Joshua Foer

 4.7 Sterne bei 24 Bewertungen
Autor von Atlas Obscura, Moonwalking with Einstein und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Joshua Foer

Atlas Obscura

Atlas Obscura

 (16)
Erschienen am 16.10.2017
Alles im Kopf behalten

Alles im Kopf behalten

 (2)
Erschienen am 19.11.2012
Moonwalk mit Einstein

Moonwalk mit Einstein

 (1)
Erschienen am 23.03.2011
Moonwalking with Einstein

Moonwalking with Einstein

 (5)
Erschienen am 06.03.2012

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Lesemietzes avatar

Rezension zu "Atlas Obscura" von Joshua Foer

Ein Buch welches die Reiselust weckt
Lesemietzevor 3 Monaten

Atlas Obscura bringt einen an Orte, die man gar nicht so leicht findet und die Besonderheiten aufzeigt. Ein Reiseführer der anderen Art. Obwohl man dieses Buch nicht als solchen benutzen sollte. Man sollte sich wenn genau informieren ob die Orte überhaupt zugänglich sind und wenn was damit verbunden ist.
Viele Orte mit Bildern und richtig interessanten Informationen. Vieles ist dabei, was man auf den ersten Blick nicht als vielversprechend finden würde, aber dank der Hintergrundinformationen und den Bilder, stellt man schnell fest das ein besuch lohnenswert ist. Einiges davon würde auch nicht im üblichen Reiseführer stehen. Und es sind Orte dabei, die ich so nie auswählen würde. Religöse Stätten, ungewöhnliche Museen oder einfach die Natur an sich, die einen zum staunen bringt.

Ich blätter immer mal wieder durch dieses Buch durch und entdecke immer wieder tolle Sachen und würde direkt meine Tasche packen und durch die Tür spazieren zu meinem nächsten Reiseziel.
Zudem ist das Buch sein Geld Wert da es sehr hochwertig ist. Schon allein der Schutzumschlag gefällt mir außerordentlich gut.
Für Weltenbummler genau das richtige Buch.

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meggies_fussnotens avatar

Rezension zu "Atlas Obscura" von Joshua Foer

Eine obskure Reise um die Welt
meggies_fussnotenvor 10 Monaten


Unsere Erde hat viel reizvolles zu bieten. Lange Sandstrände, die zum Urlaub einladen, hohe Berge, die eine fantastische Aussicht bieten. blaue Seen, romantische Landstriche. Doch auch von Menschenhand geschaffenes ist sehenswert: die Freiheitsstatue, der Eiffelturm, Museen, Gärten und vieles mehr. 


Und doch gibt es so einige Orte auf der Welt, die nicht nur sehenswert sind, sondern auch skurril, bizarr, ungewöhnlich, fantastisch, ekelerregend, mysteriös, unterhaltsam oder einfach mit der Frage verbunden: Was will uns der Erbauer damit wohl sagen?


Die Autoren Joshua Foren, Dylan Thuras und Ella Morton haben genau diese Orte zusammengetragen. Heraus kam dabei ein "Atlas Obscura", eine Karte mit obskuren Orten, die man in einem normalen Reiseführer wahrscheinlich nie zu Gesicht bekommen würde.


Dabei ist der "Atlas Obscura" in die verschiedenen Kontinente eingeteilt. Wir beginnen in Europa, siedeln dann über nach Asien, Afrika und Australien und Ozeanien, machen weiter in Nord- und Südamerika und landen letztendlich in der Antarktis.


Neben bekannten Sachen wie z. B. der schon oft erwähnte Rakotzbrücke in Gablenz/Sachsen (siehe Bild oben) sind es aber definitiv die unbekannten Orte, die eine Faszination ausüben. So war mir nicht bekannt, dass es in Niedersachsen, genauer in Herzberg am Harz eine Einhornhöhle gibt, die deshalb nach den Fabelwesen benannt ist, weil die damaligen Entdecker die dort gefundenen Knochen erst dem Einhorn zuordneten und damit sicher waren, die Existenz der scheuen Tiere nachgewiesen zu haben. Erst später fand man heraus, dass die Knochen von Löwen und Höhlenbären stammten. Doch die Vorstellung an sich ist schon sehr romantisch.


Begeben wir uns nach Großbritannien, erwarten uns auch dort enorm skurrile Dinge. Hier z. B. die Hundeselbstmord-Brücke in Dumberton, West Dunbartonshire. Irgendetwas an dieser Brücke bringt die Hunde dazu, hinunterzuspringen. Seit den 1960er Jahren sind schon über 50 Hunde zu Tode gekommen. Der Verdacht liegt auf dem Geruch der Nerze, die die armen Hunde um den Verstand bringt. Die Brücke kann besichtigt werden, Hunde sind dort jedoch verboten.


In Asien gibt es ja schon einige Bräuche, die seltsam sind, aber wir wissen ja, es gibt immer etwas, dass das Unvorstellbarste toppen kann. Elefantenpolo ist dabei noch das harmloseste, das größte Buch der Welt ist schon interessanter. Es befindet sich in Mandalay und besteht aus 729 Marmortafeln, die jeweils 1,50 Meter hoch sind und mit bis zu 200 Zeilen versehen sind. In Japan, genauer in Tokio gibt es einen Altar, der erschlagenen Insekten geweiht ist und in Mimizuka, Kyoto gibt es einen Hügel, der aus abgeschlagenen Ohren und Nasen besteht. 


Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und der verrücktesten Orte. Hier findet man nicht nur das größte Garnknäuel der Welt, sondern auch den Club33, gegründet von Walt Disney. Man findet ihn in Anaheim im Disneyland, genauer jedem den Ausgang der Fluch-der-Karibik-Themenfahrt. Ein Club, in dem man nur hineinkommt, wenn man 25.000 Dollar Aufnahmegebühr und 10.000 Dollar Jahresgebühr bezahlt. Walt Disney selbst hat diesen Club nie gesehen, weil er vor Vollendung starb.
In Seattle lebt unter der Aurora Bridge ein Troll. Zwar aus Beton, doch überaus beeindruckend, da 5 1/2 Meter hoch. Das Besondere an ihm, man darf auf ihm herumklettern. 


Dies sind nur ein paar Beispiele der unzählig aufgelisteten Dinge. Entweder von Menschenhand geschaffen oder von der Natur. Dabei sind es auch vielen exzentrischen Menschen zu verdanken, dass wir uns Orte anschauen können, die man sich eigentlich nicht vorstellen kann. Gärten, die mit schaurigen Statuen aufwarten, Schlösser, die von einer Person gebaut wurden und bis heute noch nicht abgeschlossen sind. 


Aber auch die Natur bietet ein Schauspiel der besonderen Art. Grüne oder rosane Seen, deren Farbe den dort lebenden Algen geschuldet ist. Bergformationen, die die Fantasie anregen oder Pflanze, die an den unmöglichsten Stellen wachsen.


Unsere Erde ist ein faszinierender Ort mit undenkbar vielen Möglichkeiten. Und ich gehe davon aus, dass noch längst nicht alles entdeckt wurde. Vielleicht sammeln die Autoren weiter und es gibt einen weiteren Band, in welchem die Wunder der Erde aufgezeigt werden.


Ich habe mir so einige Dinge ausgesucht, die ich besuchen werde, gerade was Europa anbetrifft. Denn hier gibt es mehr zwischen Himmel und Erde, als die Schulweisheit sich träumen lässt. 


Fazit:
Eine obskure Karte unserer Welt.

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Blacksallys avatar

Rezension zu "Atlas Obscura" von Joshua Foer

Der perfekte Reiseführer
Blacksallyvor 10 Monaten


Meine Meinung
Ich liebe es zu Reisen und viele neue Orte in der Welt kennen zu lernen, weshalb dieses Buch schon bei der Verlagsvorschau auf meiner Wunschliste landete. 


Zu aller erst möchte ich sagen, das das Buch wirklich sehr hochwertig gearbeitet ist. Es ist ein Hardcover mit einem Schutzumschlag, den man auch abmachen kann. Da man auf dem Cover bereits Längen- und Breitengrade erkennen kann, weiß man sofort das es sich um eine Art Reiseführer handelt. Ich persönlich finde das Cover zum Buch unglaublich passend.


Da ich jemand bin, der gerne auch mal weiter weg fährt zum Fotografieren, dachte ich, dieses Buch wäre das richtige - und das ist es auch. 
Ich bin begeistert von der Vielfalt der gezeigten Orte, den Bildern, die alles genau zeigen und den vielen Informationen die man zu den einzelnen Orten bekommt. 
Man bekommt mit dem Atlas Obscura sehr viele Orte gezeigt, die man so vielleicht niemals gesehen hätte. Museen, die nicht unbedingt in Reiseführern stehen, Orte, die eine tolle Hintergrundgeschichte haben, aber an denen man wohl teilnahmslos vorbei gegangen wäre und wunder der Natur. 


Ich persönlich bin auch jemand, der dieses Buch nicht Land für Land durchkämmt, sondern ganz willkürlich aufschlägt und sich dann über die Orte informiert. Es gibt in dem Buch keinen Kontinent der vergessen wurde, wobei Europa und die USA wohl den meisten Platz einnehmen. Ich persönlich finde das aber nicht schlimm, denn gerade Europa hat wundervolle Sehenswürdigkeiten, die gar nicht so weit weg sind. 


In Zukunft werde ich dieses Buch wohl noch oft zur Hand nehmen, ich wurde auch bereits von vielen Gästen darauf angesprochen, da wir es dekorativ in unserem Wohnzimmer ausgestellt haben. Alle waren bisher begeistert und ich kann diese Begeisterung nur teilen.


Autoren
Joshua Foer ist Mitgründer und Chefredakteur von AtlasObscura.com. Sein erstes Buch »Moonwalk mit Einstein« war ein internationaler Bestseller, der in 33 Ländern erschien. Er arbeitet außerdem als freier Journalist u.a. für die New York Times, Washington Times, The New Yorker, National Geographic und Slate.


Dylan Thuras ist Mitgründer und Kreativdirektor von AtlasObscura.com. Als erfolgreicher Vortragsredner ist er bereits bei SXSW und Applied Brilliance aufgetreten. Er ist der Autor von »Curious Expeditions«, einem Buch über seine einjährige Reise durch Osteuropa, und verantwortet neben seiner Arbeit bei AtlasObscura die Reihe »World of Wonders« bei Slate.


Ella Morton stammt aus Australien, lebt in New York City und beschäftigt sich als freie Autorin am liebsten mit seltsamen und abseitigen Dingen. Sie schreibt neben ihrer Arbeit bei AtlasObscura regelmäßig Beiträge für CNet und Slate und ist die New-York-Korrespondentin für Rocketboom, einen der erfolgreichsten Videoblogs der Welt.


Fazit
Ein Buch, das man als Reisebegeisteter Mensch einfach besitzen muss, ich habe hiermit ein Nachschlagewerk gefunden, das ich immer wieder gerne zur Hand nehme.

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