Jostein Gaarder Das Leben ist kurz - Vita Brevis

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Inhaltsangabe zu „Das Leben ist kurz - Vita Brevis“ von Jostein Gaarder

Was ist das für ein Brief, den Jostein Gaarder in einem Antiquariat in Buenos Aires entdeckt? Eine Fälschung? Oder eine Enthüllung? Wahr ist, dass der berühmte Kirchenvater Augustinus, an den der Brief gerichtet ist, viele Jahre lang eine Frau namens Floria liebte, einen Sohn mit ihr hatte und ihr dann plötzlich aus Liebe zu Gott den Laufpass gab. Wie musste sich Floria da fühlen? Das erzählt der aufgefundene Brief, der ihren Namen als Absender trägt. Floria fragt Augustinus: Warum ist alles, was zwischen uns war, plötzlich Sünde in deinen Augen? Warum ist die Frau diejenige, die verführt, und der Mann der Verführte? Warum schließt deine Liebe zu Gott jede Leidenschaft für eine Frau aus? In ihrer provokanten Argumentation rüttelt Floria an einer Moral, mit der sich die Männer bis heute - nicht nur in der Kirche - über die Frauen erheben.

Ein Roman, der das Leben leidenschaftlich befürwortet und dabei den Sinn des Lebens in Bezug auf einen Gott hinterfragt.

— JayTi
JayTi

Ein Plädoyer für die Liebe mit all ihren Facetten!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Das Leben ist kurz - Vita Brevis
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. June 2013 um 22:26

    Eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Enthält mehr Lebensweisheit und wichtige Erkenntnisse als viele dicke Philosphie-Wälzer. Ich habe es mehr zufällig als bewusst gelesen und es ist mir seit Jahren immer wieder in Erinnerung gekommen und ich muss oft an einige Zitate aus dem Buch denken.

  • Rezension zu "Das Leben ist kurz - Vita Brevis" von Jostein Gaarder

    Das Leben ist kurz - Vita Brevis
    TaschaBroich

    TaschaBroich

    17. January 2013 um 16:17

    Sehr schöne Untersuchung Reflexion über die Liebe und deren Sinn.

  • Rezension zu "Das Leben ist kurz" von Jostein Gaarder

    Das Leben ist kurz - Vita Brevis
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. August 2010 um 13:06

    Briefe eines Augustinermönchs, die nach Buenes Aires gelangt sind.

  • Rezension zu "Das Leben ist kurz" von Jostein Gaarder

    Das Leben ist kurz - Vita Brevis
    PrinzessinMurks

    PrinzessinMurks

    14. March 2010 um 22:43

    Augustus hat unser Bild vom Christentum stark geprägt - enthaltsam, asketisch, sündhaft ist der Mensch. Doch was, wenn er geliebt hätte? Gaarder präsentiert uns angeblich authentische Briefe der Geliebten des Augustus, die uns über die Definition von Glaube, Liebe, Sünde, Schuld und Bibeltreue neu nachdenken lassen.

  • Rezension zu "Das Leben ist kurz" von Jostein Gaarder

    Das Leben ist kurz - Vita Brevis
    yvchen

    yvchen

    02. October 2009 um 22:58

    Ein sehr seltsames Buch. Das miteinander oder gegeneinander des christlichen Glaubens und dem Menschen an sich. Wie kann Gott Sinnesgelüste für Sünde halten, wenn er uns riechen, sehen, hören, fühlen und schmecken lässt? Mich hat das sehr mitgenommen, weil mein erster Freund auch Christ war und wir oft wegen seines Glaubens in Konflikt gerieten. Was kann denn bitte an Liebe Sünde sein? Ein wenig langatmig ist es leider, aber irgendwie lohnt es sich trotz allem es zu lesen. Ich mag seine Bücher einfach. Und seine Sicht auf die Welt und das Leben.

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  • Rezension zu "Das Leben ist kurz" von Jostein Gaarder

    Das Leben ist kurz - Vita Brevis
    Kathchen

    Kathchen

    15. June 2008 um 12:28

    Jostein Gaarder findet in einem Antiquariat einen Brief an den Kirchenvater Augustinus. Er wurde geschrieben von Augustinus ehemaligen Geliebten Floria, mit der er zusammen ein Kind hat. Floria beklagt sich vorallem über die Ansichten der Kirche, die Augustinus übernommen hat und allem, was Freude macht, entsagt hat. Zwar ist der Brief nicht strukturiert und Floria wiederholt sich oft, aber das finde ich nicht weiter schlimm. Im Gegenteil, mir macht das eher deutlich, dass sie immernoch an ihn hängt und trotz ihrer Vorwürfe, ihre Gefühle nicht verborgen bleiben. Wie andere Bücher von Gaarder regt auch dieses seinen Leser zum Nachdenken an. Trotz Emanzipation, etc. warum werden Frauen und Männer nicht als gleichberechtigt angesehen (vorallem in der Kirche)? Warum muss man seine Liebe zu Gott zeigen, indem man keine Frau oder andere Person lieben darf? Das Leben ist zu kurz, um auf die schönen Dinge zu verzichten. Mir hat das Buch gefallen. Es ließ sich gut und schnell lesen.

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  • Rezension zu "Das Leben ist kurz" von Jostein Gaarder

    Das Leben ist kurz - Vita Brevis
    Inishmore

    Inishmore

    06. July 2007 um 18:55

    Vita brevis ist einer der kürzesten Romane von Gaarder und zugleich mein liebster. Womöglich, weil der Roman durch die Kürze nicht so von Philosophie überfrachtet ist, wie zum Beispiel "Sophies Welt."

  • Rezension zu "Das Leben ist kurz" von Jostein Gaarder

    Das Leben ist kurz - Vita Brevis
    Sokrates

    Sokrates

    28. February 2007 um 14:04

    Das kleine Buch erzählt die frühen Jahre des Augustinus, Philosoph und Kirchvater. Erzählt wird eine Lebenslüge - an sich, seiner Frau und dem gemeinsamen Kind. Der noch junge Augustinus hat noch vor seinem Bekehrungserlebnis 399 Frau und Kind, doch mit seiner Bekehrung zum Christentum wandelt sich seine Einstellung zu Partnerschaft und v.a. Frauen. Er verläßt seine Familie, lehnt eine Heirat ab. In seinem späten Werken finden sich Anzeichen einer völligen Ablehnung dieser frühen Lebensphase. Ein trauriges und anklagendes Buch.

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