Josin L. McQuein

 3.5 Sterne bei 40 Bewertungen
Autor von Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit, Arclight und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Josin L. McQuein

Josin L. McQueinArclight - Niemand überlebt die Dunkelheit
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Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit
Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit
 (38)
Erschienen am 03.04.2014
Josin L. McQueinArclight
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Arclight
Arclight
 (2)
Erschienen am 23.04.2013
Josin L. McQueinMeridian
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Meridian
Meridian
 (0)
Erschienen am 27.05.2014
Josin L. McQueinPremeditated
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Premeditated
Premeditated
 (0)
Erschienen am 24.03.2015
Josin L. McQueinMeridian
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Meridian
Meridian
 (0)
Erschienen am 22.04.2014

Neue Rezensionen zu Josin L. McQuein

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Damagequeens avatar

Rezension zu "Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit" von Josin L. McQuein

Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit Josin L. McQuein
Damagequeenvor 3 Jahren



Meine Meinung
Das Cover ist düster und verrät uns nicht wirklich etwas über die Geschichte. Man sieht einen Menschen darauf, ich gehe einfach mal davon aus, dass es Marina die Hauptprotagonistin darstellen soll. Alles in allem ist es passend für das Buch wenn auch ein wenig zu nichtssagend im Allgemeinen wie ich finde. Ich hätte lieber das "Arclight" abgebildet und diesen Menschen davor stehen lassen...im dunkeln. ;) Aber das ist mein übliches Cover Gemecker.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die ist mein erstes Buch von dieser Autorin. Also ging ich ohne größere Ansprüche und Vorstellungen an das Werk.
Die Idee hinter „Arclight“ finde ich klasse und es gab auch einige überraschende Wendungen, die die Spannung gehalten haben. 

Das Leben im "Arclight" finde ich sehr gut dargestellt, es fiel mir sehr leicht mich direkt in das Buch hineinzufinden.

Marina wurde vor zwei Monaten im sogenannten Grau der Steppe gefunden, als einzige Überlebende. Viele kamen ums Leben um Sie zu retten. Seitdem lebt sie mit den anderen Menschen im Arclight, einer Lichtkupel, denn nur im Licht ist man vor den Blassen sicher. 
Marina hat es nicht leicht, alle scheinen sie zu hassen. Alle machen sie für den Tod von neun Menschen verantwortlich, nur weil sie gedacht haben, dass Marina etwas Besonderes sei. Ein Mädchen welches der Dunkelheit trotzt und die Blassen überlebt hat. 
Marina hat aber leider ihr Gedächtnis verloren und weiß nichts mehr von dem Leben ausserhalb des Arclights.

Eine Freundin hat sie in der kurzen Zeit nur eine gefunden, ansonsten ist sie auf sich gestellt. Sie ist eine Vollwaise. 
Und dann ist da Tobin, dessen Vater ebenfalls bei Marinas Rettungsaktion gestorben ist. Er ist eher der undurchsichtige Typ. Er und Marina freunden sich an...irgendwie. Und Gefühle kommen ins Spiel.

Es ist ein solides aber dennoch ausbaufähiges Debüt, dass leider hier und da seine Schwächen hat. Die Protagonisten könnten stärker ausgeprägt sein und leider fehlen mir auch ab und an mal die Hintergrundinformationen. Die Spannung durch die Bedrohungen, Morde und Überfälle sorgt dennoch für reichlich Spannung. Alles in allem ist das Buch kein schlechter Auftakt zu einer Reihe.

Fazit
Solide aber ausbaufähig.
Bewertung
Cover:  5/6

Inhalt: 3/6

Grundidee 3/6

Umsetzung 3/6

Protagonisten: 3/6

Gesamtpunktzahl:  17 Punkte von 30 Punkten 

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-Tine-s avatar

Rezension zu "Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit" von Josin L. McQuein

innovative Idee mit tollem Schreibstil & überraschender Entdeckung am Ende
-Tine-vor 4 Jahren

„Sie haben mich maßlos beschränkt und mich zerbrochen, bis weniger als nichts von mir übrig war … eine vereinzelte Stimme, die man dem brausenden Wind entrissen hat.“
Marina, S. 304


Charaktere:
Marina ist im jugendlichen Alter, kann jedoch nicht sagen, wie alt sie wirklich ist, wie ihr wahrer Name lautet und woher sie kommt. Marina wurde in der Dunkelheit gefunden und hat all ihre Erinnerungen verloren. Sie ist sensibel, da sie sich die Unklarheit über ihre Vergangenheit sehr zu Herzen nimmt, aber auch stark, da sie versucht mit dem abweisenden Verhalten der Bewohner des Arclights umzugehen.
Tobin ist ungefähr in Marinas Alter und sehr verletzt, da sein Vater bei einem Einsatz in der Dunkelheit ums Leben gekommen ist. Nun ist er alleine, da seine Mutter bereits vor Jahr ebenfalls verstorben ist.
Honoria ist die Anführerin der Bevölkerung in Arclight. Sie regiert mit strenger Hand, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Sie fürchtet sich vor den Lebewesen in der Dunkelheit und versucht diese mit allen Mitteln zu bekämpfen.
Mr. Pace ist Lehrer und gehört auch, wie Tobins Vater, dem Wachdienst an, der das Arclight vor der Dunkelheit zu schützen versucht.


Meine Meinung:
Wie der Untertitel des Buches schon sagt: Niemand überlebt die Dunkelheit. Das ist Fakt. Doch Marina wurde von 12 Personen aus dem Arclight (Lichtkuppel in der sich die Menschen zurückgezogen haben) in dem Grau (Zone zwischen der undurchdringlichen Dunkelheit und dem Arclight) gefunden. Genau das hat mich an dieser Geschichte fasziniert. Marina war in der Dunkelheit, sie hat überlebt, was ein Widerspruch in sich ist. Was ist geschehen? Warum hat Marina in der Dunkelheit überlebt, wenn das gar nicht möglich ist? Und wo kommt sie her?

Wegen der offenen Fragen begegnen ihr die anderen Kinder in der Schule mit Misstrauen, aber auch weil viele ihrer Eltern verschwunden sind, als sie Marina retteten. Denn von den 12 Frauen und Männern, die Marina gefunden haben, sind nur drei zurückgekommen. Marina versucht sich in Arclight zurechtzufinden, ihre Einsamkeit zu bewältigen und sich ein neues Leben aufzubauen. Auch mit ihren fehlenden Erinnerungen hat sie zu kämpfen. Einerseits versucht sie zunächst,  diese zu akzeptieren, hofft aber gleichzeitig, dass sie sich doch irgendwann an ihr früheres Leben und ihre Eltern erinnern kann. Das Arclight wird im Laufe der Geschichte immer wieder von den Bewohnern der Dunkelheit angegriffen – den Blassen. Wie genau die Blassen aussehen oder warum sie versuchen in das Arclight einzudringen, kann ich nicht verraten, da es einige Geheimnisse der Geschichte sind.

Das Geschehen wird von Marina mittels der Ich-Perspektive erzählt. Somit erfährt der Leser Schritt für Schritt wie die Gesellschaft und das Leben im Arclight aufgebaut sind und was die Dunkelheit dahinter bedeutet, da Marina all ihre Erinnerungen verloren hat.

Josin L. McQueins Schreibstil ist sehr bildhaft. Im späteren Verlauf der Geschichte tauchen Details auf, die nicht in Worte fassbar sind. Die Autorin beschreibt die Gefühle und Empfindungen hautnah und sehr nachvollziehbar. Sie lässt nicht nur Bilder im Kopf des Lesers entstehen, sondern auch Gefühle, die die Protagonistin Marina verspürt. Josin L. McQueins Schreibstil ist mehr als eine bloße Beschreibung der Geschehnisse, denn sie kann auch die Gefühle realistisch darstellen.

Das Ende war bombastisch. Mit einem richtigen Knall kamen mehrere Details ans Licht, die ich nicht erwartet hätte. Ich war total geschockt und perplex mit riesigen Augen vor dem Buch gesessen. Ich liebe Bücher, die am Ende nochmal so eine richtig fette Bombe mit Geheimnissen platzen lässt.


Fazit:
Josin L. McQuein hat mit „Arclight – Niemand überlebt die Dunkelheit“ eine Dystopie mit einer neuartigen und faszinierenden Idee geschaffen. Mittels der sensiblen und intelligenten Protagonistin Marina und dem unglaublich gut beschreibendem Schreibstil sticht das Buch aus der Masse hervor. Das Ende lässt eine große Bombe an Informationen platzen und lässt den Leser voller Staunen und Überlegungen zurück, was im zweiten Band wohl passieren mag.

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Rezension zu "Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit" von Josin L. McQuein

Zu wenig Informationen, die zu spät kommen
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Marina lebt in Arclight. Doch wie sie da hingekommen ist und wo sie vorher war, weiß sie nicht. Sie weiß nur, dass sie aus der Dunkelheit gerettet wurde. Und das dies der Grund ist, warum jeder sie meidet. Denn niemand kommt aus der Dunkelheit zurück...

"Arclight" war mein erstes Buch von Josin L. McQuein und hat mich aufgrund des Klappentextes neugierig gemacht. Leider konnte mich dann die Geschichte selbst nicht überzeugen.

Die Story wird von Marina aus der Ich-Perspektive erzählt. Dadurch erhält man als Leser nur sehr begrenzt Informationen, wie Arclight funktioniert und aus welchen Gründen die Stadt des Lichtes aufgebaut worden ist. Auch über die Feinde erfährt man nur wenig. Was ich am Anfang noch interessant fand, entpuppte sich bald als nervig, weil im Laufe der Geschichte nur sehr wenige, weitere Informationen hinzukamen.

Erst zum Schluss hin wird so manches Geheimnis gelüftet. Und da konnte mich die Hauptauflösung nicht mehr überraschen. Denn dieses Resultat hatte ich schon selbst gezogen. Somit war das Buch für mich nicht nur unspannend, sondern auch vorhersehbar. Das ist sehr schade.

Fazit: wer einen langen Atem hat und mit wenig Informationen auskommt, für den ist Arclight was. Für alle anderen heißt es weitersuchen.

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