Jostein Gaarder Das Orangenmädchen

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Inhaltsangabe zu „Das Orangenmädchen“ von Jostein Gaarder

Ergreifend und wunderschön 'Einmal lesen reicht nicht! Ein wunderbarer Abschiedsbrief und eine ergreifende Lovestory.' Freundin Georg ist 15 und lebt mit seiner Mutter, seinem Stiefvater und der kleinen Miriam in Oslo. An seinen Vater kann er sich kaum noch erinnern; er ist gestorben, als Georg vier war. Doch nun, elf Jahre später, greift Georgs Vater wieder in sein Leben ein mit einem langen Brief, der all die Jahre versteckt war. Die Lektüre dieses Abschiedsbriefes ist für Georg eine Reise in die Vergangenheit. Doch bald begreift er, dass es darin auch um seine Zukunft geht, zum Beispiel um die Frage, wie er es mit der Liebe hält. Und dem Leben. Sein Vater konnte ihm keine Antworten mehr geben. Aber er konnte seinem Sohn die richtigen Fragen stellen. Eine Ode an das Leben, die Liebe, das Glück.

Tiefgründig, träumerisch und ergreifend!

— Isy2611
Isy2611

Jostein Gaarder schafft es immer wieder, mich zu überraschen und zum Weinen zu bringen.

— Chiaramaus
Chiaramaus

Schönes Buch

— Amber144
Amber144

Der Einstieg ist mir schwer gefallen, war stellenweise sehr langatmig. Das Ende hat mich aber umso mehr berührt, obwohl es vorhersehbar war.

— elohweih
elohweih

Ein leichter Einstieg in schwere Fragen der Philosophie verbunden mit einer bezaubernden Liebesgeschichte!

— wortkulisse
wortkulisse

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    Das Orangenmädchen
    Chiaramaus

    Chiaramaus

    26. May 2017 um 07:28

    Ergreifend und wunderschön 'Einmal lesen reicht nicht! Ein wunderbarer Abschiedsbrief und eine ergreifende Lovestory.' Georg ist 15 und lebt mit seiner Mutter, seinem Stiefvater und der kleinen Miriam in Oslo. An seinen Vater kann er sich kaum noch erinnern; er ist gestorben, als Georg vier war. Doch nun, elf Jahre später, greift Georgs Vater wieder in sein Leben ein mit einem langen Brief, der all die Jahre versteckt war. Die Lektüre dieses Abschiedsbriefes ist für Georg eine Reise in die Vergangenheit. Doch bald begreift er, dass es darin auch um seine Zukunft geht, zum Beispiel um die Frage, wie er es mit der Liebe hält. Und dem Leben. Sein Vater konnte ihm keine Antworten mehr geben. Aber er konnte seinem Sohn die richtigen Fragen stellen. Eine Ode an das Leben, die Liebe, das Glück.Ich hatte bisher nur "Sofies Welt" von Jostein Gaarder gelesen - eines meiner Lieblingsbücher. Deshalb beschloss ich, auch mal dieses Buch zu lesen, in der Sorge, es könnte vielleicht schlechter sein. Aber im Nachhinein muss ich sagen - es ist Unsinn, diese Bücher miteinander vergleichen zu wollen. Jedes ist einzigartig auf seine Art und Weise. Dieses Buch hat mich vom ersten Augenblick an in seinen Bann gezogen und ich konnte es bis zum Schluss keinen Moment lang aus der Hand legen. Die Geschichte ist so schön! Georg bekommt den Brief von seinem verstorbenen Vater, und dieser erzählt ihm eine höchst geheimnisvolle Geschichte. Ich war gefangen und fühlte mit Georg, der zwischendurch immer wieder versucht, sich an seinen Vater zu erinnern, der verstarb, als sein Sohn erst vier Jahre zählte. Schon als ich das Buch las, wollte ich eigentlich nicht, dass es aufhört, denn oft verfalle ich nach einem exzellenten Buch erstmal für ein paar Tage in eine Art "Depression" und weiß nicht, was ich als nächstes lesen soll, weil kein Buch als Nachfolger würdig erscheint. Aber nach diesem Buch habe ich mit einem Lächeln aufgehört zu lesen, das Ende war einfach perfekt geschrieben!Jostein Gaarder hat den Mut, die Fragen zu stellen, die sonst keiner stellt. Er überrascht mich immer wieder und schafft es mit einem Buch, mich zum Weinen zu bringen.Ich kann nur sagen: Lest dieses Buch! Es ist nicht übertrieben zu sagen: Dieses Buch ist das Leben.

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  • Schönes Buch

    Das Orangenmädchen
    Amber144

    Amber144

    12. May 2017 um 13:50

    Ich kenne schon einige Bücher des Autors. Nachdem Sofies Welt eines meiner Lieblingsbücher ist und ich es schon unzählige Male gelesen habe, habe ich angefangen alle Bücher des Autors nach und nach zu lesen.In diesem Buch wird man auch gleich wieder von dem tollen und besonderen Schreibstil gefangen genommen. Ich mag es sehr gerne, wenn man bei Büchern nachdenken muss bzw. über das geschriebene nachdenken kann und muss. So wird der Leser gefordert.Das geschieht auch hier wieder. Das Ende ist eigentlich schon klar und die Geschichte auch, aber der Autor verpackt alles wieder auf seine ganze besondere Art und dies macht einfach Spaß zu lesen.Für mich ein tolles Buch für ein paar schöne Stunden.

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  • Vom "Auge des Universums, mit dem es sich selbst sehen kann".

    Das Orangenmädchen
    Alice-33

    Alice-33

    25. March 2017 um 19:47

    Nach einer anfänglichen Durststrecke ein packendes, überaus berührendes Buch über das Leben, über seine Wunder  und seinen Preis; über Liebe, Glück und Verzweiflung und über den "Traum vom Unwahrscheinlichen".den wir "Hoffnung" nennen. Ein Buch für realistische Träumer oder verträumte Realisten - und ein Stups,  wieder einmal über jene  grundlegenden Fragen nachzudenken, denen man  nur allzu gern aus dem Wege geht. Ein Text jedenfalls, der mich - wie ich sicher weiß - noch lange nicht loslassen wid.

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  • Das Orangenmädchen

    Das Orangenmädchen
    jackdeck

    jackdeck

    21. February 2017 um 18:24

    Georg ist 15 Jahre alt als er einen Brief von seinem verstorbenen Vater findet. In dem an ihn gerichteten Brief erzählt ihm sein Vater die Geschichte vom "Orangenmädchen", seiner großen Liebe. Die eingestreuten Kommentare Georgs machen deutlich, wie sehr ihn diese Botschaft aus dem Jenseits berührt. Je mehr er lies, desto mehr versteht er seinen Vater, desto stärker erwacht seine Liebe zu ihm wieder. Und auch Georg selbst verändert sich während des Lesens. Um hier nicht zu sehr vorauszugreifen kann, ich nur empfehlen, das Buch selbst zu lesen. Je mehr er lies, desto mehr versteht er seinen Vater, desto stärker erwacht seine Liebe zu ihm wieder. Und auch Georg selbst verändert sich während des Lesens. Um hier nicht zu sehr vorauszugreifen kann, ich nur empfehlen, das Buch selbst zu lesen.

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  • Das Orangenmädchen

    Das Orangenmädchen
    wortkulisse

    wortkulisse

    14. December 2016 um 07:33

    Georg ist fünfzehn Jahre alt als seine Oma durch Zufall einen Brief eingeklemmt zwischen den roten Polstern eines alten Kinderkarrens findet. Elf Jahre ist es her, dass Georgs verstorbener Vater diesen Brief an seinen Sohn geschrieben und genau dort versteckt hatte. Es ist ein Abschiedsbrief an Georg. Und gleichzeitig eine berührende Liebesgeschichte. Es ist die Geschichte des Orangenmädchens.Es ist eine herzzerreißende Vorstellung, dass der eigene Vater stirbt, wenn man selber noch im Kindergartenalter ist. Man nicht die Chance bekommt, ihn kennenzulernen und dadurch immer ein Teil der eigenen Identität fehlen wird. Georg aber bekommt diese Gelegenheit. Kurz bevor sein schwer kranker Vater vor elf Jahren verstarb, schrieb er einen Brief an seinen noch jungen Sohn und versteckte ihn im Schuppen der Familie. In der Hoffnung, dass ihn sein erwachsener Sohn finden und lesen wird. Darin erzählt er seinem Sohn die Geschichte des Orangenmädchens: Georgs Vater ist neunzehn als er in der Straßenbahn das Orangenmädchen zum ersten Mal sieht. Sie balanciert eine große Papiertüte auf ihren Armen, die bis zum Rand mit Orangen gefüllt ist. Sein Vater verliebt sich sofort in sie. Da er jedoch nicht weiß, wie das geheimnisvolle Mädchen mit dem Eichhörnchengesicht und den vielen Orangen heißt, sucht er sie wochenlang in ganz Oslo. Den Brief von Georgs Vater unterbricht Gaarder von Zeit zu Zeit durch die Gedanken Georgs und konzipiert damit einen Dialog ganz besonderer Art. Schön zu sehen ist, wie sich die Haltung Georgs während des Lesens verändert. Anfänglich skeptisch und in ablehnender Haltung, öffnet er sich während des Lesens und beginnt seinen Vater allmählich aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.Die Liebesgeschichte rund um Georgs Vater und das mysteriöse Orangenmädchen hat mich sehr begeistert. Es ist eine zarte Geschichte voller Hoffnungen und Enttäuschungen, amüsanten Vermutungen und überraschenden Wendungen. Der Erzählton, den Gaarder für den Brief gewählt hat, hat etwas träumerisch-sehnsüchtiges an sich. Leider konnte ich demgegenüber mit einigen der Zwischenpassagen, in denen es um Georg und seine Gedanken und Gefühle geht, weniger anfangen. Sie wirkten zeitweise steif und unnatürlich, als wären sie nur Mittel zum Zweck und nicht Teil einer runden Geschichte.Die leichte Liebesgeschichte kombiniert Gaarder mit der schweren Thematik rund um Leben und Tod. Dabei stellt er seinen Hauptfiguren und seinen Lesern einige philosophische Fragen, die zum Nachdenken anregen. Ich hätte mir an einigen Stellen jedoch mehr Tiefgang gewünscht. Mehr Auseinandersetzung mit den philosophischen Fragen rund um die Endlichkeit des Lebens. Gaarder bleibt an vielen Stellen doch oberflächlicher als ich es mir erhofft hatte. Das mag zum einen dem geringen Umfang des Buches geschuldet sein. Zum anderen denke ich, dass eine große philosophische Abhandlung in diesem Fall nicht die Intention Gaarders war.Gaarders leicht verständliche Sprache und die vorsichtige Annäherung an philosophische Fragestellungen machen Das Orangenmädchen zu einem schönen Einstieg in den Bereich der Philosophie. Die Kombination dieser schweren Thematik rund um Leben und Tod mit der berührenden Liebesgeschichte ist dabei sehr gelungen. Ich hätte mir jedoch eine stärkere Auseinandersetzung mit den philosophischen Fragen gewünscht. Das Buch hätte mir vor fünf Jahren vermutlich besser gefallen.Mehr Rezensionen von mir könnt ihr hier lesen :-)

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  • sehr schöne Geschichte

    Das Orangenmädchen
    KerstinTh

    KerstinTh

    07. September 2016 um 11:31

    Der 15-jährige Georg ist ohne seinen Vater aufgewachsen, da dieser schon früh an Krebs gestorben ist. Er hat seinem Sohn allerdings eine Geschichte vermacht – die des Orangenmädchens. Georgs Vater traf das Orangenmädchen eines Tages zufällig auf der Straße, als sie gerade eine Tüte, voll mit Orangen, fallen ließ. In diesem Moment war es um ihn geschehen und er hatte sich verliebt. Von diesem Tag an war er immer wieder auf der Suche nach dem Orangenmädchen. Dieses hielt ihn allerdings immer etwas auf Abstand und eines Tages war sie verschwunden, mit den Worten, dass sie in ein paar Monaten wieder da sein würde. Doch Georgs Vater gab immer noch nicht auf und folgte dem Orangenmädchen.   Eindeutig mein Lieblingsbuch von Jostein Gaarder. Ich habe es schon mehrmals gelesen und finde es jedes Mal auf neue toll. Schön, philosophisch und berührend.

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  • Das Orangenmädchen

    Das Orangenmädchen
    Alex1998

    Alex1998

    17. March 2016 um 18:57

    Das Orangenmädchen ist eine herzzereißende Liebesgeschichte, in gut verträglichen Portionen erzählt. Dabei nimmt vor allem die Thematik um die Kürze des menschlichen Lebens einen zentralen Platz ein.
    Wer darüber gern philosophiert, für den ist dieses Buch nur wärmestens zu empfehlen.

  • Rezension zu "Das Orangenmädchen", wunderschön und herzzerreißend zugleich

    Das Orangenmädchen
    konstantina99

    konstantina99

    07. February 2016 um 16:21

    Georg, 15 Jahre alt, lebt mit seiner Mutter, seiner kleinen Schwester und Jörgen, seinem Stiefvater, in Oslo. Der eher schüchterne Junge spielt nicht nur Klavier, sondern gehört auch zu dem Teil der Bevölkerung, der wirklich begriffen hat, dass wir auf einem Planeten in der Milchstraße leben. Nicht zuletzt schrieb er eine 47-seitige Hausarbeit über das Weltraumteleskop, das Hubble Space Telescope, wie es auf Englisch heißt. So weit, so gut. Doch nun, ein paar Wochen später, taucht ein langer Brief seines Vaters in der roten Kinderkarre auf. Des Vaters, der schon seit elf Jahren tot ist und an den sich Georg kaum noch erinnern kann. Es ist ein Abschiedsbrief, in dem er seinem Sohn, den er nicht kennen lernen durfte, die Geschichte, seine Geschichte über die Suche nach dem Sinn des Lebens, dem Glück und der Liebe, nach dem Orangenmädchen, erzählt. Ein Buch, das (einfach und für Jugendliche verständlich) existenzialistische Fragen aufwirft und diese mit viel Gefühl in eine märchenhafte Liebesgeschichte verpackt. Gemeint ist jedoch nicht nur die Liebe eines Mannes zu seiner Liebsten, sondern auch die Liebe eines todkranken, mittlerweile verstorbenen Vaters zu seinem Sohn. Deutlich wird auch, dass niemand bedeutungs/wert-los auf der Welt war, denn obwohl Georgs Vater schon lange tot ist, spielt er immer noch eine wichtige Rolle in dem Leben der Hinterbliebenen. Am Ende des Buches beantwortet Georg seinem Vater eine bedeutungsschwere Frage: "Würdest du dich für ein kurzes Leben hier auf der Erde entscheiden, um dann nach wenigen Jahren von allem weggerissen zu werden und nie mehr zurückkehren zu dürfen? Oder würdest du dankend ablehnen?" Nicht nur Georg muss sich diese letzte, wichtige Frage seines Vaters gut überlegen, ehe er antworten durfte, sondern auch der Leser selbst, ich tat es. Fazit: Ein tiefgründiges Buch, das so schön und ernst zugleich ist.

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  • Zwischen Lebensfreude und Verzweiflung

    Das Orangenmädchen
    Barbara62

    Barbara62

    Georg ist 15 und hat an seinen Vater, der vor elf Jahren gestorben ist, nur vage Erinnerungen. Doch nun ist in Georgs alter Kinderkarre ein Brief aufgetaucht, den der Vater ihm geschrieben hat, als er wusste, dass er bald sterben würde. In diesem Brief erzählt er Georg zum einen die Geschichte des geheimnisvollen Orangenmädchens, in das der 19-jährige Vater sich spontan so verliebt hat, dass er nur noch durch Olso irren und sie suchen konnte. Daneben entdeckt Georg darin auch ihre gemeinsame Leidenschaft für das Hubble-Teleskop. Und schließlich beschäftigt sich der Vater intensiv mit dem Tod und stellt Georg die Frage, ob sich das Leben überhaupt lohnt, wenn es doch endlich ist. Nach anfänglicher Scheu kann Georg sich auf den Brief einlassen und schließlich auch die Frage des Vaters beantworten, indem er an dessen Computer, in dem er den Brief gespeichert findet, weiterschreibt. Dieses Buch hat mich sehr ergriffen und ist mir äußerst nahe gegangen, denn Lachen und Weinen liegen hier ganz eng beieinander. Während die Suche des Vaters nach dem Orangenmädchen wegen seines jugendlich-irrationalen Verhaltens oft regelrecht komisch ist, hat mich seine Verzweiflung über den bevorstehenden Tod tief bewegt. Für alle ab 15 Jahren.

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    • 2
  • Nette Liebesgeschichte für Zwischendurch

    Das Orangenmädchen
    lk2507

    lk2507

    25. April 2015 um 15:22

    Das Buch liest sich gut und bietet eine schöne Liebesgeschichte, die für mich emotional gesehen nicht anstrengend ist, da sie auf das wesentliche beschränkt ist. Natürlich fehlen auch hier die für Gaarder typischen philosophischen Denkanstöße nicht. Ein kleines Minus für mich ist die kurze Antwort des Sohnes auf die Frage seines Vaters - ich meine wenn er schon eine 47-seitige Hausarbeit über das Hubble-Teleskop schreiben kann, hätte ich mir eine ausführlichere Auseinandersetzung mit der "Entscheidung über das Leben" gewünscht - aber vielleicht wollte Gaarder den Leser auch nicht mit einer ellenlanger Abhandlung überfordern ...

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  • Vom Wunder der kleinen Dinge

    Das Orangenmädchen
    Windflug

    Windflug

    07. September 2014 um 08:43

    Georg ist 15, als er einen Brief von seinem Vater bekommt. Der ist allerdings schon seit elf Jahren tot. Er hat den Brief geschrieben, um dem Sohn, den er außer als Kleinkind nie richtig kennenlernen konnte, die Geschichte vom Orangenmädchen zu erzählen, das er eines Tages in der Straßenbahn getroffen hatte. Und Georg lernt seinen Vater, an den er sich kaum noch erinnern kann, ganz neu kennen … Ich will gar nicht viel dazu schreiben, außer einem: Das hier ist mit Abstand die schönste Liebesgeschichte, die ich seit langem, wenn nicht sogar überhaupt jemals gelesen habe. Und natürlich ist sie noch viel mehr als das, nämlich eine Geschichte von Eltern und Kindern, und vor allem von dem Märchen und dem Wunder, das in den kleinsten Dingen des Lebens auf jeden wartet, der offene Augen und ein weites Herz hat, um es wahrzunehmen. Und das ist eine Botschaft, die in unserer erfolgsorientierten Welt zu selten ausgesprochen und nicht oft genug wiederholt werden kann. Vor allem, wenn sie so liebevoll und wunderschön erzählt wird wie hier. Definitiv ein Höhepunkt der letzten Monate, und das werde ich garantiert noch mehrfach lesen.

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  • Rezension zu "Das Orangenmädchen" von Jostein Gaarder

    Das Orangenmädchen
    sollhaben

    sollhaben

    Ich habe "Sofies Welt" nie zu Ende gelesen. Einfach zu schwer oder ich zu doof - keine Ahnung und als mir dieses Büchlein in die Hände fiel, war ich hin und her gerissen. Der Klapptext hat mir gefallen, aber ich hatte Angst, dass ich es einfach nicht verstehen könnte. Diese Zweifel waren total unbegründet. Diese Geschichte ist bezaubernd, einladend um über gewisse Dinge weiter nachzudenken und sie bleibt im Kopf hängen. Was ist Liebe, wie entsteht sie, warum gibt es die Liebe überhaupt? Wie weit würdest du gehen, um deine große Liebe zu finden? Dieses Buch steht neben meinem Liebling "Die Bücherdiebin". Beide sind Kleinode in meinem Regal und niemand darf sie auch nur schief anschauen.

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    • 2
  • Rezension zu "Das Orangenmädchen" von Jostein Gaarder

    Das Orangenmädchen
    Me-I-and-Kee

    Me-I-and-Kee

    Eigentlich würde ich so ein knapp 200 Seiten Buch, wie "Das Orangenmädchen" in einem Rutsch durchlesen, aber dafür war es einfach zu vorhersehbar und die Geschichte plätscherte so vor sich hin, dass man auch mal auf die nächste Seite warten konnte. Aber wahrscheinlich war das auch nicht Gaarders Intention - Spannung aufbauen - sondern, wie auch bei "Sofies Welt" viel Wissen und philosophische Denkanstöße auf wenige Seiten. Bei der Umsetzung dieser eigentlich wunderbaren Idee von einem Vater, der kurz vor seinem Tod noch einen Brief an seinen Sohn schreibt, scheint Herr Gaarder ein wenig den Fokus verloren zu haben. Da ich diese Art Geschichten schon besser umgesetzt gelesen habe, leider mit Mühe und Not 3 Sterne.

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    • 2
    Arun

    Arun

    18. March 2014 um 18:51
  • Das Orangenmädchen von Jostein Gaarder.

    Das Orangenmädchen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Die Welt der Romane Jostein Gaarders ist eine märchenhafte, unbegreifliche, voller Wunder und Unendlichkeit. Das Orangenmädchen beschäfftigt sich mit dem Wunder der Liebe und dem Leben und dem Tod und der Unendlichkeit des Universums. Wenn Du, bevor du geboren wirst, wüsstest du würdest sterben, würdest du dich trotzdem für ein Leben entscheiden, oder weiter durch Universum schweben? Mit dieser Frage setzt sich der Autor auseinander und beantwortet sie sowohl für Georg, als auch für seinen Vater. Der Leser muss sich diese Frage selbst beantworten, ich habe es getan. Die Aussage dieses Buchs ist definitiv eine positive, lebensbejahende, auch wenn die Hälfte davon aus der Feder eines todkranken, mittlerweile verstorbenen, Mannes stammt. Es steckt voller Magie und Humor und das Lesen der Geschichte kommt einem Tanz gleich, zu dem einen der Autor einlädt, mit einer Leichtigkeit, die selbst den stimmungstiefsten Leser beflügeln dürfte. An Hand meiner vielen Lieblingszitate, und im Buch finden sich noch unzählige solcher philosophischer Stellen, kannst Du schon erkennen, wie verliebt ich bin in die Bildsprache Gaarders, die nur er so beherrscht, das es weder albern, noch gestelzt klingt, sondern einfach nur nachdenklich und weise. Ich möchte allen Lesern dieser Rezension dieses Buch ans Herz legen, wenn es nicht zu Dir passt, dann vielleicht zu einem lieben Freund oder Familienmitglied.

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  • Rezension zu "Das Orangenmädchen" von Jostein Gaarder

    Das Orangenmädchen
    Tami

    Tami

    28. February 2013 um 18:48

    Mein Lieblingszitat Wofür würdest du dich entscheiden, wenn du die Wahl hättest? Würdest du dich für ein kurzes Leben hier auf der Erde entscheiden, um dann nach wenigen Jahren von allem weggerissen zu werden und nie mehr zurückkehren zu dürfen? Oder würdest du dankend ablehnen?Du hast nur diese Alternative. Denn so sind die Regeln. Genre “Das Orangenmädchen” ist ein sehr philosophischer Roman, der die Geschichte einer Liebe erfählt. Was passiert? Georg ist fünfzehn, als er einen Brief, von seinem vor elf Jahren verstorbenen Vater erhält. Georg ist zunächst etwas sekptisch und weiß nicht, was er von der Geschichte des Orangenmädchens halten soll, aber mit der Zeit lernt er seinen Vater kennen. Meine Meinung Der Brief von Georgs Vater ist sowohl traurig, als auch romantisch. Immer wieder werden Fragen aufgeworfen, die einen oft zum Nachdenken anregen. Besonders fasziniert hat mich der Schreibstil im Brief, da Georgs Vater sehr träumerisch wirkt und die Welt zauberhaft erscheinen lässt. Das Buch ist als Dialog zwischen Georg und seinem Vater aufgebaut. Man liest immer abwechselnd Ausschnitte aus dem Brief und Georgs Kommentaren. Dieser Aufbau hat mich vor allem deshalb begeistert, weil man (oder besser gesagt ich) oft Parallelen zwischen dem was Georg dachte und dem was ich dachte sehen konnte. Manchmal sind die Meinungen zwar auseinander gegangen, aber das war keineswegs störend, sondern interessant, weil man auch mal versucht anders zu denken. Der Schreibstil ist zwar recht gut verständlich, aber an manchen Stellen zieht es sich etwas und es geht nicht so richtig voran. Trotzdem muss man sagen, dass das Buch etwas besonderes und ich habe es sehr genossen. In einem Satz… Ein philosophischer Roman, der zum denken anregt und den ich weiterempfehlen kann.

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