Das Orangenmädchen

von Jostein Gaarder 
4,2 Sterne bei533 Bewertungen
Das Orangenmädchen
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Neue Kurzmeinungen

Yelahnaels avatar

Sehr schöne Geschichte. Vielleicht ein bisschen zuviel Philosophie.

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Eine schöne Geschichte, eine philosophische Frage, die sich so manche Eltern stellen, und doch bin ich mit dem Erzähler nicht warm geworden.

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Inhaltsangabe zu "Das Orangenmädchen"

Sonderausgabe zum Film:"Das Orangenmädchen ist ein starker und wunderschöner Film."Jostein Gaarder. Georg ist 15 und lebt mit seiner Mutter, seinem Stiefvater und der kleinen Miriam in Oslo. An seinen Vater kann er sich kaum noch erinnern; er ist gestorben, als Georg vier war. Doch nun, elf Jahre später, greift Georgs Vater wieder in sein Leben ein -– mit einem langen Brief, der all die Jahre versteckt war. Die Lektüre dieses Abschiedsbriefes ist für Georg eine Reise in die Vergangenheit. Doch bald begreift er, dass es darin auch um seine Zukunft geht, zum Beispiel um die Frage, wie er es mit der Liebe hält. Und dem Leben. Sein Vater konnte ihm keine Antworten mehr geben. Aber er konnte seinem Sohn die richtigen Fragen stellen. Eine Ode an das Leben, die Liebe, das Glück.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423086271
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:187 Seiten
Verlag:dtv
Erscheinungsdatum:20.11.2009
Das aktuelle Hörbuch ist bei DHV Der HörVerlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    zwerglindes avatar
    zwerglindevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Eine schöne Geschichte, eine philosophische Frage, die sich so manche Eltern stellen, und doch bin ich mit dem Erzähler nicht warm geworden.
    Eine Geschichte für Vater und Sohn

    Georgs Vater ist vor elf Jahren gestorben, da war sein SOhn gerade vier Jahre alt. Und nun ist ein Brief aufgetaucht, eine Geschichte, die er seinem Sohn in den letzten Tagen schrieb.
    [Achtung Spoiler]
    Im Brief erzählt er Georg von seinem Treffen mit dem Orangenmädchen. Der Leser vermutet bald, dass es sich hierbei um Georgs Mutter handelt. Es ist eine schöne, geheimnisvolle Liebesgeschichte. Und die Frage, die den sterbenden Vater beschäftigt, treibt möglicherweise viele Eltern um: Wenn man wüsste, wie kurz und möglicherweise schmerzvoll das Leben sein kann, hätte man sich dann darauf eingelassen? Als Eltern schenken wir das Leben, doch auch der Tod ist ab dem ersten Herzschlag gewiss. Der Vater, der viel zu früh diese Welt verlassen muss, stellt daher Georg diese Frage - hätte er das Leben, wie kurz auch immer es sein mag, angenommen, wenn er gefragt worden wäre?
    Die Schilderungen der letzten Tage von Vater und Sohn rührten mich zu Tränen und auch die Geschichte um das geheimnisvolle Orangenmädchen fand ich schön. Doch mit der Stimme des Jugendlichen Georg, der so gar kein emotionales Interesse an seinem Vater zu haben scheint, sofern es nicht um das Hubble-Teleskop geht, wurde ich nicht so recht warm. Zu unreflektiert, zu gefühlskalt kam er mir in weiten Teilen des Buches vor (gegen Ende wird es etwas besser). Das mag an der Übersetzung liegen, vielleicht auch am Versuch, den beiden Erzählern unterschiedliche Stimmen zu geben, aber in jedem Falle musste ich mich stark überwinden, diese Passagen zu lesen. Und das, obwohl ich ein großer Fan des Autors bin.

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    sweetpiglets avatar
    sweetpigletvor 10 Monaten
    Das Orangenmädchen

    Stell Dir vor, 11 Jahre nachdem dein Vater gestorben ist entdeckst du einen Brief von ihm, und er ist an ich adressiert. Genau so ergeht es Georg, versteckt in einer alten Kinderkarre findet seine Oma das geheimnisvolle Erbe, und die damit verbundene Geschichte berührt nicht nur Georg auf eine besondere Art.

     Seinen Vater, oder allgemein einen Elternteil, als Kind zu verlieren stelle ich mir schrecklich und traurig vor. Um so ergreifender war es für mich Georgs Gefühle gleich zu Beginn u erleben, als er nun von diesem ganz besonderem Menschen eine Hinterlassenschaft findet, mit der nieman gerechnet hat. In seinem Brief erzählt Georgs Vater wie er damals das geheimnisvolle Orangenmädchen kennengelernt hat. Eine Begegnung die ihn nie wieder losgelassen hat und die ihn bis heute gründlich beschäftigt. Es ist die Geschichte einer großen Liebe, die ganz klein und scheinbar zufällig beginnt.

    An einem beliebigen Tag in einer Straßenbahn beginnt die Liebesgeschichte mit dem Orangenmädchen. Beim Versuch sie vor einem möglichen Sturz zu retten, wirft Jan Olav, Georgs Vater, eine riesige Papiertüte voll mit Orangen aus der Hand des Mädchens, von dem er glaubt es zu retten. Doch diese ist scheinbar gar nicht begeistert und wirft ihm einen bösen Blick zu. Dennoch kann er sie nicht vergessen und es beginnt eine wilde und scheinbar hoffnungslose Suche nach der wunderschönen Frau, die Jan Olav sogar bis nach Spanien führt. 

    Besonders an diesem Buch ist, dass es so aufgebaut wurde, als ob Georg selbst es schreib. Das bedeutet es gib einen fiktionalen Autor, der seine Entdeckung inklusive seiner Gefühle schildert. Das fand ich wirklich spannend und es hat der Geschichte einen gewissen Charme gegeben. Die intradiegetische Erzählung, die zum Brief gehören, sind im Buch normal geschrieben, während Georgs Einschübe und Gedanken kursiv gedruckt wurden. Dadurch gelingt der Wechsel zwischen den Erzählebenen problemlos. Ich muss gestehen, dass ich die Geschichte rund um das Orangenmädchen, also der Brief, mehr fasziniert hat, als Georgs Einschübe. Teilweise waren sie mir zu lang und etwas naiv,  ich vermute, dass Jostein Gaarder  den "perfekten, unsicheren 15-jährigen Pubertierenden" treffen wollte.Trotzdem kann ich sagen, dass mich die Geschichte berührt hat. Zwar war es stellenweise vorhersehbar, was im Ganzen dahinter steckt, doch das Buch überzeugt vor allem durch seinen philosophischen Charakter. Der Versuch dem jungen Georg zu zeigen was Liebe ist, eine rührende und ehrliche Geschichte. Und zum Schluss stellt man sich die selben Fragen und hofft, dass man niemals darüber entscheiden muss.

    Fazit:Für Jostein Gaarder typisch hat das Buch einen tieferen philosophischen Charakter, der den Leser um Nachdenken ansprechen soll. Ich mochte die Idee, bin aber nicht zu hundertprozent von der Umsetzung überzeugt, vor allem Georg hätte etwas mehr Tiefe haben können. Dennoch hat mich die Liebesgeschichte absolut überzeugt und zum schwärmen gebracht. Eine angnehme und nachdenkliche kurze Lektüre für Zwischendurch.

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    Chiaramauss avatar
    Chiaramausvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Jostein Gaarder schafft es immer wieder, mich zu überraschen und zum Weinen zu bringen.
    "Ich glaube, ich liebe dich."


    Ergreifend und wunderschön 'Einmal lesen reicht nicht! Ein wunderbarer Abschiedsbrief und eine ergreifende Lovestory.' Georg ist 15 und lebt mit seiner Mutter, seinem Stiefvater und der kleinen Miriam in Oslo. An seinen Vater kann er sich kaum noch erinnern; er ist gestorben, als Georg vier war. Doch nun, elf Jahre später, greift Georgs Vater wieder in sein Leben ein mit einem langen Brief, der all die Jahre versteckt war. Die Lektüre dieses Abschiedsbriefes ist für Georg eine Reise in die Vergangenheit. Doch bald begreift er, dass es darin auch um seine Zukunft geht, zum Beispiel um die Frage, wie er es mit der Liebe hält. Und dem Leben. Sein Vater konnte ihm keine Antworten mehr geben. Aber er konnte seinem Sohn die richtigen Fragen stellen. Eine Ode an das Leben, die Liebe, das Glück.


    Ich hatte bisher nur "Sofies Welt" von Jostein Gaarder gelesen - eines meiner Lieblingsbücher. Deshalb beschloss ich, auch mal dieses Buch zu lesen, in der Sorge, es könnte vielleicht schlechter sein. Aber im Nachhinein muss ich sagen - es ist Unsinn, diese Bücher miteinander vergleichen zu wollen. Jedes ist einzigartig auf seine Art und Weise. 


    Dieses Buch hat mich vom ersten Augenblick an in seinen Bann gezogen und ich konnte es bis zum Schluss keinen Moment lang aus der Hand legen. Die Geschichte ist so schön! Georg bekommt den Brief von seinem verstorbenen Vater, und dieser erzählt ihm eine höchst geheimnisvolle Geschichte. Ich war gefangen und fühlte mit Georg, der zwischendurch immer wieder versucht, sich an seinen Vater zu erinnern, der verstarb, als sein Sohn erst vier Jahre zählte. 


    Schon als ich das Buch las, wollte ich eigentlich nicht, dass es aufhört, denn oft verfalle ich nach einem exzellenten Buch erstmal für ein paar Tage in eine Art "Depression" und weiß nicht, was ich als nächstes lesen soll, weil kein Buch als Nachfolger würdig erscheint. Aber nach diesem Buch habe ich mit einem Lächeln aufgehört zu lesen, das Ende war einfach perfekt geschrieben!


    Jostein Gaarder hat den Mut, die Fragen zu stellen, die sonst keiner stellt. Er überrascht mich immer wieder und schafft es mit einem Buch, mich zum Weinen zu bringen.


    Ich kann nur sagen: Lest dieses Buch! Es ist nicht übertrieben zu sagen: Dieses Buch ist das Leben.

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    Amber144s avatar
    Amber144vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schönes Buch
    Schönes Buch

    Ich kenne schon einige Bücher des Autors. Nachdem Sofies Welt eines meiner Lieblingsbücher ist und ich es schon unzählige Male gelesen habe, habe ich angefangen alle Bücher des Autors nach und nach zu lesen.

    In diesem Buch wird man auch gleich wieder von dem tollen und besonderen Schreibstil gefangen genommen. Ich mag es sehr gerne, wenn man bei Büchern nachdenken muss bzw. über das geschriebene nachdenken kann und muss. So wird der Leser gefordert.
    Das geschieht auch hier wieder. Das Ende ist eigentlich schon klar und die Geschichte auch, aber der Autor verpackt alles wieder auf seine ganze besondere Art und dies macht einfach Spaß zu lesen.

    Für mich ein tolles Buch für ein paar schöne Stunden.

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    Alice-33vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein berührendes Buch, das viel Stoff zum Nachdenken birgt und mich sicher noch lange nicht loslassen wird.
    Vom "Auge des Universums, mit dem es sich selbst sehen kann".

    Nach einer anfänglichen Durststrecke ein packendes, überaus berührendes Buch über das Leben, über seine Wunder  und seinen Preis; über Liebe, Glück und Verzweiflung und über den "Traum vom Unwahrscheinlichen".den wir "Hoffnung" nennen. Ein Buch für realistische Träumer oder verträumte Realisten - und ein Stups,  wieder einmal über jene  grundlegenden Fragen nachzudenken, denen man  nur allzu gern aus dem Wege geht. Ein Text jedenfalls, der mich - wie ich sicher weiß - noch lange nicht loslassen wid.

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    jackdecks avatar
    jackdeckvor 2 Jahren
    Das Orangenmädchen

    Georg ist 15 Jahre alt als er einen Brief von seinem verstorbenen Vater findet. In dem an ihn gerichteten Brief erzählt ihm sein Vater die Geschichte vom "Orangenmädchen", seiner großen Liebe. Die eingestreuten Kommentare Georgs machen deutlich, wie sehr ihn diese Botschaft aus dem Jenseits berührt. Je mehr er lies, desto mehr versteht er seinen Vater, desto stärker erwacht seine Liebe zu ihm wieder. Und auch Georg selbst verändert sich während des Lesens. Um hier nicht zu sehr vorauszugreifen kann, ich nur empfehlen, das Buch selbst zu lesen. Je mehr er lies, desto mehr versteht er seinen Vater, desto stärker erwacht seine Liebe zu ihm wieder. Und auch Georg selbst verändert sich während des Lesens. Um hier nicht zu sehr vorauszugreifen kann, ich nur empfehlen, das Buch selbst zu lesen.

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    wortkulisses avatar
    wortkulissevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein leichter Einstieg in schwere Fragen der Philosophie verbunden mit einer bezaubernden Liebesgeschichte!
    Das Orangenmädchen

    Georg ist fünfzehn Jahre alt als seine Oma durch Zufall einen Brief eingeklemmt zwischen den roten Polstern eines alten Kinderkarrens findet. Elf Jahre ist es her, dass Georgs verstorbener Vater diesen Brief an seinen Sohn geschrieben und genau dort versteckt hatte. Es ist ein Abschiedsbrief an Georg. Und gleichzeitig eine berührende Liebesgeschichte. Es ist die Geschichte des Orangenmädchens.

    Es ist eine herzzerreißende Vorstellung, dass der eigene Vater stirbt, wenn man selber noch im Kindergartenalter ist. Man nicht die Chance bekommt, ihn kennenzulernen und dadurch immer ein Teil der eigenen Identität fehlen wird. Georg aber bekommt diese Gelegenheit. Kurz bevor sein schwer kranker Vater vor elf Jahren verstarb, schrieb er einen Brief an seinen noch jungen Sohn und versteckte ihn im Schuppen der Familie. In der Hoffnung, dass ihn sein erwachsener Sohn finden und lesen wird. Darin erzählt er seinem Sohn die Geschichte des Orangenmädchens: Georgs Vater ist neunzehn als er in der Straßenbahn das Orangenmädchen zum ersten Mal sieht. Sie balanciert eine große Papiertüte auf ihren Armen, die bis zum Rand mit Orangen gefüllt ist. Sein Vater verliebt sich sofort in sie. Da er jedoch nicht weiß, wie das geheimnisvolle Mädchen mit dem Eichhörnchengesicht und den vielen Orangen heißt, sucht er sie wochenlang in ganz Oslo. Den Brief von Georgs Vater unterbricht Gaarder von Zeit zu Zeit durch die Gedanken Georgs und konzipiert damit einen Dialog ganz besonderer Art. Schön zu sehen ist, wie sich die Haltung Georgs während des Lesens verändert. Anfänglich skeptisch und in ablehnender Haltung, öffnet er sich während des Lesens und beginnt seinen Vater allmählich aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.

    Die Liebesgeschichte rund um Georgs Vater und das mysteriöse Orangenmädchen hat mich sehr begeistert. Es ist eine zarte Geschichte voller Hoffnungen und Enttäuschungen, amüsanten Vermutungen und überraschenden Wendungen. Der Erzählton, den Gaarder für den Brief gewählt hat, hat etwas träumerisch-sehnsüchtiges an sich. Leider konnte ich demgegenüber mit einigen der Zwischenpassagen, in denen es um Georg und seine Gedanken und Gefühle geht, weniger anfangen. Sie wirkten zeitweise steif und unnatürlich, als wären sie nur Mittel zum Zweck und nicht Teil einer runden Geschichte.
    Die leichte Liebesgeschichte kombiniert Gaarder mit der schweren Thematik rund um Leben und Tod. Dabei stellt er seinen Hauptfiguren und seinen Lesern einige philosophische Fragen, die zum Nachdenken anregen. Ich hätte mir an einigen Stellen jedoch mehr Tiefgang gewünscht. Mehr Auseinandersetzung mit den philosophischen Fragen rund um die Endlichkeit des Lebens. Gaarder bleibt an vielen Stellen doch oberflächlicher als ich es mir erhofft hatte. Das mag zum einen dem geringen Umfang des Buches geschuldet sein. Zum anderen denke ich, dass eine große philosophische Abhandlung in diesem Fall nicht die Intention Gaarders war.

    Gaarders leicht verständliche Sprache und die vorsichtige Annäherung an philosophische Fragestellungen machen Das Orangenmädchen zu einem schönen Einstieg in den Bereich der Philosophie. Die Kombination dieser schweren Thematik rund um Leben und Tod mit der berührenden Liebesgeschichte ist dabei sehr gelungen. Ich hätte mir jedoch eine stärkere Auseinandersetzung mit den philosophischen Fragen gewünscht. Das Buch hätte mir vor fünf Jahren vermutlich besser gefallen.


    Mehr Rezensionen von mir könnt ihr hier lesen :-)

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    KerstinThs avatar
    KerstinThvor 2 Jahren
    sehr schöne Geschichte

    Der 15-jährige Georg ist ohne seinen Vater aufgewachsen, da dieser schon früh an Krebs gestorben ist. Er hat seinem Sohn allerdings eine Geschichte vermacht – die des Orangenmädchens. Georgs Vater traf das Orangenmädchen eines Tages zufällig auf der Straße, als sie gerade eine Tüte, voll mit Orangen, fallen ließ. In diesem Moment war es um ihn geschehen und er hatte sich verliebt. Von diesem Tag an war er immer wieder auf der Suche nach dem Orangenmädchen. Dieses hielt ihn allerdings immer etwas auf Abstand und eines Tages war sie verschwunden, mit den Worten, dass sie in ein paar Monaten wieder da sein würde. Doch Georgs Vater gab immer noch nicht auf und folgte dem Orangenmädchen.

     

    Eindeutig mein Lieblingsbuch von Jostein Gaarder. Ich habe es schon mehrmals gelesen und finde es jedes Mal auf neue toll. Schön, philosophisch und berührend.

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    A
    Alex1998vor 3 Jahren
    Das Orangenmädchen

    Das Orangenmädchen ist eine herzzereißende Liebesgeschichte, in gut verträglichen Portionen erzählt. Dabei nimmt vor allem die Thematik um die Kürze des menschlichen Lebens einen zentralen Platz ein.
    Wer darüber gern philosophiert, für den ist dieses Buch nur wärmestens zu empfehlen.

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    konstantina99s avatar
    konstantina99vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: "Mein Vater ist vor elf Jahren gestorben. Und jetzt schreiben wir zusammen ein Buch."
    Rezension zu "Das Orangenmädchen", wunderschön und herzzerreißend zugleich

    Georg, 15 Jahre alt, lebt mit seiner Mutter, seiner kleinen Schwester und Jörgen, seinem Stiefvater, in Oslo. Der eher schüchterne Junge spielt nicht nur Klavier, sondern gehört auch zu dem Teil der Bevölkerung, der wirklich begriffen hat, dass wir auf einem Planeten in der Milchstraße leben. Nicht zuletzt schrieb er eine 47-seitige Hausarbeit über das Weltraumteleskop, das Hubble Space Telescope, wie es auf Englisch heißt. So weit, so gut. Doch nun, ein paar Wochen später, taucht ein langer Brief seines Vaters in der roten Kinderkarre auf. Des Vaters, der schon seit elf Jahren tot ist und an den sich Georg kaum noch erinnern kann. Es ist ein Abschiedsbrief, in dem er seinem Sohn, den er nicht kennen lernen durfte, die Geschichte, seine Geschichte über die Suche nach dem Sinn des Lebens, dem Glück und der Liebe, nach dem Orangenmädchen, erzählt.

    Ein Buch, das (einfach und für Jugendliche verständlich) existenzialistische Fragen aufwirft und diese mit viel Gefühl in eine märchenhafte Liebesgeschichte verpackt. Gemeint ist jedoch nicht nur die Liebe eines Mannes zu seiner Liebsten, sondern auch die Liebe eines todkranken, mittlerweile verstorbenen Vaters zu seinem Sohn. Deutlich wird auch, dass niemand bedeutungs/wert-los auf der Welt war, denn obwohl Georgs Vater schon lange tot ist, spielt er immer noch eine wichtige Rolle in dem Leben der Hinterbliebenen.
    Am Ende des Buches beantwortet Georg seinem Vater eine bedeutungsschwere Frage: "Würdest du dich für ein kurzes Leben hier auf der Erde entscheiden, um dann nach wenigen Jahren von allem weggerissen zu werden und nie mehr zurückkehren zu dürfen? Oder würdest du dankend ablehnen?"

    Nicht nur Georg muss sich diese letzte, wichtige Frage seines Vaters gut überlegen, ehe er antworten durfte, sondern auch der Leser selbst, ich tat es.

    Fazit: Ein tiefgründiges Buch, das so schön und ernst zugleich ist.










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