Joss Stirling Storm and Stone

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Inhaltsangabe zu „Storm and Stone“ von Joss Stirling

Behind the ivy-clad walls of an exclusive boarding school, lurks a sinister web of corruption, scandal, and conspiracy. American student Raven Stone has noticed something is horribly wrong. First there were the unexplained disappearances. Then there were the teachers' lies. And now the death threats . . . Also entangled in the disturbing turn of events is the enigmatic Kieran Storm - a fellow student with a killer intellect and a body to die for. He's heading for trouble and taking her with him. Raven can feel herself falling in love, but can she trust a boy she knows almost nothing about? (Quelle:'E-Buch Text/07.02.2014')
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  • Rezension: Storm and Stone - Joss Stirling

    Storm and Stone
    rosebud

    rosebud

    10. September 2015 um 18:06

    Originalrezension: The emotional life of books MEINE MEINUNG: Ich habe mich eigentlich richtig auf Storm and Stone gefreut, denn ich hatte einen spannende Geschichte, die vielleicht in Richtung eines Krimis geht, aber auf jeden Fall auf einem Internat spielt, erwartet, was schon einmal ein Pluspunkt ist, da ich Internatsgeschichten eigentlich sehr gerne mag. Tja, so kann man sich täuschen, denn Storm and Stone war für mich die reinste Enttäuschung. Angefangen hat es ja noch ganz gut. Der erste Absatz „A black eye. Great.“ hat einen direkten Einstig in eine spannende und unterhaltsame Handlung versprochen. Und da war es auch schon vorbei. Das Buch beginnt nämlich mit einem lächerlichen Zickenkrieg, bei dem der Leser, zumindest wenn es nach der Autorin geht, sofort die Partei der Protagonistin ergreifen soll. Joss Stirling beschreibt den Vorfall so einseitig, wie es nur eben geht. Dass es auch noch eine andere Partei gibt, die vielleicht etwas zu sagen hätte, wird komplett ausgeblendet. Klar, dass das keineswegs realistisch ist. Das ist ein Punkt, der sich leider durch das ganze Buch zieht. Ständig habe ich die Echtheit der Geschichte vermisst. Denn mir kam sie die ganze Zeit genauso vor: wie eine Geschichte. Und eben nicht wie ein niedergeschriebenes Erlebnis, wie das ja eigentlich sein sollte. Ständig habe ich mich gefragt, wie das nur sein kann. Vieles ist so unglaublich an den Haaren herbeigezogen, dass es schon keinen Spaß mehr macht, es zu lesen. Ich weiß nicht, was die Autorin sich dabei gedacht hat - besonders viel, wahrscheinlich eher nicht. Und wenn wir schon dabei sind: Instalove ist im Anmarsch. Ja, genau. Geht’s noch schlimmer? Und wenn ich insta sag, meine ich insta. Die Autorin gibt sich keinerlei Mühe, die Liebesgeschichte ein bisschen zu strecken. Es ist wirklich so, wie man sich das ganz klischeehaft vorstellt: „Oh, da ist ein heißer Kerl! Ich bin verliebt! *schmacht*“. Ich glaube, da muss ich nicht erst hinzufügen, dass ich das so gar nicht gut finde? Und am Ende geht die Fantasie komplett mit der Autorin durch. Welcher Organisation die Jungs angehören, ist ja schon mal alles andere als realistisch und scheint mehr Wunschdenken zu sein. Aber was da mit den Jugendlichen in dem Haus passiert? Ernsthaft? Der Ansatz mag ja noch vorstellbar sein, aber die Autorin übertreibt es maßlos. So etwas kann ich mir im England des 21. Jahrhunderts einfach nicht vorstellen. Dass einem „unrealistisch“ quasi auf jeder Seite entgegensprang, hat natürlich keineswegs dazu beigetragen, dass sich das Buch schnell lesen lässt. Wenn es nicht so kurz (etwas mehr als 300 Seiten) wäre, hätte ich sicherlich auf halber Strecke aufgegeben. So habe ich mich eben mühsam durchgebissen. Denn Spannung such man leider vergebens, nur ganz am Ende schaut sie vielleicht mal kurz vorbei, aber auch nur dann, wenn es ihr danach ist. Ich glaube es ist selbstredend, dass ich diese Reihe nicht weiter verfolgen werde und mich stattdessen auf anderen Bücher der Autorin konzentrieren werden, denn die haben mir bisher immer gut gefallen. Es ist also wirklich schade, dass mir Storm and Stone so gar nicht gefallen hat. MEIN FAZIT: Zusammenfassend kann man also sagen, dass ich jeden Cent bereue, den ich für Storm and Stone ausgegeben habe. Durch und durch unrealistisch und mit Instalove im Gepäck kommt es daher. Spannend ist es auch nie - wenn überhaupt nur mal ganz kurz am Ende. Ich muss euch leider wirklich von diesem Buch / dieser Reihe abraten und kann euch nur empfehlen, euch lieber auf die anderen Bücher der Autorin zu konzentrieren (Finding Sky usw.), denn die haben mir persönlich wirklich gut gefallen.

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  • "Let's read in English"-Lesechallenge 2014

    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Let's read in English - die Englisch-Lesechallenge 2014 Mit den Neujahrvorsätzen ist es immer so eine Sache – viele haben wir bereits wieder vergessen und der Alltag hat uns definitiv wieder eingeholt. Mit „Let’s read in English“ möchten wir das jedoch gern ändern und euch die Moeglichkeit geben, Bücher und Autoren neu zu erleben – in der englischen Originalsprache! Einige von euch rezensieren schon fleissig englische Bücher und viele Lovelybooks-Leser sind an englischen Texten interessiert, würden jedoch lieber bei einer Leserunde einsteigen. Wir haben uns euer Feedback zu Herzen genommen und unsere Lesechallenge „Let’s read in English“ ins Leben gerufen. Zusammen mit dem englischen Verlagshaus Random House Group UK mit Sitz in London werden wir eine Vielzahl von Leserunden starten und ihr seid herzlich eingeladen mitzumachen. Das Motto der Lesechallenge verstehen wir als einen Aufruf nicht nur an alle von euch, die sich mühelos in der englischen Sprache zurechtfinden, sondern an alle Lovelybooks-Leser. Egal welche Sprachkentnisse du hast, trau dich einfach – und mach mit! „Let’s read in English“ – zusammen auf Lovelybooks. Viele unsererer Leser verwenden die englische Sprache oder werden sie in Zukunft brauchen. Bücher sind ein idealer Einstieg um Sprachkentnisse zu verbessern oder die Fremdsprache auch einfach mehr zu benutzen. Die Stimme der Autoren im Original zu lesen und sie neu kennenzulernen ist natürlich ein spannenender Bonus. Für die fleissigsten Rezensenten gibt es zum Jahresende tolle Preise und jeder kann sich gern in Deutsch und/oder Englisch in den Leserunden austauschen und Rezensionen in beiden Sprachen posten. Das ist voellig euch überlassen.  Alle Grundinfos findet Ihr auf unserer Englisch-Lesechallenge-Seite! Hier könnt Ihr nun alle Fragen stellen & stets fleissig Eure neuen Rezensionen posten! Die Liste wird am Anfang jedes Monats aktualisiert!  Bitte postet für jede neue Rezension auch einen neuen Beitrag. Auf die Plätze - fertig - let's read English!!!

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    • 1684
  • Teen-Detektive auf Undercover-Mission in einer englischen Privatschule

    Storm and Stone
    Deengla

    Deengla

    23. March 2014 um 17:59

    Kurzmeinung Leichte Lektüre um zwei Teen-Detektive, die undercover seltsame Vorgänge an einer englischen Privatschule aufklären sollen. Keine großen Überraschungen, eher für jüngeres Publikum geeignet. Inhalt Die 17-jährige Raven Stone, Amerikanerin, hat ihre Eltern verloren und wohnt jetzt bei ihrem Großvater in England. Dieser ist Hausmeister an einer britischen Privatschule und dank eines Stipendiums darf sie diese exklusive Einrichtung ebenfalls besuchen. Nur gehen da seltsame Dinge vor sich. Viele Schüler kommen von einem Selbstfindungskurs total verändert zurück, sogar Ravens beste Freundin Gina wendet sich auf einmal von ihr ab. Und warum erhält Raven Todesdrohungen? Damit nicht genug, gibt es den neuen, gut aussehenden Schüler Kieran Storm, in den Raven sich verliebt. Doch er ist nicht der, der er vorgibt zu sein... Meine auführlichere Meinung Eigentlich hat dieses Buch viele beliebte und bewährte Elemente, die es richtig gut machen könnten: Schulleben und die damit verbundenen Probleme, Freundschaften, Familie, ein Geheimnis und ganz viel Action. Dennoch ist es für mich nur ein solides Buch und nette Lektüre gewesen, nicht mehr. Das liegt zum einen daran, dass vieles für mich einfach zu routiniert und vorhersehbar abläuft. Raven ist ein recht blasser Charakter, was für eine der Hauptfiguren natürlich immer schade ist. Kieran hat da deutlich mehr Kanten und Ecken, auch wenn ich mir nicht helfen kann und glaube, dass eine große Inspiration für diese Figur der von Benedict Cumberbatch gespielte Sherlock Holmes ist. Im Buch selbst wird Kieran ebenfalls einmal als "Sherlock" bezeichnet: seine Stärken sind sein hoher Intellekt und seine unglaubliche Auffassungsaufgabe und die richtigen Ableitungen daraus (science of deduction). Mit sozialen Kontakten tut er sich eher schwer. Von daher war es am Anfang auch sehr süß anzusehen, wie verwirrt und hilflos er war angesichts der Tatsache, dass er anfängt etwas für Raven zu empfinden. Das legt sich jedoch ganz schnell und dann läuft alles mehr oder weniger rund und auch das "I love you" ist schnell auf den Lippen. Dabei bleibt alles fast jugendfreier als jugendfrei; Tiefe ist nicht vorhanden. Das Geheimnis und dessen Auflösung ist für mich ganz okay, aber keinesfalls ein großer Wurf gewesen. Das Ende war für mich logisch und vorhersehbar; Happy End ist garantiert und Potenzial für eventuelle Nachfolgebände durchaus vorhanden. Dennoch muss ich sagen, dass ich mir von der Autorin von "Finding Sky" mehr erhofft hatte. Fazit Definitiv kein Buch, das man gelesen haben muss, aber wenn man es tut, wird man ganz gut unterhalten, wenngleich auch die Überraschungsmomente fehlen und man es sicherlich bald wieder vergessen hat.

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