Joyce Carol Oates Du fehlst

(29)

Lovelybooks Bewertung

  • 39 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 1 Leser
  • 8 Rezensionen
(7)
(9)
(8)
(5)
(0)

Inhaltsangabe zu „Du fehlst“ von Joyce Carol Oates

Joyce Carol Oates ergreifendes Porträt einer trauernden Tochter. Was bedeutet es, die Mutter zu verlieren? Nikki Eaton, Anfang dreißig, unabhängig und eigenwillig, will endlich ihr schlechtes Verhältnis zu ihrer Mutter klären. Sie ist noch unterwegs, da wird diese Opfer eines Raubüberfalls. Wäre Nikki zehn Minuten eher bei ihrer Mutter eingetroffen, hätte sie deren Tod vielleicht noch verhindert. Bisher hatte sie ihre Mutter nur an Feiertagen besucht, immer auf der Hut vor deren Einmischung in ihr Leben. Nun trifft sie der Kummer um ihren Tod unerwartet und heftig. Einfühlsam und spannend beschreibt Joyce Carol Oates das Spektrum der Veränderungen und verwirrenden Gefühle in Nikkis Trauerjahr: Lähmung, Wut, Sorge und auch Erkenntnis. ›Du fehlst‹ ist ein erschütternder, intensiver Page-turner über Mütter und Töchter.

Stöbern in Romane

Zeit der Schwalben

Sehr berührend

Amber144

Die Kapitel meines Herzens

Ein mitreißend verfasster Roman für bibliophile Zeitgenossen und Fans der Brontë-Epoche.Literarische Unterhaltung mit Niveau und viel Esprit

seschat

Tochter des Diktators

Beeindruckender Roman über die Liebe, die eigentlich nie passiert ist, und ein Leben, das nie stattgefunden hat. Fein erzählte Biografie.

FrauGoldmann_Buecher

Palast der Finsternis

Effektvoller Schauerroman-Genremix - gut geschrieben und mit anfänglicher Sogwirkung. Leider Punkteinbußen in Aufbau und Auflösung.

lex-books

Am Ende der Reise

Eine berührende, tragisch-komische Familiengeschichte, die zwischen den Zeilen zum Nachdenken anregt.

HarleyQ

Der Meisterkoch

Märchenhaft à la 1001 Nacht. Abenteuerlich, phantastisch, romantisch - spricht alle Sinne an. Geheimnisvoll und spannend bis zum Ende.

hasirasi2

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Du fehlst" von Joyce Carol Oates

    Du fehlst
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    15. October 2012 um 21:08

    Selten habe ich für ein Buch, daß mir eigentlich gefiel, so viel Zeit gebraucht. "Du fehlst" ist keine leichte Lektüre, im Gegenteil eher sperrig und unhandlich kommt diese Familiengeschichte daher. Nicht nur ein paar Mal habe ich mich gefragt worauf diese Erzählung eigentlich hinaus will, was Oates mir als Leserin mitteilen will und kam leider nicht drauf, für mich birgt diese Geschichte kein Fazit, keine Moral, keine Essenz, ist einfach eine Geschichte, ein in netten Worten erzählte, ein wenig dramatische über viele Zeilen hin weg aber auch nur schwer nachvollziehbare Geschichte. Wirklich begeistern konnte Oates mich also nicht, wirklich abschrecken aber auch nicht, wenn ich auch erstmal nach vielen Tagen des Lesens die Nase voll von ihrem seltsamen Stil habe, der mich genervt, bezaubert und dann wieder gelangweilt hat. Es fällt mir wirklich schwer dieses Buch zu bewerten, denn so schlecht, wie ich es streckenweise fand, so gut fand ich es auch an anderen Stellen. Leider hat es mir letztendlich nicht viel gegeben, diese Lektüre dieser Geschichte und am Ende bleibt irgendwie ein fader Geschmack und ein kleines Schade zurück.

    Mehr
  • Rezension zu "Du fehlst" von Joyce Carol Oates

    Du fehlst
    nic

    nic

    25. July 2011 um 11:16

    Den Einstieg in dieses Buch fand ich wirklich viel versprechend. Nikki ist 31 Jahre alt und im Gegensatz zu ihrer Schwester, der 35jährigen Clare weder verheiratet, noch hat sie Kinder. Sie scheint etwas rebellisch, ist aber dennoch liebenswert. An einem Sonntag, die Familie hat zusammen mit Freunden den Muttertag gefeiert, gerät Nikki in einen Koflikt mit ihrer Mutter. Gwen, die Mutter, ist warmherzig, macht sich um alles und jeden Sorgen und sieht in allen Menschen nur das Gute. Sie ist verwitwet und lebt alleine in dem Haus, in dem sie ihre Kinder groß gezogen und 30 Jahre mit ihrem Mann gelebt hat. Nach dem Streit, den Nikki mit Gwen hatte, herrscht ein paar Tage Funkstille. Bis Nikki die Anrufe ihrer Schwester, die besorgt ist, weil die Mutter nicht zu erreichen ist, zum Anlass nimmt, Gwen zu besuchen. Achtung, evtlt. SPOILER! Als Nikki eintrifft und im Haus nach ihrer Mutter sucht, macht sie eine grausame Entdeckung. Gwen liegt ermordet in der Garage, das Haus ist verwüstet. Bis dahin und auch noch einige Seiten danach hatte ich große Hoffnung auf ein besonderes Buch gestoßen zu sein. Ich hatte damit gerechnet, dass die Mutter-Tochter-Beziehung das Hauptthema der Geschichte ist und war gespannt. Leider ging es mir schon weit vor der 200. Seite extrem auf die Nerven. Clare fand ich irgendwann nur noch unausstehlich, die weitschweifigen Themen (wirklich jeder wusste etwas über Gwen zu berichten, was aber nicht im mindesten interessant war) waren zu viel des Guten. Zwar wurde die Mutter schmerzlich vermisst und der Schock über das erlebte hat Nikki arg mitgenommen. Dennoch hat Oates es nicht geschafft mich zu überzeugen. Ich wollte allerdings nicht schon wieder ein Buch abbrechen, habe bis zum Ende aber nur noch quergelesen. Und dabei scheinbar nichts verpasst. Wenn "du fehlst" das beste Buch der Autorin ist, steht für mich fest, dass ich kein weiteres von ihr lesen muss.

    Mehr
  • Rezension zu "Du fehlst" von Joyce Carol Oates

    Du fehlst
    moni_angekommen

    moni_angekommen

    16. May 2011 um 13:21

    ...sehr schwierig zu beurteilen, und für mich auch recht schwierig/unflüssig zu lesen. Vom Klappentext her, hätte ich mir wesentlich mehr zur Mutter-Tochter Beziehung erwartet- leider ging es mehr um das Verhältnis zum Geliebten, zur Schwester und um das Verhalten der Umwelt nach dem Raubüberfall. Nikki, die Hauptperson blieb für mich zu platt. Ich konnte viele Ihrer Reaktionen und Aktionen überhaupt nicht nachvollziehen und das wurde auch zum Ende nicht besser. Ein wenig mehr Tiefe hatte ich erwartet- und ein wenig mehr Mutter-Tochter Beziehung/Aufarbeitung.

    Mehr
  • Rezension zu "Du fehlst" von Joyce Carol Oates

    Du fehlst
    Melli2505

    Melli2505

    05. September 2010 um 10:13

    Nach 190 Seiten wollte ich dieses Buch abbrechen konnte aber doch noch überzeugt werden weiter zu lesen und wurde belohnt. Das Buch hat sich absolut klasse entwickelt. Was mir nicht gefallen hat: Zunächst empfand ich die Todesursache der Mutter als so an den Haaren herbeigezogen und surreal, dass ich schon fast nicht weiter lesen wollte, weil es mich derart irritiert hat. Im Laufe der Geschichte zeichneten sich die Personen nur als schwarz und weiß. Nikki wird so beschrieben, dass man sie mögen kann und Mitleid mit ihr hat (wegen ihres mangelnden Selbstbewusstseins, dass sie unter flippingen Klamotten, jede Menge Glitzerschmuck und einer Punk-Frisur versteckt). Die Mutter Gwen muss man einfach nur mögen, mit ihrem einfachen und herzlichen Gemüt. Clare, Rob und Wally sind von der Beschreibung der Autorin von vorne herein zur Antipathie verurteilt. An ihnen wird kein gutes Haar gelassen und sie bekommen jeden unsympathischen Charakterzug, der nur geht. So ist nichts dabei wo man mal sagen könnte, "Ach schau, ganz so verkehrt sind sie doch nicht." Außerdem hatte ich das Gefühl, dass bin hier hin nicht die Mutter-Tochter-Beziehung im Mittelpunkt steht, sondern Nikkis Beziehung zu Wally (also, die "Geliebte" eines verheirateten Mannes zu sein, der sich sowieso nie von seiner Frau trennt.). Ab dem Zeitpunkt, als die Schwestern beginnen das Haus der Mutter auszuräumen, wird die Sache interessant. Clare, die vermeintlich Stärkere dekompensiert. Nikki geht zu den Freunden und Verwandten der Mutter und lernt sie nun auf eine ganz neue Art und Weise kennen - und hat damit sehr zu kämpfen. Weiterhin ist es sehr spannend, wie die Männer (Rob, Strabane, Wally) sich in der Geschichte entwickeln, und wie Nikki damit umgeht. Und das Ende war einfach nur schön!

    Mehr
  • Rezension zu "Du fehlst" von Joyce Carol Oates

    Du fehlst
    R-E-R

    R-E-R

    24. August 2010 um 14:18

    Ich bin auf Joyce Carol Oates über einen Eintrag in Metzlers Autorinnen Lexikon gestolpert. Der Artikel über die vielseitige Autorin machte mich neugierig und so griff ich nach dem ersten Buch das mir von der Autorin in die Hände fiel. Das es sich dabei nicht unbedingt um ein für Oates typisches Exemplar handelte, stellte sich erst nach der Lektüre heraus. Aber dazu später mehr. Nikki Eaton: Anfang dreißig. Raspelkurze, lila gefärbte Haare. Unverheiratet, aber mit einem verheirateten Mann liiert. Kleidung provokant, Lebensstil unangepasst. Zumindest im Vergleich zu ihrer Mutter und der älteren Schwester, denen Familie, Kinder und geordnete Verhältnisse über alles gehen. Und so ist der Muttertag des Jahres 2004 kein einfacher Tag für Nikki. Ihre Mutter schneidet wieder einmal das leidige Thema Heirat und Familiengründung an. Verärgert verlässt Nikki die Party und beschließt trotzig die Mutter am nächsten Tag nicht anzurufen. Sie ahnt zu diesem Zeitpunkt nicht, dass sie ihre Mutter das letzte Mal lebend gesehen hat. Zwei Tage nach dem Fest wird diese in ihrem Haus ermordet. Und Nikki, die ihre Mutter telefonisch nicht erreicht hat und aus Sorge vorbeifährt, findet die Leiche. Joyce Carol Oates “Du Fehlst” ist kein Krimi, indem es darum geht herauszufinden wer die 54jährige Witwe ermordet hat. Das ist schnell erzählt. Ein aus der Haft entlassener Junkie, den die Mutter zufällig per Anhalter mitnimmt, zwingt diese mit ihm in ihr Haus zurück zu fahren, ihm Geld und Wertsachen herauszugeben und ersticht sie dann in der eigenen Garage. Das Auftreten von Gewalt in einem scheinbar friedlichen Lebensraum, ist laut Literaturkritik eines der wesentlichen Merkmale in den Werken der Autorin. Aber dieser Aspekt steht nicht im Vordergrund dieses Romanes. “Du fehlst” ist die Geschichte einer Mutter/Tochter Beziehung. Eine Familiengeschichte über die Verarbeitung von Trauer und Verlust. Von der Bewältigung der täglichen Anforderungen nach einer traumatischen Familientragödie und den zwischenmenschlichen Beziehungen die aus den Fugen geraten. Wie ich eingangs schon erwähnte, scheint das Buch inhaltlich und sprachlich wohl nicht typisch für die Autorin zu sein. Das mag daran liegen, das Oates das Buch ihrer verstorbenen Mutter gewidmet hat, nach deren Tod sie es veröffentlichte. Es entspricht also vielleicht eher einer sehr persönlichen Erinnerung. “Du fehlst” ist kein Schmöker, obwohl die einfache Sprache ein schnelles Lesen durchaus zulässt. Viele langatmige Passagen und Monologe einzelner Figuren ermüden. Die Handlung entfaltet sich nur sehr langsam. Die Ich-Erzählerin Nikki verliert sich in vielen ausführlichen Rückblenden, die den eigentlich spannenden Plot wie eine schwere Sauce überdecken. So muss man sich die interessanten Bröckchen mühsam unter der Deckschicht hervorkramen. Das Auffinden der Mutter, die erste Reaktion der Schwester, die Anhörung vor Gericht wenn die Töchter dem Mörder der Mutter zum ersten Mal gegenüber stehen. Die Erzählungen der Verwandten aus der Vergangenheit, die es der Tochter ermöglichen sich ein vollständiges Bild vom Leben ihrer Mutter zu machen. Aus dem Aufsatz aus dem Autorinnen Lexikon entnahm ich, dass Oates sich immer wieder dagegen wehrt unter der Kategorie “Frauenliteratur” eingeordnet zu werden. “Du fehlst” muss man allerdings ganz klar dieser Gattung zuordnen. Als ein Buch für Mütter und Töchter, die sich mit dem Thema Verlust und Trauer auseinandersetzen möchten, kann man es empfehlen.

    Mehr
  • Frage zu "Du fehlst" von Joyce Carol Oates

    Du fehlst
    _Belladonna_

    _Belladonna_

    Hallo :) Wenn jemand dieses Buch gelesen hat... Wie liest es sich? Ich bin nicht sicher, ob ich es mir zulegen soll... Danke

    • 6
  • Rezension zu "Du fehlst" von Joyce Carol Oates

    Du fehlst
    Frau Margritli

    Frau Margritli

    20. June 2010 um 20:08

    "Du fehlst" beschäftigt sich mit einem schwierigen Thema: der Trauer einer Tochter, die mit dem plötzlichen und unerwarteten Tod der Mutter klar kommen muss, zu der sie Zeit ihres Lebens kein "perfektes" Verhältnis hatte. Ich muss zugeben, dass ich mit dem Buch sehr schwer getan habe. Es hat zwei, drei Anläufe gebraucht, bis ich über die ersten fünfzig Seiten hinaus kam. Joyce Carol Oates springt immer wieder im Zeitstrang hin und her und machte es mir damit nicht einfacher, Zugang zu Nikki, der Hauptfigur zu bekommen. Durch die Ich-Perspektive bekommt die Geschichte einerseits eine sehr persönliche Note und kann die Innenwelt der Protagonistin gut darstellen. Andererseits kommt dadurch besonders das Verhältnis zwischen Nikki und ihrer Schwester Clare alles andere als "gut weg". Ich habe das Buch durchgelesen, aber nicht, weil es mich gefesselt hätte. Dafür blieb Nikki, bis auf wenige Ausnahmen, für mein Empfinden trotz Ich-Perspektive zu distanziert. Dass ihre Mutter ermordet wurde, ist für die Dramaturgie der Geschichte sicher gut - für das, was ich mir vom Buch erwartet habe, aber eher schlecht. Irgendwie hatte ich mehr Reflexion über das Mutter-Tochter-Verhältnis erwartet, doch die kam mir ein bisschen zu kurz. Da wurde Nikkis Verhältnis zu einem verheirateten Mann irgendwie mehr thematisiert... Vielleicht lag es an falschen Erwartungen von meiner Seite, vielleicht daran, dass ich mir der Schreibstil der Autorin nicht liegt - mich persönlich hat das Buch nicht wirklich überzeugt.

    Mehr
  • Rezension zu "Du fehlst" von Joyce Carol Oates

    Du fehlst
    lokoschade

    lokoschade

    06. October 2009 um 17:45

    Wie alle Bücher von Joyce Carol Oates ist auch dieses in einer kristallklaren Sprache gehalten und läßt uns weit unter die Oberfläche schauen.

  • Rezension zu "Du fehlst" von Joyce Carol Oates

    Du fehlst
    caruso

    caruso

    07. August 2008 um 20:27

    Elke Heidenreich das Buch im Juli 2008 in "LESEN" empfohlen, der Tipp hat sich gelohnt. Spannend, traurig und trotzdem mutmachend, absolut lesenswert.