Rift: Der Übergang

von Joshua Tree und Pascal Wokan
4,4 Sterne bei10 Bewertungen
Rift: Der Übergang
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Spannend, einfach nur toll

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Das Cover muss ich noch erwähnen ... es ist einfach WOW, es zeigt genau, was oder wer in der Geschichte aufeinandertrifft

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Inhaltsangabe zu "Rift: Der Übergang"

Durch den Rift
In den Kampf
Gegen Engel und Dämonen
Wenn Welten kollidieren

Der Abschlussball ihrer High School endet für Megan und Freddy in einer verhängnisvollen Begegnung. Statt den Abend wie geplant zu feiern, betritt ein Dämon ihre scheinbar heile Welt und sie werden in einen Strudel aus Enthüllungen und Katastrophen gezogen, der sie unaufhaltsam in die Tiefe reißt. Währenddessen versuchen Vidmond und Aldora, zwei Dämonenjäger einer uralten Kaste, einen Krieg der Dimensionen zu verhindern. Doch als die beiden Welten sich kreuzen entbrennt ein Kampf zwischen den Realitäten, der sich nicht mehr aufhalten lässt. Höhere Mächte haben ihre Hände im Spiel – einem Spiel, das gerade erst begonnen hat...

Zwei Welten – zwei Autoren
Urban Fantasy trifft Steampunk

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B0775PJNQZ
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:294 Seiten
Verlag:
Erscheinungsdatum:03.11.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    bea76s avatar
    bea76vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend, einfach nur toll
    Was für ein tolles Buch!

    Wie fange ich an??


    Also ich habe bereits von beiden Autoren Bücher gelesen und fand sie toll, sie waren spannend und fesselnd.


    Und nun haben wir mit diesem Buch einen Mix aus beiden Autoren, was soll ich sagen es ist einfach nur klasse geworden.
    Es hat alle wunderbaren Eigenschaften die man sich wünscht, fesselnd, spannend, mitreissend usw. 
    Wenn man sich das Cover ansieht muss man einfach zugreifen, es ist total schön.
    Wenn man einmal angefangen hat es zu lesen, kann man echt nur schlecht wieder aufhören, heisst es ist wirklich super geschrieben. Ich liebe es einfach, wenn ich so in ein Buch eintauchen kann.


    Vielen Dank hierfür.

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    GabiRs avatar
    GabiRvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Das Cover muss ich noch erwähnen ... es ist einfach WOW, es zeigt genau, was oder wer in der Geschichte aufeinandertrifft
    Das Zusammentreffen ist spannend

    So haben sich weder Freddy noch Megan den Abschluss der High School vorgestellt. Statt auf dem Ball zu feiern, erleben sie eine Katastrophe nach der anderen, geraten in eine andere Welt und nebenbei sich etwas näher.
    Was Aldora und Vidmond, Kleriker auf der anderen Seite des Überganges, nicht dürfen, sollen, kennen. Sie sind nur leere Gefäße, die Aufgaben zu erfüllen haben.
    Das Zusammentreffen ist spannend, aufreibend und (hoffentlich) noch nicht beendet.


    Mit Pascal lernte ich einen neuen Schriftsteller kennen, wofür ich ja immer offen bin und ich muss sagen, was er so von sich gibt in Rift, gefällt mir, gefällt mir sehr. Er schreibt flüssig und  konnte mir die Welt Jenseits des Rifts nahe bringen. Danke dafür.
    Gelesen hatte ich dagegen schon von Joshua Tree, wenn auch anscheinend noch lange nicht genug, denn anfangs hatte ich ihm die Welt Jenseits zugedacht, sorry nochmal dafür. Auch sein Stil hat mich erneut begeistert, sodass ich nun auch ganz gespannt auf eine (baldige) Fortsetzung von Rift warte.

    Dann von Anfang an mit der richtigen Zuordnung. Aber auch mit dem "falschen" Gesicht des Autors im Kopf bei den ersten Kapiteln war das Buch einfach genial und ich konnte fast nicht aufhören zu lesen, denn egal, wer welche Welt "übernommen" hat, die beiden Welten passen zusammen, ebenso wie die Autoren, wie im Anhang nachzulesen ist, der durchaus auch sehr lesenswert ist, also nicht zu früh zuklappen.

    Apropos lesenswert, Fans der beiden Autoren werden eh kaufen, aber auch an alle anderen Fantasyfans geht meine Leseempfehlung.

    Das Cover muss ich noch erwähnen ... es ist einfach WOW, es zeigt genau, was oder wer in der Geschichte aufeinandertrifft .... Hell und Dunkel, Gut und Böse, Engel und Teufel .... zeigt aber auch, dass nicht alles verloren ist. Meine Hochachtung an die Designerin.

    Alles in allem fünf Chaospunkte wert, aber ihr wisst ja, dass ich gerne noch auf eine Steigerung warte bei mir bis dato unbekannten schreibenden Menschen, daher belasse ich es bei Vieren.  Aber echt nur, weil ich auf Fortsetzung hoffe.

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    Cornelia_Ruoffs avatar
    Cornelia_Ruoffvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Faszinierend!
    Faszinierende Settings

    „Rift: Der Übergang“ von Joshua Tree und Pascal Wokan


    1. Klappentext


    Durch den Rift In den Kampf gegen Engel und Dämonen Wenn Welten kollidieren 

    Der Abschlussball ihrer High School endet für Megan und Freddy in einer verhängnisvollen Begegnung. Statt den Abend wie geplant zu feiern, betritt ein Dämon ihre scheinbar heile Welt und sie werden in einen Strudel aus Enthüllungen und Katastrophen gezogen, der sie unaufhaltsam in die Tiefe reißt. Währenddessen versuchen Vidmond und Aldora, zwei Dämonenjäger einer uralten Kaste, einen Krieg der Dimensionen zu verhindern. Doch als die beiden Welten sich kreuzen, entbrennt ein Kampf zwischen den Realitäten, der sich nicht mehr aufhalten lässt. Höhere Mächte haben ihre Hände im Spiel – einem Spiel, das gerade erst begonnen hat... 

    Zwei Welten – zwei Autoren Urban Fantasy trifft Steampunk

    2. Zum Inhalt


    Joshua Tree und Pascal Wokan entführen uns in „Rift“ in zwei Parallelwelten, das Diesseits und das Jenseits. Besonders reizvoll daran ist, dass das Diesseits der Urban Fantasy entspringt und das Jenseits dem Steampunk zugerechnet werden kann.

    Beide Welten fürchten den gleichen Feind. Letztendlich ist es der Kampf des Bösen gegen das Gute. Mit anderen Worten ist es der Kampf der Kardinalsünden gegen die Kardinaltugenden. Es geht um Leben und Tod. Wir treffen auf Wesen der Hölle.

    Es geht aber auch um die Schicksale von den zwei Klerikern Aldora und Vidmond aus der Welt jenseits des Rifts und den zwei Abiturienten Megan, der Ballkönigin und dem Nerd Freddy aus dem Diesseits.

    Ich fand die Idee sehr interessant, Ich stellte mir aber zugleich die Frage: Zwei unterschiedliche Fantasyrichtungen in einem Buch von zwei Autoren, klappt das?

    $/5 Punkten

    3. Protagonisten


    Hier spielt Joshua Tree mit den Klischees. Der Nerd und die Ballkönigin. Aber aus dem Klischee wird eine Heldenreise. Durch die Konfrontation mit den Höllenwesen, wurden Megan und Freddy aus ihrer Wohlfühlzone katapultiert. Und nun wachsen beide aneinander und an der Situation.

    Die Charaktere entwickeln sich. Im Codex der Kleriker stehen Gehorsamkeit und keine Emotionen zuzulassen, an oberster Stelle. Nun sind sie aber im viktorianischen London. Alles ist anders. Bleibt ihre Welt die Gleiche?

    Die Autoren haben die personale Erzählweise gewählt und wechseln in jedem Kapitel nicht nur die Erzählperspektive, sondern auch das Setting. Der Leser ist ständig gefordert.

    5/5 Punkten

    4. Sprachliche Gestaltung



    Joshua Tree hat die diesseitige Realität übernommen. Seinen Schreibstil empfinde ich als emotionaler und humorvoller. Allerdings liegt das hier sicherlich auch an den Welten und Protagonisten.

    Pascal Wokan hat den Part des Jenseits geschrieben. Seine Worte klingen nüchterner. Allerdings wäre es auch unstimmig, Kleriker, die Gefühle unterdrücken und gehorchen, einen ironischen oder humorvollen Dialog führen zu lassen, der noch dazu sehr gefühlvoll ist. Und genau das unterstreicht noch einmal die Unterschiede der Welt.

    Auch als die Handlungsstränge zusammen kommen, ergibt sich ein harmonisches Muster.

    Allerdings waren mir die Kapitel zu lang. Man lässt sich in jedem Kapitel neu auf das andere Setting und die Perspektive ein. Es erfordert eine hohe Aufmerksamkeit. Es ist, wie zwei Bücher parallel zu lesen, deren Inhalt sich zwar ähnelt, aber doch in vieler Weise unterscheidet. Genau auf diese Unterschiede kommt es an.

    4/5 Punkten

    5. Cover und äußere Erscheinung



    „Rift: Der Übergang“ von Joshua Tree und Pascal Wokan hat 294 Seiten und ist am 03.11.2017 unter der ISBN B0775PJNQZ bei Null im Genre Sonstiges erschienen. Es kostet 3,99 € und ist in Kindle Unlimited enthalten.

    Beim Cover bin ich hin- und hergerissen. Die Visualisierung von Gut und Böse erinnert mich an Liebesromane. Vielleicht ein bisschen kitschig!

    4/5 Punkten

    6. Zu den Autoren


    Die Autoren stellen sich am Ende des Buches, in einer ansprechenden Weise den Lesern selbst vor. So erfährt der Leser einiges über die Zusammenarbeit, Hintergründe und die Menschen Joshua Tree und Pascal Wokan.

    Von Joshua Tree habe ich schon einige Romane gelesen und rezensiert.

    7. Fazit


    Es gefällt mir. Es ist sicherlich sehr schwierig, dem Leser in einem Buch von 296 Seiten zwei Welten vorzustellen. Ich mag das Grundmotiv Gut gegen Böse sehr. Die Auswahl der Protagonisten hat mich überzeugt. Es erinnert mich an „Big Bang Theory“ trifft im viktorianischen London auf ein Höllenszenario und Mister und Misses Van Helsing.

    Es hat mich aber noch nicht 100% überzeugt. Vielleicht gelingt es dem zweiten Teil. Ich bin schon sehr neugierig auf die Fortsetzung.



    @Joshua Tree und Pascal Wokan
    Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

    Ich vergebe insgesamt 4,25/5 Punkten.

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    Maxi2011s avatar
    Maxi2011vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Hat mich nicht ganz überzeugt, aber...
    Hat mich nicht ganz überzeugt, aber...

    Ich bedanke mich bei Joshua und Pascal, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

    Zwei Welten treffen aufeinander – Das Diesseits und das Jenseits vom Rift. Zwei komplett unterschiedliche Welten, und doch dieselbe. Eines verbindet sie … ein gemeinsamer Feind, der beide Welten beherrschen will.

    Das Cover und der Klappentext haben bei mir das Interesse auf dieses Buch, der zwei Autoren, geweckt. Die Geschichte ist, meiner Meinung nach, recht gut gelungen, hat viel Spannung und wurde auch bildlich sehr gut beschrieben – Trotzdem konnte es mich nicht wirklich überzeugen. Warum das so ist, ist für mich schwer zu erklären, aber im Großen und Ganzen habe ich mich gelangweilt. Dazu kommen noch ein paar kleine Logikfehler, die ich aber noch halbwegs ignorieren könnte, wenn das Gesamtergebnis besser gewesen wäre.

    Die Protagonisten haben mir wirklich alle gut gefallen, die verschieden Charakter, die Gefühle und deren Denkweisen sind wirklich gut beschrieben worden. Vor allen Aldora und Vidmond sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Der ruhige und Vertrauenswürdige Vidmond und die Temperamente Aldora ergänzen sich wirklich sehr gut und haben mit ihren Dialogen auch etwas Humor in die sonst bedrückende Atmosphäre des Buches gebracht.

    Fazit: Auch wenn mich das Buch jetzt nicht wirklich überzeugen konnte, möchte ich aber dennoch dem nächsten Band eine Chance geben, denn die Idee der Story gefällt mir wirklich und evtl. kann mich der nächste Teil doch noch überzeugen.

    Ich würde jedem empfehlen, der dieses Buch auf der Wunschliste stehen hat, es zu lesen und seine eigene Meinung zu bilden. Nur weil es mich nicht vom Hocker gehauen hat, heißt es nicht dass ich dieses Buch nicht weiter empfehlen würde. 

    Lg eure Tanya

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    wordworlds avatar
    wordworldvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine kleine aber feine Geschichte, die durch zwei verschiedene Welten, vier Protagonisten und zwei Autoren zum Leben erweckt wird.
    Eine kleine aber feine Geschichte!

     Allgemeines:

    Titel: RIFT - Der Übergang
    Autoren: Joshua Tree und Pascal Wokan
    Genre: Urban Fantasy trifft Steampunk
    Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (November 2017)
    ASIN: B0775PJNQZ
    Preis: 3,99€ (Kindle-Edition)
    Seitenzahl: 294 Seiten
     

    Inhalt:

    "Nur ein leeres Gefäß kann gefüllt werden."

    *Durch den Rift
    auf die andere Seite
    wo Schatten und Tod herrschen*


    Der Abschlussball ihrer High School endet für Megan und Freddy in einer verhängnisvollen Begegnung. Statt den Abend wie geplant zu feiern, betritt ein Dämon ihre scheinbar heile Welt und sie werden in einen Strudel aus Enthüllungen und Katastrophen gezogen, der sie unaufhaltsam in die Tiefe reißt. Währenddessen versuchen Vidmond und Aldora, zwei Dämonenjäger einer uralten Kaste, einen Krieg der Dimensionen zu verhindern. Doch als die beiden Welten sich kreuzen entbrennt ein Kampf zwischen den Realitäten, der sich nicht mehr aufhalten lässt. Höhere Mächte haben ihre Hände im Spiel – einem Spiel, das gerade erst begonnen hat...



    Bewertung:

    "Wir sind Kleriker. Wir sind die Scherben der Höheren. Dazu ausersehen, diese Welt von allen Übel zu befreien. Diese Menschen dort unten sind der Grund warum wir dies tun. Sie leben."

    Auf diesen Auftakt eines fulminanten Urban-Fatasy-meets-Steampunk-Abenteuers bin über Joshua Tree, der mich mit seiner "Pilgrim"-Reihe total neugierig auf mehr gemacht hat, gekommen. Auch in der Kooperation mit seinem Autorenkollegen Pascal Wokan verfasst hat konnte er mich wieder überzeugen.

    Zuerst mal wieder einige Worte zum Cover, welches mir wirklich super gefällt. Farblich und motivisch in zwei Hälften geteilt, stellt es wunderbar den Kontrast zwischen den Übeln und den Höheren da, die sich gegenüberstehen, zeigt aber auch die zwei völlig verschiedenen Welten diesseits und jenseits des Rifts. Die beiden so gegensätzlichen Personen in der Mitte sind wahre Eye-Catcher, die Schnörkel am Rand untermalen den runden Eindruck nochmals. Sowohl die Farbgebung, die ausgestrahlte eher düstere Atmosphäre, als auch die Schrift passt wunderbar zum Inhalt, sodass ich nur ein Lob an die Gestalter aussprechen kann. Super gefallen hat mir auch die Karte von New York, die dem geographisch eher wenig veranlagten Leser zu Beginn des Buches helfend zur Seite steht, wie auch das ausführliche Wort- und Personenregister ganz am Ende der Geschichte. Das ist ein Service, den nicht alle Fantasy oder Science-Fiction Bücher bieten können, und für mich als recht vergesslicher und unaufmerksamer Leser ganz viel wert ist. Das ausführliche Interview mit den beiden Autoren durch sich selbst rundet die Geschichte dann nochmal ab. Da der Klapptext darüber hinaus auch noch sehr ansprechend und treffend geworden ist, kann ich nur meinen Hut vor der Gestaltung ziehen und es bedauern, dass (noch?) keine Printversion auf dem Markt ist.


    Erster Satz: "Im Jahr 1986 kam der Halleysche Komet der Erde so nahe, dass er mit dem Mond kollidierte."


    Ich muss zugeben, dass ich gerade zu Beginn ein wenig Probleme hatte, in die Geschichte hereinzukommen. Das lag zum einen daran, dass gerade die ersten zwei Kapitel aus einer bloßen Aneinanderreihung von Klischees zu bestehen scheinen, die es einem zuerst schwer macht, die Charaktere zu mögen. Als ich aber dann verstanden habe, dass diese Klischees mit ihrem kritischen Beigeschmack wohl eher ironisch gemeint sind, habe ich mich ganz gut damit anfreunden können, dass die hier klassische Nerds auf klassische Schlägertypen und klassische Schulsprecherinnen treffen, die wunderbar ihrer Rolle entsprechen, bis ... sie das Schema durchbrechen und sich entwickeln.


    "Es machte sie in seinen Augen nur noch schöner, jetzt, wo ihre mühsam aufrecht erhaltene Maske der Perfektion gefallen war. Zurückgeblieben war das authentische Abbild eines zutiefst verunsicherten Mädchens, mit dem er sich identifizieren konnte. Sie strahlte das aus, was er auch in sich spürte: Angst, Verunsicherung und die Hilflosigkeit gegenüber schmerzhaften Erinnerungen."


    Der zweite Punkt, der für mich zuerst einmal ungewöhnlich war, war die Vermischung der beiden Schreibstile der Autoren. Natürlich fällt sofort auf, dass nicht ein und die selbe Person die Handlung in den beiden Welten konzipiert hat und gerade als beide Welten noch getrennte Realitäten abgeben, wird deutlich, dass die Herangehensweisen der beiden Autoren sehr unterschiedlich in Aspekten wie Wortbildern, Satzstruktur oder Weltbeschreibungen sind. Die beiden Stile mischen sich jedoch bald sehr angenehm, sodass eine stimmige Geschichte entsteht und mein anfängliches Stocken an den Kapitelenden bald ein Ende hatte. So löst sich bald mit der strikten Trennung der beiden präsentierten Welten durch den Rift auch immer mehr die Grenze zwischen den beiden Stilen auf - je weiter die Vermischung der beiden Welten voranschreitet, desto mehr greifen die Schreibstile ineinander und ergeben schließlich ein großes Ganzes. Ich stelle mir das persönlich sehr schwierig vor, habe also größten Respekt für alle, die solch ein Kooperationsprojekt erfolgreich über die Bühne bringen, ohne später Erzfeinde zu sein. ;-)


    "Hass war mächtig, sehr sogar. Durchtrieben, hinterhältig und nahezu gesättigt von negativen Gefühlen."


    Als ich die Inhaltsbeschreibung zum ersten Mal las, zweifelte ich noch: Steampunk und Fantasy und das alles noch auf klischeehafte High-School-Absolventen bezogen - wie soll das bitte schön funktionieren?
    Tja... so:

    Das Buch beginnt mit einer rasanten Einführung in eine halbzerstörte, viktorianisch angehauchte Welt, die ihrer Steampunk Bezeichnung wirklich gerecht wird. Pascal Wokan stellt uns die beiden jenseitigen Protagonisten, die Kleriker Vidmond und Aldora vor, die gegen sogenannte "Andere" und "Übel" kämpfen müssen, im ihre Welt vor der Übernahme durch das Böse zu bewahren. Trotz dass das dargestellte New York schwer durch die Zerstörung des Modes durch einen Kometen und den darauffolgenden Trümmerschauer auf die Erde zerstört ist und der Untergang der Welt stetig näher rückt, bewahren die beiden Kämpfer Hoffnung und geben nicht auf, als das mächtige Übel "Hass" einen furchtbaren Plan auszuhecken scheint. Gestärkt vom sogenannten Gialink, der sie aber dazu zwingt, jegliche Emotionen zu vermeiden, prügeln sich die stählerne und erfahrene Kämpferin Aldora und ihr schweigsamer Teampartner Vidmond durch ganz New York.


    "Gib mir Deckung!", flüsterte sie und stürmte um die Ecke. Eigentlich war es nicht notwendig, etwas zu sagen. Vidmond würde ihr ohnehin immer den Rücken decken - egal, in welcher Situation sie sich wiederfanden."


    Abgewechselt wird dieser Teil des Abenteuers mit dem von Joshua Tree gestalteten Diesseits, das grundsätzlich mit unserer Welt übereinstimmt, jedoch einige Verschwörungen, Überraschungen und dunkle Geheimnisse zu bieten hat. Durch die beiden eher ungewöhnliche Protagonisten Freddy, dem intelligenten Streber und Lieblingsopfer des Schulschlägers, und der schönen Ballkönigin Megan, die durch viele brenzlige Situationen und von einem Hinterhalt in den nächsten geschickt werden, wird dafür gesorgt, dass auch dieser Handlungsstrang niemals langweilig wird. Ich muss sagen das ist super gelungen, denn diesen Urban-Fantasy-Teil, der immer wieder durch abstruse Ereignisse begeistert hat, fand ich fast ein wenig spannender.


    "Wir sind ein gutes Team", wiederholte sie und schenkte ihm ein warmes Lächeln. In diesem Moment wusste er sofort, dass er dieses Lächeln nie wieder vergessen würde. Er wusste nicht warum. Vielleicht, weil es ein perfektes Abbild von dem war, was er sich seit langer Zeit gewünscht hatte. Das Lächeln eines hübschen Mädchens. Ein Lächeln, in dem kein Mitleid, sondern Sympathie lag. Ein Lächeln, das ihn sah und nicht seine zu kleine Nase, seinen zotteligen Lockenkopf oder seine nicht gerade durchtrainierte Durchschnittsfigur. "Ja", sagte er heiser. "Wir sind wirklich ein gutes Team."


    Die beiden präsentierten Welten sind also beide spannend und haben ihre Vorzüge - richtig los geht´s aber erst, als beide Welten zusammen treffen und wir in das Steampunk-London entführt werden, in dem eine eskalierte Schlacht eine ganze Welt zu zerstören droht... Ich muss zugeben, dass klingt etwas abgedreht und ich will auch gar nicht leugnen, dass die Handlung etwas abgehoben und durchgeknallt wirkt, authentisch erzählt und mit vielen interessanten Wendungen versehen, wird aber gerade diese einmalige Individualität einzigartig.


    "Der Ort war von einem dunklen Widerhall durchdrungen, der aus menschlichen Emotionen entstanden war, die über Jahre hinweg dort angestaut worden waren. Sie konnte Schmerz fühlen, Leid und unendlichen Hass..."


    Zu kritisieren habe ich, dass die Kapitel teilweise etwas zu lang sind, sodass man manchmal vergisst, was in der anderen Welt gerade passiert ist und der Spannungsbogen etwas holpert. So werden die Cliffhanger der einzelnen Kapitelenden oft erst einige Seiten und viel Action später aufgelöst, sodass ich oft schon gar nicht mehr wusste, was nochmal der Grund einer entstandenen Situation war, die nach dem Rift wieder präsentiert wird. Und Action gibt es hier wirklich reichlich. Natürlich ist das eine gute Art, Spannung aufzubauen und aufrechtzuerhalten, was mir bei dem Ganzen jedoch noch ein wenig mehr gefehlt hat, sind weitere Hintergründe, Details zu den Welten (vor allem der jenseits des Rifts) und ausführlichere Beschreibungen. So denke ich, dass die Geschichte so viel mehr hätte sein können, wenn sie sich ein wenig mehr Zeit gelassen hätte. Die knapp 290 Seiten sind für dieses Ausmaß an Handlung schon recht knapp bemessen. So sind mir die Charaktere zwar alle sympathisch gewesen, ich konnte auch alles nachvollziehen und mich einfühlen, ein wenig Tiefe habe ich aber noch vermisst. Auch dadurch dass die personalen Erzählperspektiven ständig wechseln, bleibt am Ende ein gewisses Gefühl der Verwirrung zurück.


    "Ihr seid nun miteinander verbunden. Erhaltet euch dies, denn ihr werdet einander im kommenden Krieg benötigen. sei das Band, das beide Welten zusammenhält." Ihr Blick schien in die Ferne zu schweifen. "Ein Sturm zieht auf und ich bin mir nicht sicher, ob wir ihm standhalten können."



    Umso besser finde ich es, dass das Buch mit einem ganz miesen Cliffhanger endet. Nicht etwa, weil ich Cliffhanger so toll finde ( sie sind Leserquälerei ), sondern weil dieser auf eine kommende und dringend notwendige Fortsetzung hindeutet!!


    Fazit:

    Eine kleine aber feine Geschichte, die durch zwei verschiedene Welten, vier Protagonisten und zwei Autoren zum Leben erweckt wird und den Leser auf eine rasante und spannende Jagd entführt. An wenigen Stellen knirscht es noch ein wenig, ansonsten kann ich die Geschichte jedem weiterempfehlen!

    Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei:

    www.w0rdw0rld.blogspot.com

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    Chelly2511s avatar
    Chelly2511vor einem Jahr
    Kurzmeinung: zwei Welten - zwei Autoren und eine Geschichte, die fesselnder nicht sein könnte
    zwei Welten eine Geschichte

    Bei zwei Autoren finde ich es immer wieder spannend, ob sich die Schreibstile der Autoren miteinander vertragen oder komplett aufeinander knallen und keine stimmige Geschichte entsteht. In diesem Roman finde ich persönlich, dass die Schreibstile der beiden Autoren angenehm gemischt wurden und so ein leichtes und willkommenes Lesevergnügen erschaffen wird.

    Die Unterschiede der Schreibstile werden durch die anfängliche Trennung der zwei Welten gut erkennbar. Während der eine mehr mit offenen Emotionen spricht, ist der andere da gegenüber etwas härter.  Jedoch standen die Autoren mit dem voranschreiten der Handlung natürlich vor dem Problem des Aufeinandertreffens. Die Zusammenführung wurde durch die Weiterführung  der Sprache aus den unterschiedlichen Welten fortgesetzt. So ist es den beiden Autoren gelungen die beiden Welten und deren Handlungsstränge zu verschmelzen ohne den Lesefluss zu beeinflussen. Je weiter die Begegnung der beiden Welten voranschritt, umso mehr griffen die Schreibstile ineinander und ergaben schließlich ein großes Ganzes.

    Zudem wird der Roman in der dritten Person und aus mehreren Perspektiven erzählt. In jeder der Welten gibt es zwei Erzähler, dies sind in der einen Megan und Freddy und in der anderen Aldora und Vidmond. Dies ist meiner Meinung nach gut gewählt, da man so die Geschehnisse aus der Welt der Charaktere sieht und ihre Empfindungen und Eindrücke selbst miterleben kann. Außerdem werden die Unterschiede der beiden Welten besser herauskristallisiert und man hat die Möglichkeit sich die Welten noch bildhafter vorzustellen. Dies wird auch durch die Texte zu Beginn eines jeden Kapitels unterstützt, da diese etwas über die jeweilige Dimension erzählt sowie deren Geschichten und Situationen.  Durch die teilweise detaillierte Schilderung kann der Leser sich besser in die Geschehnisse hineinversetzen und fühlt sich als Teil der Geschichte.

    Die beiden Autoren bauen in ihren jeweiligen Handlungssträngen  recht schnell Spannung auf, die bis zum Schluss erhalten bleiben und sogar in den letzten Kapiteln noch gesteigert werden. Dies regt den Lesefluss an und der Leser hat Probleme damit der Hand zu legen. Zudem merkt man innerhalb der Geschichte, welche Weiterentwicklungen Freddy, Megan, Aldora und Vidmond durchmachen und wie diese sich verändern.

    „Rift – der Übergang“  von Pascal Wokan und Joshua Tree ist rasant, voller Dynamik und entführt den Leser in eine sehr lebendige Welt mit fantasievollen sowie düsteren Kreaturen.  Es macht Spaß in das Buch einzutauchen und trotz unterschiedlichen Stilen, schaffen die Autoren es diese zu einem Meisterwerk zusammenzuführen. Dieser Roman stellt ein Spiel zwischen Gut und Böse da, welches einen bis zur letzten Seite fesselt und verblüfft. Ich war traurig als diese zu Ende war, doch zum Glück lassen die Autoren dank des Epilogs Hoffnung auf eine Fortsetzung. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen und gebe ihm daher 5 von 5 Sternen.

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    Lesen_im_Mondregens avatar
    Lesen_im_Mondregenvor einem Jahr
    Zwei Elemente zusammengeführt zu einer tollen und spannenden Geschichte

    Das Cover finde ich genial und es passt zum Buch wie die Faust auf‘s Auge. Dieser tolle Kontrast und die Veranschaulichung von dem Übel und der Höheren sind super!

    Da ich noch kein Buch der beiden Autoren gelesen hatte, der KT mich aber super neugierig machte, war ich gespannt, was mich hier erwartet. Wie immer war ich trotzdem ein wenig skeptisch, aber ich wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil!
    Ich hätte nie gedacht, dass die Mischung aus Steampunk und Fantasy so gut funktioniert und toll umgesetzt wurde!

    Am Anfang befindet sich auch eine Karte und so etwas mag ich besonders gerne. Die Welten wurden wunderbar beschrieben und ich hatte eine sehr gute Vorstellung davon, wie es dort aussieht.

    Es begann ja schon sehr spannend und ich war gleich mal mitten im Geschehen, Jenseits des Rifts.
    Ich lernte zuerst Aldora und Vidmont, zwei Kleriker, kennen. Es wurde gleich erklärt, wer und was sie sind und welche Aufgaben sie haben. Das alleine fand ich schon sehr spannend. Sich das auszudenken! Auch kamen schon die ersten Steampunk-Elemente zum Vorschein.
    Diesseits des Rifts - das Buch wird auf zwei Ebenen geschrieben - begann die Geschichte mit einem Abschlussball und durch die wunderbaren Gespräche der Jungs musste ich gleich viel lachen. Das verging mir aber ganz schnell, denn der erste Supergau lies nicht lange auf sich warten!

    Der Schreibstil ist sehr gut und einnehmend. Ich hätte nicht gedacht, das zwei Autoren, die an einer Geschichte schreiben, so wunderbar zusammenpassen können.

    Schon von Anfang zog es mich in die Geschichte rein. Zuerst die Neugierde allgemein, was auf mich zukommen wird und dann die Spannung, sie sich in meinen Körper ausbreitete und immer mehr anstieg. Ich war total gefangen in den beiden Welten und ich konnte gar nicht schnell genug lesen!
    Die beiden Seiten sind so verschieden und doch haben sie etwas gemeinsam.

    Was hat es mich gepackt! Sowas von spannend und auch wenn man vielleicht denkt, man weiß was kommt, erahnt man noch nicht mal ansatzweise das kommende Geschehen.
    Und das Ende?!!!
    Dreimal dürft ihr raten! Darauf war ich absolut nicht vorbereitet und es sieht ganz danach aus, als ob es einen weiteren Band geben wird. Zum Schluss hin überschlagen sich die Ereignisse fast und mir blieb vor staunen der Mund offen und ich konnte nur mehr den Kopf schütteln. Ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht!!!!!

    Nach der Geschichte gibt es noch ein Gespräch zwischen den beiden Autoren, das ich sehr witzig fand und auch die im Anschluss gestellten Fragen an die beiden waren sehr unterhaltsam und interessant.

    Fazit: Eine tolle, unsagbar spannende Geschichte, die die beiden Elemente Fantasy und Steampunk bestens vereint und mich durch und durch überrascht hat. Eine Welt, die ich so noch nicht kannte und sie birgt eine sehr 

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    xxnickimausxxs avatar
    xxnickimausxxvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zwei Autoren - Zwei Welten - Zwei eindurcksvolle Geschichten
    Zwei Autoren - Zwei Welten - Zwei eindrucksvolle Geschichten

    Heute stelle ich euch eine Neuerscheinung vor, die am 04. November 2017 erschienen ist. Es handelt sich um ein Geschmeinschaftswerk der Autoren Joshua Tree sowie Pascal Wokan und trägt den treffenden Titel Rift: Der Übergang. Wie ihr wisst habe ich von beiden Autoren schon einige Titel gelesen und war jedes Mal begeistert. Daher musste ich auch unbedingt dieses Buch der beiden lesen, bei dem Urban Fantasy auf Steampunk trifft.

    Zu Beginn gibt eine tolle Karte mit vielen Details und die sehr authentisch sowie real wirkt – die Autoren bleiben sich beide somit schon am Beginn des Buches treu, was ich sehr authentisch finde. Insgesamt gibt es ein Diesseits sowie ein Jenseits des Rifts, die zwei Dimensionen darstellen. Es gibt eine reale Welt, die wie unsere Welt scheint und eine Fantasiewelt, die ähnlich wie eine Dystopie von er Realität wirkt, aber mit geheimnisvollen Kreaturen. Am Ende des Buches gibt es außerdem Personenregister, Begriffe werden erklärt sowie die auftretenden Wesen werden erläutert.

    Es wird aus mehreren verschiedenen Perspektiven in der dritten Person erzählt – es gibt immer zwei Erzähler in der einen Dimension (Megan und Freddy) sowie zwei in der anderen (Aldora und Vidmond). Jedes Kapitel hat zu Beginn einen Text, der zur jeweiligen Dimension sowie Situation passt und etwas über die Geschichte in der jeweiligen Welt erzählt. Es fällt auf, dass einige Erzählungen ähnliche historische Begebenheiten aufweisen, wie in unserer Welt, nur mit anderen gravierenderen Verläufen – interessantes Stilmittel. Außerdem wird durch die Texte eine düstere, angespannte und hasserfüllte Grundstimmung gefördert.

    Der Einstieg in die erste Fantasiewelt gelingt leicht und schnell sowie fließend und fesselnd wie immer bei Pascal Wokan. Sein rasanter Schreibstil mit schwülstiger maskuliner Sprache ist stark auf die Handlung fokussiert, weniger auf Emotionen. Gefühle werden wenn, dann eher subtiler und treffend für die vorherrschende Grundthematik eingesetzt. Gute Schilderungen der Apparaturen und Begriffe werden vor allem für Laien erläutert.

    Außerdem glaubt man selbst bei der Geschichte durch die detaillierten Schilderungen dabei zu sein und die erste Dimension macht von Beginn an neugierig zum Weiterlesen. Leider fällt auf, dass die Kapitel teilweise etwas zu lange sind, vor allem wenn in der anderen Welt etwas sehr einschneidendes passiert und dies dadurch fast vergessen wird sowie man ein bisschen wieder braucht um in die parallel ablaufende Geschichte hineinzukommen.

    Der Schreibstil von Joshua Tree in der anderen, realen Welt ist ebenso fließend und rasant, man fliegt förmlich durch diese Kapitel. Es fällt oft gar nicht so stark auf, dass das Buch von zwei Autoren stammt und sie ergänzen sich durch ihren Erzählstil sehr gut. Joshua Tree zeichnet sich wie gewohnt witzig und sarkastisch. Man kommt auch in die zweite Welt gut und schnell hinein. Sehr authentisch sind auch die Teenager-Probleme auf subtile Weise vom Autor erläutert und eingesetzt.

    Der Lesefluss gerät durch die oft ausführliche und detaillierte Szenenschilderung kaum ins Stocken und der Lesefluss ist fast durchgehend gegeben. Tolle, faszinierende und anekdotenreiche Metaphern sowie ausdruckstarke und wortgewandte Schilderungen als wäre alles real zeichnen beide Welten zusätzlich aus. Außerdem gibt es einen starken Kontrast zwischen beiden Welten, was die Geschichte umso realer und nachvollziehbarer macht.

    Beide Autoren haben eine tolle und authentische Fantasiewelt mit vielen teils übernatürlichen Wesen von Nachtmahre, Höllenhunde, Engelsgleiche Wesen sowie Dämonen erschaffen. Man kommt leicht und stetig in beide parallel ablaufenden Geschichten hinein. Der Spannungsbogen beginnt von Anfang an und die Wechsel sind gut gesetzt.

    Aktionsreiche Szenen sowie rapide Abfolgen von Handlungen bzw. Geschehnissen wechseln sich mit unvorhersehbaren ab. Man hat aber immer eine Vorahnung und spekuliert laufend. Die Auflösung eines Kapitels erfolgt oft später. Leider sind manche Kapitel teilweise etwas zu lang, da man etwas vergisst, was in der anderen Welt geschehen ist.

    Außerdem gibt es Parallelen bei beiden Erzählungen, doch am Anfang laufen sie eher unabhängig ab und es zieht sich etwas. Nach erstem Viertel gerät die Handlung etwas ins Stocken, dann ab Mitte gibt es aber sehr fiese Szenenwechsel kurz vor einer Auflösung bzw. bei einem einschneidenden Ereignis und man wird wieder neugierig aufs Weiterlesen. Insgesamt bleibt die Geschichte bis zum Ende spannend und irgendwie lässt das Ende auf eine Fortsetzung hoffen, da es viel Raum für Spekulationen lässt.

     

    Fazit:

    Rift: Der Übergang ist ein tolles Gemeinschaftsprojekt der Autoren Joshua Tree und Pascal Wokan, die mit ihrem neuen Urban Fantasy-Roman zwei Parallelwelten erschaffen haben und mit fantasievollen sowie düsteren Kreaturen und Wesen, zwei dramatischen Geschichten sowie fesselnden und einschneidenden Ereignissen, den Kampf gegen das Böse sowie vielen Sci-Fi-Elementen eine wahres Kunstwerk geschaffen.

     

    Rift: Der Übergang erhält von mir 4 von 5 Sternen.

    (Ein Dank an Joshua Tree & Pascal Wokan für das Rezensionsexemplar.)

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    ViktoriaScarletts avatar
    ViktoriaScarlettvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Genre-Mix der zu einer atemberaubenden Geschichte wurde
    Eine Genre-Mix der zu einer atemberaubenden Geschichte wurde

    »Ich bin nicht dumm«, knurrte sie mit Tränen in den Augen. »Ich bin Schulsprecherin.« – Zitat aus dem Buch

    Fakten zum Buch:
    Titel: Rift – Der Übergang
    Autor/in: Pascal Wokan, Joshua Tree
    Verlag: Self-Publishing
    Erscheinungsjahr: 2017
    Erhältliche Formate: Ebook

    Inhalt:
    Durch den Rift
    In den Kampf
    Gegen Engel und Dämonen
    Wenn Welten kollidieren

    Der Abschlussball ihrer High School endet für Megan und Freddy in einer verhängnisvollen Begegnung. Statt den Abend wie geplant zu feiern, betritt ein Dämon ihre scheinbar heile Welt und sie werden in einen Strudel aus Enthüllungen und Katastrophen gezogen, der sie unaufhaltsam in die Tiefe reißt. Währenddessen versuchen Vidmond und Aldora, zwei Dämonenjäger einer uralten Kaste, einen Krieg der Dimensionen zu verhindern. Doch als die beiden Welten sich kreuzen entbrennt ein Kampf zwischen den Realitäten, der sich nicht mehr aufhalten lässt. Doch höhere Mächte haben ihre Hände im Spiel – einem Spiel, das gerade erst begonnen hat.

    Zwei Welten – zwei Autoren
    Urban Fantasy trifft Steampunk


    Zum Cover:
    Endlich Mal ein Cover, das sich von der Masse abhebt! Die beiden Figuren, die für das Gute und das Böse stehen, sind ein Eye-Catcher. Die Frau zog meinen Blick besonders an. Die beiden, farblich unterschiedlich gestalteten Seiten stehen für die Dimensionen. Die Übergänge sind stimmig. Unten sieht man die Skyline von New York. Die Zahnräder weisen auf die enthaltenen Steampunk-Elemente hin.

    Zum Inhalt:
    Die Geschichte beginnt Jenseits des Rifts, es ist die Welt von Pascal Wokan. New York und große Teile der Welt sind durch das Zerbrechen der Mondes und seine herab gestürzten Teile zerstört. Aldora und Vidmond sind auf einer Mission um „die Übel“ (das Böse in ihrer Dimension) aufzuhalten. Man wird von Pascal Wokan sofort in ihre Welt eingeführt und erfährt, was mit der Welt in dieser Dimension passiert ist. Die Technik ist etwas rückständig bzw. kommen hier die Steampunk-Elemente und der „Gaialink“ zum Einsatz.

    Diesseits des Rifts ist die Welt von Joshua Tree, dieses New York ist unsere Realität und spielt im Jetzt. Die Technik ist auf dem aktuellen Stand und der Mond ist nicht zerbrochen. Freddy, Megan und ihre Freunde sind ganz normale High School-Abgänger, die sich auf ihre Zukunft auf dem Collage freuen. Zumindest bis ein schreckliches Ereignis ihre gesamte Welt ins Wanken bringt.

    Die Welten in beiden Dimensionen wurden von den Autoren ausreichend beschrieben, sodass ich mich sehr leicht in jede hineinversetzen konnte. Besonders die Welt Jenseits des Rifts hat mich wahnsinnig fasziniert. Sie wurde so eindrucksstark beschrieben, dass man denken könnte, so eine Dimension gibt es im realen Leben auch. Die beiden Handlungsstränge laufen parallel und eigenständig, bis sie in der zweiten Hälfte flüssig ineinanderlaufen. Man liest abwechselnd aus der Sicht von Freddy und Megan (Diesseits), sowie von Aldora und Vidmond (Jenseits).

    Die Schreibstile der beiden Autoren sind sehr unterschiedlich, jeder von ihnen hat eine eigene Art zu schreiben. Trotzdem harmonieren beide perfekt. Bei den gemeinsamen Kapiteln musste ich allerdings sehr gut aufpassen, damit ich sie nicht verwechsle. Irgendwann habe ich auch nicht mehr darauf geachtet, sondern habe nur noch mit der Geschichte mitgefiebert. Die beiden Welten wurden von den Autoren sehr intensiv ausgearbeitet. Man merkt, dass sich die Beiden viele Gedanken für alle Punkte gemacht haben. Die Zusammenarbeit ist somit stark zu spüren.

    Bei diesem Buch haben sich wirklich zwei herausragende Autoren gefunden, die ein tolles Gemeinschaftsprojekt geschrieben haben.

    Die beiden Autoren bauen in ihren jeweiligen Handlungssträngen recht schnell Spannung auf. Diese hält sich bis zum Ende konstant und steigert sich dann in den letzten paar Kapitel um das Doppelte. Der große Showdown am Ende war atemberaubend, hier passieren die Ereignisse in noch schnellerer Abfolge. In diesem Abschnitt ist viel Action enthalten, ich fieberte durchgehend mit und verfolgte mit Erwartung wie das Ganze wohl ausgehen wird. Hierbei merkt man, wie sehr sich Freddy und Megan im Laufe der Geschichte weiterentwickelt haben. Aber auch in Aldora und Vidmond merkt man eine Veränderung.

    Das Ende ist eine schwierige Sache, einerseits ist es abgeschlossen, andererseits ist es durch eine besondere Szene im Epilog offen und lässt mich voller Erwartung aufhorchen.

    Ein zusätzliches Extra ist die Karte von New York, die sich vor der Geschichte befindet. Nach der Geschichte befindet sich ein Anhang mit einem Personenregister, einem Glossar und den Biografien der Autoren, dadurch bekommt man die Möglichkeit etwas bei Bedarf nachzulesen. Danach gibt es noch Extras wie z.B. ein „Gespräch der Autoren“ und anderes.

    Mein Fazit:
    In diesem Buch haben die Autoren die Genre Steampunk, Dystopie und Fantasy zu einer atemberaubenden Geschichte vereint. Die beiden Dimensionen stehen für sich und vereinen dennoch am Ende zwei Welten. Es ist wahnsinnig viel Spannung enthalten, ich konnte wunderbar mitfiebern und wollte immer mehr über beide Dimensionen erfahren. Ich kann das Buch absolut empfehlen!


    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen.

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    dia78s avatar
    dia78vor 10 Monaten

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