Ju Honisch Das Obsidianherz

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Inhaltsangabe zu „Das Obsidianherz“ von Ju Honisch

München 1865. Ein magisches Manuskript, dessen Inhalt in den falschen Händen von ultimativer Zerstörungskraft sein kann, ist verschwunden. Der britische Agent Delacroix erhält den Auftrag, die Schrift aufzuspüren und zurückzubringen, wobei ihm zwei junge bayerische Offiziere sowie ein Magiewissenschaftler hilfreich zur Seite stehen. Doch auch das Böse trachtet in mannigfaltiger Form nach der Macht des Manuskripts, um die Welt in ein Abbild seiner eigenen grausamen Phantasien umzuwandeln. Nichts von all dem ahnt Miss Corrisande Jarrencourt, eine junge Dame, die in München nur einen wohlsituierten Ehemann sucht. Ins Geschehen hineingezogen muß sie feststellen, daß es auf dieser Welt Dinge gibt, von deren Existenz sie bis dahin nichts ahnte. Mit ihrem Fantasyroman „Das Obsidianherz“ wandelt Ju Honisch stilsicher auf den Spuren der Schauerromantik, und dank ihrer unnachahmlichen, intensiven Erzählkunst gelingt es ihr, den Orten, Szenarien und Personen ihres Buches auf wundervolle Art und Weise Leben einzuhauchen, so daß der Leser unmittelbar in den Sog der Geschichte hineingerät und sich kaum mehr daraus zu lösen vermag.

Eine spannende, gut durchdachte Urban-Fantasy Story, kombiniert mit Humor und viel Gefühl. Genau das richtige für kalte Winterabende.

— VeroNefas
VeroNefas

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  • Rezension zu "Das Obsidianherz" von Ju Honisch

    Das Obsidianherz
    Keeweekat

    Keeweekat

    12. February 2013 um 13:01

    München 1865: Eigentlich ist die junge Corrisande Jarrencourt in Begleitung ihrer Anstandsdame in die bayerische Landeshauptstadt gekommen, um einen wohlsituierten Ehemann zu finden. Zur gleichen Zeit wie die Damen halten sich im Nymphenburger Hotel mehrere konspirative Interessengruppen auf, die alle dasselbe Ziel haben: in den Besitz eines geheimen Manuskripts zu gelangen, dessen zerstörerische Macht das gesamte Weltengefüge verändern könnte. An der Spitze eines im Hotel operierenden bayerischen Geheimkommandos steht der britische Agent Colonel Delacroix. Im Wettstreit mit einem dunklen Mönchsorden und einem verräterischen Magier erhält er Hilfe von Seiten der ausgefuchsten Operndiva Cérise Denglot und ihrem ominösen Geliebten, der alles andere als ein Mensch zu sein scheint. Doch bald fällt eine finstere Macht über das Hotel, die das Manuskript um jeden Preis in ihre Gewalt bringen will und Corrisande sieht sich mitten hineingezogen in einen mörderischen Strudel aus Intrigen, Schein und Sein und der ultimativen Herrschaft über die Welt. Meine Meinung: “Das Obsidianherz” stand auf meiner Leseliste, seit Ju Honisch dafür 2009 mit dem Deutschen Phantastikpreis ausgezeichnet wurde. Umfang und Preis (der für die Publikation eines Independentverlags wie Feder und Schwert durchaus gerechtfertigt ist), mögen mich ein zeitlang abgehalten haben, doch die Lektüre hat sich durchaus gelohnt. Ju Honisch erschafft eine überzeugende Melange aus Abenteuerroman, Thriller und Historiendrama und würzt alles mit einem kräftigen Schuss Dark Fantasy und einer Prise schwarzhumoriger Scharfzüngigkeit. Hier wird quer durch die Genres geschwelgt was das Schriftstellerherz hergibt und eine Reihe von außergewöhnlichen Charakteren geschaffen, die man noch lange danach im Gedächtnis behält. Die Handung wird rasant und spannend erzählt und lässt kaum Wünsche offen. Auch, was Originalität und Überraschungsmomente angeht, macht Ju Honisch so schnell keiner etwas vor. Warum ich dennoch eine Kaffeetasse abziehe? Zum einen störe ich mich ein klein wenig an der Hintergrundgeschichte Corrisande Jarrencourts (die ansonsten übrigens eine meiner Lieblingscharaktere im Roman ist). Die mutige, aber durch und durch keusche, charmant naive und im Kern höchst sensible junge Frau soll sich in ihrer Jugend als fassadenkletternde und messerwerfende Diebin verdingt haben, nur um jetzt, zurück auf dem Pfad der Tugend, ein ehrbares Leben an der Spitze der Gesellschaft anzustreben. Die ganzen 800 Seiten über habe ich versucht, diese beiden Seiten Corrisandes in Einklang zu bringen, doch es mochte mir einfach nicht gelingen. Alles an ihr empfand ich als absolut überzeugend, inklusive ihrerer Willensstärke und ihrem (sie selbst überraschenden) Mut in den gefährlichsten Situationen, in denen sie plötzlich über sich selbst hinauszuwachsen scheint. Doch diese Gauner-Vergangenheit mag sich einfach nicht ins Gesamtbild fügen und wäre auch nicht unbedingt nötig gewesen. Und wenn Corrisande zum wiederholten Mal aus einer tiefen Ohmacht erwacht, fragt man sich, warum die Autorin sie nicht einfach jende zarte, mutige junge Frau hat bleiben lassen, denn diese Momente sind einfach am glaubhaftesten. Womit ich auch gleich zu Kritikpunkt Nummer zwei komme: Wiederholungen. Ich erwähnte eingangs das hohe Erzähltempo, in dem Honisch die Geschichte vorantreibt. Ein paar Mal jedoch war ich versucht, ein wenig genervt an den Seiten zu zupfen, weil die ein oder andere Jagd nach dem Phantom doch zu sehr der vorangegangenen ähnelte und auch einige ausschweifende Dialoge dazu neigten, bereits Gesagtes erneut anzuführen. Einer der Gründe, weshalb mir das “Obsidianherz” so gut gefallen hat, ist der die ausufernde und ungebändigte Erzählfreude Ju Honischs. Ich bin aber überzeugt, dass es dem Buch gut getan hätte, an der einen oder anderen Stelle behutsame Kürzungen vorzunehmen. Hundert Seiten weniger hätten dem Roman sicher nichts an Charme und Esprit genommen, aber vielleicht ein etwas strafferes Gesamtbild ergeben. Abgesehen davon kann ich “Das Obsidianherz” jedoch sehr empfehlen als die etwas andere Lektüre unter all dem immer gleichen Mainstream im Fantasybereich. Fazit: Wenn Edgar Allen Poe einen Roman über Sissi geschrieben hätte und dieser von Guy Ritchie verfilmt würde, könnte vielleicht “Das Obsidianherz” dabei herauskommen. Ein ungewöhnliches und spannendes Lesevergnügen trotz kleiner Längen.

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  • Rezension zu "Das Obsidianherz" von Ju Honisch

    Das Obsidianherz
    Asaviel

    Asaviel

    10. March 2011 um 16:58

    Eine Welt so nah an unserer, dass sie kaum davon zu unterscheiden ist, gleichzeitig in der Vergangenheit mit Damen, die gekonnt in Ohnmacht fallen und Gentlemen, die sie aus den Fängen der Feyon retten. Bisher hat mit Steampunk schon häufiger abgeschreckt. Irgendwie konnte ich den Reiz dahinter nicht so richtig entdecken und bin immer auf Abstand geblieben. Das Obsidianherz auf meine Wunschliste für Weihnachten zu schreiben, hab ich beschlossen nachdem ich eine Rezension zu einem der Nachfolger (Jenseits des Karusells) gelesen hatte. Anfangs habe ich die weiblichen Charaktere als äußerst anstrengend empfunden. Miss Corrisande Jarrencourt zusammen mit ihrer Anstandsdame Eliza Parslow sind zu Beginn der Handlung kaum zu ertragen. Sie beschäftigen sich nur mit sich selbst bzw. der Suche nach einer geeigneten Partie für Corrisande. Zicken und „Damen von Welt“ waren auch als Charaktere in Büchern noch nie so mein Fall. Je weiter Corrisande aber in das Geschehen verwickelt wird, umso mehr gewinnt sie auch die Zustimmung des Lesers. Insbesondere ihre spannende Vergangenheit trägt dazu bei. Die Opernsängerin Cérise Denglot hat mich ebenfalls einiges an Nerven gekostet. Der bayrische König persönlich hat sie gebeten bei der Suche nach dem Manuskript zu helfen. Nicht nur deswegen hält siesich für etwas Besseres. Lässt es jeden im Umkreis spüren und auch ihre Gedanken, ihr Innerstes dreht sich scheinbar nur darum. An Spannung gewinnt sie erst durch den mysteriösen Besucher, der sie von Zeit zu Zeit aufsucht. Die Herren der Geschichte waren von Anfang an eher etwas für mich und das hat sich auch bis zum Ende gehalten. Sie haben alle einen differenzierten Charakter und keiner von ihnen ist einfach in gut und böse einzuteilen. Jetzt nach dem Beenden der Lektüre bin ich auch restlos überzeugt und fand die Geschichte überaus spannend und unterhaltsam. Sie hat etwas frisches Neues an sich, denn in diesem Gewand ist mir Fantasy bisher eher selten begegnet. Es gibt vier Sterne, weil die Geschichte überzeugt, aber es anfangs etwas Zeit braucht, bis man sich eingefunden hat.

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  • Rezension zu "Das Obsidianherz" von Ju Honisch

    Das Obsidianherz
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. February 2011 um 21:20

    Ju Honisch war die Entdeckung des letzten Jahres für mich ... "Das Obsidianherz" und die beiden Nachfolgebände "Salzträume 1 und 2" hab ich geradezu verschlungen ! Kurz zum Inhalt: München 1865. Ein magisches Manuskript, dessen Inhalt in den falschen Händen von ultimativer Zerstörungskraft sein kann, ist verschwunden. Der britische Agent Delacroix erhält den Auftrag, die Schrift aufzuspüren und zurückzubringen, wobei ihm zwei junge bayerische Offiziere sowie ein Magiewissenschaftler hilfreich zur Seite stehen. Doch auch das Böse trachtet in mannigfaltiger Form nach der Macht des Manuskripts, um die Welt in ein Abbild seiner eigenen grausamen Phantasien umzuwandeln. Nichts von all dem ahnt Miss Corrisande Jarrencourt, eine junge Dame, die in München nur einen wohlsituierten Ehemann sucht. Ins Geschehen hineingezogen muss sie feststellen, daß es auf dieser Welt Dinge gibt, von deren Existenz sie bis dahin nichts ahnte ... Soweit die offiziell Kurzbeschreibung .. Es stellt sich im Verlaufe der Hanldung heraus das niemand und nichts so ist wie es scheint. Sehr schön wird mit den Regeln und Etiketten dieser Zeit gespielt. Einer der fpr mich spannendsten "Vampire" der Fantasyliteratur tritt auf und die Geschichte nimmt (obwohl sie zu großen Teilen in einem Hotel und an einem Ort spielt) einen geradezu furiosen, atemlosen Verlauf. Man kann das Buch auch keinem Genre komplett zuorden... mir fällt dazu ein : mysteriös, historisch, Liebe, Tod, Fantasy und Phantasie, dunkel und hell ... da ist wirklich von allem was drin. Ich kann nur sagen "Lesen, Lesen Lesen!" und dann gleich noch Salzträume I und II hinterher. "Das Obsidianherz" ist aber in sich abgeschlossen. In den "Salzträume"- Bänden tauchen zwar einige der Hauptakteure aus Obsidianherz wieder auf, es beginnt aber eine eigentständige Geschichte.

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  • Rezension zu "Das Obsidianherz" von Ju Honisch

    Das Obsidianherz
    Letanna

    Letanna

    19. October 2010 um 10:03

    Dieses Buch gehört zu meinen Lieblingsbücher. Habe schon lange kein so spannendes Buch mehr gelesen. Ich konnte es einfach nicht mehr weglegen und war ganz traurig als es zu Ende war. Das Buch hat einfach alles was ein gutes Buch ausmacht, Spannung, Humor und Liebe einem Schuss Erotik. Es vereint zwei meiner Lieblingsbereich Regency und paranormale Romance. Die Story ist zwar in sich abgeschlossen, aber die Autorin hat zwei weitere Bücher in der Reihe geschrieben, die Salzträume I und II heißen und bereits erschienen sind.

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  • Rezension zu "Das Obsidianherz" von Ju Honisch

    Das Obsidianherz
    AndreaBottlinger

    AndreaBottlinger

    10. August 2009 um 07:15

    Das Buch hat übernatürliche Wesen jagende religiöse Fanatiker, einen wirklich gut geschriebenen (und tatsächlich auch gefährlichen) Vampir und einige sehr absurde Situationen, die sich aus den steifen Verhaltensregeln der Zeit ergeben, in der es spielt. Was will man mehr?