Joyce Carol Oates Mit offenen Augen

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Inhaltsangabe zu „Mit offenen Augen“ von Joyce Carol Oates

Du bist stark! Du kannst dich wehren! Das weiß Franky, seit sie auf einer Party die hartnäckigen Annäherungsversuche eines älteren Jungen abgewehrt hat. Sie besitzt die Stärke ihres Vaters, eines berühmten TV-Sportjournalisten. So erfolgreich und beliebt wäre Franky auch gerne. Von ihrer ängstlichen Mutter Krista, die sich immer mehr von der Familie zurückzieht, entfremdet sie sich zunehmend. Bis Krista vermisst wird und Franky erste Zweifel kommen, wer dafür verantwortlich ist. »Es ist vielleicht ein komischer Gedanke, aber mit den meisten Leuten in unserer Familie wären wir nicht befreundet, wenn wir nicht mit ihnen verwandt wären.« Joyce Carol Oates spannungsgeladene Geschichte zeigt, wie wichtig Freiheit und Toleranz sind, und wie schwer es manchmal ist, »das Richtige« zu tun.

Leider nicht wirklich mein Schreibstil, ich musste mich sehr durchquetschen.

— MissKiaraFunny
MissKiaraFunny

Das beste Buch von Joyce Carol Oates!!!

— Sophiiie
Sophiiie

“Mit offenen Augen” ist ein O.J.Simpson Krimi für die Jugend von heute ;)

— Buchwaerterin
Buchwaerterin

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  • Lesemarathon zu Ostern vom 3. - 6. April 2015

    Panthertage - Mein Leben mit Epilepsie
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ostern rückt immer näher und damit ein schönes, verlängertes Wochenende um mal wieder richtig viel zu lesen! Wir zumindest finden, dass das die perfekte Gelegenheit für einen Lesemarathon ist, bei dem wir uns so richtig Zeit für all unsere tollen Bücher nehmen. Wir freuen uns schon sehr und sind natürlich dabei - ihr auch? Was ist ein Lesemarathon? Bei unserem Lesemarathon kommen wir hier vom 3. - 6. April (Karfreitag bis Ostermontag) zusammen und tauschen uns darüber aus, welche Bücher wir gerade lesen. Der Lesemarathon ist die perfekte Gelegenheit, um sich mal wieder ganz bewusst Zeit fürs Lesen zu nehmen und das gleich für mehrere Tage. Sonst kommt ja doch immer wieder was dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir dann einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können. Wie kann man mitmachen? Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein - wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden. Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele spannende, berührende, lustige und einfach nur schöne Lesestunden mit euch! PS: Vielleicht wundert ihr euch, warum wir unseren Lesemarathon gerade zum Buch "Panthertage" angelegt haben? Wir möchten euch dieses Buch gern als persönliche Leseempfehlung ans Herz legen. Die Autorin Sarah ist eine ehemalige Kollegin von uns und hat hier fast 4 Jahre mit uns zusammen gearbeitet. Wir sind ganz begeistert von ihrem Buch und sehr stolz! Vielleicht sucht der ein oder andere von euch ja noch passenden Lesestoff?

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  • Beeindruckend und auf einer Ebene berührend, die einen in den Gänsehautmodus versetzt...

    Mit offenen Augen
    Negothia

    Negothia

    21. March 2015 um 20:59

    Freaky Green Eyes ist eine Mischung aus psychologischem Hintergrundgrusel in Bezug zum menschlichen Denken, dann der Erwartungshaltung die wir an Menschen haben und anschließend aber auch noch dem ein oder anderen Schmunzeleffekt... Ich weiß nicht, ob es jedem so gehen wird, aber ich persönlich konnte Freakys Reaktionen total gut nachvollziehen und habe einfach total mit ihr fühlen können... Es war auf der einen Seite so klar, was im Buch passieren wird, aber trotzdem hat man durch den tollen Schreibstil immer weiter mitgefiebert und gebangt,...gehofft. Das Buch jongliert mit den Gefühlen, den Eindrücken und der Verantwortung, die man als Mensch hat,...und manchmal eben leider auch schon in jungem Alter. Fazit: Beeindruckend und auf einer Ebene berührend, die einen in den Gänsehautmodus versetzt...

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  • “Mit offenen Augen” ist ein O.J.Simpson Krimi für die Jugend von heute ;)

    Mit offenen Augen
    Buchwaerterin

    Buchwaerterin

    19. August 2013 um 01:00

    In dem Buch Mit offenen Augen von Joyce Carol Oates wird die Geschichte eines machthungrigen Familienvaters der seine Familie und sein Umfeld zu seinen Gunsten unterdrückt und manipuliert erzählt. Francesca, die eigentlich viel lieber „Franky“ genannt werden möchte, weil das einfach cooler ist und sie sowieso immer nur Francesca gerufen wird, wenn es Ärger gibt, ist eine 15 jährige, vollkommen durchschnittliche Teenagerin und Tochter des berühmten Sportjournalisten Ried Pierson. Auf einer Party entgeht sie nur knapp einer Vergewaltigung was eine andere Seite in ihr weckt: Freaky, ihre rebellische Seite. Ihre starke Seite die in ihr brodelt und ab und an durchscheint. „Freaky Green Eyes“, so nannte sie ihr Angreifer entsetzt nachdem sie ihn außer Gefecht gesetzt und überwältigt hatte. Sie lebt in einem vermögenden Haushalt in Seattle zusammen mit ihrer 10 jährigen Schwester Samantha, ihrem 20 Jahre alten Stiefbruder Todd und ihrer Mutter Krista. Ihr Vater ist das unangefochtene Oberhaupt der Familie, er respektiert Stärke und verachtet Schwäche, er hat seine Familie mit einer Mischung aus Gewalt, Liebesbeteuerungen und Demütigungen fest im Griff. Niemand wagt es sich gegen ihn aufzulehnen, denn alle kennen die Konsequenzen, die folgen falls man ihm widerspricht. Seine Kinder sollen sein wie er, stark und sportlich. Daher versucht er auch seinen Kindern auf diesem Gebiet wo es nur geht unter die Arme zu greifen. So wechselt Todd, dank ihm, auf ein anderes College und Franky soll bereits in der Schule möglichst viel Sport machen. Sie besucht das Schwimmteam und ist auch ziemlich gut darin doch bemerkt sie später, dass sie sich eigentlich für völlig andere Sachen interessiert. Seine Frau Krista ist für ihn nicht mehr als eine Trophäe, ein nettes und hübsches Aushängeschild anstatt seine Ehefrau. Sie muss ihn zu den zahlreichen Banketts begleiten und gut aussehen, Präsenz zeigen, denn nach außen hin möchte er eine perfekte Familie haben. Doch Krista möchte dieser Scheinwelt entfliehen und mehr Freiraum für sich haben. Daher richtet sie sich schließlich ein Atelier auf dem Land ein auf dem sie immer mehr Zeit verbringt. Franky bemerkt schon früh das, dass heile Familienleben das ihr vorgegaukelt wird, nicht so ist wie es den Anschein hat. Doch das möchte sie zunächst nicht wahr haben. Ihr Vater schiebt die Schuld auf ihre Mutter und zieht seine Kinder so auf seine Seite. Zunächst glaubt Franky ihrem Vater was so weit geht das sie anfängt sie zu hassen. Doch nachdem sie ihre Mutter auf dem Land besucht fängt sie an zu begreifen, dass es noch eine andere Welt außerhalb der Reichweite ihres Vaters gibt. Der Ausflug endet plötzlich als unvermittelt ihr Vater auftaucht und sie wieder mitnimmt. Er bezichtigt seine Frau einer Affäre. mit dem homosexuellen Galeristen Mero Okawa, dem besten Freund ihrer Mutter, zu haben. Wenige Tage später verschwinden Krista und Mero spurlos. Die Suche nach den beiden ist zunächst erfolglos bis Franky das Tagebuch ihrer Mutter findet und mit einmal alle Lügenkonstrukte ihres Vaters zerbrechen… Das Buch ist fesselnd und durchaus spannend, jedoch ist dem aufmerksamen Leser schon relativ früh klar welche Rolle der Vater spielt und das er für den Tod seiner ersten und jetzigen Frau verantwortlich ist. Dennoch ist es sehr gut geschrieben und man kann sich gut in die Rolle der jungen Franky hineinversetzen. Das war heute mal eine Rezension von meinem Mann. Ich hoffe Euch hat die Abwechslung gefallen, bis zum nächsten Mal, Eure Buchwärterin.

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  • Rezension zu "Mit offenen Augen" von Birgitt Kollmann

    Mit offenen Augen
    CamCam

    CamCam

    16. February 2012 um 14:07

    Francesca Pierson, genannt Franky, lebt das Leben einer Tochter aus reichem Hause - tut und sagt immer alles, was man von ihr erwartet. Ihr Vater ist schliesslich Reid Pierson, der berühmte Sportjournalist. Doch langsam wird alles anders: Ihre Mutter verschwindet immer öfters nach Skargye Harbor, wo sie ein eigenes, kleines Häuschen hat, und Franky hat das Gefühl, verlassen zu werden. Da entdeckt sie ein neues Ich in sich: Freaky Green Eyes, die tut, was Franky sich niemals trauen würde. Und als eines Tages Frankys Mutter spurlos verschwindet, kann alles nur gut werden, wenn Franky zulässt, ein bisschen mehr Freaky zu sein. * Joyce Carol Oates erzählt in diesem recht kurzen Buch eine interessante Geschichte von einem Mädchen, das von ihrem Vater total manipuliert wird. Der Schreibstil ist präzis und flüssig, man liest schnell und leicht. Der Vater ist definitiv die interessanteste Persönlichkeit - er ist charismatisch und überzeugend, und doch merkt man als Leser die ganze Zeit, wie manipulativ er ist. Seine Töchter merken dies natürlich nicht und beten ihn an, was einem so oft das Herz zerreisst. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass die Manipulationen des Vaters nicht von Anfang an so klar sind. Franky ist ebenfalls gut ausgearbeitet, ihre Schwester, Samantha, allerdings weniger - man weiss nie, auf wessen Seite sie jetzt steht: Sie vermisst ihre Mutter, entscheidet sich aber für den Vater? Macht für mich wenig Sinn, aber wahrscheinlich ist das einfach so, weil Samantha noch so klein ist. * Fazit: Ein schön und flüssig geschriebenes Buch mit wirklich interessanten Charakteren und einer spannenden Geschichte!

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  • Rezension zu "Mit offenen Augen" von Birgitt Kollmann

    Mit offenen Augen
    Annie6

    Annie6

    12. February 2012 um 18:16

    Es gibt Bücher, die halten sich einfach nicht an ihre Klappentexte – „Mit offenen Augen“ ist nicht so ein Buch. Es ist drinnen was drauf steht, nur besser. Francesca Pierson, von allen nur Franky genannt, ist sich nicht so ganz bewusst wer sie eigentlich ist. Sie weiß nur, dass sie sich selbst komisch vorkommt und, dass ihre Familie immer für sie da ist, auch wenn ihre Mutter sie immer Francesca nennt. Wie sie das hasst! Und seit sie fast vergewaltigt wurde, weiß sie, dass „Freaky Green Eyes“ in ihr schlummert. Bereit zu kämpfen. Frankys Charakter und der von „Freaky Green Eyes“ sind zutiefst unterschiedlich. Während Franky denkt was vernünftig ist und was die anderen von ihr hören wollen, bäumt sich Freaky in ihr auf und gewinnt manchmal sogar die Oberhand… Das ist, wenn Franky plötzlich mutig ist und sich selbst und diejenigen die sie liebt verteidigt. Joyce Carol Oates schafft es dank dieser beiden Persönlichkeiten zu zeigen, wie schwierig es für uns alle sein würde, in so einer Situation zu landen und richtig zu handeln. Und kann dank dessen auch Vorurteile beseitigen. In Zukunft werde ich bei Verbrechen nicht länger denken „Ich verstehe warum sie nicht eher etwas gesagt haben“ sondern verstehe wirklich was dahinter steckt, welch ein Mut, ein Verbrechen, gerade in der eigenen Familie, zuzugeben. Aber nicht nur Franky sondern ihre gesamte Familie und ihre Freunde sind während des Buches durch Franky zur Sprache gekommen. Oates hat eine Erzählweise die es leicht macht das Buch zu lesen. Sie beschönigt nichts und ihre Sätze sind präzise. Trotzdem musste ich das Buch, aufgrund seiner Tiefgründigkeit, langsam lesen. Die Geschichte ist in Kapitel eingeteilt, die im Abstand von Monaten bis Tagen die jeweilige Situation schildern. So lässt Oates „unwichtige“ Details aus und beschränkt sich nur auf die Ereignisse, die Wendepunkte in der Geschichte markieren. Sei es in Franky, Freaky oder in im Leben der Piersons. Wer hinter diese Geschichte die eines Teenagers sucht, der in Selbstmitleid zerfließt und nicht vor und zurück kommt, ist mit diesem Buch falsch. Es zeigt grausam und gleichzeitig einfühlsam die Geschichte von Opfer, Täter und denen die zuschauen. Das Ende hätte ich in diese Richtung vermutet. Da es aber ein realitätsnahes Buch ist, musste es wohl so ausgehen. (Hier sei natürlich nicht zu viel verraten!) Der nachfolgende Epilog ist notwendig und gut gelungen, ohne ein Gefühl wie bei dem Abspann eines Films zu erzeugen. Er war also für Franky und ihre Familie durchaus wichtig und damit auch für mich. FAZIT Ein flüssiger Erzählstil von Oates, aber ein viel zu tief greifendes Thema um das Buch schnell durchzulesen. Die Geschichte ist unheimlich wertvoll und das, was auf dem Klappentext steht: „Ein überzeugender Plädoyer gegen Gewalt.“ Mit Franky konnte ich mich identifizieren und auch das Handeln der anderen Personen nachvollziehen. Realitätsnah, ohne Kitsch, und das pure Leben in all seinen Facetten. Darum ein klares 5/5 Sternen von mir.

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  • Rezension zu "Mit offenen Augen" von Birgitt Kollmann

    Mit offenen Augen
    Sterntaler

    Sterntaler

    12. November 2008 um 16:54

    Ein Buch, dass zeigt das nicht alles immer so ist wie es äußerlich scheint.