Joy Fielding Die Schwester

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Inhaltsangabe zu „Die Schwester“ von Joy Fielding

Caroline Shipley ist eine glückliche Mutter von zwei kleinen Mädchen. Doch dann wird ein Ferienaufenthalt in Mexiko zum Albtraum ihres Lebens, denn ihre zweijährige Tochter Samantha wird aus der Hotelsuite entführt. Alle Bemühungen, das Kind zu finden, sind vergebens. Carolines Ehe scheitert schließlich daran, und obwohl die Jahre vergehen, leidet sie noch immer unter ihren Schuldgefühlen. Da erhält sie eines Tages den Anruf einer jungen Frau, die behauptet, Samantha zu sein. Caroline steht unter Schock – und wird schließlich mit einer Wahrheit konfrontiert, die sie von Neuem vor einen Abgrund stellt ...

Sehr viel Spannung um ein großes Familiendrama!

— buecher_bewertungen1

Die Geschichte geht einem unter die Haut! Der Alptraum einer jeden Mutter wird wahr!

— blauerose1

Familiendrama um ein verschwundenes Kind, dem für einen Thriller die nötige Spannung fehlt

— schnaeppchenjaegerin

Tolles Familiendrama

— Nudi2906

Leider erst ab dem letzten Drittel richtig packend, jedoch bekommt man hier eine tolle Charakter-/Beziehungsentwicklung geboten!

— Ashimaus

An sich eine gute Story, allerdings ziemlich vorhersehbar und demnach leider nicht wirklich spannend.

— adore_u

Spannend wie ein Krimi <3

— Cathy28

Fesselnd!

— Chrissie007

Langweiliges, vorhersehbares und schlecht geschriebenes Familiendrama.

— ConnyKathsBooks

Vorhersehbar, zäh. Nicht meins.

— YaseminNoel

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  • Sehr viel Spannung um ein großes Familiendrama!

    Die Schwester

    buecher_bewertungen1

    15. February 2018 um 12:38

    ZusammenfassungCaroline Shipley ist eine glückliche Mutter von zwei kleinen Mädchen. Doch dann wird ein Ferienaufenthalt in Mexiko zum Albtraum ihres Lebens, denn ihre zweijährige Tochter Samantha wird aus der Hotelsuite entführt. Alle Bemühungen, das Kind zu finden, sind vergebens. Carolines Ehe scheitert schließlich daran, und obwohl die Jahre vergehen, leidet sie noch immer unter ihren Schuldgefühlen. Da erhält sie eines Tages den Anruf einer jungen Frau, die behauptet, Samantha zu sein. Caroline steht unter Schock – und wird schließlich mit einer Wahrheit konfrontiert, die sie von Neuem vor einen Abgrund stellt ...CoverWas kann man hier zum Cover sagen? Um ehrlich zu sein, erkenne ich hier nicht besonders viel, was wahrscheinlich darauf hinführen soll, dass der Leser sich selbst was darunter vorstellt. Für mich sieht es irgendwie aus wie ein Blatt und einem Bluttropfen, oder seht ihr was anderes?Kathas MeinungUm ehrlich zu sein, ist es mein allererstes Buch von Joy Fielding. Zwar habe ich immer wieder Bücher von ihr sowohl in der Buchhandlung als auch bei anderen Bloggern gesehen aber irgendwie hat noch keins ihrer Bücher zu mir gefunden. Und das, obwohl ich genau so ein Genre mag. Aber es muss immer ein erstes Mal geben und ich wurde nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil. Mich hat die Geschichte gefesselt.Der Schreibstil hat mir persönlich sehr gefallen, war auch sehr angenehm zu lesen, sehr spannend und packend, mit vielen Spannungsmomenten.Positiv fand ich, dass die Geschichte Kapitelweise in der Gegenwart und Vergangenheit spielt, so bekommt der Leser einen sehr guten Einblick, was damals in Mexiko passiert in ist und versteht die Geschichte dadurch doch viel besser.Obwohl ich finde, dass diese Thematik doch sehr heikel ist, denn alles was mit Kindern, Kindesentführung oder Missbrauch zu tun hat ist ein Thema welches man doch vorsichtig behandeln sollte, ist diese Geschichte wirklich wahnsinnig gut geschrieben. Als ich mit dem Buch angefangen habe, hat es mich auch etwas an den Fall Maddie erinnert, da zu diesem Fall viele Parallelen waren. Die Autorin hat es wirklich geschafft, die Gefühlswelt von Caroline und der Familie so rüber zu bringen, dass man die Verzweiflung, Hoffnung, Enttäuschung aber auch Freude richtig mitfühlt als wäre man selbst beteiligt. Und so geht es dem Leser auch beim Lesen, man fühlt richtig mit und mag sich gar nicht vorstellen, wie es leibhaftig für eine Mutter sein muss, die auf so eine Weise ihr Kind verliert. Aber nicht nur für die Mutter ist das alles hart, auch die große Schwester Michelle hat gelitten oder leidet eigentlich bis heute immer noch unter dem Verlust der kleinen Schwester Samantha. Michelle war immer etwas eifersüchtig auf ihre kleine Schwester, und war eher das "Problemkind" der Familie. Was sich mit den Jahren nicht wirklich gebessert hat, denn durch de Verlust hat sich auch das Verhältnis zu ihrer Mutter verschlechtert. Aber man merkt auch, dass Michelle ihrer Mutter nah sein möchte und sie unterstützt, denn immerhin begleitet sie ihre Mutter auf der Reise, als sich das fremde Mädchen meldet und behauptet sie sei Samantha. Caroline ist für mich Mutter durch und durch und ich mag mir gar nicht vorstellen, wie hart diese Situation für sie war. Aber ich kann ihre Schuldgefühle verstehen, die sie sich macht. Denn hätten sie ihre Mädels an dem Abend nicht alleine gelassen, auch wenn sie immer wieder nach ihnen geschaut haben, wäre das alles nicht passiert. Auch wenn andere die Hoffnung schon aufgegeben haben, sie nicht! Sie glaubt weiterhin, dass Samantha lebt und zu ihr zurück kommt. Ungelogen, ich konnte das Buch wirklich nicht aus den Händen legen und hab mitten in die Nacht gelesen, es wurde unglaublich spannend und mit so einem Ende habe ich nicht gerechnet, denn bis zum Schluss lässt die Autorin die Leser im Unklaren was damals in Mexiko wirklich passiert ist. Aber die Auflösung ist dafür umso heftiger. Am Ende reist der Leser nochmal in die Vergangenheit und erlebt was genau passiert ist. Und nie im Leben habe ich mit so einer "Auflösung" gerechnet. Man macht sich natürlich beim Lesen Gedanken was sein kann, was wohl passiert ist aber damit rechnet man wirklich nicht.  Zur Geschichte selbst mag ich eigentlich nicht wirklich weiter viel erzählen, denn ich finde, die Zusammenfassung oben bringt das Ganze doch ganz gut rüber. Für mich ist ein ganz spannendes und gut geschriebenes Buch mit einer klaren Leseempfehlung. Wird auch nicht mein letztes Joy Fielding Buch bleiben ;) Deswegen gibts von mir 5 von 5 Sternen.

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  • Die Geschichte geht einem unter die Haut!

    Die Schwester

    blauerose1

    30. January 2018 um 10:29

    Ein kleines Mädchen verschwindet. Ihre Mutter und ihre Schwester bleiben zurück. Und werden Jahre später mit einer Wahrheit konfrontiert, die sie ins Herz der Finsternis führt… Vor zwölf Jahren war Caroline Shipley eine glückliche Mutter von zwei kleinen Mädchen. Doch dann gerät ein Ferienaufenthalt in Mexiko zum Alptraum ihres Lebens, denn die zweijährige Samantha wird aus der Hotelsuite entführt. Alle Bemühungen, das Kind zu finden, sind vergebens, Samantha bleibt spurlos verschwunden. Carolines Ehe scheitert daran, und obwohl die Jahre vergehen, droht sie noch immer unter der Last ihrer Schuldgefühle zu zerbrechen. Da erhält sie eines Tages einen Anruf einer jungen Frau, die behauptet, Samantha zu sein. Caroline steht unter Schock – und wird schließlich mit einer Wahrheit konfrontiert, die sie von Neuem an einen Abgrund katapultiert….   Die Autorin – Joy Fielding gehört zu den unumstrittenen Spitzenautorinnen Amerikas. Seit ihrem Psychothriller „Lauf, Jane!“ waren alle ihre Bücher internationale Bestseller. Joy Fielding lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Toronto, Kanada, und in Palm Beach, Florida.   Joy Fielding ist eine meiner Lieblingsautoren. Sie schafft es immer wieder, mich mit ihrem Schreibstil, hinter dem soviel Spannung steht, zu fesseln. Die Geschichte von Caroline geht einem wirklich unter die Haut. Der größte Alptraum wird wahr, das eigene Kind verschwindet im Urlaub, in einem völlig fremden Land, spurlos. Sie wollte die Kinder nicht alleine im Zimmer lassen und doch hat sie sich überreden lassen. Und deshalb wird sie von den Schuldgefühlen verfolgt. Auch die Ungewissheit, was mit ihrem kleinen Mädchen passiert ist, zerfrisst sie. Welcher Mutter würde es nicht so gehen? Als sich dann eine unbekannte Anruferin meldet und behauptet, sie wäre Samantha, klammert sich Caroline an diesen kleinen Strohhalm und geht der Sache auf die Spur. Keiner hilft ihr, alle denken, sie verrennt sich, denn wie wahrscheinlich ist es, dass Samantha wirklich wieder auftaucht? Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, spannend bis zum Schluss, das muss man einfach gelesen haben!

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  • Familiendrama um ein verschwundenes Kind, dem für einen Thriller die nötige Spannung fehlt

    Die Schwester

    schnaeppchenjaegerin

    13. January 2018 um 10:24

    Anlässlich ihres zehnten Hochzeitstages verbringen Caroline und Hunter einen Kurzurlaub in Mexiko. Als sie abends mit Freunden im Hotel beim Dinner feiern, lassen sie ihre beiden Töchter, die fünfjährige Michelle und die zweijährige Samantha, allein in der Suite, da kein Babysitter verfügbar war. Caroline und Hunter sehen halbstündlich nach den schlafenden Kindern bis Caroline Samanthas Bettchen leer vorfinden. Das Mädchen bleibt spurlos verschwunden. 15 Jahre später erhält Caroline einen Anruf von einer 17-jährigen Teenagerin aus Calgary, Lili, die vermutet, die verschwundene Samantha zu sein. Sie ist bereit für einen DNA-Test...Der Roman ist zunächst abwechselnd in Abschnitte aus der Vergangenheit und Gegenwart unterteilt, bis der Fokus im letzten Drittel auf den Geschehnissen in der Gegenwart liegt. Die Handlung wird aus Sicht von Caroline geschildert, die nicht nur unter Verlust ihrer jüngsten Tochter leiden musste, sondern in den Medien stets als kaltherzige Rabenmutter und Schuldige am Verschwunden von Baby Samantha dargestellt wurde. Während sie dadurch sogar Probleme hatte, eine Anstellung als Lehrerin zu bekommen, konnte ihr Mann ein neues Leben beginnen und wieder eine Familie gründen. Caroline klammert sich an den Strohhalm, dass Lili ihre Tochter ist, wohingegen insbesondere ihre schwierige ältere Tochter skeptisch ist und vermutet, dass diese eine Betrügerin ist, die Caroline um Geld erleichtern möchte. Als Lili dann tatsächlich in die USA reist, wartet die Familie gespannt auf das Ergebnis des DNA-Tests. Währenddessen werden Geheimnisse offenbar, was sich wirklich am Abend des Verschwindens von Samantha ereignet hat. Bei "Die Schwester" handelt es sich mehr um ein Familiendrama als um einen Thriller. Über das Thema verschwundenes/ entführtes Kind, das nach Jahren wieder auftaucht, wurden schon einige Romane geschrieben und auch dieser ist nach altbekanntem Muster aufgebaut und spielt mit den üblichen Klischees einer gescheiterten Ehe, unfair behandelter Ehefrau und Mutter und betrügerischem Ehemann, der das Drama ohne größere Reibungsverluste übersteht. Während absehbar ist, dass es sich bei Lili um die verschwundene Samantha handelt, bleibt nur noch spannend zu erfahren, wer und warum das Mädchen damals entführt hat. Dieser Fakt wird am Ende etwas abrupt und für mich unpassend wie ein Plädoyer aufgelöst und letztlich empfand ich den Hintergrund der Entführung ernüchternd und enttäuschend. Der Roman liest sich flüssig und natürlich möchte man als Leser auch wissen, was sich vor 15 Jahren tatsächlich ereignet hat, dennoch fehlte die nötige Spannung und Sympathie für die Protagonisten, um von der Geschichte gefesselt zu werden.

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  • Die Schwester

    Die Schwester

    Nudi2906

    12. January 2018 um 15:11

    Das Buch von Joy Fielding ist angelehnt an die Geschichte von Maddíe McCann und ein spannendes Familiendrama. Die Kapitel sind abwechselnd aus der Vergangenheit und Gegenwart geschrieben, was ich sehr ansprechend und unterhaltsam fand. Alles in allem eine gut geschriebene Geschichte, mit einer sympathischen Hauptfigur. Das Buch war leicht zu lesen  und hat mich gut unterhalten. Die Krimis von Joy Fielding mag ich persönlich jedoch lieber.

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  • Familiendrama mit Startschwierigkeiten

    Die Schwester

    Ashimaus

    11. January 2018 um 11:19

    Der Schreibstil von Fielding ist gewohnt flüssig lesbar. Die Geschichte ist hier in anfangs in zwei Zeitebenen geteilt. Einmal in das Geschehen der Gegenwart und dann noch in die Vergangenheit von vor 15 Jahren und jünger. Durch die Kennzeichung der Zeitebenen in den Kapiteln kann der Leser den zwei Handlungssträngen gut folgen ohne die Gefahr es durcheinander zu würfeln. Leider konnte mich die Story zu Anfang nicht wirklich packen. Vieles war leicht vorhersehbar und darunter litt natürlich auch der Spannungslevel enorm. Besonders die erste Hälfte des Buches plätscherte für mich nur so dahin und war in Teilen etwas zu langatmig. Die Beklemmungen und Angst von Caroline, wie zb bei Fieldings Im Koma, kamen für mich hier leider erstmal überhaupt nicht rüber. Was ich schade finde, da ich mir als Mutter hier doch mehr erhofft hatte Auch die Charaktere fand ich erstmal unausstehlich! Caroline war für mich als Mutter überhaupt nicht ernstzunehmen. Sie hat sich so von ihrer Tochter Michelle unterbuttern lassen, dass man das Gefühl bekam, hier wären die Rollen vertauscht. Ich als Mutter hätte so nicht mit mir umspringen lassen, daher wirkte dieses Verhalten auf mich sehr befremdlich. Und auch Michelle mit ihrer negativen Art, in allem was schlechtes zu sehen oder herauszuhören, empfand ich echt anstrengend. Diese Mutter/Tochter-Beziehung hat mich wirklich genervt! Jedoch muss ich sagen,  hat Fielding hier eine tolle Entwicklung der Charaktere eingebaut! Denn speziell im letzten Drittel merkt man immens, wie sich die beiden verändert haben aufgrund des Geschehens. Und auch ihre Beziehung entwickelt sich dementsprechend enorm weiter! Das hat mir wirklich sehr gut gefallen und wirkte dann auch endlich authentisch! Besonders das letzte Drittel konnte mich richtig in seinen Bann ziehen! An ein Weglegen vom Buch war hier nicht mehr zu denken! Das Spannunglevel wurde hier enorm gesteigert und raubte mir teilweise richtig den Atem. Die Aufregung von Caroline ging regelrecht auf mich über! Das ist Fielding wie ich sie kenne und so soll es sein! Die Auflösung war dann sogar für mich noch richtig überraschend und wurde im Endeffekt auch sinnig erläutert. Und ich war froh, dass sich meine Befürchtung so nicht bestätigt hat Fazit: Ein Familiendrama mit Startschwierigkeiten! Manche Teile der Geschichte sind einfach zu langatmig, vorhersehbar und/oder zu weit hergeholt, worunter der Spannungslevel besonders anfangs enorm leidet. Dafür bekommt man eine tolle Charakter- und Beziehungsentwicklung geboten, die dem Leser das Herz aufgehen lässt! Von mir gibts daher 3,5/5 Sterne!

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  • Langweiliges und vorhersehbares Familiendrama

    Die Schwester

    ConnyKathsBooks

    23. November 2017 um 12:31

    Caroline Shipley aus San Diego ist glückliche Mutter von zwei kleinen Mädchen. Zur Feier des 10. Hochzeitstages fährt die Familie in ein mexikanisches Ferienresort und trifft sich dort mit befreundeten Paaren. Doch dann verschwindet die zweijährige Samantha spurlos aus dem Hotelzimmer. 15 Jahre später leidet Caroline immer noch unter Schuldgefühlen. Ihre Ehe ist gescheitert und das Verhältnis zu ihrer Mutter Mary und ihrer anderen Tochter Michelle sehr angespannt. Da erhält sie plötzlich einen Anruf von einer jungen Frau, die behauptet, Samantha zu sein. Wie kann das sein? Schon bald wird Caroline mit erschreckenden Wahrheiten konfrontiert."Die Schwester" stammt aus der Feder von Joy Fielding. Lange ist es her, seit ich ein Buch der kanadischen Bestsellerautorin gelesen habe. Von "Lauf Jane, Lauf" war ich früher richtig begeistert, und so wollte ich es mal wieder probieren, wurde aber leider bitter enttäuscht. Denn der vorliegende Roman schwächelt an allen Ecken und Enden. Kein Thriller, sondern ein ödes Familiendrama, durch das ich mich eher quälen musste. Der Anfang ist ja noch ganz vielversprechend und ich konnte mit Caroline mitfühlen. Für eine Mutter ist es wohl der Albtraum schlechthin, wenn das eigene Kind spurlos verschwindet und nicht wieder auftaucht. Ein Schicksalsschlag, den man nicht so einfach verkraftet. Dass sich Caroline hier an jeden Hoffnungsschimmer klammert, ist verständlich. Aber ist Samantha wirklich ihre verloren geglaubte Tochter? Ihre Familie wittert Betrug, doch sie will der Wahrheit auf den Grund gehen und entdeckt dabei schockierende Geheimnisse.Gegenwart und Vergangenheit wechseln sich dabei ab und werden aus Carolines Perspektive in der 3. Person erzählt. Der Schreibstil lässt allerdings stark zu wünschen übrig. Mich störten hier nicht nur die häufigen Kraftausdrücke, sondern auch die vielen banalen Dialoge à la "Ich habe es ihr gesagt. Du hast es ihr gesagt?"(S. 325) oder "Vielleicht könnten wir reden. Du möchtest reden?" (S. 330). Man kann hier ganze Passagen und Seiten überspringen, ohne etwas zu verpassen.Die Figuren wurden mir zudem immer unsympathischer und nervten mich irgendwann nur noch. Alle haben so ihre Probleme miteinander und ich fand das Ganze einfach nur langweilig. Es gibt so gut wie keine Überraschungen und Spannung sucht man hier vergebens. Ein wichtiges Geheimnis, bei dem Caroline später aus allen Wolken fällt, habe ich gleich durchschaut. Und wer im Endeffekt für die Entführung verantwortlich ist, konnte man auch schnell erahnen. Einzig das "Warum" hatte ich mir etwas anders ausgemalt. Die Auflösung fällt dann aber recht dürftig und nur wenig überzeugend aus.Insgesamt kann ich daher "Die Schwester" nicht empfehlen. Ein langweiliges und vorhersehbares Familiendrama, das mir überhaupt nicht gefallen hat. Für mich ist damit das Kapitel Joy Fielding erstmal abgeschlossen. 2 Sterne von mir.

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  • Was ...

    Die Schwester

    dieFlo

    14. November 2017 um 21:44

    was wäre gewesen, wenn sie nicht ihren Hochzeitstag gefeiert hätten und die Kinder allein im Hotelzimmer im Bett schliefen ließen? Wäre sie dann noch da - die kleine Samantha? Die Geschichte erinnert ein wenig an Madeleine, das kleine engl. Mädchen, dass damals in Portugal verschwand --- aber dann nimmt die Geschichte Fahrt auf - 15 Jahre immer wieder die Frage, jahrelanger Kummer und die Ehe, die hat das alles nicht standgehalten, doch dann ist da ein Anruf aus Kanada. Eine junge Frau behauptet, passend zum Jahrestag der Entführung, dass sie denkt, sie ist Samantha. Soll man Glauben schenken?Geschickt mit Worten ist es Joy Fielding gelungen mich wieder daran zu erinnern, dass sie mich schon oft begeistert hat. Spannend überlegt man als Leser, was man tun würde, wird in den Konflikt der Mutter mit der älteren Tochter verwickelt, erlebt, dass diese ihre Kindheit gern anders verlebt hätte, als immer im Schatten der vermissten Schwester.Am Ende kommt die Erklärung, was in jener Nacht geschah. Kalt und schonungslos - eine absolute Leseempfehlung von mir!

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  • "Die Schwester" Joy Fielding

    Die Schwester

    olga_oreschkin

    12. September 2017 um 07:53

    Es war mein erster Krimi von Joy Fielding, aber 100% nicht den Letzten. Und ehrlich zu sagen, als ich angefangen habe das Buch zu lesen, habe ich gedacht, dass es ganz prosaisches Sujet sein wird. Aber die Geschichte wurde so spannend erzählt, dass ich in zwei Tagen ganzes Buch verschluckt habe. Bei ersten Kapitel kann man denken, dass es eine von hunderten Bücher, die über ein Familiendrama geschrieben sind, aber Virtuosität der Autorin ummünzt es in eine spannende Geschichte, die ganze Kopf okkupiert und alle Gedanken nur über das Buch sind. Wie geht alles weiter? Selbst die Charaktere werden sehr schön beschrieben. Sehr realistische Reaktionen. Die Autorin benutzt im Buch mein Lieblingstrick: die parallele Erzählung in Gegenwart und Vergangenheit. Mit jedem Kapitel bekommen wir immer wieder mehr Fragen. Die Schreibweise ist gut, kann man sehr schön alles vorstellen, die Mimik und Gegenstandbeschreibung ist vollständig. Ich empfehle auf jeden Fall. 

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  • Ich liebe es

    Die Schwester

    zimtstern1391

    06. September 2017 um 16:54

    Das Buch ist meine erstens der Autorin gewesen und seid dem gehört sie zu meinen Lieblingen eine tolle Geschichte die mich gefesselt hat ein toller Roman über ein familiendrama ich habe es verschlungenen der schreibstill gefällt mich super und die Geschichte ist gut gelungen nach diesen Buch sind in meinem Regal sämtliche Bücher von ihr eingezogen ich gebe volle Punkte 📖👌🏻📖👌🏻📖📚⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

  • Komplett anders als erwartet...

    Die Schwester

    chipie2909

    20. July 2017 um 13:08

    Ich hatte schon lange kein Buch mehr von Joy Fielding gelesen und dachte, es wäre endlich mal wieder an der Zeit. Ich mag ihre Thriller sehr gerne und war mir sicher, mich erwartet in diesem Werk Spannung und Nervenkitzel. Doch leider kam alles anders. Dabei war der Klappentext vielversprechend und auch der Start war überzeugend. Die Protagonistin Caroline Shipley ist glücklich verheiratet und verbringt mit ihrem Mann, ihren zwei kleinen Mädchen, ein paar Freunden und Familienmitgliedern ihren zehnten Hochzeitstag in einer Ferienanlage in Mexiko. Was als Traum begann, endet im Grauen, denn ihre kleine Tochter Samantha wird entführt. 15 Jahre vergehen und Caroline droht an dem Verlust zu zerbrechen. Doch dann bekommt sie einen Anruf einer Jugendlichen, die behauptet, ihre entführte Tochter zu sein. Dadurch wird Caroline wieder vollkommen zurückgerissen und sie macht sich erneut auf der Suche nach der Wahrheit…Die Geschichte ist flüssig geschrieben und so wird es dem Leser leicht gemacht, sich in die Story zu stürzen. Doch ich hatte etwas komplett anderes erwartet. Auf der Rückseite des Buches ist in einem Zitat vermerkt, dass es sich hier um einen Thriller handelt. Meiner Meinung nach dreht es sich hierbei aber eher um ein Familiendrama. Den Aufbau des Buches fand ich im Grunde klasse, man wechselt immer wieder zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart und Stück für Stück wird alles klarer. Dennoch sind ein paar Dinge sehr hervorsehbar, was ich als enorm schade empfand. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet, vorallem Carolines Freundin war mir vom ersten Satz an unglaublich sympathisch und auch die „nicht entführte“ Tochter Michelle ist facettenreich dargestellt. Joy Fieling beweist auch in diesem Werk, dass sie es wirklich drauf hat, ihren Figuren grandios Leben einzuhauchen und sie sehr realistisch und einfach menschlich darzustellen. Vorallem bei diesem sehr senisiblen Thema ist das eine extrem schmale Gradwanderung und die Autorin hat alle Ängste, Sorgen, aber auch die Wut und die Gefühle der Machtlosigkeit perfekt in ihr Buch eingeflochten und den Leser die ganze Bandbreite mitfühlen lassen. Dies hat mich das Buch dann doch innerhalb ein paar Tage lesen lassen. Fazit: Für eingefleischte Thriller-Fans kann ich dieses Werk leider nicht empfehlen. Wenn man allerdings auf der Suche nach einem Familiendrama ist, das wirklich authentisch und gefühlvoll geschrieben ist, hat man hier mit Sicherheit ein tolles Buch gefunden.

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  • Emotional

    Die Schwester

    InaKloppmann

    17. January 2017 um 12:44

    Ihren zehnten Hochzeitstag wollten Carolyn und ihr Mann Hunter, gemeinsam mit ihren beiden kleinen Töchtern Samantha und Michelle, in einem Luxushotel in Mexiko verbringen. Dort angekommen, wurden sie schon von Freunden, ihrem Bruder und seiner Frau erwartet. Hunter hatte sie als Überraschungsgäste für Carolyn eingeladen. Am Tag vor der Abreise beabsichtigen die Paare im Restaurant des Hotels zu feiern. Die Babysitterin sagt aber kurzfristig ab. Carolyn möchte ihre Kinder anfangs nicht alleine lassen, lässt sich schließlich von ihrem Mann überreden. Die beiden wechseln sich jede halbe Stunde ab, um nach den Kindern zu sehen. Es gibt keine Probleme, die Kinder schlafen und bekommen die Abwesenheit ihrer Eltern nicht mit. Noch vor Mitternacht begibt sich das Paar nach oben und stellt entsetzt fest, dass Samantha verschwunden ist. Trotz einer groß angelegten Suchaktion, bleibt das Kind wie vom Erdboden verschluckt.Die Geschichte wechselt von Kapitel zu Kapitel, jeweils von der Gegenwart in die Vergangenheit. Dabei erfährt der Leser, was vor dem schrecklichen Ereignis geschehen war.Fünfzehn Jahre nach dem Verschwinden der damals zweijährigen Samantha, bekommt ihre Mutter Carolyn einen mysteriösen Anruf von einer jungen Frau, die glaubt, ihre vermisste Tochter zu sein. Sie überredet Carolyn, sich mit ihr in Calgary zu treffen. Obwohl Carolyn misstrauisch ist, fliegt sie mit Samanthas Schwester Michelle nach Kanada.Joy Fieldings Story erinnert mich sehr stark an den Fall der damals vierjährigen Madeleine McCanns, die 2007 während eines Urlaubes in Portugal aus einer Ferienanlage spurlos verschwand. Vielleicht hat mich dieser Roman auch aus diesem Grunde so gefesselt. Die Protagonisten und die Emotionen der betroffenen Familienmitglieder werden glaubhaft dargestellt und ich habe ihre Gefühle sehr gut nachvollziehen können. Allerdings empfand ich das Finale zwar als erschreckend und auch nachvollziehbar, aber es war meiner Meinung nach nicht ausführlich genug beschrieben.

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  • Literarischer Elternschocker

    Die Schwester

    Athene

    08. January 2017 um 12:48

    INHALT:Während eines Dinners wird die kleine Samantha aus ihrem Bettchen in einem Hotelzimmer entführt. Für die Familie bricht eine Welt zusammen. 15 Jahre später erhält Caroline einen Anruf von einer jungen Frau, die vermutet, die entführte Samantha zu sein.Ist dies ein schlechter Scherz? Ein PR Gag? Oder besteht die Chance.....FAZIT:Ich habe das Buch schon vor der Lesung (Bericht HIER http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2016/11/lesung-joy-fielding-die-schwester-von.html) begonnen. Bereits die ersten Seiten waren für mich als junge Mutter sehr aufwühlend.Joy Fielding liefert hier keinen blutrünstigen Roman ab. Es ist ein Roman, der mit den tief verwurzelten Ängsten von Eltern spielt.Inspiriert von dem derzeit bekanntesten Entführungsfall "Maddie" zeigt die Autorin die Gefühlswelt der Mutter auf, die durch die Medien die Rolle der "schlechten Mutter" verpasst bekommt. Ihr Umfeld: ihr Mann, ihre ältere Tochter, ihre Mutter, ihr Bruder, Ihre Freunde und auch ihr Arbeitgeber reagieren unterschiedlich.Die Reaktionen sind durch Dialoge und Situationen anschaulich dargestellt und gehen unter die Haut. Ich musste das Buch sogar zwischenzeitlich aus der Hand legen, da es mir schlaflose Nächte bereitet hat.Das Buch berichtet hauptsächlich über die Mutter Caroline, deren Leben durch den Verlust in Trümmern liegt und die Schwester Michelle, die ihr Leben im Schatten der entführten Schwester führt.Das Buch ist mit 448 Seiten kein dünnes Buch, aber die Seiten lesen sich schnell dahin, da Joy Fielding durch kapitelweise Zeitsprünge es schafft, das Geschehen und die Entwicklungen abwechselungsreich darzustellen.Ich möchte nicht zuviel verraten, doch das Buch findet für Caroline und Michelle ein akzeptables Ende, obwohl die Wahrscheinlichkeit, dass dies so passieren könnte...aber egal, wie wahrscheinlich ist die Entführung des eigenen Kindes...diese Statistik möchte ich nicht testen....4,5 von 5 Punkten für diesen Elternschocker. http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2016/11/joy-fielding-die-schwester-von-sonja.html

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  • Immer wieder spannend!

    Die Schwester

    Felice

    05. December 2016 um 21:34

    Seit Lauf, Jane, lauf lese ich gerne die Thriller von Joy Fielding und nach einigen schwächeren fand ich diesen wieder richtig gelungen! Mit ein paar Abzügen, was nicht zuletzt auch die Auflösung betrifft, fand ich es super zu lesen, durchweg spannend und mit unerwarteten Wendungen. Nichts wird zufällig erwähnt, alles ergibt einen Sinn, gerade weil ich erst dachte, die Rückblicke seien überflüssig, da alles nochmal in der Gegenwart reflektiert und wiederholt wird. Ein bisschen nervt die spätpubertierende 20jährige Tochter, die aber immerhin noch eine gewisse Entwicklung durchmacht und ihr Verhalten ist trotz allem auch einigermaßen nachvollziehbar, da sie es schon als Kleinkind nicht leicht hatte und nach dem Verschwinden der Schwester erst recht nicht. Ebenso nerven die ständigen Schuldgefühle bezüglich allem der Mutter, aber dies wird ihr auch oft genug gesagt. Aber alle machen eine schwere Zeit durch, die 15 Jahre waren die Hölle und ein normales Leben ist kaum möglich, deshalb vergebe gute vier Sterne für "Die Schwester"!

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  • Durchhalten wird am Ende belohnt ...

    Die Schwester

    engineerwife

    05. December 2016 um 11:50

    Wie sollte es anders sein, der erste Gedanke geht beim Anlesen natürlich sofort an den Vermisstenfall um das britische Mädchen Madeleine Beth McCann, die im Jahr 2007 unter sehr ähnlichen Umständen aus der Ferienwohnung ihrer Eltern verschwand. Anders als bei den McCann bricht bei den Shipleys die Ehe zwei Jahre später auseinander. Während Hunter sich schnell wieder fängt und bereits eine neue Beziehung hat, zerstört diese Entführung die Mutter Caroline nahezu und ist auch mit der verbliebenen Tochter Michelle hoffnungslos überfordert. Ich muss jedoch gestehen, dieser Medienwirbel, der spätestens alle fünf Jahre mal wieder hochkocht, muss schrecklich sein. Vor allem, dass man doch selbst immer wieder unter Verdacht steht, wir Menschen sind da ja einfach gnadenlos. Während sich die erste Buchhälfte mit den Rückblicken und der Gegenwartsbehandlung manchmal etwas zieht, nimmt das Buch besonders im letzten Drittel noch mal rasant an Fahrt auf. Ich fand die letzten hundert Seiten so spannend und mitreißend, dass ich nicht ansprechbar war ;) Seit den frühen 70er Jahren schreibt Joy Fielding fesselnde Romane und hat mich mit diesem hier fast 100% überzeugt. 

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  • Sehr spannend

    Die Schwester

    romanasylvia

    18. November 2016 um 07:41

    Ein buch was man nicht weglegen kann, sehr spannend. Allerdings gefallen mir frühere werke dieser tollen autorin etwas besser.

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