.

Joshua Ferris hat einen beklemmend aktuellen, einen hochkomischen und zugleich tragischen, einen wahren Büro-Roman geschrieben. Ein Buch für uns, denn Arbeit ist das halbe Leben. Wenn man welche hat.

«Fesselnd.» (ESQUIRE)

«Brillant.» (THE TIMES)

«Irrsinnig komisch.» (STEPHEN KING)

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    Wir waren unsterblich

    Babscha

    22. February 2018 um 01:17

    Abgebrochen nach einem Drittel. Wieso? Weil mich die überkandidelten Figuren einer in Auflösung befindlichen Chicagoer Werbeagentur irgendwann nur noch angenervt haben. Anstatt eine sich nach vorne entwickelnde story zu liefern lässt der Autor hier einen namenlosen, dort arbeitenden Marketingnachwuchsmann ohne jede erkennbare Struktur aus dem Büroalltag der ihn umgebenden Kollegen und Vorgesetzten erzählen. Und das ausschließlich in der ersten Person Plural, er selbst tritt nie in Erscheinung, alles ist eine inhomogene Masse aus Gelangweilten, Nervbolzen, Hybriden, Ängstlichen, Neidischen, Missgünstigen, Großkotzigen, Büroklatschtanten. Wir haben dies, wir meinen das, wir tun jenes. Kann man als Autor so machen, aber irgendwann muss sich die Geschichte mit Ausnahme des einzigen roten Fadens, nämlich dass es mit der Firma sukzessive bergab geht und die Belegschaft durch plötzliche Entlassungen seitens der Partner kontinuierlich ausgedünnt wird, auch mal weiter bewegen. Teilnahmslos blickt man als Leser auf eine Truppe so eingebildeter wie unsympathischer Werbefachleute, die sich gegenseitig permanent beobachten und ans Leder gehen. Das braucht man nicht zu lesen, das kennt man aus dem deutschen Büroalltag zur Genüge. Extrem selten, dass ich ein Buch nicht zu Ende bringe, aber hier war die Luft direkt komplett raus. Und Lesezeit ist eben auch extrem wertvoll.

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  • Rezension zu "Wir waren unsterblich" von Joshua Ferris

    Wir waren unsterblich

    Lax

    25. January 2011 um 23:09

    Die Büroarbeitswelt mit seinen Gerüchten, Tratsch, Affären, Kaffeepausen, Langeweile und der Angst sein Leben zu vergeuden, andererseits aber auch diesen Alltag durch eine Kündigung zu verlieren, behandelt Joshua Ferris in seinem fesselndem und unterhaltsamen Debütroman „Wir waren unsterblich“, der zudem mit einer ungewohnten, aber passenden Erzählperspektive überrascht. „Irgendwer sagt irgendwas beim Mittagessen...“ Und die Angestellten in einer Chigaoer Werbeagentur verbringen ihre Zeit damit, das Gerücht auszuschmücken, es zu verifizieren, weiterzuerzählen, „Das Reden war wie Grippe“, und nebenbei die Arbeit zu erledigen. Es gibt Kaffee, Gratsibagels, und Arbeit, doch die letztere wird bald weniger und damit beginnen die Kündigungen. „Auch wir dachten, wir wären unsterblich.“ Es sind erst die weniger bekannten Kollegen, die ihre Sachen packen müssen und aus dem Team verschwinden und er wird vergessen werden, es nicht mehr wert sein, über ihn zu lästern oder ihn aufzuhalten für ein Gespräch. Er gehört nicht mehr dazu. „Jetzt hatte sich eine Distanz zwischen uns ergeben.“ Und das Team wird weiter schrumpfen. Bald werden wir auch nicht mehr da sein, wir mit unseren Fehlern, unseren Schwächen, unseren witzigen Bemerkungen, wir mit unserer fehlerhaften Arbeit, wir, die Mutter des entführten Kindes, wir mit dem Krebs, der Affäre und der Depression. Joshua Ferris (geb. 1974) studierte Philosophie und Englisch an der Universität von Iowa und der University of California. Er schrieb zunächst Kurzgeschichten, bis er seinen ersten Roman „Wir waren unsterblich“ 2007 in den USA veröffentlichte. Das Buch wurde mit dem Hemingway Foundation PEN Award ausgezeichnet. Um den Leser, als ein Mitglied des vielschichtigen Büroteams an der Geschichte teilhaben zu lassen, aber auch die Austauschbarkeit eines jeden einzelnen Arbeitenden zu zeigen, verwendet Ferris oft die erste Person Plural als Erzähler der Geschichte. „Genau wie der Rest waren wir Schafe. Wir waren sie. Wir waren wir – wo wir doch so lange geglaubt hatten, eine Stufe weiter oben zu stehen.“ Es ist eine bitterkomische Geschichte verpackt im normalen Büroalltag. Dort kennt jeder jeden, wir wissen und beobachten, wer verheiratet ist, wer bald sterben wird, ein uneheliches Kind bekommt, doch in Wahrheit kennt kaum jemand seine Kollegen außerhalb der Wände, in denen zusammen gearbeitet wird. „...wurde ihr bewusst, wie wenig sie die Leben derer kannte, die unter ihr arbeiteten...“ Jeder Kollege, der entlassen wird, muss, „Spanisch den Flur runterlaufen“, wie ein Pirat, der über die Planke laufen muss. Wer seine Arbeit verliert, verliert sein Leben.

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  • Rezension zu "Wir waren unsterblich" von Joshua Ferris

    Wir waren unsterblich

    homi

    10. April 2010 um 06:53

    Ideale Geschichte um früh auf seine U-Bahn zu warten. Herrlich unaufregend, aber dafür eine schöne Alltagsgeschichte mit reichlich Protagonisten die im solidarischen Wir sprechen. Das führt dazu, dass man manchmal nicht ganz mitkommt wer nun wem die banale Geschichte erzählt. Am Ende gibts dann noch ein wenig Tiefgang mit Gänsehautfeeling. Ich fands schön weil es mal eine andere Geschichte vom Arbeitsleben ist...

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  • Rezension zu "Wir waren unsterblich" von Joshua Ferris

    Wir waren unsterblich

    Eimer

    30. September 2008 um 18:54

    Sehr unübersichtliches Buch. Wird erst gegen Ende etwas spannen. 1 Stern für den schrägen Humor.

  • Rezension zu "Wir waren unsterblich" von Joshua Ferris

    Wir waren unsterblich

    Tikki

    03. January 2008 um 13:12

    Dieses Buch hat mich nicht wirklich vom Hocker gehauen. Die Geschichte ist interessant, die Dinge, die passieren sind faszinierend, aber die Sprache des Autors ist anstrengend. Man blickt manchmal nicht richtig durch, wer gerade wem was erzählt, wann was passiert ist und wo man gerade in der Geschichte ist. Zum Verständnis: Die Geschichte wird kontiniuerlich erzählt, aber es werden immer wieder Geschichten zwischengeschoben oder über Dinge erzählt, die schon zwei Wochen her sind. Ich hätte es schöner gefunden, wenn die Geschichte strukturierter erzählt würde. Toll finde ich aber, dass am Anfang jedes Kapitels in Stichworten gesagt wird, was in dem Kapitel passieren wird. Man versteht zwar nicht wirklich was diese Schlagworte bedeuten sollen, aber wenn man das Kapitel dann liest, versteht man es. Ich habe etwa bis zur Hälfte des Buches gebraucht, um mich an die Sprache des Autors zu gewöhnen. Das hat mir keinen Spaß gemacht.

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