Josin L. McQuein Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit

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Inhaltsangabe zu „Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit“ von Josin L. McQuein

Die Welt ist in völliger Dunkelheit versunken. Nur die „Arclight“, eine undurchdringliche Lichtkuppel, schützt die letzten Überlebenden vor dem Grauen der ewigen Nacht. Denn draußen lauern sie … die Seelenfresser. Wer ihnen in die Hände fällt, wird einer von ihnen oder stirbt. Allein Marina überlebte eine Begegnung mit den furchtbaren Wesen. Doch der Preis dafür war hoch: Von den zwölf Rettern, die auszogen, um sie zu suchen, kehrten nur drei zurück. Und die schwer verletzte Marina hat jede Erinnerung verloren. Seitdem spürt sie den Hass der Hinterbliebenen, ihre Abscheu, ihre Angst. Denn niemand entkommt der Dunkelheit, der nicht selbst ein Teil von ihr ist … Und die Seelenfresser suchen Marina, testen immer wieder die Grenzen des Lichtwalls und brechen schließlich durch!

Spannend mit unerwarteten Wendungen und interessantem Setting.

— Tru1307
Tru1307

ich fand es sehr durcheinander und häufig war die Handlung zu wenig erläutert

— Hope-and-Joy
Hope-and-Joy

Eine faszinierende Idee, die mit einem beschreibenden Schreibstil und einer sensiblen und trotzdem starken Protagonistin umgesetzt wurde.

— -Tine-
-Tine-

Unterhaltsam mit netten Charakteren und einem interessanten Plot, hätte nur gerne mehr Hintergründe erfahren.

— Buchina
Buchina

Die Dystopie "Arclight" konnte mich total mitreißend. Spannend war sie vom Anfang bis zum Ende und die düstere Atmosphäre hat mich umgehauen

— lenasbuecherwelt
lenasbuecherwelt

Ein sehr solider Auftakt einer vielversprechenden neuen YA-Dystopie-Serie, der Lust auf mehr macht.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit Josin L. McQuein

    Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit
    Damagequeen

    Damagequeen

    10. July 2015 um 12:19

    Meine Meinung Das Cover ist düster und verrät uns nicht wirklich etwas über die Geschichte. Man sieht einen Menschen darauf, ich gehe einfach mal davon aus, dass es Marina die Hauptprotagonistin darstellen soll. Alles in allem ist es passend für das Buch wenn auch ein wenig zu nichtssagend im Allgemeinen wie ich finde. Ich hätte lieber das "Arclight" abgebildet und diesen Menschen davor stehen lassen...im dunkeln. ;) Aber das ist mein übliches Cover Gemecker. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die ist mein erstes Buch von dieser Autorin. Also ging ich ohne größere Ansprüche und Vorstellungen an das Werk. Die Idee hinter „Arclight“ finde ich klasse und es gab auch einige überraschende Wendungen, die die Spannung gehalten haben.  Das Leben im "Arclight" finde ich sehr gut dargestellt, es fiel mir sehr leicht mich direkt in das Buch hineinzufinden. Marina wurde vor zwei Monaten im sogenannten Grau der Steppe gefunden, als einzige Überlebende. Viele kamen ums Leben um Sie zu retten. Seitdem lebt sie mit den anderen Menschen im Arclight, einer Lichtkupel, denn nur im Licht ist man vor den Blassen sicher.  Marina hat es nicht leicht, alle scheinen sie zu hassen. Alle machen sie für den Tod von neun Menschen verantwortlich, nur weil sie gedacht haben, dass Marina etwas Besonderes sei. Ein Mädchen welches der Dunkelheit trotzt und die Blassen überlebt hat.  Marina hat aber leider ihr Gedächtnis verloren und weiß nichts mehr von dem Leben ausserhalb des Arclights. Eine Freundin hat sie in der kurzen Zeit nur eine gefunden, ansonsten ist sie auf sich gestellt. Sie ist eine Vollwaise.  Und dann ist da Tobin, dessen Vater ebenfalls bei Marinas Rettungsaktion gestorben ist. Er ist eher der undurchsichtige Typ. Er und Marina freunden sich an...irgendwie. Und Gefühle kommen ins Spiel. Es ist ein solides aber dennoch ausbaufähiges Debüt, dass leider hier und da seine Schwächen hat. Die Protagonisten könnten stärker ausgeprägt sein und leider fehlen mir auch ab und an mal die Hintergrundinformationen. Die Spannung durch die Bedrohungen, Morde und Überfälle sorgt dennoch für reichlich Spannung. Alles in allem ist das Buch kein schlechter Auftakt zu einer Reihe. Fazit Solide aber ausbaufähig. Bewertung Cover:  5/6 Inhalt: 3/6 Grundidee 3/6 Umsetzung 3/6 Protagonisten: 3/6 Gesamtpunktzahl:  17 Punkte von 30 Punkten 

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  • innovative Idee mit tollem Schreibstil & überraschender Entdeckung am Ende

    Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit
    -Tine-

    -Tine-

    02. January 2015 um 17:50

    „Sie haben mich maßlos beschränkt und mich zerbrochen, bis weniger als nichts von mir übrig war … eine vereinzelte Stimme, die man dem brausenden Wind entrissen hat.“ Marina, S. 304 Charaktere: Marina ist im jugendlichen Alter, kann jedoch nicht sagen, wie alt sie wirklich ist, wie ihr wahrer Name lautet und woher sie kommt. Marina wurde in der Dunkelheit gefunden und hat all ihre Erinnerungen verloren. Sie ist sensibel, da sie sich die Unklarheit über ihre Vergangenheit sehr zu Herzen nimmt, aber auch stark, da sie versucht mit dem abweisenden Verhalten der Bewohner des Arclights umzugehen. Tobin ist ungefähr in Marinas Alter und sehr verletzt, da sein Vater bei einem Einsatz in der Dunkelheit ums Leben gekommen ist. Nun ist er alleine, da seine Mutter bereits vor Jahr ebenfalls verstorben ist. Honoria ist die Anführerin der Bevölkerung in Arclight. Sie regiert mit strenger Hand, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Sie fürchtet sich vor den Lebewesen in der Dunkelheit und versucht diese mit allen Mitteln zu bekämpfen. Mr. Pace ist Lehrer und gehört auch, wie Tobins Vater, dem Wachdienst an, der das Arclight vor der Dunkelheit zu schützen versucht. Meine Meinung: Wie der Untertitel des Buches schon sagt: Niemand überlebt die Dunkelheit. Das ist Fakt. Doch Marina wurde von 12 Personen aus dem Arclight (Lichtkuppel in der sich die Menschen zurückgezogen haben) in dem Grau (Zone zwischen der undurchdringlichen Dunkelheit und dem Arclight) gefunden. Genau das hat mich an dieser Geschichte fasziniert. Marina war in der Dunkelheit, sie hat überlebt, was ein Widerspruch in sich ist. Was ist geschehen? Warum hat Marina in der Dunkelheit überlebt, wenn das gar nicht möglich ist? Und wo kommt sie her? Wegen der offenen Fragen begegnen ihr die anderen Kinder in der Schule mit Misstrauen, aber auch weil viele ihrer Eltern verschwunden sind, als sie Marina retteten. Denn von den 12 Frauen und Männern, die Marina gefunden haben, sind nur drei zurückgekommen. Marina versucht sich in Arclight zurechtzufinden, ihre Einsamkeit zu bewältigen und sich ein neues Leben aufzubauen. Auch mit ihren fehlenden Erinnerungen hat sie zu kämpfen. Einerseits versucht sie zunächst,  diese zu akzeptieren, hofft aber gleichzeitig, dass sie sich doch irgendwann an ihr früheres Leben und ihre Eltern erinnern kann. Das Arclight wird im Laufe der Geschichte immer wieder von den Bewohnern der Dunkelheit angegriffen – den Blassen. Wie genau die Blassen aussehen oder warum sie versuchen in das Arclight einzudringen, kann ich nicht verraten, da es einige Geheimnisse der Geschichte sind. Das Geschehen wird von Marina mittels der Ich-Perspektive erzählt. Somit erfährt der Leser Schritt für Schritt wie die Gesellschaft und das Leben im Arclight aufgebaut sind und was die Dunkelheit dahinter bedeutet, da Marina all ihre Erinnerungen verloren hat. Josin L. McQueins Schreibstil ist sehr bildhaft. Im späteren Verlauf der Geschichte tauchen Details auf, die nicht in Worte fassbar sind. Die Autorin beschreibt die Gefühle und Empfindungen hautnah und sehr nachvollziehbar. Sie lässt nicht nur Bilder im Kopf des Lesers entstehen, sondern auch Gefühle, die die Protagonistin Marina verspürt. Josin L. McQueins Schreibstil ist mehr als eine bloße Beschreibung der Geschehnisse, denn sie kann auch die Gefühle realistisch darstellen. Das Ende war bombastisch. Mit einem richtigen Knall kamen mehrere Details ans Licht, die ich nicht erwartet hätte. Ich war total geschockt und perplex mit riesigen Augen vor dem Buch gesessen. Ich liebe Bücher, die am Ende nochmal so eine richtig fette Bombe mit Geheimnissen platzen lässt. Fazit: Josin L. McQuein hat mit „Arclight – Niemand überlebt die Dunkelheit“ eine Dystopie mit einer neuartigen und faszinierenden Idee geschaffen. Mittels der sensiblen und intelligenten Protagonistin Marina und dem unglaublich gut beschreibendem Schreibstil sticht das Buch aus der Masse hervor. Das Ende lässt eine große Bombe an Informationen platzen und lässt den Leser voller Staunen und Überlegungen zurück, was im zweiten Band wohl passieren mag.

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  • Zu wenig Informationen, die zu spät kommen

    Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. November 2014 um 18:08

    Marina lebt in Arclight. Doch wie sie da hingekommen ist und wo sie vorher war, weiß sie nicht. Sie weiß nur, dass sie aus der Dunkelheit gerettet wurde. Und das dies der Grund ist, warum jeder sie meidet. Denn niemand kommt aus der Dunkelheit zurück... "Arclight" war mein erstes Buch von Josin L. McQuein und hat mich aufgrund des Klappentextes neugierig gemacht. Leider konnte mich dann die Geschichte selbst nicht überzeugen. Die Story wird von Marina aus der Ich-Perspektive erzählt. Dadurch erhält man als Leser nur sehr begrenzt Informationen, wie Arclight funktioniert und aus welchen Gründen die Stadt des Lichtes aufgebaut worden ist. Auch über die Feinde erfährt man nur wenig. Was ich am Anfang noch interessant fand, entpuppte sich bald als nervig, weil im Laufe der Geschichte nur sehr wenige, weitere Informationen hinzukamen. Erst zum Schluss hin wird so manches Geheimnis gelüftet. Und da konnte mich die Hauptauflösung nicht mehr überraschen. Denn dieses Resultat hatte ich schon selbst gezogen. Somit war das Buch für mich nicht nur unspannend, sondern auch vorhersehbar. Das ist sehr schade. Fazit: wer einen langen Atem hat und mit wenig Informationen auskommt, für den ist Arclight was. Für alle anderen heißt es weitersuchen.

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  • Lena 13 J. rezensiert "Arclight"

    Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit
    lenasbuecherwelt

    lenasbuecherwelt

    03. October 2014 um 16:43

    Die Welt ist voller Dunkelheit, nur das "Arclight", eine undurchdringliche Lichtkuppel, schützt die darunter lebenden Menschen. Draußen lauern viele Gefahren, allen voran die gefürchteten Blassen.. Wer ihren Weg kreuzt wird getötet oder selbst zu einem Leben als Blasser verbannt. Nur ein Mensch hat die Begegnung mit den Wesen bisher überlebt: Marina. Doch ihre Rettung forderte 8 Menschenleben,die es nicht ins rettende Arclight geschafft haben. Unter der Lichtkuppel wird Marina versorgt, doch ihre Erinnerung sind ausgelöscht! Und die meisten sind ihr nicht wohlgesonnen, denn viele haben bei Marinas Rettung Verwandte oder Freunde verloren und außerdem- so heißt es- kann man der Dunkelheit nur entkommen, wenn man ein Teil von ihr ist. Seitdem Marina vor den Blassen gerettet wurde, kann sie sich an nichts mehr erinnern. Sie kennt nicht ihre Eltern, ihr Alter oder ihren Namen und weiß immer noch nicht, was in den Tagen, als sie außerhalb des Arclights war, passiert ist. Innnerhalb der Lichtkugel wird Marina von vielen Menschen nicht gemocht, denn immerhin ist sie daran schuld, dass ihre Angehörigen bei dem Rettungseinsatz gestorben sind. So schlägt sie sich durch, aber dann greifen die Blassen an... Und die Lichtkuppel ist nicht so stabil, wie alle dachten! Schon in den ersten Seiten kommt die düstere Atmosphäre, welche schon das Cover und der Klappentext zeigt, herüber. Und die Geschichte konnte mich von Anfang an mit viel Spannung fesseln und schnell merkte ich, dass Marina besonders ist. Sie ist die einzige, die keinen großen Hass auf die Blassen hat, wie auch, schließlich weiß sie gar nicht mehr, was sie gehasst und was geliebt hat. Neben Marinas einziger Freundin spielt auch Tobias eine große Rolle. Während er am Anfang Marina noch total abgeneigt ist ( sein Vater ist auf ihrer Rettung umgekommen), freundet er sich dann ziemlich schnell mit ihr an, mir ging es eindeutig zu schnell... Die Dystopie "Arclight" konnte mich total mitreißend. Spannend war sie vom Anfang bis zum Ende und die düstere Atmosphäre hat mich umgehauen. Während ich Marina mochte, kam ich mit Tobias leider nicht wirklich klar, aber alles in allem ein tolles Buch!

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  • Rezension zu Arclight: Niemand überlebt die Dunkelheit von Josin L. McQuein

    Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. September 2014 um 13:30

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele “Arclight: Niemand überlebt die Dunkelheit” von Josin L. McQuein hat es mir direkt vom ersten Moment an angetan. Schon das düstere Cover hat meinen Blick quasi magisch angezogen und die Inhaltsangabe hat mich dann vollends überzeugt – auch wenn ich für dystopische Jugendromane in letzter Zeit immer weniger übrig habe, der Auftakt der “Arclight”-Serie hatte es mir angetan. Und alles in allem hat er mich auch durchaus begeistern können. Story hui – Charaktere pfui. Okay, das ist nun etwas übertrieben, aber leider sind mir die Figuren in Josin L. McQueins Serienauftakt “Arclight: Niemand überlebt die Dunkelheit” durchweg nicht in bester Erinnerung geblieben. So bleiben die Nebenfiguren durchweg flach und blass, sowohl die im Umfeld der Protagonisten als auch deren Gegenspieler. Die Protagonisten selbst sind zwar erheblich tiefer, facettenreicher und greifbarer, aber ich bin mit ihnen nur begrenzt warm geworden. Marina und Tobin waren mir zwar an sich nicht unsympathisch, aber der Funke wollte trotzdem nicht so recht überspringen und ich hatte stellenweise auch Probleme ihre Motivationen so richtig nachvollziehen zu können. Dafür hat es mir die Geschichte umso besser gefallen. McQueins Schreibstil ist locker und angenehm zu lesen und die Idee hinter “Arclight” fand ich toll und es gab durchaus einige überraschende Wendungen, die die Spannung hoch gehalten haben. Und während ich mir etwas mehr Informationen über das große Dunkel gewünscht hätte – oder eigentlich sogar deutlich mehr Informationen, aber die kommen ja hoffentlich in den Folgebänden -, fand ich das Leben im Arclight sehr gut geschildert, hier fiel es mir leicht mich direkt in die Szenerie hineinzufinden, was über die fehlende Verbindung zu den Charakteren etwas hinwegtrösten konnte. Insgesamt ist “Arclight: Niemand überlebt die Dunkelheit” von Josin L. McQuein zwar nicht perfekt, aber die Idee hinter der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich mit den Charakteren einfach nicht warm geworden bin. Ein sehr solider Auftakt einer vielversprechenden neuen YA-Dystopie-Serie, der Lust auf mehr macht.

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  • Fiktionale Zukunftsgeschichte

    Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit
    Sunny87

    Sunny87

    15. July 2014 um 09:12

    Das Cover ist sehr düster gehalten. Man sieht ein Mädchen, wahrscheinlich Marina, welches von der Dunkelheit ins Licht geht. An ihr zerren noch einzelne Schatten und scheinen sich nicht von ihr lösen zu wollen. Zum Inhalt des Buches hätte das Cover nicht treffender sein können und gefällt mir um Längen besser als das Original. Der Klappentext des Buches hat mich verdammt neugierig gemacht und ich wollte es unbedingt lesen. Dazu kam das tolle Cover und ich konnte einfach nicht mehr widerstehen.Die Geschichte beginnt zugleich spannend und sofort hatte ich etliche Fragezeigen im Kopf die alle beantwortet werden wollten. Es war von den "Blassen" die Rede und ich konnte es kaum erwarten herauszufinden worum es sich dabei handelt. Das Buch hatte mich somit gleich gefesselt und in seinen Bann gezogen. "Arclight" spielt in der Zukunft, in welcher es drei Zonen gibt: die Dunkelheit, das Grau und das Arclight. Die Dunkelheit bedeutet Gefahr und den Tod, das Arclight hingegen Licht und Sicherheit. Wer einmal in die Dunkelheit geht kommt nie mehr zurück, so sagt man.Geschrieben und erzählt wird aus der Sicht von Marina. Sie hat ihr Gedächtnis verloren nachdem sie aus dem Grau gerettet wurde und lebt seitdem im Arclight. Die Menschen stehen ihr eher skeptisch gegenüber, denn es heißt: Niemand überlebt die Dunkelheit! Warum also konnte Marina überleben? Was wollen die Blassen von ihr? Ist sie eine Gefahr für sie alle?Marina ist ein sehr ehrlicher und liebenswürdiger Charakter. Sie wünscht sich nichts mehr, als herauszufinden wer sie ist und wo sie herkommt. Sie hat es keinesfalls leicht unter den Bewohnern des Arclight, denn um sie zu retten haben einige ihr Leben verloren. Oft wird sie deswegen ziemlich mies und unfair behandelt und ihr wird mehr als deutlich gezeigt, dass sie nicht erwünscht ist. Doch es gibt auch einige Personen die zu Marina stehen. Zum einen wäre da Anne-Marie, die beste Freundin und ein kleines Nervenbündel. Mir persönlich ging sie ein bisschen auf die Nerven, doch ich fand es gut das sie immer zu Marina steht. Egal was die anderen sagen. Das macht eine beste Freundin aus. Besonderen Tiefgang hat dieser Charakter eher nicht bekommen. Somit spielt sie zwar eine Rolle aber keine wesentliche.Zum zweiten hätten wir Tobin. Sein Vater ist gestorben als er versucht hat Marina aus dem Grau zu retten. Somit haben Tobin und Marina eher keinen guten Draht zueinander. Doch das ändert sich schlagartig als die Situation brenzlig wird. Die restlichen Charaktere sind eher nebensächlich und daher nicht so gut ausgebaut. Bei dem ein oder anderen Charakter hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht.Der Schreibstil ist flüssig und die Handlung spannend gehalten. Es kam zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf und die Geschichte ist nicht langatmig. Die Idee der Zukunftsgeschichte konnte mich absolut begeistern und überzeugen. Es gab immer wieder Wendepunkte mit denen ich nicht gerechnet hätte. Leider war mir das Ende dann doch ein bisschen zu lahm und ich hätte mir mehr Action erhofft. Trotzdem habe ich jede einzelne Seite genossen und die Story rund um eine mögliche Zukunft begeistert verfolgt.Ich habe beim Stöbern gesehen, dass es noch einen zweiten und dritten Teil geben soll. Ich persönlich hätte jetzt gedacht das es ein Einzelband ist. Die Geschichte war für mich mit der letzten Seite abgeschlossen. Aber ich lass mich überraschen und bin gespannt wie es weiter gehen wird. "Arclight" ist eine fiktionale Zukunftsgeschichte und konnte mich absolut überzeugen. Von manchen Charakteren hätte ich mir mehr Tiefgang gewünscht und auch das Ende war für solch eine Geschichte ein bisschen zu lasch. Trotzdem eine gut durchdachte und spannende Story, welche ich gern gelesen habe.

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  • Tolle Ideen... leider viele Schwächen in den Charakteren!

    Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit
    Kati87

    Kati87

    20. June 2014 um 09:14

    Inhalt: Die Welt wie wir sie kennen gibt es nicht mehr. Es gibt nur noch das Licht, das Grau und das Schwarz. Licht bedeutet Sicherheit... Licht bedeutet Leben. Alles jenseits davon gehört den Blassen. Sie waren einmal Menschen und sie nun zu Kreaturen der Schwärze geworden. Auf der Grenze zum Schwarz und des Arclight, dem Grau, wird Marina von ein paar Soldaten des Arclight gefunden und mitgenommen. Doch auch sie ist anders, viel zu sehr fällt sie in ihrer neuen Umgebung auf. Doch nicht nur das, sie hat ihr Gedächtnis verloren und kann sich an nichts mehr vor dem Arclight erinnern. Doch nach und nach scheint ihre Erinnerung zurück zu kommen, obgleich sie dabei Hilfe von einem Wesen braucht, mit dem sie besser nicht in Kontakt kommen sollte. Meinung:  Schreibstil: Der Schreibstil ist gut, das Buch lässt sich flüssig lesen. Geschrieben ist es aus Sicht von Marina. Meinung: Ich war schon vom Cover und dem Klappentext sehr angetan. Diese Licht / Schatten Kombination und die Wesen die Josin L. McQuein hier erschafft, gefallen mir sehr sehr gut! Alles an dieser dystopischen Welt hat mich fasziniert. Marina ist ein Charakter wo ich etwas zwiegespalten bin. Anfangs mochte ich sie, auch wenn sie oftmals förmlich verstört gewirkt hat, doch das macht sie mit ihren Handlungen in der zweiten Hälfte des Buches wieder weg. Dennoch wollte ich mir  manchmal einfach nur vor den Kopf hauen und dieses Mädchen in eine andere Richtung schubsen. Von den erstem Seiten an wirkte Tobin auf mich, wie ein sehr netter Junge, dem wirklich viel an Marina liegt. Sehr oft habe ich mich gefragt ob er das als Pflicht, seinem Vater gegenüber ansieht. Leider konnte ich mit diesem netten Tobin nicht viel anfangen, auch nicht als er sich ab der zweiten Hälfte etwas davon abzuheben versucht.  Die Nebencharaktere waren gut. Reue ist einer der Nebencharaktere (der gut auch ein Hauptcharakter werden könnte, vielleicht in mancher Hinsicht sogar schon ist) der mir sehr gut gefallen hat. Ich mochte ihn einfach, in wirklich allem was er tat. Anne-Marie, die hier eine Position als ... hm Marinas einzige Freundin annimmt, fand ich okay. Sie wirkte auf mich sehr neugierig, leider auch nicht mehr. Mr Pace hat mir noch gut gefallen. Ansonsten gibt es niemanden mehr, der in meinen Augen erwähnenswert wäre. Naja vielleicht noch die Anführerin des Arclight Honoria. Der ich jedoch zu keiner Zeit etwas abgewinnen konnte, da sie mir fast schon machthungrig rüber kam. Schade fand ich die Dreiecksbeziehung, die hätte in meinen Augen nicht sein müssen. Die Schwachpunkte sehe ich hier größtenteils bei den Charakteren, aber auch das Potenzial der Geschichte ist noch nicht gänzlich ausgeschöpft. Auch die versuchte Überraschung war für mich schon fast zu eindeutig und ich kam lange vorher dahinter, was mir aber die Spannung nicht nehmen konnte. Auch wenn ich etwas mehr zu meckern hatte, finde ich die Geschichte doch lesenswert, da sie für mich sehr ideenreich ist! Ich bin gespannt wie es um Marina, Reue und Tobin weitergeht und tauche nur zu gern wieder in diese Welt ein um mehr über die Blassen zu erfahren.  Fazit: Eine sehr gute dystopische Welt, mit vielen neuen Ideen. Leider aber etwas zu blassen Charakteren.  Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen!

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  • Eine düstere Welt, die mehr als Dunkelheit bietet

    Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit
    BeBubbly

    BeBubbly

    15. June 2014 um 22:16

    "Eigentlich sollten die Blicke der anderen sich nicht wie eine körperliche Last anfühlen, aber dennoch ist es so." (Erster Satz) Vor zwei Monaten kam Marina in Arclight an und sie ist somit der einzige Mensch, der es durch die Dunkelheit nach Arclight geschafft hat. Doch die Blassen sind jetzt hinter Marina her und greifen nachts wenn es dunkel ist immer heftiger das Arclight an. Da Marina jedoch ihr Gedächtnis verloren hat, weiß sie nicht was die Blassen von ihr wollen oder ob es noch andere Orte wie Arclight gibt an denen Menschen leben, die der Dunkelheit stand halten.  Meinung: Meiner Meinung nach kann die Autorin nicht nur von Anfang an mit ihrem Schreibstil überzeugen, der einem einen schnellen und leichten Einstieg verschafft, sondern schafft es auch, dass man sich von der ersten Seite an mit der Protagonistin identifizieren kann. Denn genau wie der Leser ist auch die Protagonistin Marina total ahnungslos, da sie ihr Gedächtnis mit ihrer Ankunft im Arclight verloren hat. So kann man auch mit Marina zusammen das Arclight, aber auch sie selbst neu kennenlernen. Da seit ihrer Ankunft aus der Dunkelheit jeden Abend Angriffe der Blassen stattfinden hat es Marina nicht  sehr leicht in ihrem neuem zu Hause, wo sie für die Gefahren verantwortlich gemacht wird. Und da dieses Problem sie vollkommen einnimmt fällt es ihr schwer herauszufinden wer sie eigentlich ist. Tobin und Anne-Marie scheinen das ganze noch viel schlimmer zu machen, denn einerseits stehen sie hinter ihr und andererseits lässt Anne-Marie, die sich in der Gruppe viel wohler fühlt, Marina immer wieder hängen. Auch Tobin, der seinen Vater bei der Rettungsaktion verloren hat, zeigt Marina immer mal wieder seine ignorante Seite und drückt ihr so immer mehr Schuldgefühle auf. Und während Anne-Marie mir das ganze Buch über als Freundin total unsympathisch schien wandelt sich das Bild von Tobin, der viele Gefühle und Tiefgründigkeit zeigt und sich so nicht nur in Marinas Herz schleicht. Auch Marina, die trotz des Verlusts ihres Gedächtnisses viel Tiefe zeigt, ist mir gleich ans Herz gewachsen, denn sie lässt sich weder in eine Rolle pressen noch nimmt sie alles hin, sondern beginnt die Entscheidungen und auch das Leben im Arclight zu hinterfragen. Dazu kommt dass sie im Laufe des Buches immer mehr an sich glaubt und anfängt auf ihr Gefühl zu vertrauen. Besonders gut sind der Autorin aber auch das Einfangen der Atmosphäre und der Beschreibungen gelungen, denn gerade die Blassen wurden von der Autorin wundervoll und sehr authentisch, wenn auch ein wenig eigen und gruselig, beschrieben. Aber auch die Dunkelheit und das Arclight, die super in das düstere Bild passen, blieben mir dank des bildhaften Schreibstils nicht verschlossen, weshalb ich finde, dass die Autorin ihre Idee ziemlich gut rübergebracht hat. Trotz oder gerade wegen einiger fehlender Erklärungen, die man mit ein wenig Fantasie schon füllen kann, bleibt diese mysteriöse und düstere Atmosphäre über das ganze Buch hinweg erhalten. So verhält es sich auch mit der Spannung, die sich konstant über die Handlung fädelt und nie ganz abreißt. Auch das unerwartete Ende trägt dazu bei, dass mich Marinas Geschichte vom Anfang bis zum Ende sehr mitgerissen hat und mir ein paar tolle Stunden bereit hat. Fazit Schon kurz nachdem ich mit dem Buch begonnen habe war mitten im Geschehen und konnte den Lesefluss nicht unterbrechen, was einerseits daran lag, dass ich mit der Protagonistin mitfühlen konnte und gemeinsam mit ihr alle Geheimnisse um sie klären wollte. Andererseits faszinierte mich die Dunkelheit, die auch mir zuerst einen Schauer bereitet hat, denn die Autorin hat es geschafft die Atmosphäre toll darzustellen, auch wenn es dennoch einige Ungereimtheiten gibt, die aber nicht weiter auffallen, wenn man sie mit etwas Fantasie füllt. Und auch wenn die Idee mit der rettenden Enklave nicht die neuste ist, konnte die Autorin ihr einen neuen Touch verleihen, der mich gefangen genommen hat. Und schon deshalb kann ich das Buch wärmstens empfehlen, vor allem wenn man nicht erwartet, dass jedes Detail sehr ausgeschmückt und bis auf die Grundzüge erläutert ist.

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  • Der Feind in uns

    Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit
    progue

    progue

    Gleich vorneweg: Dieses Buch ist völlig ungeeignet für Leute, die erst einmal Erklärungen für eine für sie fremde Welt haben möchten. McQuein hält sich nämlich nicht damit auf, irgendetwas zu erläutern, sie wirft uns - peng! - gleich hinein in die Handlung. Friss oder stirb, Leser, lieb mich oder hass mich. Für mich hat's funktioniert. Ich war sofort gefesselt von dieser Welt im Arclight - eine geschlossene Enklave der letzten Menschen, wie es scheint, in einer Welt postirgendeiner Katastrophe. Je mehr Fragen auftauchten á la "Was ist da passiert?", "Warum tun die das?", "Was bedeutet das?", desto gespannter musste ich weiterlesen, weil mich einfach alles daran interessiert hat. Diese letzten Menschen leben in ständiger Angst vor denjenigen, die sie die "Blassen" nennen. Die Blassen sind schreckliche Monster, die da draußen, in der Dunkelheit leben. Es gibt nämlich fast nur noch Dunkelheit, und alles innerhalb des Arclight wird ausgeleuchtet, jeder einzelne Zentimeter. Auch nur der Hauch von Dunkelheit ermöglicht den Blassen, in die geschlossene Welt der Menschen einzudringen und sie zu töten. Und das tun sie auf die grausamste Weise - wer von ihnen verletzt wird, wird selbst zu einem von ihnen, einem Monster, einem Dämon, etwas, das furchterregend ist. Nur das Ausbrennen der Wunden kann einen Menschen vor diesem Schicksal bewahren. Wer in die Dunkelheit geht, kehrt nicht zurück, kann die Begegnung mit den Blassen nicht überleben. Es gibt eine Ausnahme: Marina. Marina hat ihr Gedächtnis verloren und weiß nicht mehr, was sie in der Dunkelheit getan hat. Sie weiß nur, dass ein Suchtrupp ihretwegen unterwegs war und die meisten von ihnen es nicht zurückgeschafft haben. Deshalb ist sie ein Außenseiter im Arclight; die meisten der hier Lebenden machen sie für den verschollenen Suchtrupp verantwortlich. Und als die Blassen anfangen, das Arclight zu überrennen und sich dabei auf sie konzentrieren, wird allen klar, dass Marina nicht nur die einzige Überlebende der Dunkelheit ist: Sie muss auch irgendetwas an sich haben, das die Blassen dazu verleitet, ihrer habhaft werden zu wollen. Oh, was für ein tolles Buch. Ja, es ist verwirrend, gerade zu Anfang. Man bekommt immer nur häppchenweise ein paar Informationen vorgeworfen, nicht genug, um ausreichend zu verstehen, worum es geht oder was wirklich passiert ist, aber wie die goldene Möhre vor der Nase baumelnd immer dazu anstachelnd, mehr erfahren zu wollen. Arclight hat mich mitgenommen auf einen Trip, hat eine Welt aufgebaut, bei der man irgendwann glaubte zu wissen, worum es geht und plötzlich - noch mal peng! - wird das Innere nach Außen gestülpt und man muss alles, was man sich mühsam erarbeitet hat, von Neuem bewerten. Wer ist gut? Wer ist böse? Gibt es überhaupt solche Fragen, haben sie in dieser Postapokalypse eine Daseinsberechtigung? Wie human kann ein Mensch bleiben? Was ist wichtiger - Menschlichkeit oder Überleben? Und wer ist wirklich der Feind? Ist er nicht schon längst in uns? Fazit: Arclight ist völlig ungeeignet für Leute, die Schema F suchen. Es gibt keine Städte, keine aufgebauschten Dreiecksbeziehungen, keine Kämpfe im klassischen Sinne gegen einen wohldefinierten Feind, auch wenn es an rasanten Actionszenen nicht mangelt. Was man dafür bekommt, ist eine intelligente, teilweise philosophisch angehauchte Dystopie, in der Humanismus in seiner reinsten Form präsentiert wird.

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    • 7
  • Überlebt wirklich keiner die Dunkelheit?

    Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit
    BlueNa

    BlueNa

    30. May 2014 um 14:38

    Doch! Marina ist die Neue im Arclight, einer Enklave aus Licht, in der sich die letzten Überlebenden einer Seuche zusammengefunden haben. Außerhalb des rettenden Lichts erwartet die Menschen nichts als Dunkelheit und die Blassen, die Opfer der alles vernichtenden Seuche, die hochinfektiös sind. Marina gewöhnt sich so langsam an das Leben im Arclight, wobei sie sich an nichts aus ihrer Vergangenheit erinnern kann. Sie weiß nur, dass sie von einer Patrouille im Grau gefunden wurde, verletzt, aber warum sie dort draußen war, woher sie kam und wie sie es geschafft hat die Dunkelheit zu überleben, kann sie sich nicht erklären. Plötzlich wird das Arclight von den Blassen angegriffen und Marina steht einem von ihnen gegenüber. Doch der Blasse, der Feind der Menschheit, greift sie nicht an, sondern bittet sie um Hilfe… Ich hatte hohe Erwartungen an den Debutroman von Josin L. McQuein, den der Klappentext verspricht eine spannungsgeladene Story in einem sehr düsteren Endzeitszenario. Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt, wobei mich die Geschichte trotzdem überraschen konnte, denn mit diesem Verlauf hatte ich am Anfang nicht gerechnet. Das Arclight ist ein sehr interessanter Ort, an dem sich die angeblich letzten Überlebenden der Menschheit zusammengerottet haben. Es wird ganz gut erklärt, wie das Leben im Arclight funktioniert, aber leider erfährt man viel zu wenig über das große Dunkel. Natürlich hat das auch den Hintergrund, dass die Jugendlichen, bzw. Marina Wissen vorenthalten wird, trotzdem ist für mich als Leserin ein wenig unbefriedigend. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen. Ich kam sehr gut hinein, in die Geschichte um Marina und ihr Leben im Arclight. Marina ist die Ich-Erzählerin und man ist wirklich nur auf ihrem Wissensstand, was mich ab und zu etwas frustriert hat. An einigen Stellen muss ich auch bemängeln, dass der Schreibstil seltsam wirr wird und ich dann Probleme hatte der Story zu folgen, bzw. zu verstehen, welcher der agierenden Protagonisten jetzt etwas tut oder sagt. Hier hätten ein paar zusätzliche Worte oder Sätze nicht geschadet! Die Protagonisten waren eine Mischung aus gut ausgearbeiteten Figuren und sehr platten und oberflächlichen Charakteren. Marina war als Hauptprotagonistin natürlich am tiefsten und Besten ausgearbeitet. Ich konnte ihr Handeln und ihre Gedanken meistens nachvollziehen. Auch Tobin ist mir positiv im Gedächtnis geblieben, obwohl er nicht leicht zu durchschauen ist, bzw. seine Motive manchmal nicht zu dem passen, was er tut. Trotzdem ist er ein netter Kerl, wenn auch ein wenig schüchtern. Was ich aber gar nicht nachvollziehen konnte, war, dass sich Marina und Tobin recht am Anfang küssen und dann die nächsten 50 Seiten überhaupt keine Rede mehr davon war! Alle anderen Figuren waren sehr flache und typische Nebenfiguren, wie z-.B. Marinas Freundin oder aber auch Marinas Gegenspieler, was ich sehr schade fand! Das Cover der Klappbroschur ist wirklich sehr ansprechend gestaltet. Es ist düster und vermittelt mir, dass es in diesem Buch vor Spannung nur so krachen muss. Für die Covergestaltung gibt es eine glatte eins! Man sieht eine einsame kleine Gestalt, die der Dunkelheit entflieht. Recht schlicht, aber wirkungsvoll! Fazit: „Arclight – Niemand überlebt die Dunkelheit“ von Josin L. McQuein beinhaltet ein Endzeitszenario, das unglaublich spannend ist. Leider reicht dies nicht aus um eine hervorragende Geschichte zu schreiben, ich würde drei von fünf Sternen vergeben, erhöhe aber auf dreieinhalb, weil ich das Buch trotz meiner Kritikpunkte in einem Rutsch durchgelesen habe!

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  • Die Blassen sind keine Vampire

    Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit
    MuenisBookWorld

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    23. May 2014 um 11:32

    Zusammenfassung: Die Welt ist in völliger Dunkelheit versunken. Nur das "Arclight" kann sie beschützen. Vor der Dunkelheit und vor allem vor den Blassen. Wer ihnen in die Hände fällt wird einer von ihnen oder schlimmer noch stirbt. Doch Marina hat überlebt und viele, die sie suchen gegangen sind, sind nicht mehr zurückgekommen. Marina hat jede Erinnerung an diesem Tag verloren. Die Blassen suchen Marina und finden sie, testen die Grenzen des Lichtswalls und brechen sie schließlich durch. Meinung: Die Welt besteht aus 3 Dingen: Dem Arclight. Dem Grau. Und der Dunkelheit.Marina ist die einzige die das "Arclight" überlebt. Vier von zwölf Rettern, die hinausgezogen sind um sie zu holen, kehren zurück.  Das Buch ist sehr schnelllebig. Nachdem ich die ersten drei Seiten gelesen habe, war ich mitten im Geschehen. Hier wird keine Einleitung dem Leser in die Hände gereicht, sondern wird direkt in die Geschichte mit eingekoppelt. Ich persönlich mag es, wenn Geschichten nicht langatmig sind, weil sie sich dann meistens sehr lange noch in die länge ziehen. Zwar war das bei "Arclight" nicht der Fall, jedoch wurde der Leser durch die schnelle Abfolge von Handlungssträngen verwirrt. Dies führt schnell zu Unverständnisse. Mir ging es wie die weibliche Protagonistin Marina. Ich wusste nicht was passiert. Und nach jedem Kapitel wurden meine Fragen immer mehr. Trotz der vielen Fragezeichen, die sich um meinen Kopf schwirrten, wollte ich unbedingt dran bleiben, da die Grundidee der Geschichte interessant war. Noch viel spannender wurde es, nachdem Marina auf den Blassen "Reue" gestoßen ist. Beide kennen sich bereits, doch aufgrund ihres gelöschten Gedächtnisses kann sich Marina nicht an Reue erinnern. Sie will ihm helfen "Kleinod" zu finden. Auf der Suche nach Kleinod gewinnt Marina immer mehr von ihren Erinnerungen zurück. Wer ist Marina wirklich? Und zu wem gehört sie?Es ist ein langer Prozess der Selbstfindung. Die Hauptprotagonistin wurde deshalb meiner Meinung nach ausreichend beschrieben. Man wusste auf jeder Seite, wie sie sich fühlt. Die Beziehung, die Marina mit dem Blassen "Reue" führte, fand ich ziemlich interessant, da die Blassen ganz anders funktionierten als Menschen. Durch die Suche nach "Kleinod" und die Gespräche zwischen Reue und Marina wurde aber die Spannung ein wenig außer Acht gelassen. Es ist nicht wirklich viel passiert, was ich etwas schade fand, da ich mir mehr Spannung erhofft hatte.  Die Autorin hat meiner Meinung nach eine ausgesprochen gute Fantasie. Wie sie diese Welt im Arclight und der Dunkelheit aufstellt, ist beeindruckend. Aber auch wie sie die Blassen beschrieben hat. Anfangs war ich noch ziemlich skeptisch gegenüber den "Blassen", da ich mir jedes Mal wenn ich über das Wort gestolpert bin, einen Vampir vor Augen hatte. Wahrscheinlich lag es aber an dem Wort selbst.  Ich möchte das Buch weiterempfehlen, da ich die Grundidee der Autorin sehr spannend und interessant finde. Durch die Stimmung, die das Buch vermittelt, sollte man es eher Abends im Bett lesen, statt draußen in der Sonne. Einfach weil es dem Leser eine eher düstere Stimmung liefert. "Jenseits der Dunkelheit taucht ein Lichtpunkt auf. Licht bedeutet Entkommen. Es bedeutet Sicherheit. Es bedeutet, dass mir die Monster dorthin nicht folgen können." (S.100) mehr dazu auf meinem Blog: www.muenisbookworld.blogspot.de

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  • Okay, aber leider auch nicht mehr...

    Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit
    livi-liest

    livi-liest

    19. May 2014 um 11:32

    Das Cover finde ich gut, aber auch nicht überragend. Es passt allerdings sehr gut zur Geschichte, weshalb ich mich darüber jetzt nicht weiter auslassen möchte. Bevor ich anfing, das Buch zu lesen, war ich nicht sicher, was mich erwarten würde. Einerseits klang der Klappentext unheimlich ansprechend, aber andererseits hatte ich schon ein paar nur mittelmäßige oder sogar eher negative Rezensionen gelesen. Doch nach den ersten Seiten lösten sich alle Zweifel in Luft auf und ich hatte ein sehr gutes Gefühl. Alles begann sofort mit einer unglaublichen Spannung und ich wurde sofort in die Geschichte hineingezogen. Zu diesem Moment rechnete ich eigentlich ziemlich fest damit, dass mir das Buch gefallen würde. Die Charaktere waren mir leider trotzdem nicht besonders sympathisch, sie waren zum Teil wirklich seltsam und manchmal konnte ich ihre Entscheidungen kein Stück weit nachvollziehen. Dies fand ich wirklich total schade, denn der Anfang war so vielversprechend und auch die ganze Idee hinter der Geschichte war super. Sie war zwar vom Grundschema her nicht völlig neu, aber dennoch gab es einige Aspekte, die ich vorher noch nirgendwo gesehen bzw. gelesen hatte. Leider änderte das nichts an meiner immer geringer werdenden Lust, das Buch weiterzulesen. Vor allem der Mittelteil hat sich wirklich gezogen und ich musste mich zum Teil richtig durchkämpfen. Irgendwie plänkelte alles nur so vor sich hin und die Handlung wurde immer langweiliger. Nach dem gelungenen Auftakt wurde ich mehr und mehr enttäuscht. Gegen Ende nahm die Spannung dann zwar wieder zu, aber trotzdem konnte sie meine Meinung im Großen und Ganzen nicht mehr verändern. Nachdem auch der Schreibstil nichts mehr herausreißen konnte kann ich das Buch leider nur als mittelmäßig bezeichnen. Ich kann es euch leider nicht besonders empfehlen, auch wenn die Grundidee wirklich toll ist. 

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  • Sie werden kommen... ...von der Dunkelheit ins Licht...

    Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit
    dreamer

    dreamer

    14. May 2014 um 16:27

    Die Welt wie wir sie kennen ist nicht mehr. Es gibt nur noch die Finsternis, das Grau und das Arclight, ein Ort an dem die wenigen überlebenden Menschen wohnen. Der einzig sichere Ort, denn Licht heißt Leben und das Arclight wird von einem ständigen Lichtkreis geschützt. Doch die Übergriffe der "Anderen" vermehren sich, die Wesen, die alle Menschen fürchten, lauern in jeder dunklen Ecke und verwandeln jene, die sie berühren in einen von Ihnen. Es scheint als wäre kein Ort mehr sicher, doch die Hoffnung stirbt zuletzt, immerhin wurde Marina außerhalb der Lichtkuppel gefunden, wenn auch schwer verletzt. Das muss doch bedeuten, dass es auch noch andere Menschen da draußen gibt oder? Meine Meinung Bereits ein Blick auf das Buch hat mich neugierig gemacht, als ich es im Programm des Egmont INK Verlages sah. Der Klappentext ließ Düsteres erahnen und so machte ich mich auf in eine Welt in der Licht wichtiger ist als alles andere und stieß dabei auf ungeahnte Geheimnisse. Das Cover ist meiner Meinung nach sehr gelungen, sowohl die englische Version, als auch die deutsche. Beide vermitteln ein kleines bisschen von der Welt die wir betretten, die von Dunkelheit gesäumt ist und nur einen Funken Licht beherbergt. Auch der Titel hat das gewisse Etwas, das zwar nicht viel über das Buch verrät, aber dennoch anspricht. Die Idee, mit der uns die Autorin in ihre Welt entführt lockt auf jeden Fall gebürtige Dystopie Fans an. Es ist eine Welt in der die letzten Menschen unter einer Kuppel aus Licht leben und ihren Tagesrythmus den der Wesen, die vor den Toren Arclights lauern, anpassen, was so viel bedeutet wie ihr Tag ist unsre Nacht. Eine Welt in der Dunkelheit den Tod bedeutet oder Schlimmeres und in der Wesen flüstern um einen zu sich zu locken. In dieser Welt lebt Marina und die deckt Dinge auf die schon lange geheim gehalten wurden. War die Idee doch noch so toll, kamen mir einige Wendungen leider etwas sehr gewollt vor. Zwar kann sich der Erfindergeist der Autorin durchaus sehen lassen, dennoch macht der teilweise wirre Schreibstil, dem man oft für kurze Zeit nicht folgen kann, das Lesen etwas schwer. Auch über den Tiefgang der Charaktere lässt sich etwas streiten, da die Autorin zwar wie gesagt viele Wendungen einbaut, aber leider dabei vergisst, dass die Leser oft mehr wollen, nämlich Hintergrundwissen. Man kann nur hoffen das hier in der Fortsetzung mehr aufgegriffen wird bzw kann man auf dem Blog der Autorin (http://josinlmcquein.blogspot.co.at/) schon mal etwas für den Nachfolger stöbern (hier gibt es sogar Erklärungen zu Charakteren). Fazit Spannende Geschichte voller Geheimnisse, die ab und an leider etwas mühsam verläuft, da dem Leser oft Hintergrundwissen fehlt. Dennoch hat "Arclight- Niemand überlebt die Dunkelheit" (eng. "Arclight") durchaus Potential als Dystopie und ich fiebere der Fortsetzung schon entgegen. Von mir gibt es 4 von 5 Wölkchen. Reihe? Ja es geht mit "Arclight- Niemand überlebt die Dunkelheit" (eng. "Arclight") weiter, zumindest gibt es eine Sequel, die Ende Mai im englischsprachigen Raum erscheint. Es handelt sich um eng. "Meridian" und man kann gespannt sein wie es in diesem Sci Fi Roman weitergeht :)

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  • interessante Geschichte mit kleinen Schwachstellen

    Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit
    MagicAllyPrincess

    MagicAllyPrincess

    11. May 2014 um 13:31

    Lt. Sykes Stimme war nicht so tröstlich wie die von Dr. Wolff, und er log. Ich war nicht daheim, dieses Bett und dieser Schmerz waren nicht mein Zuhause. Mein Zuhause tat nicht weh. (Seite 46) Da ich nicht weiß, was ich sagen soll, versuche ich einfach, Tobins selbstbewusste Mine zu imitieren, in der Hoffnung, dass ich auch mich selbst überzeugen kann. (Seite 146) Darum geht es also letzten Endes. Es spielt keine Rolle, ob man Mensch oder Blasser ist - niemand will die verlieren, die er liebt. (Seite 323) Das "Arclight" ist die letzte Zufluchtstätte der Menschheit, eine Art Licht durchflutete Kuppel. Unter dieser sind die Menschen sicher vor der Dunkelheit, denn dort außerhalb des "Arclight´s" leben die Blassen, die es darauf abgesehen haben sie zu töten, oder in eine der Ihren zu verwandeln. Doch dann geschieht das Unfassbare, Marina hat eine Begegnung mit den Blassen überlebt, dies sichert ihr gleichermaßen den Hass der Anderen, deren Misstrauen aber auch ein Stück weit deren Bewunderung zu. Als ein Angriff der Blassen erfolgt, eskaliert die Situation, Marina, die sich an nichts mehr erinnern kann, spielt plötzlich eine wichtige, unerwartete Rolle. Auf "Arclight" hatte ich mich unglaublich gefreut, denn der Rücken - sowie der Klappentext und auch die Aufmachung des Buches, versprachen ein Lesevergnügen ganz nach meinem Geschmack. Schon nach den ersten Seiten, war ich mitten drin im Geschehen, tappte allerdings gemeinsam mit Marina der Protagonistin ziemlich im Dunkeln. Sie konnte sich weder an ihre Vergangenheit, noch an die Begegnung mit den Blassen erinnern. So entstanden zunächst auch in meinem Kopf viele Fragezeichen, welche sich auch im weiteren Verlauf der Geschichte nur sehr langsam bis unvollständig entschlüsseln ließen. Oft war ich verwirrt, auch wenn ich mehr und mehr über die Blassen erfahren habe, fällt es mir auch nach Abschließen der Geschichte schwer, zu erklären, was oder wer genau die sie sind. Auch wenn sich mir die Welt von Josin L. McQuein mit steigender Seitenzahl mehr und mehr erschlossen hat, und diese Spezies somit auch immer interessanter wurde, fehlt mir immer noch das Hintergrundwissen. Ich hätte so gerne mehr über den Wandel der Welt erfahren, über die "Geburt" der Blassen, ihre Beweggründe und ihre Intentionen. Hier baue ich ganz stark auf den Folgeband, der hoffentlich meinen Wissensdurst stillen wird. Die Grundidee der Autorin ist absolut grandios und auch die Beschreibungen ihrer Wesen aus der Dunkelheit haben mich absolut fasziniert, da diese Daseinsform anders und daher sehr speziell ist. Auch die Art, wie die Blassen denken, fühlen und handeln gefiel mir ausgesprochen gut. Josin L. McQuein konnte mich außerdem mit ihrem Schreibstil und der gut ausgereiften Protagonistin überzeugen. Ich konnte mich sofort in Marina hinein versetzten, ich lechzte gemeinsam mit ihr nach Antworten, versuchte Klarheit in ihren Verstand zu bringen. Und war letztendlich extrem überrascht und auch geschockt, was die junge Frau herausfindet, als sich ihre Gedanken langsam aber stetig öffnen und Erinnerungsbruchstücke zurück kommen. Von Tobin, Marinas menschlichem Freund war ich ebenfalls überzeugt, auch wenn ich zunächst Zeit brauchte, um ihn und seine vor allem zu Beginn, widersprüchlichen Emotionen zu verstehen. Er ist ein toller Charakter der weiß was er will, der zu Marina steht, ihr hilft und sie in allem unterstützt. Auch von Reue dem Blassen-Hauptprotagonisten war ich positiv überrascht. Durch ihn konnte ich die "Dunklen" besser verstehen, was mir im Verlauf des Buches doch sehr geholfen hat. Auch alle anderen wichtigen Charaktere, wurden für mich ausreichend beschrieben und gliederten sich so hervorragend in das große Ganze ein. Die Gefühle kommen auch keineswegs zu kurz, wodurch es mir auch sehr leicht fiel, mich auf die Geschichte einzulassen. Marinas und Tobins Beziehung ist anders, was sie aber auch speziell und einmalig macht. Leider fehlte für mich sehr oft eine gewisse Spannung, und dies obwohl ständig etwas Neues, oft auch Unvorhergesehenes passiert. Und auch wenn ich begierig auf "mehr" war, konnte mich "Arclight" wenig fesseln, obwohl dieses Endzeit - Szenario mit all der Dunkelheit und der oft bedrückenden Atmosphäre absolut ihren Reiz hat und mich definitiv fasziniert. Auch hier gehe ich stark davon aus, dass die Autorin ihren Ideenreichtum und das Potential im zweiten Band weiter ausschöpfen wird. Der Kontrast zwischen Dunkelheit und Licht/Wärme war zu jederzeit so deutlich spür - und fühlbar, was mich wiederum begeistern konnte. Das Ende dieses ersten Bandes ist durchaus zufriedenstellend, Josin L. McQuein lässt "Arclight" ruhig ausklingen, macht aber dennoch auch sehr neugierig darauf, wie es weiter geht. Wer auf der Suche nach einer Geschichte mit einem interessanten Weltenentwurf und einer neuartigen Spezies ist, sollte unbedingt zu "Arclight- Niemand überlebt die Dunkelheit" von Josin L. McQuein greifen. Dieser erste Band weist zwar noch einige Schwächen auf, konnte mich von der Grundidee, des Ideenreichtums und der faszinierenden Andersartigkeit aber dennoch gut unterhalten. Ich vergebe sehr gute 3/5 Flügeln!

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  • Arclight

    Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit
    KleinerVampir

    KleinerVampir

    10. May 2014 um 20:08

    Buchinhalt: Das Arclight ist der letzte Zufluchtsort der Menschheit in einer der Finsternis anheim gefallenen Welt: ein Ort, der seine Bewohner durch starke Lichtschranken gegen das Dunkel und die dort lebenden Wesen schützt. Doch die junge Marina fühlt sich dort nicht wirklich zuhause – kann sie sich auch an keine Details ihrer Vergangenheit erinnern. Das Einzige, was sie weiß, ist, dass sie den „Blassen“ entkommen sein muß, dem größten Feind der wenigen Menschen, die noch leben. Ein täglicher Kampf beginnt bei Einbruch der Nacht, denn da blasen die „Blassen“ zur Jagd auf das Refugium. Schließlich gelingt es, einen „Blassen“ zu fangen: Marina nennt ihn Reue, denn er kommuniziert nur mit ihr und das auch vorwiegend telepathisch. Trotz der unbändigen Angst vor dem schrecklichen Feind lässt sich Marina auf ein Wagnis ein, das ihr ganzes Leben verändern wird: Reue eröffnet ihr eine neue Sicht auf das große Ganze und weckt in ihr die alles entscheidende Frage: Wer ist wirklich der Feind? Und wem kann sie noch trauen?   Persönlicher Eindruck: Eine Dystopie mit einem letzten endzeitlichen Refugium unter einer geschützten Kuppel ist nicht unbedingt neu, doch McQueins apokalyptisches Szenario zwischen Dystopie, Utopie und Science Fiction lässt dem Leser mit unerwarteten Wendungen und packender Spannung das Blut in der Adern gefrieren. Der Beginn ist etwas schleppend, doch wenn man sich in der Welt zwischen Licht und Finsternis einmal festgebissen hat, möchte man am liebsten nicht mehr mit dem Lesen aufhören. Sehr gut gefallen hat mir die fast greifbar-beklemmende Endzeitstimmung in einer nicht näher beschriebenen Welt der Zukunft, die für meinen Geschmack genau so viel enthüllt, wie sie muß, um noch so viel der Fantasie zu überlassen, um thrillergleich gruselige Gänsehautstimmung hervorzurufen. Die „Blassen“, die zunächst als Todfeinde der Menschen präsentiert werden, ähnlich einem Chamäleon mit ihrer Umwelt verschmelzen und sich als Schwarmwesen entpuppen, bergen ungeahntes Potential und je weiter der Roman fortschreitet, umso mehr ist man bestrebt, für sie Partei zu ergreifen. Wie so oft verschwimmen die Grenzen zwischen Gut und Böse, Licht und Schatten und so fiel es auch mir nicht schwer, mich am Ende für eine Seite zu entscheiden. Marina als Protagonistin entwickelt sich im Laufe des Romans und ihre Handlungsweisen waren stets nachvollziehbar, auch die anderen handelnden Personen hatten Tiefe und bestachen durch ihre Plastizität. Besonders mitgefiebert habe ich mit Reue, der den Leser zusammen mit Marina an der Hand nimmt und ihm einen Blick auf das große Ganze zuteil werden lässt. Reue hatte meiner Meinung nach den tiefgründigsten Part aller Dramatis Personae. Ich habe das Buch nahezu verschlungen; fantastisch fand ich die richtige Menge an noch im Dunkeln gebliebenen Details, so dass ich als Leser auch meine eigene Fantasie spielen lassen konnte. Der Schluß war stimmig und rund.  Ich kann das Buch wärmstens allen weiter empfehlen, die gerne ein subtiles Gänsehautempfinden gepaart mit einer packenden Dystopie erleben möchten!

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