Joyce Appleby Die unbarmherzige Revolution

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Inhaltsangabe zu „Die unbarmherzige Revolution“ von Joyce Appleby

In ihrer großen Geschichte des Kapitalismus erzählt Joyce Appleby die Geschichte unseres Wirtschaftssystems: von den großen Entdeckungen der Portugiesen, vom Sklavenhandel über die industrielle Revolution bis zur Globalisierung der Gegenwart, und beschreibt schließlich unsere ökonomische und auch kulturelle Identität, die so sehr vom Kapitalismus geprägt ist. Messerscharf seziert sie die guten und die schlechten Seiten des Kapitalismus und beschreibt, was der Kapitalismus mit den Menschen macht. Eine mitreißende Lektüre für alle, die von der "unbarmherzigen Revolution" profitieren oder an ihr verzweifeln.

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  • Rezension zu "Die unbarmherzige Revolution" von Joyce Appleby

    Die unbarmherzige Revolution
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    02. May 2011 um 16:56

    Wie ein spannender kulturgeschichtlicher und historischer Roman liest sich dieses schwergewichtige Buch der amerikanischen Historikerin Joyce Appleby, die ohne großen wissenschaftlichen Apparat und mit nur wenigen Dutzend Anmerkungen „eine Geschichte des Kapitalismus“ erzählt. „Wie eine gute Detektivgeschichte“, so beginnt sie ihr von der ersten Seite an fesselndes Buch, „beginnt auch die Gesichte des Kapitalismus mit einem Rätsel. Jahrtausendelang hatte sich der Handel in traditionellen, landwirtschaftlich orientierten Gesellschaften auf engstem Raum abgespielt. Doch im 16. Jahrhundert schlug man plötzlich neue Wege ein.“ Grundlegend erzählt die Autorin mit einer verständlichen und anschaulichen Sprache von diesen Wegen und von den Veränderungen, die sie auf praktisch allen Feldern der Gesellschaft mit sich brachten. Der Kapitalismus schaffte es, unsere kulturelle und ökonomische Identität zu prägen, nicht immer zum Vorteil der Menschen und ihres Zusammenlebens. Immer wieder fragt sie nach, welche Errungenschaften des Kapitalismus den Menschen bereichert haben und wo seine bis heute wirkmächtigen Schattenseiten liegen. Es ist ein erfrischend unideologisches Buch, das seinem Lesern gerade deshalb nicht nur beim Lesen Freude macht, sondern ihm auch viele Erkenntnisse vermittelt, die jenseits der Ideologien zu machen sind, und nur dort.

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