Jostein Gaarder , Gabriele Haefs Fragen fragen

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Inhaltsangabe zu „Fragen fragen“ von Jostein Gaarder

"Das Einzige, was wir brauchen, um gute Philosophen zu werden, ist die Fähigkeit, uns zu wundern", hat Jostein Gaarder einmal gesagt. Mit seinem neuen Bilderbuch ermuntert er dazu schon kleinere Kinder. Die Hauptfigur in diesem Buch stellt sich tiefgründige Fragen wie: Woher kommt die Welt? Kann irgendwer wissen, was ich denke? Was ist Zeit? Und formuliert damit die großen Fragen der Philosophie. Sie sind für die ganze Menschheit gleich - die Antworten muss jeder für sich selbst finden. Das Buch ist ein Wechselspiel von kurzen, aber elementaren Fragen und stimmungsvollen Bildern. Wer gäbe sich nicht gern an einem wunderschönen Seeufer, in Gesellschaft eines gutmütigen Hundes, seinen Gedanken hin?

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  • Rezension zu "Fragen fragen" von Jostein Gaarder

    Fragen fragen

    WinfriedStanzick

    22. August 2012 um 11:17

    Am 8. August 2012 ist er 60 Jahre alt geworden, der durch seine philosophischen Bücher für Kinder („Sofies Welt“) weltberühmt gewordene norwegische Schriftsteller Jostein Gaarder. Und pünktlich zu diesem Tag hat er sich und seiner in die Millionen gehenden Lesergemeinde ein neues Buchgeschenk gemacht. Ein kleines Buch, das aus lauter Fragen besteht. Ein kleiner Junge, der durchaus, wie der Verlag schreibt, Sofies kleiner Bruder sein könnte, geht, oft zusammen mit seinem Hund, durch seine Welt. Und er beobachtet die Welt und seine Gedanken und Gefühle dazu ganz genau. Es sind die alten Fragen der Philosophen und Theologen, die der kleine Junge sich selbst und seinen jungen Lesern stellt. Fragen nach dem Ursprung der Welt, nach dem Sinn des Lebens, der Bedeutung der Zeit, dem Wesen der Freundschaft. Fragen nach Engeln, nach Gott, Fragen über den Tod. Fragen nach dem Glück und der Angst, und schlussendlich: „Was ist das Beste und Wichtigste am Leben? Wie will ich eben? Was habe ich mit meinem Leben vor?“ Der türkischstämmige norwegische Illustrator Akin Düzakin hat jede Frage auf der gegenüberliegenden Seite zart und feinfühlig in ein Bild gefasst. Es sind diese wundervolle Zeichnungen, die die philosophischen Fragen tragen und weitertragen bis hin zum Ende, wo nur noch zwei Hände zu sehen sind, die ein Buch und einen Stift halten. Der kleine Junge, dessen Fragen uns bezaubert und gefangengenommen haben, setzt gerade an, dieses Buch zu füllen mit möglichen Antworten auf seine Fragen. Einladen will er damit den schon des Schreibens kundigen Leser, es ihm vielleicht nachzutun und sich mit den ewigen Fragen des Lebens auseinanderzusetzen. Alle Menschen, die das ernsthaft getan haben und tun, berichten, wie dieses Nachdenken ihr Leben bereichert hat, wie es tiefer und nachhaltiger, schöner und lebendiger geworden ist dadurch. Es ist nebensächlich, ob man diese Fragen religiös beantwortet oder nicht, ihnen stellen muss man sich, will man sein ganzes Menschsein begreifen und verstehen. Kleinen Kindern ab etwa drei Jahren sollte man die einzelnen Fragen immer wieder vorlesen und mit ihnen auf ihrem jeweiligen Entwicklungsstand nach Antworten suchen. Das Buch eignet sich aber auch sehr gut für Erwachsene, die wieder einmal etwas tiefer graben und nachfühlen wollen. Es gibt in einem Menschenleben viele Abschnitte, wo diese Fragen eine zentrale Bedeutung haben. Nicht nur in der Kindheit.

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  • Rezension zu "Fragen fragen" von Jostein Gaarder

    Fragen fragen

    HeikeG

    Ein Buch voller Geheimnisse . Kann ein Buch ausschließlich aus Fragen bestehen? Und müssen wir unbedingt immer eine Antwort darauf haben? . Sein Bestseller "Sofies Welt" - übersetzt in über 40 Sprachen und allein in Deutschland mit mehr als drei Millionen verkauften Exemplaren ein großer Erfolg - hat ihn bekannt gemacht. Weitere Bücher folgten, ebenfalls mit beachtlichen Auflagen. Sie alle katapultierten Jostein Gaarder zum erfolgreichsten norwegischen Schriftsteller aller Zeiten. Philosophisch kommen sie immer daher. Der Autor beschreibt in seinen Geschichten wie wenig wir Menschen manchmal Dinge hinterfragen und sie einfach nur tun. Sei es aus Gewohnheit, Angst oder vielfach nur mangelndem Interesse. Pünktlich zu seinem 60. Geburtstag am 8. August 2012 ist ein neues Werk für Kinder ab drei Jahren erschienen.
 Gaarder denkt sich übrigens seine Geschichten beim Wandern aus. "Wenn ich meinen Körper nicht bewege, kann ich auch meine Gedanken nicht bewegen", sagte er in einem Interview. "Geh' nicht um Probleme herum, sondern durch sie hindurch (...) Das ist meine Nachricht." Einen kleinen Wandersmann, der durchaus Sofies kleiner Bruder sein könnte, sieht man auch gleich auf der ersten Seite dieses ungewöhnlichen Buches. Ungewöhnlich daher, weil es ausschließlich aus kurzen, recht tiefgründigen, elementaren Fragen besteht, die keine Antworten liefern. . "Woher kommt die Welt?" "Warum lebe ich?" "Ist das, was geschehen ist, immer verschwunden?" "Könnten alle Sterne und Planeten da sein, auch wenn niemand von ihnen wüsste?" oder "Vor welchem Verlust habe ich die allergrößte Angst?" regen zum Nachdenken an und überlassen es der kindlichen Fantasie, sich dazu eine weitere Frage oder gar eine Geschichte auszudenken. Weil Jostein Gaarder seine kleinen und großen Leser wieder einmal mit vielen anspruchsvollen Gedanken beschäftigt, ist es sicher sinnvoll, ihnen dieses Buch nicht einfach in die Hand zu geben, sondern immer wieder einzelne Passagen herauszugreifen und gemeinsam darüber nachzudenken. Dieses Buch entwickelt eine fast magische Anziehungskraft für junge Leser jeglicher Alterskategorie bis hin zu Erwachsenen. . Dies liegt neben der zeitlosen Thematik vor allem an den großartigen Illustrationen von Akin Düzakin, die das Buch begleiten und ihm ein außergewöhnliches Niveau aufdrücken. Der norwegische Illustrator mit türkischen Wurzeln fängt jedes Thema in nahezu traumwandlerischer Nonchalance ein. Seine Zeichnungen - die Aquarellen ähneln - sind in sanften blau-grünen Pastellfarben oder warmen Erdtönen gehalten. Die weiche, scheinbar nur hingetupfte, grobkörnig-verwaschene Hauptfigur, erzeugt eine Aura des Diffusen und Unklaren. Grenzen verschwimmen und öffnen Raum für eigene Betrachtungen. Wie in einem Film ziehen die, gerade ob ihrer grafischen Sparsamkeit, ausdrucksstarken Zeichnungen vorbei und formen eine ganze Geschichte. Eine geheimnisvolle Kiste führt der kleine Junge mit sich, ein Hund ist gelegentlich dabei. Meist wabert ein diffuser weißer Schatten hinter der Hauptfigur, mal versteckt sich der kleine Geist zwischen knorrigen Bäumen. "Ist das, was ich erlebe, wenn ich wach bin, wirklicher als das, was geschieht, wenn ich träume?" Akin Düzakin weiß das Fragende kongenial in Bildern auszudrücken. Er bringt den Unterschied zwischen Körper und Geist, zwischen Seele und Körper mit unglaublicher Intensität auf das gedruckte Papier. . "Was habe ich mit meinem Leben vor?" Mit dieser Frage endet Jostein Gaarders Buch. Ein leeres Blatt zeichnet Akin Düzakin. Der kleine Held setzt gerade an, es mit seinem in der Hand gehaltenen Bleistift zu füllen. Vielleicht schreibt er von der Größe und Weite unserer Welt, die die beiden letzten Seiten des wunderbaren Bilder-Fragen-Gedanken-Buches füllen. Vielleicht aber auch von den kleinen Dingen im Leben, so wie den vier Pusteblumen, die auf dieser Illustration schwerelos im Wind schweben. Alles ist wertvoll, man muss es nur wahrnehmen können. Und nicht immer wird man die richtigen Antworten finden. Eines sollte man allerdings nie verlernen: Fragen fragen!

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