Josita Hartanto vegan genial

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Inhaltsangabe zu „vegan genial“ von Josita Hartanto

Die Spitzenköchin Josita Hartanto möchte in ihrem ersten Kochbuch nicht Omas alte Rezepte in veganisierter Form oder die 999. vegane Bolognese beschreiben - sie möchte eine neue Küche schaffen! Dabei sollen alle Rezepte möglichst mit jedem Fähigkeits- und Fertigkeitsniveau kochbar sein und dem engagierten Hobbykoch genauso viel Freude bereiten wie dem Kochanfänger. Auch das Auskommen ohne spezielle Zutaten, die man erstmal aus speziellen veganen Online-Shops bestellen muss, möchte sie vermeiden. Aus einfachen Zutaten raffinierte Gerichte zaubern, darum geht es ihr!

„Aus einfachen Zutaten raffinierte Gerichte zaubern, darum geht es ihr.“ – und das stimmt!

— catiliane

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  • Rezensionen
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  • Themen
  • Tolle, aber teilweise aufwendige Gerichte

    vegan genial

    literaturschock

    06. October 2013 um 10:12

    Das Buch ist in vier Bereiche aufgeteilt 1. Suppen & Vorspeisen  2. Hauptgerichte  3. Snacks & kleine Sattmacher  4. Desserts Zusätzlich gibt es ein Glossar mit Informationen über Ausrüstung und empfehlenswerte Vorräte. Josita Hartanto ist die Chefköchin des veganen Restaurants "Lucky Leek" in Berlin - und ich war dort sogar schon mal essen. Schickes Restaurant, aber für meinen Geschmack etwas zu trendy. Vor dem Umzug in größere Räumlichkeiten war das wohl anders (aber das kann ich nicht beurteilen). Zum trendigen Ambiente passten dann auch die kleinen Portionen. Es war gut, aber keine Geschmacksexplosion. Trotzdem war ich sehr neugierig auf das Kochbuch. Das erste Blättern ernüchterte mich etwas, denn zwar stimmt der im Klappentext erwähnte Anspruch "Aus einfachen Zutaten raffinierte Gerichte zaubern" - allerdings bestehen die meisten Gerichte mindestens aus gefühlten 20 Zutaten (allerdings ist wirklich jedes kleine Kräuterlein aufgeführt). Ich habe mir deshalb einige Rezepte ausgesucht, für die ich nicht mit dem Pferdeanhänger einkaufen gehen muss. Die erste Wahl fiel auf die "Cowboy Bohnen". Weiße Bohnen mit Gewürzen. Letzten Endes Baked Beans mit Tomatensauce in der Pfanne gebrutzelt. Sehr lecker, aber nichts besonderes.  Die Sauerkraut-Hot-Dog-Quiche hat mich dann schon mehr überzeugt. Ziemlich geniale und schnelle Idee, indem man einfach ein fertiges Fladenbrot halbiert und als Boden benutzt. Hinein kommt dann die Quiche-Masse (bestehend aus Seidentofu, Sauerkraut, Zwiebeln & Räuchertofu) und ab in den Ofen. Zu den "Auberginen-Nuggets mit Polentafries": Nie, nie, niemals wieder möchte ich Auberginen anders essen! Dazu gibt es noch ein Rezept für Paprikaketchup (welches ich der Faulheit halber nicht gemacht habe, sondern eine fertige Barbecue-Soße genommen habe). Insgesamt kann ich dieses Kochbuch nur mit Einschränkungen empfehlen. Die Gerichte sind wie erwähnt meistens mit etwas Aufwand verbunden und leider fehlen bei den Rezepten für mich wichtige Angaben wie: Personenanzahl und Zubereitungszeit. Doch die Ideen sind großartig und besonders toll, wenn man Gäste hat, die man verwöhnen möchte.

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  • aufregend - na und ob!

    vegan genial

    catiliane

    23. May 2013 um 09:44

    "Vegan kochen? Ja bitte! Aber lecker! Josita Hartanto möchte in ihrem ersten Kochbuch nicht Omas alte Rezepte in veganisierter Form oder die neunhundertneunundneunzigste vegane Bolognese beschreiben – sie möchte eine neue Küche schaffen! Dabei sollen alle Rezepte möglichst mit jedem Fähigkeits- und Fertigkeitsniveau kochbar sein und dem engagierten Hobbykoch genauso viel Freude bereiten wie dem Kochanfänger." Immer mehr Menschen achten aktiv auf ihre Ernährung. Gerade nach dem Pferdefleischskandal riskiert man doch lieber mal einen Blick ins Gemüseregal als zur abgepackten Salami für 99 Cent. Das die vegane Küche langweilig ist und nicht besonders abwechslungsreich, hat sich jedoch in den Köpfen der Menschen manifestiert. Das fängt an mit Sprüchen wie „Vegetarier essen meinem Essen das Futter weg“ und endet bei kontroversen Diskussionen in Onlineforen oder Talkshows. Das die vegane Lebensweise trotzdem Anklang findet, zeigte bereits das Buch „Vegan for Fit“ von Atilla Hildmann. Zeitweise führte sein Buch sogar die Bestsellerlisten an. „Vegan genial“ ist aber keinesfalls mit oben genanntem Buch zu vergleichen. Zum Glück – denn es ist sicher kein Diätbuch! Das Buch ist unterteilt in vier große Themenbereiche: Suppen & Vorspeisen , Hauptgerichte , Snacks & kleine Sattmacher , Desserts Neben dem sehr kurzen Vorwort und der Anleitung zum Satt sein, gibt es ein Glossar, Tipps für nützliche Ausrüstung und Vorräte. Auf den ersten Seiten fand ich die Art und Weise wie Josita Hartanto sich präsentiert schon sehr sympathisch. Kurze und prägnante Sätze –denn in ihrem Kochbuch soll es nicht um sie, sondern ums essen gehen! Empfohlen wird auch nicht das teuerste vom teuersten, sondern das, was sich für sie bewährt hat. „Dazu noch einen Schleifstab oder –stein für nochmals 5-50 Euro. Zur Zeit benutze ich einen Schleifstein für 5 Euro aus dem Asia-Laden, der voll und ganz seinen Dienst erfüllt.“ (Seite 13) Das Kochbuch ist liebevoll aufgemacht. Schöne Bilder, zu jedem Gericht mindestens eins. Je nach Schwierigkeitsgrad wird der Vorgang auch in mehreren Fotosteps erklärt, was ich als sehr hilfreich empfinde. Die Rezepte selbst sind dann immer für 4 Portionen, was für mich ein bisschen blöd ist, da ich alleine lebe, aber ein bisschen rechnen ist gut für mein Hirn, also halb so schlimm. Auch die Rezepte sind kurz und knapp getextet, aber trotzdem richtig verständlich und übersichtlich. Obwohl die Gerichte mir alle sehr innovativ und kreativ erscheinen ist die Zutatenliste nie zu lang beziehungsweise sind die Zutaten nicht zu abgefahren. Was für mich von Vorteil ist, da ich keinen Biomarkt direkt um die Ecke habe und die Supermärkte, leider, nicht alles anbieten. Ich habe bisher drei Rezepte ausprobiert. Als Testesser diente meine Familie, die allesamt Fleisch essen und gar nicht so begeistert waren von der Idee an Pfingsten ein veganes Menü essen zu müssen. Gekocht wurde: als Vorspeise die Rote Bete-Kokossuppe als Hauptgericht das Spargelrisotto mit Tempura und Pesto und zum Nachtisch das Himbeer-Joghurt-Eis. Ich bin keine besonders erprobte Köchin und arbeite noch an meinen Fähigkeiten. Aber die Vorspeise und den Nachtisch habe ich ohne Probleme hinbekommen. Beim Hauptgericht habe ich dann mütterliche Hilfe bekommen, da ich ein leichtes Zeitproblem und Koordinierungsproblem hatte. Der fleischessenden Familie hat es übrigens sehr gut geschmeckt und sie waren sichtlich überrascht, das vegan so gut schmeckt! „Aus einfachen Zutaten raffinierte Gerichte zaubern, darum geht es ihr.“ – und das stimmt! Ich freue mich schon darauf weitere Rezepte auszuprobieren und meine Freunde und Familie davon zu überzeugen, dass vegane Küche alles andere als langweilig ist. Wer lernen will wie man eine vegane Bolognese macht oder Tofurührei, der sollte sich lieber ein anderes Kochbuch kaufen. Für experimentierfreudige Gourmets ist dieses Buch aber genau das richtige. Der Gaumen lernt neue Geschmackskompositionen kennen und in der Küche wird etwas anderes gekocht als die hundertste Portion Nudeln mit Tomatensauce. Bilder zu den Rezepten gibt es auf meinem Blog! :-) http://catiliane.blogspot.com

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