Jovan Nikolic Weißer Rabe, schwarzes Lamm

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Inhaltsangabe zu „Weißer Rabe, schwarzes Lamm“ von Jovan Nikolic

Es sind kleine, in sich geschlossene Prosatexte: eingefangene Augen-Blicke, Momentaufnahmen einer Kindheit im Zigeunerdorf. Wie leichtfüßige Musikstücke kommen sie daher - Bagatellen, Impromptus, Humoresken. Sie entfalten einen bald melancholischen, bald skurril-surrealen Zauber und klingen fast immer in einem überraschenden, manchmal verstörenden Schlussakkord aus. Jedes für sich, den Lyriker verratend, ein Stück aufs äußerste verdichteter Erinnerung. Aneinander gereiht erzählen sie vom turbulenten Leben in einer schäbigen Romasiedlung: von Dragia, dem Saxophon spielenden Vater, vom Großvater, der im Suff deutsche Kommandos brüllt, von der mit Geistern kommunizierenden Großmutter, der Tante, die sich bei Bedarf imaginäre Krankheiten zulegt, und von der Mutter, die all das im Griff zu halten versucht; auch von Jacky, dem Hund, von geköpften Hühnern oder jenem Lamm, in dessen Augen sich der Junge wiedererkennt, bevor es am Georgstag auf den Tisch kommt. Von diesem etwas eigentümlichen Jungen vor allem, der staunend die Welt um sich und sich selbst in ihr beobachtet.

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  • Rezension zu "Weißer Rabe, schwarzes Lamm" von Jovan Nikolic

    Weißer Rabe, schwarzes Lamm
    Gruenente

    Gruenente

    19. December 2011 um 16:26

    Kurzprosa mit dem Thema einer ungewöhnlichen Kindheit. Nikolic wächst als Sohn eines Zigeuners und einer Jugoslawin in "ungeordneten" Verhältnissen auf. Lange Zeit tingelt er mit seinen Eltern (sie sind Musiker) durch Hotels. Dann nehmen die Großeltern ihn und seine Schwester auf. Die Kindheitserinnerungen werden hier durch kurze Stücke wieder lebendig: Schule, Fussball, Tote, Alkoholismus... Allles mögliche wird in kurzen Bildern betrachtet.

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