6 Jahreszeiten

von Joshua McFadden und Martha Holmberg
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6 Jahreszeiten
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Kreative Rezepte für alle Hobbyköche, die sich auf Regionales konzentrieren und neue Anregungen suchen

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Inhaltsangabe zu "6 Jahreszeiten"

Vier Jahreszeiten kennt jeder – der Koch und Gastronom Joshua McFadden aber erweitert die klassische Einteilung um zwei weitere: Frühsommer und Spätsommer.
Er zeigt Ihnen in diesem Kochbuch, wie Sie jedes Gemüse zur optimalen Zeit verarbeiten, damit es seinen vollen Geschmack entfalten kann. Die sechs Jahreszeiten bilden auch die Kapitel des Buches, und jedes Kapitel beginnt mit Rezepten, die das frische Gemüse roh verarbeiten, zum Beispiel in einem Artischockensalat mit Kräutern, Mandeln und Parmesan. In den folgenden Rezepten kommt Hitze ins Spiel – es wird gegrillt, gedämpft, geschmort, gedünstet und sautiert.
McFadden beschäftigt sich intensiv mit jeder Gemüsesorte und ihren Vorzügen in den einzelnen Jahreszeiten, gibt viele praktische Tipps und regt so dazu an, die über 200 wunderbaren Rezepte – mal vegetarisch, mal mit Fleisch oder Fisch – zu Hause auszuprobieren.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783742304391
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:riva
Erscheinungsdatum:16.04.2018

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    Haverss avatar
    Haversvor einem Monat
    Kurzmeinung: Kreative Rezepte für alle Hobbyköche, die sich auf Regionales konzentrieren und neue Anregungen suchen
    Salat, Gemüse, Früchte in Hülle und Fülle

    Joshua McFadden, Koch und Restaurantbetreiber, ist als „Gemüseflüsterer“ bekannt. Aufgewachsen in Wisconsin, einem landwirtschaftlich geprägten Bundesstaat der USA, gilt sein besonderes Augenmerk den verschiedenen Gemüsesorten, wobei die italienischen Einflüsse seiner Rezepte unverkennbar sind.

    Für sein Kochbuch „6 Jahreszeiten“ hat er dem bekannten „Frühling, Sommer, Herbst und Winter“ noch den Früh- sowie den Spätsommer hinzugefügt. Meiner Meinung nach eine Entscheidung, die jeden Gemüseliebhaber freuen wird, denn gerade das sind die Zeiten, in denen die Natur erntemäßig explodiert und man kaum weiß, was man mit der Vielfältigkeit des Angebots küchentechnisch anstellen soll. Außerdem gewährleistet die Einteilung in sechs Jahreszeiten den optimalen Erntezeitpunkt, der zum einen für eine unglaubliche Geschmacksfülle, zum anderen dafür sorgt, dass wir uns stärker auf die regional verfügbaren Produkte konzentrieren.

    Der Aufbau des Kochbuchs orientiert sich logischerweise genau an diesen Jahreszeiten, Frühling, Frühsommer, Hochsommer, Spätsommer, Herbst und Winter und überrascht mit einer Fülle von kreativen Kombinationen, die ich so noch nicht gegessen habe: Kartoffel-Blumenkohl-Salat mit Oliven, Feta und Rucola beispielsweise. Klingt auf den ersten Blick ungewöhnlich, schmeckt aber durch die Kombination verschiedener Aromen absolut genial. Die Zubereitung wird Schritt-für-Schritt anschaulich und gut nachvollziehbar beschrieben, abgerundet wird das Rezept durch ein appetitanregendes Foto.

    Abgerundet werden die Rezepte durch einen vorangestellten „Theorieteil“, in dem es Hinweise und Tipps zur Vorratshaltung und Würze gibt.

    Die Rezepte sind durch die detaillierten Beschreibungen leicht nachzukochen, die Zutaten durch die Orientierung an den Erntezeiten überall erhältlich – ein großes Plus für alle Hobbyköche, die nicht durch die verschiedensten Delikatessenläden wandern wollen, um Exotisches zu besorgen. Ein absolut empfehlenswertes Kochbuch mit Schwerpunkt auf vegetarischen Rezepten, das in keiner Küche fehlen sollte!

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    sabatayn76s avatar
    sabatayn76vor 4 Monaten
    Auf einfache Weise regional kochen

    Joshua McFadden startet sein Kochbuch mit einer persönlichen Geschichte aus seiner Kindheit und erklärt zudem, wieso er sich entschlossen hat, sein Buch nicht nach vier, sondern nach sechs Jahreszeiten zu gliedern:

    ‚Winter, Frühjahr, Sommer und Herbst geben nicht adäquat wieder, was sich wirklich auf den Feldern abspielt [...]. Bei mir gliedert sich der Sommer in drei Abschnitte, denn im Sommer spielt die Musik: Alle paar Wochen haben andere Gemüsefamilien Saison, man könnte fast von Mini-Jahreszeiten sprechen.‘ (Seite 13)

    Im Anschluss gewährt der Autor Einblicke in seinen Vorratsschrank und stellt zudem Rezepte zum Anreichern, Intensivieren etc. von frischem Gemüse vor, die gut vorzubereiten sind, so dass man sie stets vorrätig haben kann.

    Ich finde das Buch eine tolle Idee für regionale Küche, denn man kann sich beim Durchblättern einfach von den aktuell erhältlichen Gemüsesorten inspirieren lassen und findet direkt passende Rezepte. Dabei finden sich nicht nur reine Gemüsegerichte, sondern auch Rezepte für eingeschworene Fleischesser.

    Die Gemüsesorten selbst sind nicht exotisch, sondern alles Sachen, die man problemlos überall kaufen kann. Auch die restlichen Zutaten sind nicht allzu ungewöhnlich bzw. lassen sich ohne Weiteres austauschen, z.B. koscheres Salz gegen normales Salz. Der Autor selbst schlägt außerdem vor, dass man sich nicht streng ans Rezept halten muss/sollte, sondern experimentieren und ausprobieren kann.

    Beim Lesen und Durchblättern merkt man, dass der Autor über seine große Leidenschaft schreibt, dass er fasziniert von exquisiten Zutaten ist und dass er weiß, wovon er spricht. Und so machen seine Rezepte und die dazugehörigen Fotos große Lust auf Kochen und Schlemmen. Die Fotos sind dabei besonders ästhetisch, und Zutaten, Zwischenschritte und das Endergebnis werden appetitlich und appetitanregend präsentiert.

    Die Anleitungen zum Vorbereiten und Kochen sind leicht verständlich und detailliert, so dass alles, was ich ausprobiert habe, sehr gut gelungen ist.

    Sehr schön hätte ich noch eine Kennzeichnung gefunden, ob es sich um ein vegetarisches oder veganes Gericht handelt, weil es meine Entscheidung, was ich kochen kann und will, leichter macht.

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