Joy N. Hensley

 3.5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Rites of Passage.

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Joy N. HensleyRites of Passage
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Rites of Passage
Rites of Passage
 (2)
Erschienen am 09.09.2014

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Rezension zu "Rites of Passage" von Joy N. Hensley

Rezension: Rites of Passage - Joy N. Hensley
rosebudvor 3 Jahren

Original-Rezension:  The emotional life of books

Meine Meinung:

Rites of Passage gehört definitiv zu den Büchern, auf die man sich so wahnsinnig freut, weil sie so anders, so besonders klingen und man fest davon überzeugt ist, dass man sie lieben wird. Wie das leider oft so ist, kam Rites of Passage nicht ganz an meine Erwartungen heran.

Das heißt aber nicht, dass es langweilig ist. Wenn es langweilig gewesen wäre, hätte ich es nicht bei einem 12-stündigen Readathon anfangen und beenden können. Doch heißt das leider noch lange nicht, dass das Buch ein Page-Turner ist. Denn es gab durchaus die ein oder andere Stelle, wo ich mich dazu durchringen musste, weiterzulesen und das Buch nicht erst einmal für eine Pause beiseite zu legen. Es hat durchaus seine spannenden Stellen, wo man nicht aufhören kann, es zu lesen, aber auch solche, bei denen die Geschichte eher mehr so vor sich hin tröpfelt und man sich denkt: Könnte es nicht endlich mal weitergehen?
Um aber gleich zu dem großen Problem zu kommen, das ich mit dem Buch hatte: die Frage wie realistisch so eine Geschichte ist. Denn, um mal ganz ehrlich zu sein, die Ansätze klingen für mich durchaus nachvollziehbar. Und bis zum einem gewissen Level wäre das, was passiert ist, noch vertretbar gewesen. Aber irgendwann wurde das Buch für mich einfach viel zu abgedreht. Ständig habe ich mich gefragt, was sich die Autorin nur dabei denkt. Denn das, was vor allem am Ende passiert ist, sprengt für mich jeden Rahmen einer realistischen Erzählung und driftet einfach nur noch ins Absurde ab. Und wenn so etwas passiert, macht lesen eigentlich nicht mehr so viel Spaß.
Nichtsdestotrotz möchte ich an dieser Stelle betonen, dass mir die eigentliche Idee sehr gut gefallen hat - nur wie die Autorin mit ihr umgegangen ist, war das Problem. Denn im Prinzip ist die Geschichte sehr einzigartig und unheimlich interessant. Ich habe noch nie etwas ähnliches gelesen und war anfangs davon auch ganz hin und weg!
Die Protagonistin Sam habe ich zudem sehr gerne. Sie ist ein starkes Mädchen, das um ihren Bruder trauert und in eine Situation geraten ist, die sie selbst übersteigt und in der sie nicht recht weiß, wie sie damit umgehen soll. 
Jedoch die Beziehung, die sich in dem Buch aufbaut, hat mich an ein bestimmtes Buch bzw. Reihe erinnert und ich bin mir nicht so sicher, ob das so vorteilhaft ist: Vampire Academy. Sie kämpften einen sehr ähnlichen Kampf. Auch wenn das Endergebnis nicht mehr ganz so ähnlich ist, hat mich dies doch recht gestört. Denn bei VA war die Liebesgeschichte einfach so großartig, dass die bei Rites of Passage da leider nicht ganz herankam.
Das Ende ist übrigens recht offen. Natürlich wird die eigentliche Handlung ordentlich zu einem Abschluss gebracht, jedoch bleiben einige Punkte außen herum noch offen, weshalb ich mir doch gut denken könnte, dass da noch irgendwas kommt. In Form einer Fortsetzung oder einer Novella. Ich weiß es nicht. Offiziell ist das Buch jedoch ein Einzelband.

Mein Fazit:

Zusammenfassend kann man also sagen, dass mir Rites of Passage eher mittelmäßig gefallen hat. Zwar ist die Idee an sich unheimlich interessant und einzigartig, doch mangelt es an der Umsetzung. Wir haben zwar eine sympathische und liebenswerte Protagonistin, doch die Liebesgeschichte stand im großen Schatten einer aus einem anderen Buch und konnte mich deshalb nicht ganz so überzeugen, wie sie es sonst vielleicht getan hätte. Kann ich das Buch weiterempfehlen? Nur bedingt. Wenn du mal etwas ganz anderes lesen willst und darüber hinwegsehen kannst, dass die Geschichte teilweise leicht ins absurde abtriftet, dann ja. Ansonsten eher weniger.

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Rezension zu "Rites of Passage" von Joy N. Hensley

Ein Mädchen auf der Militärschule
Deenglavor 4 Jahren

Kurzmeinung

Ein gelungener Debütroman, der vor allen Dingen das Leben auf einer Militärschule sowie gelebte Vorurteile schonungslos zeigt. 3 ½ Sterne.

Inhalt

Sam ist 16 Jahre alt und wird auf der Militärschule anfangen. So wie bereits der Vater und die zwei älteren Brüder. Nur: Sam ist ein Mädchen und nur eines von vier, die auf dieser speziellen Militärschule in Virgina zum ersten Mal die Chance haben, dort anzufangen. Doch ihr wird mit viel Argwohn und Zweifel begegnet  und es wird alles versucht, um sie von der Schule zu ekeln. Doch Sam muss das Ganze durchziehen, das ist sie ihrem älteren Bruder Amos schuldig…

Meine ausführlichere Meinung

Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Sam und gleich zu Anfang erfahren wir, in welch große Fußstapfen sie tritt. Ihr Vater hat einen hohen Rang beim Militär und ihr Bruder Jonathan ist auf der Denmark Military Academy, wo sie anfängt, der Colonel für seine Mitschüler. Sie hat einerseits einen Vorteil, weil sie das Militärleben von klein auf in sich aufgesogen hat. Aber andererseits ist ihr Name auch ein Hindernis, von ihrem Geschlecht mal ganz abgesehen.

Schnell erfährt man den Beweggrund für Sam und es ist interessant zu sehen, wie der Alltag auf der Militärschule abläuft und welche verschiedenen Motivationsgründe einzelne Schüler haben diese zu besuchen. Dieser ganze Army Slang, Drill, Boot-Camp-Methoden, die permanente Erniedrigung der „Worms“ (wie die Neuen liebevoll genannt werden), Schlafentzug, alles mit dem Ziel, diese gefügig zu machen, ist sehr gut und ausführlich und von meinem Amateurstandpunkt auch realistisch geschildert. Leider muss ich sagen, dass ich diverse Charaktere zu sehr in eine Form gepresst fand und es ihnen an Tiefe fehlte, so etwa Matthews. Aber auch die anderen Mädchen bleiben seltsam blass, was ich wirklich schade fand. Auch hätte ich mir gewünscht, dass Sams gestörtes Verhältnis zu ihrer Mutter sowie zu ihrem älteren Bruder Jonathan ein wenig mehr Tiefe gehabt hätte. Gegen Ende gibt es positive Entwicklungen, die ich aber gerade hinsichtlich ihrer Mutter nicht so wirklich abkaufen kann. Doch auch das mit ihrem Vater war irgendwie für mich nicht so stimmig.

Ebenfalls fand ich es schade, dass Liebesgeschichten relativ viel Raum gegeben wird, was meiner Ansicht die Stärke des Buches deutlich abschwächt. Auch das Geheimnis um Sams älteren Bruder Amos war für geübte Leser eigentlich von Anfang an ersichtlich und auch hier hätte ich mir einfach gewünscht, dass Sam sich damit bzw. mit der Rolle ihres Vaters bei der Sache mehr auseinandergesetzt hätte. Von den Charakteren hatte ich mir also wirklich mehr erhofft.

Daran, dass sich alle mit Nachnamen anreden, hatte ich mich schnell gewöhnt. Aber dass Sam ihren Drill Seargant Stamm meist als Drill bezeichnete, hat mich dann doch irgendwie gestört.

Fazit

Alles in allem ein Buch, das sich gut lesen lässt, einen schönen Einblick in die Abläufe einer Militärschule gibt und mit Sam eine bewundernswert starke Hauptfigur hat. Andere Charaktere bleiben mir zu blass, die Liebeleien waren für mich meist unnötig und eher störend und ich hätte mir gewünscht, dass dafür Entwicklungen in Sams Familienleben mehr Raum gegeben worden wäre.

 

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