Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort

von Jostein Gaarder 
4,1 Sterne bei361 Bewertungen
Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (277):
Vilja2013s avatar

Sehr tiefgründig & bewegend

Kritisch (19):
Svenjas_BookChallengess avatar

Zu theologisch, zu philosophisch und ohne richtige Handlung. Schade!

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Inhaltsangabe zu "Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort"

Nachdenken über das Leben

»Sie fuhr aus dem Schlaf. Es mußte schon spät sein, denn im ganzen Haus war es still. Cecilie öffnete die Augen und knipste die Lampe über dem Bett an. Sie hörte eine Stimme, die fragte: ›Hast du gut geschlafen?‹ Wer war das?«

Schneeweiß und unantastbar sitzt der Engel Ariel plötzlich auf der Fensterbank der sterbenden Cecilie. Es ist Weihnachten, und unten im Haus bereitet die Familie alles zum großen Fest vor. Da beginnt Ariel mit der krebskranken Cecilie zu sprechen: über die Schöpfung, den Kosmos und die Sinne, mit denen die Menschen die Schöpfung wahrnehmen. Umgekehrt möchte Ariel von Cecilie alles über das Leben der Menschen wissen, die im Gegensatz zu ihm ja sterbliche Geschöpfe sind.
Zum ersten und zum letzten Mal in ihrem Leben sieht sich Cecilie herausgefordert, ihre Existenz in der Welt zu durchdenken und mit ihrer Vorstellungskraft das zu durchdringen, was Spiegel uns als vertraute Fassade zeigen. Ein unendlicher Kosmos tut sich ihr plötzlich hinter Wörtern und Begriffen auf, den sie nur bruchstückhaft erfassen kann. Und bei aller Unfertigkeit ist sie am Ende trotzdem der Welt und sich selbst ein großes Stück nähergekommen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423129176
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:176 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:01.10.2001
Das aktuelle Hörbuch ist bei DHV Der HörVerlag erschienen.

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    jackdecks avatar
    jackdeckvor 2 Jahren
    Durch einen Spiegel.....

    Mir ist durch dieses Buch bewusst geworden, dass ich vieles als Selbstverständlich ansah, wie fühlen,schmecken,hören,sehen und riechen... Es war für mich einfach völlig normal, erst als ich las und mir überlegte, wie ich jemandem Blinden das Sehen erklären sollte, erkannte ich wieder die Außergewöhnlichkeit, das Besondere daran. Plötzlich nimmst du dein ganzes Umfeld viel intensiver wahr... Das Sterben und der Tod werden als ein wunderbares und wundersames Erlebnis, als Abschluss des Lebens dargestellt, das man nicht fürchten muss. Der Figur Cecilie werden in wenigen Tagen der Sinn und die Teillösung des Rätsels rund um das Universum und das Leben näher gebracht. Dieses Buch ist auf jeden Fall lesenswert, insbesondere aber für Menschen, die im Sterben liegen denke ich, oder an einer schweren Krankheit leiden und nicht wissen wie sie mit dem Gedanken umgehen sollen "los zu lassen". Das Buch macht tief traurig, besonders aufgrund der letzten Seiten, in denen beschrieben wird wie Cecilie schwebt und selber zum Engel wird. Ich persönlich bin großer Fan von Jostein Gaarder und seiner leichten, philosophischen Literatur. Um meine kleine Sammlung zu erweitern hab ich mir vor kurzem dieses Buch angeschafft und war schnell überzeugt.

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    Svenjas_BookChallengess avatar
    Svenjas_BookChallengesvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Zu theologisch, zu philosophisch und ohne richtige Handlung. Schade!
    Leider gar nicht mein Geschmack

    In Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort geht es um die schwerkranke Cecilie, die aufgrund ihrer Krankheit sehr geschwächt ist und nur noch in ihrem Bett liegen kann. Die Geschichte beginnt an Heiligabend, den Cecilie nicht wie sonst mit ihrer Familie verbringen kann, sondern oben in ihrem Zimmer liegt und den Geräuschen aus dem Wohnzimmer lediglich lauscht. Diese Ausgangssituation ist ziemlich bedrückend und beklemmend, denn Cecilie tut einem unendlich leid und man mag sich gar nicht vorstellen, wie man sich als Kind gefühlt hätte, wenn man wie Cecilie an Weihnachten krank gewesen wäre und nichts tun könnte. Es ist deutlich spürbar (und wird auch von Cecilies Eltern und ihr selbst immer mal wieder angedeutet), dass das wohl Cecilies letztes Weihnachtsfest sein wird. Auch das Verhalten des Mädchens spricht Bände: Sie ist nicht traurig oder niedergeschlagen, sondern wütend und verbittert. Sie hasst es, umsorgt und bemuttert zu werden, sie hasst es, den ganzen Tag im Bett liegen zu müssen, nicht Ski fahren zu können und überhaupt ist sie manchmal wütend auf alles und jeden. Das konnte ich sehr gut nachvollziehen und es tut einem in der Seele weh.

    Allerdings ist das fast schon alles, was man über Cecilie erfährt. Weitere Details zu ihrem Leben vor der Krankheit, ihrem Alter und auch das meiste zu ihrer Familie fehlt. Man erfährt als Leser lediglich, dass sie in einer Kleinstadt in Norwegen lebt und krank ist - und auch dazu sind die Informationen sehr vage. Es kam mir so vor, als würde Cecilie lediglich auf ihre Krankheit reduziert, denn das ist das einzige, was man sicher weißt und auf das sich der Erzähler im Wesentlichen konzentriert. Vermutlich wollte Gaarder mit seinem Buch die letzten Monate im Leben eines sterbenden Kindes beleuchten und hat aus diesem Grund das Drumherum ausgeblendet, meinen Geschmack trifft das aber gar nicht. Auf diese Weise ist man der Protagonistin nämlich leider überhaupt nicht nahe, kann sich nicht mit ihr identifizieren und (so merkwürdig das klingt) auch nicht so mit ihr mitfühlen, wie man es eigentlich müsste oder sollte. Ich hatte beim Lesen leider gar keinen Bezug zu Cecilie und das fand ich sehr schade.

    Überhaupt hat Gaarder einen sehr nüchternen, eher sachlichen Erzählstil, der die Emotionen nicht so recht transportiert. Er bildet einfach nüchtern das Leben eines kranken Mädchens ab, ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Das ist ein Stil, mit dem ich bei Romanen leider überhaupt nicht zurecht komme, denn so habe ich beim Lesen immer das Gefühl, nur ein unfreiwilliger Zuschauer zu sein, der unbeteiligt am Rand steht.

    Leider ist auch die Geschichte an sich weder spannend noch packend oder bewegend. Auf das plötzliche Erscheinen des Engels Ariel am Weihnachtstag folgen langatmige Gespräche zwischen ihm und Cecilie über das Leben auf der Erde, das Leben im Himmel und das Wunder der Schöpfung. Während Ariel Cecilie das Leben eines Engels im Himmel zu erklären versucht, bringt sie ihm das Menschsein näher. An für sich ein schöner Gedanke, aber leider sind mir die seitenlangen Gespräche zu philosophisch und vor allem zu theologisch gewesen. Natürlich hatte ich einen religiösen Hintergrund durchaus erwartet, aber das ewige und ewige Debattieren über Gott und die Schöpfung war mir dann letztlich doch zu viel. Es waren sicherlich einige interessante Ansätze und Gedanken dabei, aber irgendwann verliert man vor allem als atheistischer Mensch einfach das Interesse daran und möchte nur noch, dass die beiden endlich zu einem Ende kommen (so grausam das in Anbetracht des einzig möglichen Endes auch ist). Für mich war die Geschichte von Cecilie und Ariel insgesamt einfach zu weit weg und driftete immer wieder ins allzu Theoretische ab - die beiden sind die Sprachrohre für Jostein Gaarder, sein künstlerisches Stilmittel, um eine (nun ja) theologische Abhandlung zu verfassen. Und meiner Meinung nach ist er dabei leider nicht sehr geschickt vorgegangen.
    Mein Fazit:
    Mein erstes Buch des Bestseller-Autors Jostein Gaarder hat mich leider ziemlich enttäuscht. Zu viel Philosophie, zu viel Theologie, zu viel Theorie und zu wenig Emotionen und Verbundenheit mit der kleinen Protagonistin. Obwohl ich die Grundidee und die Ausgangssituation eigentlich ganz gut finde, musste ich mich des Öfteren eher zwingen, weiterzulesen und das Buch nicht einfach liegen zu lassen. Erzählstil und Thematik treffen einfach so gar nicht meinen Geschmack. Sofies Welt werde ich dann wohl lieber auch nicht lesen. Schade.

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    dominonas avatar
    dominonavor 4 Jahren
    Wie versteht man die Menschen?

    Cecilie ist auch am Weihnachtsabend an ihr Bett gefesselt. Sie hat sich schon daran gewöhnt, aber sie wird wieder gesund, nur fühlt sie sich immer so schlapp.
    Als plötzlich eine Gestalt namens Ariel auf ihrem Fensterbrett sitzt und ihr erklärt, "er" sei ein Engel, gibt dies den Anstoß zu interessanten Gesprächen über das Besondere am Menschen und den Aufbau des von Gott erschaffenen Kosmos.

    Auch als Nicht-religiöser Mensch kann man sich darauf einlassen, weil der Engel auf eine geradezu kindlich ernste Weise versucht, die Menschen zu verstehen und das Buch enthält außerdem viele Sätze, die Denkanstöße geben.

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    StMoonlights avatar
    StMoonlightvor 4 Jahren
    Was sich spiegelt, durchschaut nicht.

    ---> ACHTUNG SPOILER <---

    Bei dem Autor handelt es sich um den Verfasser von "Sofies Welt", was vermutlich den meisten etwas sagen wird. Generell schreibt Gaarder sehr philosophisch, daher ist es auch kein Wunder das dieser Roman eher Denkanstöße gibt, als wirklich abgeschlossen zu sein.

    In der Geschichte begleitet der Leser Cecilie auf ihrem Weg in ... das ist wohl Interpretationssache, wie so vieles in diesem Buch:
    Es ist Adventszeit. Weihnachten nähert sich mit großen Schritten. Das Mädchen ist sehr krank und liegt in ihrem Bett. Alleine aufstehen kann sie nur noch sehr selten. Jeden Tag kommt eine Pflegerin, um Cecilie Medikamente zu verabreichen. Was die Kleine hat bleibt leider offen. Der Leser kann hier nur Mutmaßungen anstellen. Für die Geschichte spielt es jedoch keine Rolle. Tatsache ist, dass das Mädchen sich von Tag zu Tag besser fühlt. Daher wünscht sie sich auch unbedingt Skier zu Weihnachten. Und einen Schlitten. Sie gibt die Hoffnung nicht auf, dass es ihr bald so gut geht, dass sie im Schnee damit rumtollen kann. Ihre Eltern und auch die Großeltern, haben nicht so viel Hoffnung. Sie sind betrübt, weinen viel und versuchen ganz oft an der Seite ihrer (Enkel-)Tochter zu sein. Familie und Zusammenhalt werden, grade in dieser schweren Zeit, ganz groß geschrieben.

    Eines Tages sitzt auf der Fensterbank in Cecilies Zimmer ein kleines Wesen. Es stellt sich ein Engel heraus. Als ein ziemlich neugieriger obendrein. Dieses Wesen möchte alles über (uns) Menschen wissen: Wie Wörter schmecken und warum wir etwas vergessen, nur damit es uns kurz darauf wieder einfällt. Das kranke Mädchen erklärt sich bereit ihm all das näher zu bringen, aber nur, wenn der Engel ihr dafür die Engelwelt erklärt. Cicilie möchte wissen wie das so ist. Im Himmel. Die beiden stellen fest das es gar nicht so einfach ist dem jeweils anderen die eigene Welt zu erklären, geschweige denn zu zeigen. Trotzdem entsteht zwischen den beiden eine zunehmende Vertrautheit und Cecilie beginnt über Dinge nachzudenken, die ihr vorher nie in den Sinn kamen. All ihre Gedanken schreibt sie auf. In einem Tagebuch unter ihrem Bett, damit sie sich immer daran erinnern kann.

    Je mehr Tage verstreichen, desto besser geht es dem Mädchen. Zumindest nachts, wenn der Engel bei ihr ist. Tagsüber schläft sie meist. Nachts aber, ist sie mit Gottes Wesen unterwegs. Sogar heimlich Schlitten fahren geht sie. Dann kommt der Tag an dem sie sich wünschte zu fliegen ...

    Eine sehr emotionale und zu Tränen rührende Geschichte. Doch auch wenn sie an sich traurig ist, so gibt der Roman eine Menge Denkanstöße. Nicht nur über das Leben und den Tod, sondern vor allen Dingen über sich. Über Vergänglichkeit, Liebe, Sinne, Gedanken, .... und vieles mehr.

    Der Schreibstil ist dabei relativ einfach gehalten, ohne großen Schnick-Schnack. Alles lässt sich flüssig und auch zügig lesen. Währen da eben nicht die ganzen Denkanstöße, die einen doch immer wieder zum innehalten bewegen. Diese Mischung stimmt hier. Mich persönlich stört die ständige Erwähnung von "Gott", religiösen Zitaten und dergleichen. Einige kleine Umformulierungen und schon wäre es auch ohne gegangen. Schade.

    ~°~ Fazit ~°~

    Ein schönes und tiefsinniges Buch. Leider wohl mehr etwas für tief religiöse Menschen.

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    Tigerbaers avatar
    Tigerbaervor 5 Jahren
    Durch einen Spiegel in einem dunklen Wort

    "Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort" ist das 2. Buch, nach "Sofies Welt", dass ich von Jostein Gaarder gelesen habe und es ist ein wunderschönes, nachdenkliches und gleichzeitig trauriges Buch.

    Die Geschichte wird in einer einfachen und doch unglaublich kraftvollen Sprache erzählt.

    Ich liebe an Jostein Gaarders Geschichten, dass ich die Welt, mich und das Leben nach dem Lesen mit anderen Augen sehe. Und besonders dieses Buch hat meinen Blick auf das Leben an sich verändert.

    Ich schließe mit einem meiner liebsten Zitate aus dem Buch:
    "Geboren zu werden, bedeutet eine ganze Welt geschenkt zu bekommen."

    Herr Gaarder, vielen Dank für diese sensible und berührende Geschichte.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Ein philosophisches, liebevolles Buch, das den Leser herausfordert sich selbst Gedanken zu machen...
    "Die ganze Schöpfung ist ein Spiegel, Cecilie. Und die ganze Welt ist ein dunkles Wort."

    'Durch einen Spiegel in einem dunklen Wort' ist eines von Jostein Gaarders schönsten Werken. Auch in diesem Buch schmücken philosophische Gedanken die Geschichte aus und bringen den Leser immer wieder zum Nachdenken.

    Diese Geschichte beginnt mit dem Weihnachtsabend, an dem Cecile, welche sehr krank ist, nicht wirklich teilhaben kann. Überwiegend liegt sie im Bett und freut sich über jeden Besuch, den sie bekommt, z.B. von ihrem kleinen Bruder Lasse, der sie auch über die Weihnachtsvorbereitungen informiert, oder ihrer Oma, mit der sie über alles sprechen kann. Ihr verrät sie all ihre Sehnsüchte, Wünsche und Gedanken. Da Cecile im Laufe der Geschichte immer mehr an Kraft verliert, fällt es ihr immer schwerer, in ihr Tagebuch zu schreiben, deshalb muss ihre Oma das irgendwann übernehmen. Diese fragt sich bald, woher Cecile solche Gedanken und Worte findet, und ist von ihrem Sinn so gerührt, dass so manche Träne fällt. Nur eines behält Cecile zunächst für sich: dass sie regelmäßig ein Engel besucht, mit dem sie über die Welt, die Existenz und über alle möglichen anderen Dinge, die Cecile im Kopf herumschwirren, spricht.

    Er nimmt sie mit auf eine Reise, die dem Leser Hoffnung geben und zum Grübeln bringen, bis auch dieser beginnt, alles in Frage zu stellen. Waren Adam und Eva tatsächlich erwachsen? Der Engel jedenfalls behauptet: "Als Gott Adam und Eva schuf, waren sie kleine neugierige Kinder, die auf die Bäume kletterten und durch den großen Garten rannten, den er gerade erschaffen hatte. (…) Dann hat die Schlange sie in Versuchung geführt, vom Baum der Erkenntnis zu essen; danach fingen sie an zu wachsen. Je mehr sie aßen, desto mehr wuchsen sie. Und auf diese Weise wurden sie schrittweise aus dem Paradies der Kindheit vertrieben." (S.29)

    Es ist ein philosophisches, liebevolles Buch, das den Leser herausfordert sich selbst Gedanken zu machen, auch nachdem er das Buch - mit einem lachenden und einem weinenden Auge - wieder zuklappt.

    Alexa

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    TanteGhosts avatar
    TanteGhostvor 6 Jahren
    Rezension zu "Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort" von Jostein Gaarder

    Arme Cecilie, ein Kind, welches Weihnachten krank im Bett liegen muss. Sie hört, was die Familie gerade macht, ist aber zu schwache, um bei ihnen zu sein. Doch nachts, wenn ihre Familie schläft, spricht sie mit ihrem Engel. Ariel gibt ihr vollkommen neue Denkansätze. Er macht ihr die langen Stunden im Bett erträglich mit Ausflügen im Geiste. Mit Erlebnissen, die nur sie und Ariel teilen.
    In dem Buch geht es um ein todkrankes Mädchen. Es scheint wirklich sehr intelligent zu sein, wenn man von den Gedanken ausgeht, die dieses Mädchen hat. - Aber warum gibt die Autorin dem Mädchen kein längeres Leben? Warum lässt sie die kleine Cecilie sterben? Kann sie nicht all diese Gedanken haben und dann doch gesunden?

    Das Buch hat auf mich eine ganz eigene Faszination ausgeübt. Ich möchte es nicht als kurzweilig oder unterhaltsam bezeichnen. Viel mehr hat es mich stark zum Nachdenken angeregt. Mich mein eigenes Tun und Lassen hinterfragen lassen.

    Jetzt nicht unbedingt ein Buch, was man unbedingt gelesen haben muss, aber es war mal etwas ganz anderes so zwischendurch. Mal keine Fantasy oder Mord und Totschlag. Eine Abwechslung, die eigenes Nachdenken angeregt hat.
    Philosophische Inhalte – mal einfach und kindlich. Halt so, dass es jeder begreift.

    Eine nette kleine Abwechslung zwischendurch. Was jetzt aber nicht heißt, dass ich gleich noch mehr von dieser Autorin lesen werde. Vielleicht irgendwann einmal. Aber nicht sofort!

    Auf jeden Fall kein Buch für zart beseitete oder physisch labile Menschen. Hier muss ich wirklich sagen, dass man dieses Buch auf eigene Gefahr liest. Ansonsten ist es aber gut.

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    lucysnowevor 6 Jahren
    Rezension zu "Durch einen Spiegel in einem dunklen Wort" von Jostein Gaarder

    Eine einfühlsame, melancholische Geschichte von einem todkranken Mädchen, das im Sterben liegt. Cecilie begegnet kurz vor Weihnachten dem Engel Ariel, der sie in Diskussionen über das Leben verwickelt und sie dazu bringt, sich die entscheidenden Fragen im Leben zu stellen. Viel Zeit bleibt ihr nicht mehr, denn Cecilie wird bald sterben. Doch mit Gottvertrauen gelingt es ihr, glücklich vom Leben Abschied zu nehmen.
    Jostein Gaarders sehr anrührende Geschichte hat mich stark an seinen Roman "das Orangenmädchen" erinnert, dort geht es um Krebs und darum, trotz tödlicher Krankheit glücklich zu sterben. Indem die Protagonisten sich der Vergänglichkeit aber auch der Schönheit der Schöpfung bewusst werden und ihr Schicksal annehmen, können sie einen ganz anderen Blick auf das Leben werfen.

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    J
    jaman_tatarivor 7 Jahren
    Rezension zu "Durch einen Spiegel in einem dunklen Wort" von Jostein Gaarder

    ich persönlich fand das buch echt klasse!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Durch einen Spiegel in einem dunklen Wort" von Jostein Gaarder

    Gefiel mir überhaupt nicht. Das ganze Buch durch wird mir zu sehr auf die Tränendrüse gedrückt. Trauriges Schicksal der kleinen Cecilie, ohne Zweifel, aber die Thematik allein macht für mich kein Buch aus. Zu oberflächlich, zu sehr immer wieder dasselbe. Lieber ein anderes Gaarder-Buch lesen.

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