Joyce Carol Oates Zwei oder drei Dinge, die ich dir nicht erzählt habe

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Inhaltsangabe zu „Zwei oder drei Dinge, die ich dir nicht erzählt habe“ von Joyce Carol Oates

Messerscharf beobachtet

Es ist das letzte Schuljahr für Merissa, Tink und Nadia. Joyce Carol Oates beschreibt, wie die drei jungen Mädchen sich durchschlagen, die eine erfolgreich und selbstbewusst, die andere rebellisch, die dritte schüchtern. Alle haben sie zu kämpfen mit den hohen Erwartungen, die an sie gestellt werden, mit Selbstzweifeln und Verlustangst. Ist es nur eine Frage der Zeit, bis das dünne Seil reißt, auf dem sie gehen?

Super geschrieben, nur leider fällt die take-home message eher düster aus.

— Mariaheld

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  • Zwei oder drei Dinge, die ich dir nicht erzählt habe | Rezension

    Zwei oder drei Dinge, die ich dir nicht erzählt habe

    vivreavecdeslivres

    16. April 2017 um 15:59

    Zwei oder drei Dinge, die ich dir nicht erzählt habe, ist ein besonderes Buch. Man merkt schon dem Titel an, dass hier drin nichts vorgelogen wird, obwohl das ja eigentlich Ironie pur ist. Das schlichte Cover erweckt immer wieder meine Aufmerksamkeit, das ebenmssige Gesicht, rein wie aus dem Wasser, hat sich in mir eingepräft, der Zickzackgenähte Rand ebenso. Die Schrift gefällt mir mit der Zeit immer mehr, und das Cover ist einfach atembeaubend schön, auf den zweiten Blick, was mir wahnsinnig gut gefällt.Denn selten habe ich ein Cover gesehen, das so gut auf die Geschichte passt. Nicht, weil eine der Protagonistinnen etwa genau solche blaue Augen, zarte Haut und rote Lippen hat. Sondern weil das  Gesicht wie die Geschicht' von Ehrlichkeit aber auch Verwundbarkeit nur so spriesst. Joyce Carol Oates ist ein grosser Name, meine Mutter hat das Buch in der Jugendabteilung gesehen und sich  an all ihre Büchre von Joyce Carol Oates erinnert, und mir Zwei oder Drei Dinge, die ich dir nicht erzählt habe, spontan gekauft, was wohl einer der besten Entscheide war. Man kann nicht behaupten, man spürt den atemlosen Flow des Buches, wird magisch davon angezogen und kann es nicht mehr zur Seite legen. Es ist mehr so psychisch, dass man immer weiterlesen muss, dass man immer mehr des Schicksals und Lebens von Merissa, Tink und Nadja aufsagen, erfahren  will.Der Schreibstil kommt nicht gewöhnlich daher, er ist nicht nur sonderbar, sondern auch grundehrlich frei, irgendwie. Er bringt dich dazu, Nachzudenken, was du vom Leben willst. Er bringt dich dazu, die Protagonistinnen zutiefst verstehen zu wollen. Aber das kannst du nicht. Joyce Carol Oates hat es wohl darauf ausgelegt, die Charaktere nicht greifbar zu machen. Es scheint, als habe sie die authentischsten Charaktere entworfen, die die Welt je gesehen hat, und gleichzeitig sind sie so ungewöhnlich, dass sie überhaupt nicht realistisch rüberkommen.Es ist so ein komisches Dings mit diesem Buch. Ein Dings. Ich kann gar nicht in schlaue Worte fassen, was Zwei oder drei Dinge, die ich dir nicht erzählt habe in mir ausgelöst hat. Ein Dings. Ein Dings ist mit dem Buch, und genau wegen diesem Dings soll jeder das Buch lesen, die Liebe, die dahintersteckt erfahren und den Hass spüren. Man muss sich an das Buch wagen, man soll nicht einfach beschliessen, es jetzt und sofort zu lesen. Man soll es kaufen und neben sich legen und die Kraft spüren, die vom Buch ausgeht. Und wenn du glaubst, du hast die ganze Kraft dieses Buches, die Kraft der Ausstrahlung vollständig aufgesammelt, dann lies es. Und wundere dich  darüber, wie im Laufe des Lesens die Kraft vollendet wird. http://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2015/01/zwei-oder-drei-dinge-die-ich-dir-nicht.html

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  • Nicht so leicht zu verdauen

    Zwei oder drei Dinge, die ich dir nicht erzählt habe

    WinfriedStanzick

    23. June 2016 um 15:45

    Joyce Carol Oates, Zwei oder drei Dinge, die ich dir nicht erzählt habe, DTV  2016, ISBN 978-3-423-62625-5   Die Quaker Heights Day School ist eine angesehene Privatschule in der Nähe von New York. Marissa, einer der Hautfiguren des neuen Jugendromans von Joyce Carol Oates zählt zu den besten Schülerinnen dort. Ihre Noten sind hervorragend, die Lehrer schätzen ihre fundierten Kommentare, und so wundert sich niemand, als Marissa schon vor Ablauf des letzten Schuljahres die Nachricht erhält, dass sie an der angesehenen Brown University aufgenommen wird. Doch schon bald verfliegt die Freude. Ihr Vater, der sich zunehmend zurückgezogen hat – angeblich weil er beruflich so eingespannt ist –, verkündet, dass er von zu Hause ausziehen wird, um etwas Abstand von seiner Frau zu bekommen. Weder Marissas Mutter noch Marissa selbst trauen sich zu fragen, ob er eine andere Frau kennengelernt hat. Marissa zieht die Situation zuhause herunter, Entlastung verschafft ihr das heimliche Ritzen, von dem niemand etwas weiß. Und auch in der Schule beginnt sie nachlässig zu werden. Immer wieder muss sie auch an Tink, ihre Freundin, denken, die vor nicht so langer Zeit an die Quaker Heights gekommen war und vor kurzem Selbstmord begangen hat. In Tagträumen spricht Marissa sogar mit Tink, die ihr erscheint … Tink war überhaupt nicht angepasst, hat sich nicht um die Meinung anderer gekümmert und infolgedessen gemacht, was sie wollte – allerdings hatte sie auch eine Menge Probleme.   In drei Abschnitte hart Oates ihr Buch geteilt. In einem ersten Teil geht es, seltsam unabgeschlossen um Marissas Geschichte, ein zweiter erzählt von Tink und ihrer Zeit vor dem Suizid und ein dritter von Nadia, eine dicken Mädchen, das auch mit Tink befreundet war und ebenfalls oft an sie denken muss.   Die drei Teile stehen recht unverbunden nebeneinander und haben doch ein verbindendes Element. Sie erzählen von Mädchen, die versuchen eine kreise zu überwinden. Mit  großem psychologischen Einfühlungsvermögen, dennoch vieles aber auch offen lassend bzw. nur andeutend, beschreibt Oates meisterhaft, gekonnt, was Mädchen heute zu schaffen macht, was sie beschäftigt, worunter sie leiden. Es ist ein Buch, das man als Erwachsener nicht so leicht verdaut, und das eine  Ahnung davon gibt, unter welchem Druck viele Jugendlichen, speziell Mädchen heute leiden.    

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  • Ein Buch, das man als Erwachsener nicht so leicht verdaut

    Zwei oder drei Dinge, die ich dir nicht erzählt habe

    WinfriedStanzick

    07. October 2014 um 09:45

    Die Quaker Heights Day School ist eine angesehene Privatschule in der Nähe von New York. Marissa, einer der Hautfiguren des neuen Jugendromans von Joyce Carol Oates zählt zu den besten Schülerinnen dort. Ihre Noten sind hervorragend, die Lehrer schätzen ihre fundierten Kommentare, und so wundert sich niemand, als Marissa schon vor Ablauf des letzten Schuljahres die Nachricht erhält, dass sie an der angesehenen Brown University aufgenommen wird. Doch schon bald verfliegt die Freude. Ihr Vater, der sich zunehmend zurückgezogen hat – angeblich weil er beruflich so eingespannt ist –, verkündet, dass er von zu Hause ausziehen wird, um etwas Abstand von seiner Frau zu bekommen. Weder Marissas Mutter noch Marissa selbst trauen sich zu fragen, ob er eine andere Frau kennengelernt hat. Marissa zieht die Situation zuhause herunter, Entlastung verschafft ihr das heimliche Ritzen, von dem niemand etwas weiß. Und auch in der Schule beginnt sie nachlässig zu werden. Immer wieder muss sie auch an Tink, ihre Freundin, denken, die vor nicht so langer Zeit an die Quaker Heights gekommen war und vor kurzem Selbstmord begangen hat. In Tagträumen spricht Marissa sogar mit Tink, die ihr erscheint … Tink war überhaupt nicht angepasst, hat sich nicht um die Meinung anderer gekümmert und infolgedessen gemacht, was sie wollte – allerdings hatte sie auch eine Menge Probleme.   In drei Abschnitte hart Oates ihr Buch geteilt. In einem ersten Teil geht es, seltsam unabgeschlossen um Marissas Geschichte, ein zweiter erzählt von Tink und ihrer Zeit vor dem Suizid und ein dritter von Nadia, eine dicken Mädchen, das auch mit Tink befreundet war und ebenfalls oft an sie denken muss.   Die drei Teile stehen recht unverbunden nebeneinander und haben doch ein verbindendes Element. Sie erzählen von Mädchen, die versuchen eine kreise zu überwinden. Mit  großem psychologischen Einfühlungsvermögen, dennoch vieles aber auch offen lassend bzw. nur andeutend, beschreibt Oates meisterhaft, gekonnt, was Mädchen heute zu schaffen macht, was sie beschäftigt, worunter sie leiden. Es ist ein Buch, das man als Erwachsener nicht so leicht verdaut, und das eine  Ahnung davon gibt, unter welchem Druck viele Jugendlichen, speziell Mädchen heute leiden.  

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  • Leserunde zu "Ein Buchladen zum Verlieben" von Katarina Bivald

    Ein Buchladen zum Verlieben

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