Jostein Gaarder Der seltene Vogel

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Inhaltsangabe zu „Der seltene Vogel“ von Jostein Gaarder

Über die Wunder des Denkens
Was macht ein Schriftsteller, dessen Romanheld ihm auf Seite 112 eröffnet: »Jetzt will ich mein eigenes Leben führen«? In Jostein Gaarders Erzählung ›Theobald und Theodor‹ weigert sich die Romanfigur, dem Diktat des Autors zu folgen. Theobald versucht stattdessen, den Spieß umzudrehen.
Der Schriftsteller seinerseits glaubt, die Situation fest im Griff zu haben, denn schließlich ist es ja seine Idee gewesen, seinen Romanfiguren so viel Freiheit wie möglich zu lassen. Doch er unterliegt einer gefährlichen Täuschung. Diese sowie neun weitere Erzählungen und elf poetische Kurztexte versammelt Jostein Gaarder in seinem Band ›Der seltene Vogel‹. Den Erzählungen ist gemeinsam, daß in ihnen Grenzen überschritten werden – zwischen Leben und Tod, zwischen Traum und Realität, zwischen Zeit und Unendlichkeit.
Wie in seinen beiden großen Romanen lässt Gaarder auch in diesem Band früher Erzählungen wieder philosophisches Gedankengut wie selbstverständlich mit einfließen. Doch verzichtet er auch hier darauf, dem Leser fertige Antworten zu liefern, stattdessen ermuntert er ihn, selbst Fragen zu stellen und mitzuphilosophieren.

wunderbare philosophische Erzählungen, ein Feuerwerk an Gedanken

— Jennifer081991

Tolles Buch. Manche der Geschichten scheinen die Aussagen der Vorherigen nur zu wiederhohlen, andere sind genial.

— Frederike

ein tolles buch mit tollen geschichten.

— Stonewall

Hier findet man Erzählungen die zum Lachen und Grübeln bringen, sich gut lesen lassen und sprachlich dennnoch sehr schön sind...

— sofajunkie

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  • Der seltene Vogel nimmt auf unseren Schultern Platz

    Der seltene Vogel

    Jennifer081991

    30. July 2017 um 18:52

    In Jostein Gaarders frühen Sammlung von Erzählungen finden sich unterschiedlichste Geschichten. Wie in vielen anderen Romanen auch, lässt Gaarder wie nebenbei Philophisches einfließen und regt mich immer wieder zum Nachdenken an. Aufgrund der großen Fülle an kleinen Erzählungen, möchte ich hier exemplarisch nur eine einzelne Geschichte aus der ganzen Fülle an Schätzen vorstellen: Der Zeitscanner In Der Zeitscanner wurde, wie der Name schon vermuten lässt, in einer (hoffentlich nicht so nahen) Zukunft ein Zeitscanner erfunden. Mit diesem kann man zu jedwedem Zeitpunkt in der Zeit springen und diesen Moment am Bildschirm erleben. Aber wie kann man leben, wenn die Versuchung, sich die Vergangenheit – fern wie nah – anzusehen, so immens groß ist? Wird die eigene Realität dagegen nicht unglaublich langweilig? Wie gehen wir damit um, wenn auch wir jederzeit durch jedermann gesehen werden können? Ich fand die Grundidee unglaublich spannend und auch die Fragen, die durch die Entwicklung einer solchen Maschine aufgeworfen werden, sind sehr interessant. Die Auswirkungen auf das persönliche Leben wie auch auf die weitere gesellschaftliche Entwicklung sind so viel größer, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Diese Erzählung, die die zweite im Band bildet, hat mich sehr gefesselt. Sehr, sehr lesenswert! Abschließend lässt sich sagen, dass Gaarder mich wieder sehr nachdenklich gestimmt hat. Viele schöne und interessante Erzählungen habe ich gelesen, nur mit einigen wenigen konnte ich so gar nichts anfangen. Diese habe ich viel zu lange zu lesen versucht, bevor ich sie schließlich übersprungen habe. Insgesamt bin ich froh, dass ich den Band gelesen habe und freue mich nun wieder auf den nächsten Roman, den ich von Gaarder lesen werde. Durch die knappen Erzählungen, komprimiert Gaarder eine unglaubliche Tiefe in seinen Geschichten. Ich habe euch hier drei längere und eine kurze Geschichte vorgestellt. Einige Schnipsel in dem Band umfassen gerade mal eine halbe Seite und ihre Rezension wäre länger als das Original. Dennoch steckt überall eine solche Dichte an Gedanken, dass es schier unglaublich ist. Ich empfehle auf jeden Fall längere Denkpausen zwischen einzelnen Geschichten 

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  • Rezension zu "Der seltene Vogel" von Jostein Gaarder

    Der seltene Vogel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. August 2010 um 12:59

    Die ganze Welt im Internet. Da waren mal andere Zeiten.

  • Rezension zu "Der seltene Vogel" von Gabriele Haefs

    Der seltene Vogel

    PrinzessinMurks

    31. March 2010 um 21:29

    Gaarders Philosophie in anschaulichen Geschichten - aber auch ganz schön ...hm... abgedreht und so geballt wirken sie auf mich ein wenig ermüdent.

  • Rezension zu "Der seltene Vogel" von Jostein Gaarder

    Der seltene Vogel

    yvchen

    30. September 2009 um 20:07

    Ich habe schon lange nicht mehr so viele Stellen in einem Buch angestrichen wie in diesem. Es ist ein unglaublich spannendes philosophieren über das Leben. Über das Wunder Leben, Erde, Mensch ... "Viel zu eifrig zappelten sie im Netz, viel zu sehr waren sie in die Illusion verliebt. Der Zauber hatte sie noch zu fest in seinem Bann, viel zu sehr klammerten sie sich an ihr eigenes Ego, an ihr eigenes kleines, zielloses >Ich<." Das gefällt mit zum Beispiel ziemlich gut. Und ich finde mich in sehr vielen Text-Abschnitten wieder. "... die Welt eine ununterbrochene Provokation ..." Sehr empfehlenswert für Philosophie-Begeisterte.

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  • Rezension zu "Der seltene Vogel" von Jostein Gaarder

    Der seltene Vogel

    Amaya

    25. January 2009 um 19:42

    Besonders die erste der Kurzgeschichten ist wunderbar - ich fand sie schon ungeheuer lebensbejahend, als ich sie das erste Mal laß und insgesamt ist das eines der wenigen Bücher, das sich dazu eignet, es hin und wieder aufzuschlagen und etwas Hoffnung zu schöpfen. Gaarder ist klug und authentisch und immer ein wenig philosophisch, manchmal zwischen den Zeilen, meistens direkt. Wunderbares Buch.

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