Joy Fielding Tanz, Püppchen, tanz

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Inhaltsangabe zu „Tanz, Püppchen, tanz“ von Joy Fielding

Die 28-jährige Amanda Travis lebt seit vielen Jahren als erfolgreiche Anwältin in Florida - glücklich, ihrer Vergangenheit entronnen zu sein. Denn in ihrer Heimatstadt Toronto hat sie nicht nur eine gescheiterte Ehe zurückgelassen, sondern auch ihre Mutter Gwen, unter der sie zeitlebens gelitten hat. Doch eines Tages erhält Amanda einen schockierenden Anruf: Gwen hat in der Lobby eines Luxushotels einen Mann erschossen und verweigert jede Aussage zur Tat. Amanda reist nach Toronto, um herauszufinden, welches Geheimnis ihre Mutter so eisern hütet. Doch damit berührt sie Ereignisse aus ihrem eigenen Leben, die sie ins Dunkel des Vergessens gedrängt hatte - und vor denen sie nun nicht länger fliehen kann. "Wer süchtig nach Spannung ist, sollte sich bei Joy Fielding seine Portion Nervennahrung abholen" Freundin Gelesen von Jodie Fosters deutscher Stimme: "Sie spricht genau im richtigen Tonfall"

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  • Rezension zu "Tanz, Püppchen, tanz" von Joy Fielding

    Tanz, Püppchen, tanz
    Anka2010

    Anka2010

    17. January 2012 um 23:39

    Amanda Travis ist Ende 20 und bereits eine erfolgreiche Anwältin im sonnigen Florida. Sie führt ein recht unstetes Leben, war mit ihren jungen Jahren schon zweimal verheiratet und wirkt auf den Zuhörer anfangs eher unsympatisch. Arrogant und schnippisch. Sie hasst Spitznamen, verabscheut "bunte" Farben und trägt am liebsten Schwarz. Alles nur Fassade? Was steckt hinter diesem Menschen? Schon bald lernen wir eine andere Amanda kennen. Eine verzweifelte, verängstigte, verunsicherte und verletzte junge Frau auf der Suche nach der Wahrheit. Was ist passiert? Überraschend erhält Amanda einen Anruf von ihrem Ex-Mann Ben Myers. Ihre Mutter, zu der sie bereits Jahre lang keinen Kontakt mehr hat, hat vor Zeugen in einer Hotellobby einen fremden Mann erschossen. Ben vertritt Amandas Mutter und bittet sie um Unterstützung. Für Amanda wird es eine Reise in ihre eigene Vergangenheit. Toronto, Ben, ihre Mutter - gern hätte sie alles vergessen, doch nun muss sie in alten Schubladen wühlen und längst verdrängte Erinnerungen wieder auskramen. Gefühlskalt - biestig - verbittert - diese Attribute verbindet die taffe Amanda mit ihrer Mutter, doch haben eben diese nichts mehr mit der Frau zu tun, die ihr im Sträflingsoutfit im Gefängnis von Toronto gegenüber steht. Freundlich, ja schon fast herzlich begrüßt Gwen ihre Tochter. Trotzdem möchte sie nicht über den Mord sprechen. Sie bekennt sich schuldig und harrt der Dinge die da kommen. Warum hat ihre Mutter einen wildfremden Mann erschossen? Die junge Anwältin ist fassungslos und begibt sich auf Spurensuche. Dabei stößt sie auf die Geister ihrer Vergangenheit und findet sich inmitten eines lang gehüteten Geheimnisses wieder. Joy Fieldings Erzählstil hat mich wiedermal begeistert. Ich liebe ihre einfache und mitreißende Sprache und erfreue mich gern an den vielen Bildern, die sie in ihre Geschichten einbaut und die das Geschehen verstärken. Vom sonnigen Florida ins düstere und schneebedeckte Toronto. Hier bringen Amanda nicht nur die glatten Parkplätze ins Wanken. Der Zuhörer merkt, wie ihre Fassade bröckelt. Die Florida-Amanda trägt schwarz - die neue Amanda lässt sich eine strahlend rote Jacke aufschwatzen und fühlt sich sogar wohl darin. Sie bekommt Farbe und wird immer sympatischer, je mehr man von ihr erfährt und je mehr Gefühle sie zulässt. Die Geschichte ist mitreißend und spannend in dem Sinne, dass man stets weiterhören und erfahren will, was die alte Frau zu diesem Mord bewogen hat. Sie gerät zu keiner Zeit ins Stocken und eine gewisse Spannung ist stets zu spüren. Wer jedoch einen packenden Psychothriller erwartet, wird sicherlich enttäuscht sein. Aber wer Joy Fieldings Romane kennt und schätzt, weiß, dass hier ganz andere Aspekte im Mittelpunkt stehen. Gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse bzw. die Ermittlungsergebnisse ein wenig und es kommt noch mal eine finale Geschwindigkeit auf. Die Auflösung hat mich überrascht und ist mir auf der einen Seite schon schlüssig, aber auf der anderen ein bisschen too much. Das letzte Kapitel des Hörbuches war wie eine große Schüssel warmer Schokoladenpudding. Viele mögen über das Ende schimpfen, es hätte nicht sein müssen. Für mich war es jedoch ein absolut gelungener Abschluss, der mich, als Fan von Kitsch und Romantik, noch mal mitfiebern, tief seufzen und schmunzeln lassen hat. In Hansi Jochmann (deutsche Synchronstimme von Jodie Foster) hat der Random House Audio Verlag eine großartige Sprecherin gefunden, die die Geschichte authentisch vortragen kann. Ihre Stimme ist mir beim Hören des Hörbuches nie besonders aufgefallen, sie hat sich nicht in den Mittelpunkt gedrängt - nein, sie hat einfach bestens zum Buch gepasst. Ein tolles Hörbuch, an dem ich nichts auszusetzen habe, deshalb bekommt es volle 5 Sterne! Liebe Joy Fielding, so lieben wir dich und deine Romane! Back to the roots - ich gebe die Hoffnung nicht auf!!

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  • Rezension zu "Tanz, Püppchen, tanz" von Joy Fielding

    Tanz, Püppchen, tanz
    Reneesemee

    Reneesemee

    24. May 2011 um 12:09

    Irgendwas fehlt Es ist eine Geschichte einer jungen Frau die bedingungslos vertraut hat. Amanda Travis ist Anwältin und in ihrer neuen Heimat Florida glücklich das sie endlich mit ihrer Vergangenheit abschließen kann. Doch dann geschied in ihrer Heimat Toronto etwas unfassbares. Ihre Mutter Gwen unter der sie zeitlebens nur gelitten hat, erschießt in einer Lobby eines Luxushotels einen Mann. Sie schweigt und verweigert jede Aussage zu dem Fall. Und als Amanda sich iher Mutter annimmt kommen die Ereignisse der Vergangenheit die sie Jahre lang verdrängt hat wieder hoch. Es war jetzt nicht das beste und spannenste buch von Joy Fielding da mir ein wenig der gruselfaktor gefehlt hat. Doch ambesten bildet ihr euch eure eigene Meinung.

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