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Aleshanee

vor 1 Monat

(8)

Während Jack Brandt mit seinen anderen totgeweihten Crewmitgliedern auf seiner einsamen Mission auf Aliens stößt, ist auf seinen Heimatkolonien im wahrsten Sinne des Wortes der Teufel los. Es bahnt sich eine große Katastrophe an und das Ermittlerpaar Pascal und Thisbe kommen mysteriösen Machenschaften auf die Spur, die gigantische Ausmaße annehmen.

Der Autor legt hier ein großes Tempo vor und glänzt mit originellen und überraschenden Ideen! Den Aufbau hat er sich beibehalten: die Geschichte wird wieder aus den Perspektiven von Jack und Pascal im Wechsel erzählt. Noch wird nicht klar, wie das alles im Großen zusammenhängt, doch es klärt sich immer mehr auf - wobei natürlich wieder neue Fragen aufgeworfen werden.

Jack war mir ja schon im ersten Teil sehr sympathisch und auch hier glänzt er mit sehr menschlichen Zügen, die ihm und seiner Crew nicht nur einmal das Leben retten. Neue Entdeckungen, erste Kontakte mit den Locusts, das alles mit spannenden Erlebnissen verbunden und atemberaubenden Verfolgungsjagden, bei denen man kaum zur Ruhe kommt!
Pascal und Thisbe sind mittlerweile durch ihre ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden auf etwas gestoßen, was sie den Hintergründen der Massenentführung bzw. dem Verschwinden der vielen tausend Menschen etwas näherbringt. Auch wenn es sich Pascal selbst noch nicht so recht logisch erklären kann, scheint er einigen mit seinen Nachforschungen zu nahe zu kommen.
Da der Fokus hauptsächlich auf den vielen Aufsehen erregenden Zwischenfällen liegt, konnte ich über die Charaktere noch nicht viel mehr erfahren, aber da die Reihe ja noch einiges zu bieten hat, hoffe ich dort auf noch mehr.

Außerdem gibt es immer wieder einen Einblick in andere Geschehnisse auf oberster Ebene, die zeitgleich einen einschneidenden Einfluss auf die Missionen nehmen und man fühlt sich immer mittendrin und kommt der Aufklärung näher und näher.

Für Science Fiction Fans ist es auf jeden Fall ein aufregendes und realitätsnahes Spektakel, denn die vielen technischen Details der Raumschiffe, der Gefechte und der Berechnungen sämtlicher Angriffe und Manöver sind sehr detailliert ausgeführt. Für mich war das an manchen Stellen etwas zuviel, denn ich habe nicht immer alles verstanden, was dann etwas anstrengend war. Die Taktiken nachzuvollziehen ging da manchmal etwas über meinen Vorstellungshorizont :D

Trotzdem sind die ganzen Hintergründe und aufgeworfenen Fragen absolut spannend und vor allem die Aufklärung mit großen Überraschungen verbunden. In sich stimmig und mit viel Potenzial, was hinter dem ganzen steckt, hat es mich jedenfalls mitgerissen und mit viel Neugier und einem dicken Cliffhanger am Ende stehen lassen!

Am Schluss gibt es wie auch im ersten Band eine ausführliche Version der Zeitlinie, die einen Überblick der Ereignisse von 2038 bis zum Jahr 2333 gibt und ein Glossar mit den Erklärungen zu den technischen Details und ein Personenregister.

© Aleshanee
Weltenwanderer

Behemoth 2333

1 - Das Jupiter Ereignis
2 - Der Hyperraum Krieg
3 - Das Herz der Finsternis
4 - ?

Autor: Joshua Tree
Buch: Behemoth 2333 - Band 2: Der Hyperraum Krieg
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