Joyce Maynard Gute Töchter

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Inhaltsangabe zu „Gute Töchter“ von Joyce Maynard

„Aber wir wollten mehr als seine Lieblinge sein. Wir wollten seine Helfer und Handlanger, seine Geheimwaffe sein. Wir lebten vielleicht nicht mehr mit ihm zusammen. Aber wir würden für ihn unersetzlich sein.“ „Wie fühlt es sich an, tot zu sein?“ Rachel hält so lange wie möglich den Atem an, liegt neben ihrer elfjährigen Schwester auf dem Berghang und beobachtet, wie die Geier über ihnen Kreise ziehen – über dem Hang, auf dem der Sunset Strangler mehrere Frauen umgebracht hat. Es ist eins der folgenschweren Spiele eines Sommers, in dem die Mädchen ihrem Dad, dem Detective, helfen und den Mörder stellen wollen – mit verhängnisvollem Ausgang. Denn sie bringen sich in höchste Gefahr und nach diesem Sommer ist nichts mehr, wie es einmal war.

Gute Töchter ist der erste Roman den ich von Joyce Maynard gelesen habe.

— Dominikus
Dominikus

Der Beginn sehr stark, das Ende kam auch irgendwann.

— oztrail
oztrail

Erinnert mich eher an eine Biographie.. dennoch recht gut.

— Linume
Linume

Aufklärung einer Mordserie, Erzählung einer Kindheit und amerikanisches Lebensgefühl: dieser Roman verbindet viele Facetten miteinander.

— sommerlese
sommerlese

Mehr Biografie statt Krimi. War etwas enttäuscht.

— Marion22
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— RubyKairo
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— Rebecca1120
Rebecca1120

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— claudi-1963
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    Gute Töchter
    kassandra1010

    kassandra1010

    04. December 2016 um 21:05

    Ein wunderbar einfühlsamer und zugleich abgrundtiefer Roman, der aufzeigt, dass man manche Dinge besser auf sich beruhen lassen sollte. Die junge Rachel und ihre Schwester wollen unbedingt ihrem Vater dabei helfen, die andauernde Mordserie in ihrer Heimatstadt auzuklären. Alles kommt anders als erwartet und selbst Jahre später kann die jetzt erfolgreiche Schriftstellerin nicht loslassen und gerät somit erneut mitten hinein ein Dinge, die schon längst hätten begraben werden sollen. Erst als der Vater stirbt, ohne den Fall aufgelöst zu haben, gelingt es den Schwestern, ihr eigenes Leben zu leben.Spannend und teilweile überlasen melancholisch ziehen sich die alten Tage dahin, bis die wahre Geschichte ans Licht dringt.

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  • Töchter und Schwestern

    Gute Töchter
    coffee2go

    coffee2go

    28. November 2016 um 20:18

    Kurze Inhaltszusammenfassung: Die beiden Schwestern Rachel und Patty verbringen ihre Kindheit und Jugendzeit Großteils auf sich alleine gestellt in der Natur und in der Nachbarschaft. Ihr Vater hat die Familie verlassen um sich seinem Studium, einer neuen beruflichen Herausforderung und um die vielen Frauen, die ihn verehren zu kümmern und ihre Mutter, die an einer Depression erkrankt ist, zieht sich daraufhin immer mehr in ihr Zimmer und in die Bibliothek zurück. Als die beiden Mädchen im Pubertätsalter sind, treibt ein Serienmörder, der Sunset Strangler, sein Unwesen am nahe gelegenen Berg, auf dem sich die Mädchen auch gerne aufhalten. Der Vater der Mädchen ist nun leitender Ermittler in der Mordserie, sodass sie ihn privat noch weniger zu Gesicht bekommen. Rachel ist mit dem Erwachsenwerden sehr beschäftigt und Patty trainiert sehr hart für ihre Basketballkarriere.   Meine Meinung zum Buch: Das Buch von Joyce Maynard war für mich überraschend anders als ich es aufgrund des Titels und der Leseprobe erwartet hätte. Sehr gut gefallen hat mir einerseits, dass das Buch aus der Sichtweise von Rachel erzählt wurde. So haben auch die Probleme mit dem Erwachsenwerden und die Beschäftigung mit sich selbst, die Bedeutung von Freundschaft und Cliquen, die besondere Beziehung zu ihrer jüngeren Schwester und die abgöttische Liebe zu ihrem Vater eine große Rolle eingenommen und waren teilweise überzogen, wie es ein Mädchen im Teenageralter empfindet. Dennoch fand ich das Buch in der Mitte sehr langatmig und es wurde ständig wiederholt, sodass am Ende die Ereignisse dann wieder wie im Flug abgehandelt wurden. Hier hätte es mir besser gefallen, den Mittelteil zu straffen und den Schluss etwas ausführlicher zu behandeln. Vor allem, da ja am Schluss eine interessante neue Wende aufgetaucht ist. Nicht überzeugen konnten mich Rachels Visionen, die dann plötzlich aufgehört haben und die sie auch nicht überzeugend den Erwachsenen vermitteln konnte. Gut gefallen hat mir die Kombination aus Erzählungen der beiden Mädchen über ihre Kindheit und das Erwachsenenleben, kombiniert mit dem kriminalistischen Aspekt, den die Suche nach einem Mädchenmörder in der näheren Umgebung eingenommen hat.   Titel und Cover: Das Cover finde ich sehr gelungen, denn es vermittelt mit dem Mädchen, das sehnsuchtsvoll über den Zaun guckt, ein gutes Bild der kleinen Rachel, die sich auch in den Gärten der Nachbarn die Zeit vertrieben hat bzw. neugierig hinübergeguckt hat. Der Titel ist in Ordnung, allerdings finde ich den Preis für das E-book bzw. Buch für die tatsächliche Länge zu hoch.   Mein Fazit: „Gute Töchter“ ist eine Kombination aus Erzählungen über das Erwachsenwerden eines jungen Mädchens gespickt mit kriminalistischen Momenten, aber mit kleinen Abstrichen.

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  • Eine amerikanische Familie - "Gute Töchter" von Joyce Maynard

    Gute Töchter
    Frau_Lichterloh

    Frau_Lichterloh

    22. July 2016 um 11:22

    Joyce Maynard erzählt in ruhigem, angenehmen Erzählstil eine bewegende Geschichte über das Amerika in den 70ern, über Familie und über das Erwachsenwerden. Dabei beginnt der Roman "Gute Töchter" langsam und bedächtig, wie ein Sommer auf dem Land. Rachel, die ältere der beiden Schwestern, erzählt die Geschichte ihrer Jugend rückblickend und ein wenig verklärt. Wir werden mit den Lebensumständen der Schwestern vertraut gemacht und erhalten ein recht klares Bild der Mädchen, denen zwar - durch die Depression der Mutter und dem scheidungsbedingt abwesenden Vater - nicht viel elterliche Sorgfalt entgegengebracht wird, die aber doch ihr Leben genießen. Sie verbringen viel Zeit miteinander und mit fantasievollen Spielen, statt sich Gleichaltrigen anzuschließen und doch sind sie glücklich in ihrer Welt. Das ländliche Idyll vor den Toren von San Francisco, in dem die beiden leben, wird plötzlich durch einen Serienmörder gestört, der die "Spielwiese" der Mädchen unsicher macht. Beginnend mit den Morden baut sich nach und nach Spannung auf, die durch das Eingreifen von Rachel und Patty in das Geschehen weiter gesteigert wird. Die beiden Schwestern (vor allem die sehr fantasievolle Rachel) verkennen den Ernst der Lage und wollen - fast auch wie in einem Spiel - unbedingt ihrem heißgeliebten Vater, einem Kriminalkommissar, helfen, die Serienmorde an den jungen Frauen aufzuklären und bringen sich und andere dabei in große Gefahr. Gute Töchter ist selbstverständlich kein Krimi (ich weiß gar nicht, wie manche Rezensenten darauf kommen?), obwohl die typischen Versatzstücke wie Mörder, Leichen und Kommissare nicht fehlen. Vordergründig ist der Roman eine Familiengeschichte, eine Geschichte über schwesterliche Liebe und Zusammenhalt und zugleich die Initiationsreise eines jungen Mädchens. Gerade über letztere ließe sich übrigens eine wundervolle literaturwissenschaftliche Arbeit schreiben ... soviel Symbolik :) Wer Abbitte von Ian McEwan kennt, findet sicher auch spannende Vergleichsmöglichkeiten. Meiner Meinung nach ein absolut empfehlenswertes Buch mit verdienten 4 Lesesternen.

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  • Toller Schreibstil nach langwierigem Anfang

    Gute Töchter
    marimirl

    marimirl

    20. February 2016 um 18:12

    Inhalt: Rachel und Patty sind Schwestern, die keine leichte Kindheit haben. Sie versuchen aber das Beste daraus zu machen. Eines Sommers treibt ein Serienmörder sein Unwesen auf dem Berg, auf dem die Mädchen immer spielen. Ihr Vater versucht als Kriminalkommissar den Täter zu finden, wodurch sich für die Schwestern einiges ändert. Meine Meinung: Während des Lesens gab es zwei Phasen für mich: die ersten 100 Seiten und den Rest. Es war sehr schwer für mich in das Buch hinein zu finden. Der Schreibstil hat mir zwar von Anfang an sehr gut gefallen, jedoch passierte einfach nichts. Zu Beginn lernt man die Schwestern kennen und erfährt einiges über ihre Kindheit. Alles wird sehr detailliert erzählt. Einerseits hat mir das gut gefallen, andererseits baute sich keinerlei Spannung auf und ich konnte immer nur ein paar Seiten auf einmal lesen, weil es dann langweilig wurde. Das Lesen an sich fand ich irgendwie angenehm, wenn man das so sagen kann. Ich wollte aber immer nur häppchenweise weiterlesen um die Atmosphäre und den Sprachstil zu genießen,nicht aber um zu erfahren, was weiter passiert. Hätte ich das Buch nicht als Rezensionsexemplar erhalten, hätte ich vermutlich irgendwann aufgegeben und nie weitergelesen. So aber musste ich ja. Und gut war es. Nach etwa 100 Seiten wurde es endlich ein bisschen spannender und ich gewann tatsächlich richtig Gefallen an dem Buch. Vor allem wollte ich es plötzlich nicht mehr aus der Hand legen. Der angenehme, ruhige und detaillierte Schreibstil wurde beibehalten und für mich wurde endlich die richtige Balance zwischen inhaltlicher Spannung und entspannendem Schreibstil gefunden. Ich habe sogar die Danksagung teilweise gelesen, was ich sonst nie mache, weil mich interessierte, inwiefern die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht. Dies wurde auch tatsächlich noch erklärt. Die Bewertung des Buches fällt mir ein bisschen schwer. Im Nachhinein betrachtet hat es mir ausgesprochen gut gefallen, aber ich kann natürlich auch nicht außer Acht lassen, dass ich möglicherweise nie weiter gelesen hätte, wenn ich diese Rezension nicht schreiben müsste. Nachdem mir das Buch “Labor Day” sehr gut gefallen hat, und auch dieses Buch stilistisch sehr gut war, halte ich eigentlich sehr viel von der Autorin. Wären die ersten 100 Seiten nicht gewesen, würde ich wahrscheinlich volle 5 Punkte vergeben. So kann ich allerdings nur mit 4 Punkten bewerten (und nur weil mir das Buch bestimmt lange in Erinnerung bleiben wird).

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  • Sehr ausschweifend

    Gute Töchter
    amena25

    amena25

    03. February 2016 um 20:43

    Rachel, die ältere von zwei Schwestern erzählt von ihrer Kindheit, von der distanzierten, später depressiven Mutter und vom Vater, einem Polizisten mit all seinen Stärken und Schwächen, und dies sind vor Allem andere Frauen. Aus diesem Grund verlässt der Vater später auch die Familie. Die glückliche und symbiotische Beziehung zwischen den Schwestern scheint diese schwierige familiäre Situation zu Beginn aufzufangen. Aber man ahnt ja schon, dass etwas Schreckliches passieren wird. Die recht ausführlichen Kindheitsschilderungen wirken ein bisschen altmodisch und angestaubt, aber liebenswert. Vor allem Leser, die selber die 80er Jahre als Kind oder Jugendlicher erlebt haben, werden die im Buch häufig erwähnten Songs, Rockgruppen und Serien dieser Zeit in lebhafter Erinnerung haben. Teilweise ziehen sich aber die Beschreibungen davon, was die zwei Schwestern zusammen unternehmen und worüber sie sich unterhalten, doch sehr in die Länge, ohne dass irgendetwas  passiert. Leider kommt es auch immer wieder zu Wiederholungen. Die Handlung kommt erst sehr spät und eher langsam in Gang. Wüsste man nicht, dass es sich um einen Krimi handelt, hätte man das Buch wohl schon lange aus der Hand gelegt. Als die ersten Morde an jungen Frauen in der nächsten Umgebung von Rachels Wohnort geschehen, wird dies zunächst sehr nüchtern und eher knapp erzählt. Jetzt erst wird das Buch so allmählich spannend, nämlich als Rachel Visionen von den Morden hat und damit über Details Bescheid weiß, die außer ihr niemand kennt. Ihr Vater ist der leitende Detective, was ihr zunächst Zugang zu den „angesagten“ Kids ihrer Schule verschafft. Als nach zahlreichen Morden innerhalb weniger Monate noch immer kein Täter gefasst wird und der Vater langsam an diesem Versagen zerbricht, wird auch Rachel schnell wieder von den bisherigen „Freunden“ fallengelassen. Sie versucht, ihrem Vater mit ihrem Wissen aus ihren Visionen zu helfen, bringt damit aber sich selbst und auch ihre kleine Schwester in Gefahr. Insgesamt ein lesenswertes Buch, aber stellenweise zu ausschweifend und zu wenig spannend.

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  • schöne ruhige Geschichte

    Gute Töchter
    gagamaus

    gagamaus

    08. January 2016 um 17:17

    Was man erwarten darf  von dieser Geschichte: Erzählt wird die Geschichte zweier Mädchen. Sie wachsen in ländlicher Umgebung vor den Toren von San Francisco auf. Der Vater verlässt die Familie  und die Mutter ist depressiv und kümmert sich wenig um ihre Töchter. Aber wie schon der Titel sagt, sind die beiden „Gute Töchter“ und vergöttern ihren Vater, der irgendwann als Polizist den ganz großen Fall auf den Tisch bekommt. Einen Serienmörder. Aber er schafft es über Jahre nicht, den Täter dingfest zu machen und schließlich beginnen Rachel und Patty sich ebenfalls mit den Morden zu beschäftigen, weil sie wissen, wie wichtig dem Vater die Aufklärung ist und schließlich gerät eine von ihnen in Gefahr. Was man nicht von dieser Geschichte erwarten sollte: Es handelt sich nicht um einen Krimi im üblichen Sinne. Auch wenn ein leiser Thrill im Hintergrund schwebt, so ist es doch vor allem ein Entwicklungs- und ein Familienroman und die Spannungselemente sind sehr verhalten eingesetzt. Aus der Ich-Perspektive einer Tochter erlebt man das Landleben in Amerika in der zweiten Hälfte  des letzten Jahrhunderts. Die Schwierigkeiten der Mädchen, die oft alleingelassen sind mit ihren Problemen, mit ihren Wünschen und Hoffnungen sind ruhig und mit verhaltenem Tempo beschrieben. Keine große Aktion über große Teile des Buches. Meine Meinung: Es ist das zweite Buch, dass ich von Joyce Maynard gelesen habe. Wie in „Der Duft des Sommers“ hat mir auch hier der Schreibstil hervorragend gefallen. Ich mag es einfach sehr, wenn aus der Sicht von Halbwüchsigen über das Leben, das Erwachsenwerden  und die familiären Beziehungen erzählt wird. Die Autorin versteht es, ihren Personen Leben einzuhauchen und ganz nebenbei über tatsächliche Ereignisse zu berichten. Die Mordfälle haben einen realen Hintergrund welchen man aus einem interessanten Nachwort erfährt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass auch dieses Buch verfilmt wird.

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  • Gute Töchter

    Gute Töchter
    Dominikus

    Dominikus

    29. November 2015 um 18:45

    Gute Töchter ist der erste Roman den ich von Joyce Maynard gelesen habe. Die Kurzbeschreibung finde ich etwas irreführend. Der Roman spielt auch über einige Jahre, nicht nur einem Sommer. Das Cover mit dem Mädchen ist ganz nett Die Protagonistin ist die 43jährige Schrifstellerin Rachel. Sie erzählt uns ihre Kindheit mit ihrer Schwester Patty. Wie es bei Erinnerungen ist, geht es schnell mal vor und zurück. Rachel und Pattys Kindheit wird überschattet von der Scheidung der Eltern. Der Vater Komissar ist gerade für Rachel der Held ihrer Kindheit und wird wie oft bei Scheidungskindern verherrlicht. Er ist ja auch nicht immer präsent. Die Mutter wird von ihr als depressiv abgetan aber ich glaube sie ist nur enttäuscht von ihrem Mann. Die Schwestern haben eine arme, aber schöne Kindheit. Sie haben viel Fanthasie und können sie richtig gut ausleben. Sie sind auch beste Freundinnen. Nach einer Zeit war die Geschichte mir nicht mehr so interessant, wie es leicht bei solchen Erinnerungen ist. Aber dann passierte doch wieder etwas. Es kam zu Morden in den Wäldern um den Heimatort und der Vater wurde gefordert. Der Sunset Strangler geht um. Rachel war sehr stolz auf ihren Vater, der jetzt oft im Fernsehen zu sehen ist. Mit der Zeit entwickeln sich die Schwestern etwas auseinander, wie es ja natürlich ist. Rachel arbeitet als Erwachsene ihre Kindheitserinnerungen in ihren Romanen auf. Das wird dann gefährlich für sie. Nach einigen kurzen Längen wird die Geschichte noch spannend. Dieser Roman entwickelt sich gut und ist eine nette Unterhaltung.

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  • Gute Töchter

    Gute Töchter
    oztrail

    oztrail

    25. November 2015 um 14:49

    Im Prolog erfährt der Leser, das etwas schreckliches passieren wird.  Eventuell der Mord an Patty, der Schwester von  Rachel. Diese Frage taucht gleich zu Beginn auf. Rachel erzählt in der Ich-Form über das Leben in Marin County , die depressive Mutter, dem Vater der zur Mordkommission will und es auch schafft. Zum Inhalt: Zwei Schwestern Patty und Rachel. Rachel die Ältere, Patty etwas besonderes. Die kleine Familie lebt in Marin County, Kalifornien.  Die Stadt liegt Schatten des Mount Tamalpais. Dieser Berg wird uns durch den ganzen Roman begleiten. Zu allen Jahreszeiten, den es ist der Spielplatz der Schwestern.  Der Tiefschlag für die Schwestern kam als der Vater ausgezogen ist. Dann war nichts mehr so wie vorher. Aber sie hatten ihren Spielplatz am Berg. Dieser Berg, an dem sie alles über das Leben, mit all den Facetten, erfuhren.   Der Vater der Mädchen war mittlerweile schon bei der Mordkommission. Er hatte seine Prüfungen bestanden.  Vaters Traum hat sich soweit erfüllt.  Es lebte sich ganz einfach in der Siedlung, bis eines Tages ihr Vater im Fernsehen zu sehen war.  Da sie keinen eigenen Fernseher hatten, schauten sie durch das Fenster bei den Pollacks.  Sie rätselten daher auch was los war, als sie den Helikopter wahrnahmen, der über ihrem Spielplatz, dem Berg schwebte. Neugierig wie sie waren gingen Patty und Rachel auf den Berg zu, zu dem Helikopter. Sie wollten wissen was hier passiert sei. Der erste Mord auf ihrem Spielplatz, dem Berg, die Mädchen ahnten es, da ihr Vater im Fernsehen war und der ist ja bei der Mordkommission.  Es wird nicht der einzige Mordfall bleiben. Was folgt ist die Geschichte der Mädchen, die im Schatten eines Serienkillers leben, der immer wieder Angst und Schrecken verursacht. Die Schwestern ändern sich, für jede von ihnen hat das Leben andere Ziele gesteckt. Mein Fazit: Ein Roman der etwas schwerfällig ist. Am Anfang spannend und spritzig erzählt, dann finde ich kam einiges  an Füllmaterial dazu um die Seitenanzahl zu erreichen. Nach dem Ende, hatte ich das Gefühl, es war und ist die Geschichte der Autorin oder eines Nahestehenden Menschen. Obwohl  Joyce Maynard schreibt, das die Geschichte nur eine Fiktion sei und sie nur inspiriert wurde. Kann den Roman nur bedingt weiterempfehlen. Da die Meinung eines jeden anders ist, zuerst die Leseprobe lesen und dann entscheiden. Was mir gut gefällt ist das Cover.  Irgendwie erinnert das Mädchen auf der Titelseite, an jemand der nicht aus seinem Gefängnis kommt.

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  • Gute Töchter...

    Gute Töchter
    Linume

    Linume

    14. November 2015 um 12:19

    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich zu Beginn des Buches einen ganz anderen Eindruck hatte. Das Cover gefiel mir sehr gut und da ich zwischendurch mal was anderes lesen wollte als Krimi/Thriller passte es... Dachte ich!  Kurz zur Geschichte:  Die beiden Schwestern Rachel und Patty, 11 Jahre alt, wachsen mit ihren Eltern auf dem Land auf. Der Vater ist Polizist und die Mutter Hausfrau. Dann passiert das, was in vielen Familien geschieht. Die Familie zerbricht und der Vater zieht nach San Francisco zu einer anderen Frau. Die Mutter zerbricht daran und die Kinder versorgen sich meist selbst, irgendwie. Patty spricht in der Öffentlichkeit kaum, ihre Schwester steht hinter ihr. Dann allerdings geschieht in der Kleinstadt ein Mord. Ein junges Mädchen wird tot aufgefunden, der Mörder läuft noch frei herum. Und dann möchten die Schwestern bei den Ermittlungen ihrem Vater helfen und merken nicht, dass sie sich in Gefahr begeben.  Die Geschichte liest sich sehr gut, der Schreibstil ist angenehm. Allerdings dachte ich, dass es sich eher um eine Biographie oder ähnliches handelt. Es wird die Geschichte zweier Mädchen erzählt, die Probleme in der Schule haben, Krach mit anderen Kindern, Neugier auf "komische" Nachbarn haben und Mädchen, die ihre Periode zu spät bekommen! Etwas spannender wird es, als die Leiche eines jungen Mädchens gefunden wird. Und dann wird erwähnt, dass Rachel "Fähigkeiten" besitzt..  Alles in allem ein guter Roman, der allerdings für mich weniger mit einem Krimi gemeinsam hat. Dennoch gut zu lesen. 

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  • Der Preis der Freiheit

    Gute Töchter
    Aspasia

    Aspasia

    08. November 2015 um 13:48

    Wunderbar wie es der Autorin gelingt die Stimmung der Protagonistinnen, Rachel und Patty, zwei Schwestern, die vor 30 Jahren zusammen mit ihrem etwas zu charmanten Polizistenvater und ihrer immer depressiver werdenden Mutter in einem ärmlichen Bungalow in einer Siedlung in der Nähe von San Francisco leben. Der Sonnyboy Vater und Frauenversteher mit den italienischen Wurzeln ist der Held ihrer Kindheit. Er wird trotz Streifenpolizistenjob und abendlichem Kriminalistik Studium, um Detektive der Mordkommission zu werden, in der Stadt hinter der roten Brücke nicht müde seinen Töchtern immer wieder das Gefühl von Einzigartigkeit zu geben. Dumm nur, dass er diesen Reflex auch bei jeder Diner Bedienung auslebt, was zur alles verändernden Trennung der Eltern führt. Der Vater nimmt sich eine Wohnung in der Stadt und seine Frau, auf sich gestellt und überfordert, überlässt die zwei Mädchen sich selbst. Die, angetrieben von vor allem Rachels überbordender Phantasie und dem Wunsch sich der heimischen Traurigkeit ihrer Mutter zu entziehen, geraten dabei in tödliche Gefahr. Ohne Regeln und Kontrolle durch ihre Mutter streifen durch den angrenzenden Wald, in dem ein, die Medien und das berufliche Tun ihres Vaters als ermittelnder Polizist beherrschender Mörder, sein Unwesen treibt. Rachel erzählt von diesen Ereignissen ihrer Kindheit aus der Retrospektive, der älteren Schwester, die die jüngere nicht hat retten können. Der literarisch gestaltete Plot, die einfühlsame  Figurenzeichnung und das atmosphärisch dicht geschilderte Setting in der Flower Power Zeit der 70er Jahre in der Nähe seines Mekkas, San Francisco machen diesen Entwicklungsroman zu einem Lesevergnügen. Mich hat die Autorin damit eingefangen.

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  • Gute Töchter

    Gute Töchter
    Amerdale

    Amerdale

    03. November 2015 um 18:35

    Als ich das Buch entdeckte und die Beschreibung las, fühlte ich mich direkt an die Romane von Jodi Picoult und Heather Gudenkauf erinnert, die mich meistens begeistern. Und ein ähnliches Leseerlebnis erhoffte ich mir auch hier. Aber leider hat sich dies nur teilweise erfüllt. Zum einen war der Schwerpunkt in dem Roman anders gesetzt als ich von dem Klappentext her gedacht habe. Die Verbrechen und der Serienmörder ebenso wie die Ermittlungen der Polizei spielen eine geringere Rolle als ich erwartet habe. Dagegen steht Rachel und ihre Coming of Age-Handlung deutlich mehr im Vordergrund. Und das ist für mich etwas problematisch gewesen, denn ich hab Rachel schlicht und einfach nicht verstanden und konnte nur selten und auch nur kurzfristig einen Bezug zu ihr aufbauen. Und wenn, empfand ich vor allem einfach nur Mitleid mit ihr. Rachel ist die Erzählerin, sie blickt als Erwachsene auf diese Ereignisse zurück und auch wenn sie versucht ihr damaliges Leben als das einen frei aufwachsenden Kindes als weitestgehend positiv zu beschreiben, so kam es doch bei mir eher als vernachlässigt an. Die Eltern sind so gut wie ständig abwesend – der Vater ausgezogen und vom Beruf vereinnahmt, die Mutter an Depressionen leidend und sich in ihrem Schlafzimmer verschanzend. So sind die Mädchen, 11 und 13 Jahre alt – gezwungen selbst für ihre Mahlzeiten zu sorgen, ihre Kleidung ist in einem mehr als schlechten Zustand. Aber sie haben die Freiheit bis spät in der Nacht herumzustreifen – in einer Gegend, in der ein Serienmörder sein Unwesen treibt. Und niemand scheint sich daran zu stören. Die Nachbarn nicht, die Lehrer offensichtlich nicht, niemand. Und auch sonst ist das Buch zu einem großen Teil mit Rachels Gedanken gefüllt, gefühlt vor allem mit der Frage warum sie noch nicht ihre Periode bekommen hat. Was an sich ja durchaus nachvollziehbar für einen Teenager ist, aber da es ständig wieder aufkommt mit den gleichen Gedankengängen, wird es mit der Zeit nervend. Wobei ich sonst vieles von ihrem Gedanken und Taten als teenagertypisches Verhalten zwar nicht unbedingt gut finde, aber sehr passend schien. Ihr Wunsch zu den ‘coolen Kids’ zu gehören und die Opfer sie dafür bringt ebenso wie ihre erste Beziehung, fand ich sehr anschaulich und realistisch geschildert. Was mir auch gefallen hat, war die Art, wie das Verhältnis zwischen Rachel und ihrer  Schwester dargestellt wurde. Es ist ein sehr inniges Verhältnis, was ja auch kein Wunder ist bei der Abwesenheit der Eltern. aber ich fand es großartig, wie die Schwestern für einander da waren und sich gegenseitig beistanden. Wie gesagt, ich hatte erwartet, dass dem Serienkiller und seinen Taten beziehungsweise auch der damit verbundenen Polizeiermittlungen mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, aber dazu erfährt man nahezu nichts. Und die Weise, auf der die Taten am Ende aufgeklärt werden können, fand ich leider auch kaum überzeugend. Rachel wiederholt da eine Verhaltensweise aus ihrer Teenagerzeit und ich kann einfach nicht verstehen wie sie erneut (und als Erwachsener, die so etwas einfach besser einschätzen können sollte) solche Risiken eingeht, wenn es so viel andere Wege geben könnte. Und der Ausweg aus der Situation erschien mir auch nicht glaubhaft. Es war wohl einfach nicht wirklich ein Buch für mich, ich hätte gern mehr über die Ermittlungen gelesen und weniger über Rachels pubertäre Gedanken. Aber für Fans von Coming-of-Age-Geschichten ist dies hier wohl eine gute Wahl.

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  • Liebe zweier Schwestern

    Gute Töchter
    alicepleasance

    alicepleasance

    30. October 2015 um 13:02

    Inhalt Rachel und Patty leben mit ihren Eltern in Marin County, Kalifornien, in der Nähe von San Francisco. Der Vater, Anthony Torricelli, arbeitet als Polizist bei der Mordkommission und kommt oft erst spät nach Hause. Die Mutter ist den ganzen Tag mit den zwei kleinen Kindern alleine. Sie weiß, dass ihr Mann sie betrügt und obwohl sie das fertig macht, trennt sie sich nicht von ihm. Ihre oft depressive Stimmung bleibt den Schwestern nicht verborgen, doch kennen sie den Grund dafür nicht. Rachel und Patty vergöttern ihren Vater – auch dann noch als er die Familie schließlich verlässt. Während die fragile und depressive Mutter nun als Schreibkraft arbeitet, sind die beiden Mädchen – mehr noch als zuvor – sich selbst überlassen. Und dann geschieht etwas, das nicht nur ihre Kindheit beeinflusst, sondern auch Auswirkungen auf ihr späteres Leben hat. Ein Serienmörder bringt in der Gegend junge Frauen um. Anthony Torricelli erhält die Leitung in diesem Fall und seine Töchter wollen ihm dabei behilflich sein, den Mörder zu fassen. Sie sehen in ihrem Vater einen Helden – und den sollen auch alle anderen in ihm sehen. Schreibstil Rachel, die ältere der beiden Schwestern, beschreibt rückblickend die Erlebnisse ihrer Kindheit. Dabei handelt es sich um einzelne Erinnerungen, die nicht unbedingt chronologisch, sondern eher aneinandergereiht und für sich stehend erzählt werden. Je älter die Erinnerungen sind, desto bruchstückhafter ist die Erzählung und je älter Rachel wird, desto zusammenhängender wird die Geschichte. Insgesamt folgt die Erzählung aber einem roten Faden, der sich von ihrer frühesten Kindheit bis hin zur Gegenwart erstreckt. Einige Tatsachen werden häufiger erwähnt, auf manche Ereignisse geht sie ein zweites Mal ein oder verweist auf eine zuvor geschilderte Begebenheit zurück. Der Stil vermittelt glaubhaft den Eindruck, dass sich die Protagonistin an ihre lang vergangene Kindheit zurückerinnert. Fazit Das eigentliche Thema im Buch ist die Liebe der Schwestern zueinander. Und das ist nicht langweilig, sondern sehr schön und tiefsinnig. Rachel beschreibt ihre enge Beziehung zu ihrer Schwester und wie die beiden, die außer einander niemanden hatten, eine etwas ungewöhnliche aber schöne Kindheit miteinander verbracht haben. Die familiären Probleme und schließlich natürlich die Morde machen die Geschichte interessant und bringen Spannung hinein. Einen Krimi darf man allerdings nicht erwarten – ist ja auch keiner. Ich konnte mich sehr gut in die Protagonistin hineinversetzen. Vieles von dem, was sie beschreibt, kam mir aus meiner eigenen Kindheit bekannt vor – vor allem die Gedanken und Gefühle. Ich finde, der Schreibstil macht in diesem Roman einfach sehr viel aus. Wäre dieser nicht so unglaublich passend und gefühlvoll, wäre das Buch nur halb so gut. So ist es aber ein wunderschöner Roman, den ich gerne gelesen habe.

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  • EIN HOHER PREIS

    Gute Töchter
    Gral

    Gral

    22. October 2015 um 17:55

    Zwei Schwestern leben zusammen mit ihren Eltern in beschaulichen Verhältnissen auf. Eine unbeschwerte Kindheit? Nicht so ganz. Der Vater ist Polizist in San Francisco und muss an jedem Tag über die Brücke in die große Stadt. Noch arbeitet er als Streifenpolizist und will sich durch ein Abendstudium auf seinen Master vorbereiten, damit einem Wechsel zur Mordkommission nichts im Wege steht. Seine Frau merkt jedoch, dass ihr Mann sie betrügt. Vor den Kindern breitet sie jedoch das Tuch des Schweigens aus. Nachdem der Vater seine kleine Familie verlassen hat, verändert sich der Gemüts - und Gesundheitszustand der Mutter. Viel schlimmer ist der bösartige Schatten, der über die Menschen kommt. Ein Serienkiller, der junge Mädchen und Frauen verschleppt und bestialisch tötet. Ausgerechnet ihre Schwester Patty wird eines Tages zum Opfer der Bestie. Doch jetzt beginnt der Kampf gegen einen blutrünstigen Killer. Spannung ist hier garantiert.

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  • Anders als erwartet

    Gute Töchter
    misspider

    misspider

    21. October 2015 um 08:04

    Mit großen Erwartungen habe ich dieses Buch gelesen und wurde teils positiv, teils negativ überrascht. Zum einen hatte ich mehr Krimi bzw. Thriller erwartet, wie sich herausstellte handelt es sich jedoch vor allem um eine Coming-of-Age Geschichte von zwei ungleichen Schwestern. Darin verflochten ist die Story eines Serienkillers, der in einem Sommer in der Heimat der Mädchen sein Unwesen treibt. Diese Story treibt das Buch voran, bleibt aber vor allem ein spannender Background. Mir hat es sehr gut gefallen, dass es sich nicht schon wieder "nur" um einen Krimi handelt, sondern dass der Fokus auf den Schwestern liegt und ihren Bemühungen, sich im Leben und auf dem Weg ins Erwachsen werden zurechtzufinden. Obwohl ich das Buch regelrecht verschlungen habe, haben mich auch einige Dinge gestört: zum Beispiel die Visionen von Rachel, die ziemlich unvermittelt (aber praktischerweise!?) auftreten, ohne irgendwie eingeleitet zu werden. Da hätte ich mir gewünscht, dass diese Gabe auch schon im Anfangsteil erwähnt wird, wo man die Schwestern und ihre Eigenheiten kennenlernt. Die Vaterfigur war mir oft zu überzeichnet, andererseits wurde sie immer aus Rachels Perspektive geschildert, und es ist was wahres dran, dass Kinder ihre Eltern durchaus als unfehlbare Helden betrachten. Fazit: das Buch liest sich sehr gut, die Geschichte ist sehr ungewöhnlich und gerade deshalb so faszinierend, auch wenn es Kritikpunkte gibt. Zum Schluss noch einige Kommentare zur Übersetzung, die ich aber nicht in die Wertung einfließen lassen mag: Ich war überrascht zu erfahren dass das Buch nicht die Übersetzung des Titels "The Good Daughters" ist, wie man anhand des gleichen Titels und Covers vermuten würde, sondern dass das englische Original "After Her" heißt. Ich wüsste gerne, warum der Verlag diese für den Leser verwirrende Strategie eingeschlagen hat. Zudem hat mich gestört, dass die eingebauten Liedzeilen nicht konsequent erst einmal auf Englisch genannt wurden, sondern z.T. nur in der deutschen Übersetzung. Schliesslich kennt man 'My Sharona' als englisches Lied und hört die englischen Zeilen sofort als Musik im Kopf, während man bei den deutschen Worten erst einmal überlegen muss welche Stelle im Lied das ist. Zu guter Letzt gab es vereinzelte Wörter, deren Übersetzung mir die Haare sträubten. Bestes Beispiel: Wurzelbier. Ich glaube das ist das erste Buch das ich lese in dem das doch eigentlich recht geläufige (wenn auch hierzulande nicht übliche) Getränk Root Beer tatsächlich wortwörtlich übersetzt statt übernommen wurde.

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  • Enttäuschend

    Gute Töchter
    Tricksi

    Tricksi

    20. October 2015 um 10:58

    Inhalt: Die Schwestern Rachel und Patty wuchsen im Schatten des Mount Tamalpais, nicht weit von San Francisco auf. Ihr Vater Anthony Torricelli ist Polizeibeamter bei der Mordkommission und verlässt die Familie wegen einer anderen Frau. Ihre Mutter zieht sich nach der Trennung immer mehr aus dem Leben der Töchter zurück. Sie versinkt in Selbstmitleid und überlässt die Kinder immer mehr sich selbst. Ein Familienleben gibt es nicht mehr. Das einzige, was noch ein bisschen nach Familienleben aussieht, sind die gemeinsamen Tage, die die Mädchen mit ihrem Vater verbringen dürfen. Die Mädchen erhoffen sich täglich irgendetwas spannendes und leben in ihrer eigenen Fantasiewelt, bis eines Tages wirklich etwas passiert. Eine junge Frau wird Tod aufgefunden. Und bei einer bleibt es nicht. Es siegt so aus, als wäre ein Serientäter aktiv. Anthony Torricelli ist leitender Ermittler bei diesem Fall aber es gelingt ihm nicht, den Täter zu stellen. Meinung: Mehr kann ich leider zum Inhalt nicht schreiben, da ich das Buch abgebrochen habe. Es langweilt mich einfach total. Es ist so langatmig geschrieben. Ich dachte am Anfang: "gut eine längere Beschreibung der Situation und dann wird es spannend", aber nichts da. Selbst als der erste Mord geschieht wird dieser eigentlich bloß nebenbei so erwähnt. Und dann geht es wieder darum, dass auf zu vielen Seiten der Tagesablauf der Mädchen beschrieben wird. Das war einfach zu viel. Ich bin jetzt bei knapp 46% also nicht einmal die Hälfte und bin wirklich enttäuscht. Hätte mir nach der LP doch irgendwie mehr erhofft. Fazit: Wer hier einen spannenden Krimi erwartet wird mit Sicherheit enttäuscht. Dennoch ist das Gefallen oder Nichtgefallen wahrscheinlich Geschmackssache. Wer wirklich einen Krimi erwartet, den rate ich vom Lesen ab ansonsten einfach selbst versuchen.

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