Joyce Summer

 4,3 Sterne bei 44 Bewertungen
Autorenbild von Joyce Summer (©privat / Quelle: Autor)

Lebenslauf von Joyce Summer

Die Hamburger Krimiautorin Joyce Summer veröffentlichte 2015 ihr Krimidebüt »Mord auf der Levada«, der zum größten Teil auf der Insel des ewigen Frühlings, Madeira, spielt. Es ist der erste Krimi rund um die Hamburger Cafébesitzerin Pauline und ihren Ehemann Ben. Mit »Malteser Morde« folgte 2016 der zweite Krimi, der neben Pauline auch die Mittelmeerinsel Malta und ihre Geschichte als wichtige Hauptfigur hat. Im August 2017 startete die Autorin ihre neue Madeirakrimireihe mit »Madeiragrab«, in der es ein Wiedersehen mit einigen der Nebenfiguren aus »Mord auf der Levada« gibt. Gerade ist ihr vierter Krimi erschienen, der die Leser ans Kap der Guten Hoffnung entführt. Joyce Summer liebt es zu reisen und in ihren Krimis historische Fakten der Schauplätze mit einer Krimihandlung in der Neuzeit zu verknüpfen. Auch Lesungen an den Schauplätzen ihrer Bücher stehen dabei auf dem Programm ... Gerade jetzt ist schon wieder ein weiterer Madeira-Krimi in Arbeit. Auf ihrer Webseite www.joycesummer.de findet man Hintergründe zu den Krimis, Rezepte und Reisetipps zu den Schauplätzen sowie aktuelle Termine zu Lesungen.

Neue Bücher

Cover des Buches Jenseits des Kaps (ISBN: 9783754324103)

Jenseits des Kaps

 (1)
Neu erschienen am 19.08.2021 als Taschenbuch bei BoD – Books on Demand.
Cover des Buches Jenseits des Kaps: Captain Pieters zweiter Fall (Strauss Mysteries 2) (ISBN: B09BVQ6BFK)

Jenseits des Kaps: Captain Pieters zweiter Fall (Strauss Mysteries 2)

Neu erschienen am 19.08.2021 als E-Book bei .

Alle Bücher von Joyce Summer

Cover des Buches Madeirasturm (ISBN: B07PDZJTQ9)

Madeirasturm

 (6)
Erschienen am 18.03.2019
Cover des Buches Madeiraschweigen (ISBN: 9783751957960)

Madeiraschweigen

 (3)
Erschienen am 15.07.2020
Cover des Buches Madeiragrab (ISBN: 9783748174165)

Madeiragrab

 (3)
Erschienen am 06.08.2019
Cover des Buches Tod am Kap (ISBN: 9783748173564)

Tod am Kap

 (2)
Erschienen am 06.08.2019

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Joyce Summer

Cover des Buches Madeiragrab (ISBN: 9783748174165)Bibabuchs avatar

Rezension zu "Madeiragrab" von Joyce Summer

Von Seite zu Seite wächst die Spannung.
Bibabuchvor 25 Tagen

„Madeiragrab“

Comissário Avila ermittelt

von Joyce Summer

Klappentext:

Eine Mordserie in Madeiras feinen Kreisen erschüttert die Atlantikinsel. 

Nach einem feierlichen Dinner im elitären Golfclub der Insel liegt die Organisatorin am Morgen tot auf dem Gelände. Hat sich die junge Frau durch ihr ausschweifendes Liebesleben Feinde gemacht? Oder war sie einem dunklen Geheimnis auf der Spur? 

Comissário Avila hat eigentlich Besseres zu tun: Sein erstes Kind ist auf dem Weg. Doch statt mit seiner Frau Leticia Babybücher zu wälzen, sucht er in der High Society von Madeira nach einem Mörder. Und zu allem Überfluss stellt Leticia mit ihrer Freundin Inês ihre eigenen Ermittlungen an - und kommt dabei dem Mörder gefährlich nahe. Kann der Comissário seine kleine Familie retten? 


Ein sehr sympathischer und gut recherchieren Krimi, in dem man die Liebe zur Insel auf jeder Seite nachempfinden kann. Da ich selbst, vor nicht all zu langer Zeit, dort Urlaub gemacht habe, konnte mich der Krimi wunderbar dorthin zurück versetzen. Die kleinen, liebenswerten Macken des Comissario, der meine Kaffeeleidenschaft teilt, runden die Geschichte ab. 

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Cover des Buches Jenseits des Kaps (ISBN: 9783754324103)Ascari0s avatar

Rezension zu "Jenseits des Kaps" von Joyce Summer

Ein kriminell gutes Porträt von Südafrika
Ascari0vor einem Monat

Mit “Jenseits des Kaps” geht es nach “Tod am Kap” das zweite Mal nach Südafrika, genauer gesagt nach Kapstadt bzw. in die Umgebung der Stadt. Man kann diese neue Geschichte meiner Meinung nach aber auch problemlos lesen, wenn man den ersten Band der Reihe um den sympathischen Captain Pieter Strauss nicht kennt.

Die Geschichte spielt 2016, also fünf Jahre in der Vergangenheit. Das Land hat zwar noch nicht mit der Pandemie zu kämpfen, aber dafür mit genügend anderen Problemen: Das gemeinsame Miteinander in einer gemeinsamen Regenbogennation scheint ferner denn je, denn die junge Aktivistin Tansey war Mitglieder einer radikalen politischen Gruppe, die das Land der weißen Farmer besetzen will, damit Schwarze darauf siedeln können.

In der ohnehin schon angespannten Situation im Elgin-Tal gleicht das Ganze einem Pulverfass, das jederzeit explodieren kann. Konflikte, die bisher eher unter der Oberfläche geschwelt haben, kommen unerbittlich ans Tageslicht, während Pieter mit der Hilfe seines Freundes Jan versucht, Licht in das Dunkel zu bringen.

So weit zum Krimi-Anteil dieser Geschichte. Schon Joyce’ Madeira-Krimis mag ich ja auch deswegen, weil man immer das Gefühl hat, sich wirklich mitten in der Geschichte, im Land selbst zu befinden und mit seinen Figuren dort zu leben. So ist es auch hier. Südafrika hat vor allem in jüngerer Zeit eine sehr wechselvolle Geschichte gehabt – und obwohl es nicht leicht ist, merkt man mit jeder Faser, wie sehr Pieter an seiner Heimat hängt, sich mit Freunden trifft oder mit ihnen Rugby spielt.

Die geografischen Fleckchen, wohin Joyce die Leser:innen entführt, existieren bis auf einige Ausnahmen wirklich (Genaueres erklärt die Autorin dazu im Nachwort) und können damit zumindest virtuell besucht werden, sei es mit Google Maps und/oder der eigenen Phantasie. Mit einem entsprechenden Glas Wein aus der Region macht das Lesen gleich noch einmal viel mehr Spaß – das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen!

Einen Kritikpunkt muss ich aber trotzdem loswerden: Der Sinn der “Vorgeschichte” hat sich mir nicht so ganz erschlossen, die unsere Ermittler in die Weinregion am Kap, nämlich nach Stellenbosch, führt. Diese trägt nur wenig zum eigentlichen Fall bei, der im Klappentext beschrieben wird. Entsprechend beginnt dieser Teil der Handlung erst deutlich später, als ich erwartet habe. Trotzdem war es natürlich interessant, auf diese Weise etwas über diese Region zu lernen, jetzt weiß ich beispielsweise auch, was ein Pinotage ist.

Das Ende – und damit die Auflösung des Falls – kommt für meinen Geschmack ein bisschen unspektakulär daher, allerdings hat es dieses Mal nicht an Verdächtigen gemangelt. Hier hätte vielleicht noch eine Prise mehr Action sein dürfen, um die Spannung zusätzlich anzuheizen … In Summe hat’s aber trotzdem viel Spaß gemacht, sich mit diesem Krimi wieder einmal in fremde Gefilde zu träumen und zumindest geistig dieses ganz besondere Land zu bereisen.

Mein Fazit:
“Jenseits des Kaps” ist ein krimineller Reiseführer, wie man ihn mag: Er enthält von allem etwas – Spannung, Schönheit, Genuss, Informationen zum Land. Im Vergleich zu “Tod am Kap” kommt diese Geschichte wieder etwas lockerer und leichter daher, die Probleme des Landes werden dabei aber nicht vernachlässigt.


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Cover des Buches Madeiraschweigen (ISBN: 9783751957960)Inasbuecherregals avatar

Rezension zu "Madeiraschweigen" von Joyce Summer

unterhaltsame und spannende Fortsetzung
Inasbuecherregalvor einem Jahr

Fassungslos starrte er auf den Gegenstand, den er eben heraus geholt hatte: eine Hand mit abgeplatztem Nagellack. An der Stelle, an der einmal ein weiblicher Arm gewesen war, war nur noch ein ausgefranster Stummel…..


Dies ist der dritte Teil um Comissário Avila, den sympathischen Ermittler auf Madeira. Allerdings ist dieser Band auch für Neu-Einsteiger geeignet, am Anfang findet man nämlich eine Auflistung der Personen und ihrer Funktion.

Avilas Frau Leticia und ihre Freundin Ines, die auch noch die Frau von Avilas Chef ist, haben eine kleine Auszeit nötig und möchten sich auf einer Schönheitsfarm entspannen und verwöhnen lassen. Avila derweil kümmert sich um das gemeinsame Kind, den Hund und den Haushalt. Zu all dem wird auch noch eine abgetrennte Frauenhand gefunden, um die sich Avila kümmern muss.

Die bildhafte Sprache der Autorin sorgt für vergnügliche Lesestunden. Oft ertappte ich mich beim leisen Lachen, einfach herrlich wie sie Avilas Probleme in Alltagssituationen schildert. Die Gegend konnte ich mir wieder sehr gut vorstellen, Urlaubsfeeling machte sich breit. Trotz aller Leichtigkeit handelt es sich dennoch um einen Krimi. Die Ermittlungsarbeit ist manchmal etwas unkonventionell, aber schlussendlich zielführend.

Sehr schön fand ich die kurzen Passagen über den Besuch von Kaiserin Elisabeth von Österreich. Die Kaiserin war gerne auf Madeira, und die Anekdote zu diesem Besuch Ende des 19. Jahrhunderts gefiel mir sehr gut, auch wenn diese Begebenheit historisch nicht korrekt ist.

Ein unterhaltsamer und spannender Krimi mit einem liebenswerten Kommissar und seinem sympathischen Team, die außer knifflige Fälle lösen auch noch ihr Privatleben entwirren müssen.

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