Das Kartengeheimnis

von Jostein Gaarder 
4,2 Sterne bei562 Bewertungen
Das Kartengeheimnis
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (446):
Darcys avatar

Erst fand ich es ziemlich abgedreht, aber nach und nach fügt sich alles zu einem großen Ganzen zusammen.

Kritisch (22):
Ginger_owlets avatar

Konnte mich nicht fesseln...

Alle 562 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Kartengeheimnis"

Die Geschichte einer gleich dreifachen Reise: einer wirklichen nach Griechenland, einer phantastischen auf eine Insel, wo auf geheimnisvolle Weise ein Kartenspiel zum Leben erwacht, und einer gedanklichen in die Philosophie. »Ein ganz und gar außergewöhnliches Buch. Es ist ein poetisches Werk, das man als Märchen, als gut erzählte Literatur oder eben als ... philosophisches Buch lesen kann.« DIE WELT

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783446177109
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Hanser, Carl
Erscheinungsdatum:01.02.1995

Rezensionen und Bewertungen

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    Nordlicht24vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch, das mich sehr bewegt hat.
    Sehr bewegend!

    Die Geschichte einer mehrfachen Reise: Real und magisch gleichermaßen, dazu ein spannendes Abenteuer. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.

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    santinas avatar
    santinavor 2 Jahren
    Ich hatte zu kämpfen

    „Das Kartengeheimnis“ ist eine dreifache Reise. Zum einen fahren Hans-Thomas und sein Vater nach Griechenland, um die Mutter zu suchen, eine phantastische Reise führt auf eine Insel mit lebendigen Spielkarten und die dritte Reise ist eine rein Philosophische, doch alle drei sind fest miteinander verbunden:

    Der Protagonist Hans-Thomas erhält auf der Reise nach Griechenland ein kleines Buch, welches ihn als Geschichte in der Geschichte auf eine Insel führt, wo der schiffsbrüchige Frode gelandet ist. Frode besitzt ein Kartenspiel, das ihm als einzige Unterhaltung dient. Während die meisten Karten davon ausgehen, lebendige Wesen zu sein, erkennt der Joker, dass es sich lediglich um Phantasie handelt. Hans-Thomas findet schnell Anzeichen dafür, dass die Geschichte in der Geschichte etwas mit seinen Vorfahren und damit auch mit seinem Leben zu tun haben muss.

    Die drei Geschichten verlaufen gleichzeitig. Nach einigen Längen hatte ich mich in das Buch eingefunden und empfand es sehr spannend zu erleben, wie sich die phantastischen Geschichte in der Geschichte zu einer Erzählung über Hans-Thomas Vorfahren entwickelt.

    Ich muss zugeben, dass ich mit diesem Buch zu kämpfen hatte. Es konnte mich in der ersten Hälfte nicht so fesseln, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte, was dann zur Folge hatte, dass ich beim Weiterlesen erst einmal ein wenig zurückblättern musste, um wieder „hinein zu kommen“.

    Die Philosophie, die im Buch ständig mit einfließt und den Leser über die Welt, das Dasein an sich und den Sinn des Lebens nachdenken lässt, spielt natürlich eine große Rolle. Und da muss man dann auch „hinter“ das Buch blicken und genau lesen. Am Ende bleibt man mit vielen Denkanstößen zurück.

    An vielen Tagen ist es mir schwer gefallen, mich auf das Buch zu konzentrieren, daher beurteile ich den Schreibstil, anders als viele andere Rezensenten, nicht als einfach und kann das empfohlene Lesealter von 13-15 Jahren auch nicht nachvollziehen.

    Ich vergebe 3,5 von 5 Sterne.

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    _sternenguckerin_s avatar
    _sternenguckerin_vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: 3 Reisen. Eine schöner als die Andere.
    Zeitlos gut

    "Vor der Zeit können wir uns nirgendwo verstecken. Wir können uns vor Königen und Kaisern verstecken, und vielleicht auch vor Gott. Aber wir können uns nicht vor der Zeit verstecken. Die Zeit sieht uns überall, denn alles um uns herum ist in dieses rastlose Element getaucht."


    Inhalt:


    Hans-Thomas und sein Vater leben alleine, doch das soll sich jetzt ändern. Die Mutter ist vor ein paar Jahren nach Athen gegangen um sich selbst zu finden. Jetzt gilt es, sie zurückzuholen.
    Auf der Reise von Hans-Thomas und seinem Vater geschehen viele mysteriöse Dinge, die eigentlich erst im Nachhinein alle einen Sinn geben.
    Durch gerade diese Ereignisse und auch dank dem Vater (ein begnadeter Hobbyphilosoph) kommt auch die Philosophie nicht zu kurz.

    Positives:

    Mir hat die Idee dieses Buches sehr gut gefallen. Es war nicht nur ein stumpfes Sachbuch über die Philosophie, sondern eine richtige Geschichte.
    Dadurch ist dieses Buch prima für einen ersten "Kontakt" mit der Philosophie geeignet.


    Kritik:


    Eigentlich keine. Ich hatte zwar ziemlich lange um dieses Buch zu lesen, was aber nicht unbedingt am Schreibstil liegen muss...

    Fazit:


    Ein wunderschönes Buch. Es lohnt sich absolut es zu lesen. Man bekommt ein paar philosophische Einblicke, wird aber auch nicht überflutet.

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    Jacynthes avatar
    Jacynthevor 4 Jahren
    "Das Kartengeheimnis" von Jostein Gaarder

    Inhalt


    Hans-Thomas und sein Vater reisen mit dem Auto nach Athen, um die Mutter und Ehefrau Anita zurück nach Hause zu holen, die die Familie vor Jahren verlassen hatte. In einem kleinen Dorf in den schweizer Alpen gelangt Hans-Thomas in den Besitz einer Lupe und eines geheimnisvollen kleinen Buches, das in ein Rosinenbrötchen eingebacken war. Dieses enthält über hundert Jahre alte Aufzeichnungen über einen Schiffbrüchigen, der gemeinsam mit nach einem Kartenspiel benannten Zwergen auf einer Insel lebte. Ist es Zufall, dass gerade er das Buch entdeckt? Und wie steht es mit ihm und seiner Familie in Verbindung?



    Meine Meinung


    Dieser Roman hat mich positiv überrascht und entgegen meiner Erwartungen hatte ich ihn in nur zwei Tagen fertig gelesen. Er war voll unerwartetem Humor und Scharfsinn, dabei aber flüssig und so geschrieben, dass er tatsächlich sowohl von Kindern, als auch von Erwachsenen gelesen werden kann.

    In diesem Roman verlaufen zwei Handlungsstränge parallel und wechseln sich in kurzen Kapiteln ab: die reale Reise von Vater und Sohn nach Athen und die im "Brötchenbuch" festgehaltenen Ereignisse auf der magischen Insel, wobei die gegenwärtige Geschichte auf geheimnisvolle Weise mit der Erzählung verbunden ist. Durchflochten ist beides immer wieder durch philosophische Gedanken und Gespräche.

    Ich fand es anfangs etwas schwierig, mich in die Geschichte des Brötchenbuches einzufinden, den Hans-Thomas liest die Aufzeichnungen eines Mannes, dem selbst erzählt wurde, was ihm eins erzählt wurde. So tauchen eine ganze Menge Charaktere auf und ich brauchte ein paar Kapitel, bis ich diese auseinander halten konnte. Die Hauptcharaktere Hans-Thomas und sein Vater sind hingegen eingängiger - sie sind menschlich und realistisch gezeichnet und man liest gerne von ihnen. Vor allem von Hans-Thomas, der einen gesunden, selbst-ironischen Humor besitzt, über den ich mehr als ein Mal schmunzeln musste. Irritiert war ich allerdings vom Ende, denn das Verhalten der beteiligten Personen konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Aber sonst wäre das Buch wohl nicht rund geworden, vermute ich, daher kann ich das verstehen.

    Die philosophischen Überlegungen, die den Kern des Romanes bilden, sind interessant und regen definitiv zum Nachdenken an. Besonders gut hat mir das Bild des Jokers gefallen, der als einziger in einem Deck voller blinder und naiver Spielkarten dazu in der Lage ist, über sich selbst nachzudenken, und darüber, wo er her kommt und wo er hin geht. Die Analogie zu Philosophen und dem Großteil der Gesellschaft liegt auf der Hand. Auch über alte griechische Philosophen und deren Thesen erfährt man einiges, ohne dass die Informationen zu staubigen Geschichtsbucheinträgen verkommen sind.

    So. Ich habe zwar jetzt fast durchweg nur Positives über dieses Buch geschrieben, finde es aber dennoch sehr schwer, Wolken zu vergeben. Mir hat das Buch zwar gut gefallen, dennoch tendiere ich eher zu "ganz nett" als zu "sehr gut". Verglichen mit anderen Büchern hat es bei mir einfach nicht die Gefühle ausgelöst, wie es 4 Wolken-Romane tun sollten. Daher vergebe ich nur  3 von 5 Wolken.

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    Bibliomanias avatar
    Bibliomaniavor 4 Jahren
    Joker müsste man sein

    Nach "Sophies Welt" war dies mein zweites Buch von Jostein Gaarder. Und obwohl ich das erste große Klasse fand, hat mich dieses irgendwie gelangweilt. Obwohl die Ideen sehr schön waren und auch der sporadische Ausflug zu den Philosophen eigentlich voll mein Ding gewesen wäre, konnte mich die Geschichte so gar nicht packen.
    Hans-Thomas (schon ein blöder Name in einem Buch) ist vor etlichen Jahren von seiner Mutter verlassen worden. Doch nun macht sich sein Vater gemeinsam mit ihm auf den Weg, Anita zu finden. Es beginnt eine Odyssee bis nach Griechenland, auf der einige kuriose Dinge passieren. Hans-Thomas begegnet Zwergen, einem Brötchenbuch und geht dem Geheimnis der Karten auf den Grund.
    Schön geschrieben, aber irgendwie...langweilig. Wirklich schade

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    Martin-Martials avatar
    Martin-Martialvor 5 Jahren
    Einfach nur TOLL und SCHÖN!

    Also, Fantasyfreunde, Familienromanliebhaber, das hier ist ein Must! Ist an sich ein Jugendbuch, wollte es aber trotzdem lesen, und habe es keinen Moment bereut. Die ganze Welt, die sich in dem Büchlein befindet, kann einen nur träumen lassen. Und es am Ende einfach nur schön, wenn sie sich alle wiederfinden!

    Kommentare: 1
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Vielerlei Gedanken zur Existenz der Menschen, zur Kraft der Phantasie und den Konsequenzen - ein wundervolles Werk!
    Die Kraft der Phantasie

    Jostein Gaarder erzählt in seinem philosophischen Buch DAS KARTENGEHEIMNIS von einer Reise, gelesen von Hans-Thomas, der mit seinem Vater einem eigenen Abenteuer nachjagt. Wobei, er jagt weniger ein Abenteuer als seine lang im Ausland verschollene Mutter, die urplötzlich als Model wieder auf die Bildfläche getreten ist – in Griechenland. Hans-Thomas’ Vater will in zwei Wochen mit dem Auto nach Griechenland reisen, sie suchen, und mit ihnen beiden zurück nach Hause bringen. Er unterhält seine Gedanken mit allerhand Philosophie, und Hans-Thomas auf dem Rücksitz verbringt lange Zeit der Fahrt damit, ihm zuzuhören. Bis sie in ein kleines Dorf namens "Dorf" in der Schweiz kommen, und der dort ansässige Bäcker ihm ein Rosinenbrötchen schenkt, in das ein winziges Buch eingebacken ist. Mit einer kleinen Lupe, die gerade in seine Hosentasche passt, gelingt es Hans-Thomas, die Geschichte des Bäckers Frode zu entziffern. Frode strandete vor über einem Jahrhundert auf einer einsamen Insel, und hatte nichts weiter bei sich als ein Kartenspiel. Mit der Zeit unterhielt er sich mit den Figuren – die urplötzlich vor ihm standen. Keine der Karte schien sich hierbei jedoch dessen bewusst zu sein, dass sie bloß erfunden sind – bis auf den Joker.

    Jostein Gaarder verpackt in diesen zwei Geschichten, die über das Rosinenbuch verbunden sind, vielerlei Gedanken zur Existenz der Menschen, zur Kraft der Phantasie und den Konsequenzen, verliert man sich in dieser. Der Verlag empfiehlt ein Lesealter von 12 Jahren, was nicht ganz falsch ist: für die Geschichte muss man etwas mitdenken, doch es lohnt sich, schon allein um der bunten Fische willen, welche dem Leser auf dem Weg nach Dorf begegnen.

    Erika

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    hanna_loreleis avatar
    hanna_loreleivor 6 Jahren
    Rezension zu "Das Kartengeheimnis" von Jostein Gaarder

    Gaarder hat mit diesem Buch ein Meisterwerk geschrieben!
    Eine Reise von Vater und Sohn, die Mutter zu finden, wird zu einer Philosophiereise nach Griechenland, begleitet von einer Geschichte in einem kleinen Buch, welche die Geschichte erzählt, wie ein Mann niederschreibt, was sein Lehrmeister von seinem Lehrmeister erzählt bekommen hat.
    Verwirrend? Aber Ja! Doch am Ende kommen alle Reisen: die reale, die philosophische und die phantastische auf einen gemeinsamen Punkt und eröffnen dem Leser wunderschöne Erkenntnisse über die Menschheit.

    Die schönste Geschichte, die ich seit langem gelesen habe. Lachen, mitfiebern und eine Träne vor Freude am geweckten Gedanken bescherten mir dieses Buch. Ich kann es jedem nur ans Herz legen, diese Reise gemeinsam mit der Hauptperson Hans-Thomas zu machen!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Das Kartengeheimnis" von Jostein Gaarder

    Philosophische Reise, leicht geschrieben. Wer Sofies Welt mag, kommt hier auch rein!

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    barionis avatar
    barionivor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Kartengeheimnis" von Jostein Gaarder

    Da kommt man ins Grübeln. Neben der Erzählung über Vater und Sohn, die sich auf die abenteuerliche Suche nach ihrer Frau/Mutter machen, gelingt es dem Autor, Geschichte in Geschichten zu packen, die so spannend zum Ziel führen, dass man nicht mehr aufhören kann zu lesen. Ich hatte das Gefühl, dass diese „Enthüllungsgeschichten“ mich ganz tief berühren. Die mögliche Lösung des ewigen Rätsels „warum sind wir hier...“ wird ohne Pathos auf kreative Art erklärt, für junge und ältere Menschen.
    Nicht nur der Inhalt, auch die Gestaltung des Covers verdient großes Lob. Hier hat der Designer das Buch gelesen, nimmt entscheidende Elemente des Inhalts in die Gestaltung auf und trifft mit der Farbwahl die richtige Stimmung.
    Fazit: Empfehlenswert für Menschen, die Spaß am Denken haben.-

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