Joyce Hinnefeld

 3.8 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Die Luft, die uns trägt, Wie ein Fremder in der Nacht und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Joyce Hinnefeld

Die Luft, die uns trägt

Die Luft, die uns trägt

 (13)
Erschienen am 08.03.2011
Wie ein Fremder in der Nacht

Wie ein Fremder in der Nacht

 (2)
Erschienen am 12.11.2012
Wie ein Fremder in der Nacht: Roman

Wie ein Fremder in der Nacht: Roman

 (0)
Erschienen am 12.11.2012
In Hovering Flight

In Hovering Flight

 (1)
Erschienen am 25.08.2009
Stranger Here Below

Stranger Here Below

 (0)
Erschienen am 12.06.2012

Neue Rezensionen zu Joyce Hinnefeld

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Janine2610s avatar

Rezension zu "Die Luft, die uns trägt" von Joyce Hinnefeld

Familie, Liebe und Vögel
Janine2610vor 5 Jahren

Die Buchrückseite:

EINE EIGENWILLIGE FRAU, die ihre Familie vor eine schwere Entscheidung stellt. Eine Tochter, die nicht weiß, ob sie den Herzenswunsch ihrer verstorbenen Mutter erfüllen soll. Ein Vermächtnis, das alle in Staunen versetzt...

Meine Meinung:

Gleich am Anfang wird man mitten hinein in Scarlet Kavanagh Leben geworfen. Die junge Frau erzählt von ihrem Leben, ihrer Jugend und ihrem Aufwachsen bei ihren Eltern Addie und Tom. Auch vom Leben und Kennenlernen der Eltern wird ausführlich berichtet. Und in jeder Lebensphase der 3 spielen Vögel eine große Rolle. Das Beobachten, Erkennen und Bestimmen, aber auch das Malen der Tiere bereitet ihnen die größte Freude. Dann gibt es da noch Lou und Cora, Freundinnen der kleinen Familie. Alle haben für sich ihr eigenes Leben, jedoch waren die 5 immer sehr miteinander verbunden.

Dieses Buch besticht durch die ruhige, "direkte Reden - arme", aber wundervolle Sprache. Anfangs war ich von den vielen Namen, die aufgetaucht sind, ziemlich verwirrt und von den "vogelbezogenen" Sätzen etwas gelangweilt, weil mich diese Thematik leider so gar nicht interessiert. Erst nach einer gewissen "Einlesezeit" habe ich dann Gefallen an den Geschichten und außergewöhnlichen Leben der verschiedenen Protagonisten gefunden. Addie hat mich dabei ganz besonders fasziniert. So eine besondere, bemerkenswerte und starke Frau, wie sie im Buch dargestellt wird, lernt man im Leben wohl nicht oft kennen. Dass auch Tom das erkannt hat und deswegen sein Leben mit ihr verbringen wollte, wundert mich nicht. Die Beziehung der beiden wirkte dabei auf mich immer sehr harmonisch und von Liebe geprägt. Genau das hat sich natürlich auch auf Scarlets Leben positiv ausgewirkt...

Dies ist ein wirklich schön melancholisch, aber auch teils traurig zu lesendens Buch, das wahrscheinlich noch länger bei mir nachklingen wird. Für all jene, die es ein bisschen anspruchsvoller und ruhiger mögen, die der Vogelthematik und dem Malen etwas abgewinnen können und gerne über ihre Lektüre bzw. die Geschichten darin nachgrübeln, ist dieses Buch ideal.

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Moonwishess avatar

Rezension zu "Die Luft, die uns trägt" von Joyce Hinnefeld

Liebe im Laufe eines Lebens
Moonwishesvor 5 Jahren

"Die Luft, die uns trägt" ist ein Roman, von dem ich nicht wirklich sagen kann, worum es eigentlich ging.

Es geht hauptsächlich um das Leben von Addie. Addie ist gestorben, ihre Familie und ihre Freunde sind zusammen gekommen und fangen an über die Vergangenheit zu reden. Aber es geht nicht nur um das seltsame Leben und die ungewöhnliche Liebe Addies, es geht auch um die Freunde und ihr Leben, das Leben ihres Mannes und das ihrer Tochter, aber genauso geht es darum, wie das Leben nun weiter geht.
Diese ganzen Leben und Geschichten werden alle eingepackt in Erzählungen und Berichte der Natur und der Vögel die Addie und ihr Mann so liebten.

Der Roman hat mir sehr gefallen und ich kann nicht einmal genau sagen wieso.
Die Geschichte klingt nicht gerade interessant und ich selbst merkte es auch die ganze Zeit über, aber dennoch war ich regelrecht gefesselt von diesem Buch, gab jede freie Minute für dieses Buch hin.
Die Erzählungen über Natur und Vögel waren toll, wenn ich auch gewünscht hätte sie wären nicht immer so wissenschaftlich.
Die Figuren in diesem Buch sind menschlich und verändern sich sehr im Laufe der Jahre, was mir besonders gut gefiel.
Aber ich kann nicht im geringsten einschätzen, was für eine Beziehung Addie nun zu ihrem Mann hatte, oder zu ihren Freunden, ganz zu schweigen von ihrer Tochter.
Das Buch ist nun beendet und ich habe mitlerweeile mehr Fragen als ich sie während des lesens hatte...

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Rezension zu "Wie ein Fremder in der Nacht" von Joyce Hinnefeld

Wie ein fremder in der Nacht von Joyce Hinnefeld.
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Im US Bundesstaat Kentucky ist es dunkel, nicht nur aufgrund der Landschaft aus Bergen und besiedelten Tälern, sondern auch wegen der Kohle, deren Staub manch eine Bergarbeiterlunge fordert. So auch die von Vistas Großvater, dessen Frau Marthie sie nun alleine groß ziehen muss, da ihre Mutter sich jenseits der Berge den angenehmen Seiten des Lebens zuwendet. Früh wird Vista schwanger und zieht mit ihrer Tochter Maze, deren Vater sich schon in der Hochzeitsnacht aus dem Staub gemacht hat, gen Westen. Zusammen leben sie im alten Shakergebiet, wo über die Jahre nur noch Schwester Georgia übrig geblieben ist, bis Maze ins College aufbricht. Dort wo einst auch Schwester Georgia, damals noch Georgiana, unterrichtete, lernt Maze Mary Elizabeth kennen, ihre Zimmergenossin und eine Virtuosin am Klavier…

Dieser Roman ist das bisher komplexeste Werk, das ich in diesem Jahr gelesen habe. Erzählstrang um Erzählstrang wirft Hinnefeld mir entgegen und ich soll sie auffangen und halten, kann sie zu Anfang nur mühsam auseinander halten, während die Autorin sie schon zu Geschichten, Entwicklungen, ganzen Schicksalen verwebt. Mit der Zeit, und fortschreitenden Handlung, wird es einfacher, ich entspanne mich, lasse die Fäden locker zwischen meine Finger gleiten und werde von der Autorin ertappt, die mir prompt einen weiteren Erzählstrang entgegen schleudert, so viele, dass ich sie kaum noch mit einer Hand umfassen kann.

Man muss wach sein für dieses Buch, den Raum und die Zeit vergessen und jederzeit bereit sein sich in die jeweilige Epoche fallen zu lassen, in die Joyce Hinnefeld einen entführen möchte. Nach und nach kommt alles irgendwie zusammen, Großmutter Marthie und Schwester Georgia, Vista und Maze, Mary Elizabeth und  der ermordete Bruder ihrer Mutter Sarah. Doch leicht macht es Hinnefeld ihren Lesern nicht, erschöpft sie geradezu mit all diesen Geschichten, die, wären sie nicht miteinander verflochten, bauten sie nicht aufeinander auf, gut alleine stehen könnten und trotzdem einen Sinn ergeben würden.

Gebündelt machen sie sich allerdings auch nicht schlecht und verschlagen mir ein ums andere Mal die Sprache, so wie auch Mary Elizabeths Mutter Sarah als junges Mädchen ihre Sprache verlor, da die Tragik ihres noch jungen Lebens ihr Mädchenherz zu überfordern drohte. Doch überfordert hat mich dieser Roman dann allerdings nicht, eher noch hat er mich beflügelt, dazu mehr von mir zu fordern, mehr Konzentration und mehr Bereitschaft mich auf diese Geschichte einzulassen, die, ich muss es abschließend noch einmal sagen, wirklich wunderbar ist.

Ein komplexes Werk, das sich dem Leser nur mit Mühe erschließt, ihn dann aber nicht mehr los lässt.

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