Ju Honisch Die Quellen der Malicorn

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Inhaltsangabe zu „Die Quellen der Malicorn“ von Ju Honisch

Nach Jahrhunderten bricht in der Welt Talunys erneut Krieg aus. Hier herrschen die friedliebenden Einhörner, das kunstsinnige Gestaltwandler-Volk der Tyrrfholyn. Im Kampf verschlägt es den Fürstensohn in die Menschenwelt, von wo er Una mit zurücknimmt. Una, eine moderne Menschenfrau mit Witz und dem Verstand einer emanzipierten, jungen Frau, findet sich in einer Welt wieder, in der ein grausames Regime sich anschickt, alles zu unterwerfen, was es für minderwertig hält. Plötzlich geht es in diesem Krieg auch um ihr Leben und nicht nur um das eines Mannes, der sehr viel mehr ist als - einfach nur ein Mann.

fantasievolle Geschichte, tolle Ideen, nur zwischendrin leider etwas zäh!

— Chirise
Chirise

Angenehme Fantasy - manchmal jedoch leider etwas umständlich doch insgesamt gut :)

— reading-books
reading-books

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  • Leserunde zu "Die Nacht der Tausend Farben: Tödliche Elemente (German Edition)" von Claudia Rehm

    Die Nacht der Tausend Farben: Tödliche Elemente (German Edition)
    crehmbooks

    crehmbooks

    Die Nacht der Tausend Farben soll das wahre Wesen junger Formwandler zum Vorschein bringen. Doch was, wenn die feierliche Wandlungszeremonie eine gefürchtete Fähigkeit offenbart, die eine Gefahr für andere Magier ist?  Der sechzehnjährigen Emma widerfährt in ihrer lange herbeigesehnten Nacht der Tausend Farben genau dieses Schicksal. Die weißen Magier beschließen sie zu töten und in ihrer Not nimmt Emma die Hilfe eines charismatischen, schwarzen Magiers namens Harris an, der ihr auf der schwarzen Seite der magischen Künste Schutz verspricht. Doch sie muss sehr schnell feststellen, dass sie dort alles andere als sicher ist und auch an Harris nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.  Als Harris Fassade zu bröckeln beginnt muss Emma sich entscheiden, auf welcher Seite der Magie sie nun tatsächlich stehen will: Auf der Seite der weißen Magie, wo man sie fürchtet und ihr nach dem Leben trachtet, oder auf der Seite der schwarzen Magie, wo Emma sich plötzlich mit einer noch viel größeren Gefahr konfrontiert wird als der getötet zu werden. „… ein ebenso spannendes wie fesselndes Abenteuer!“ (Leserin)  Klingt verlockend? Dann habt ihr jetzt die Chance eines von zehn ebook Exemplaren (epub oder mobi) zu gewinnen um gemeinsam mit mir (der Autorin) über "Die Nacht der Tausend Farben" zu diskutieren. Ich beantworte eure Fragen und gehe auch gerne auf eure Vorschläge und Ideen für die Fortsetzung ein, an der ich im Moment gerade arbeite! Beantwortet bis zum 13.11.2015 einfach folgende Frage und seid damit automatisch im Lostopf für eines der zehn ebooks: Wenn du dich in der Nacht der Tausend Farben in ein Tier verwandeln würdest, welches würde es wohl sein?  Ich freue mich auf euch! Claudia

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  • Die Quellen der Malicorn von Ju Honisch

    Die Quellen der Malicorn
    hauntedcupcake

    hauntedcupcake

    29. December 2014 um 21:29

    Eine Einhhorngeschichte? Klingt nach rosagekleideten Prinzessinnen, verwunschenen Zauberern und gaaanz viel Kitsch. Pustekuchen! Una ist schwer enttäuscht, dass ihr Freund sie sitzen gelassen hat und begleitet ihre Mutter Irene etwas widerspenstig auf den alljährlichen Trip nach Irland. Dort macht sie - um Abstand von der esoterisch veranlagten und mit Ratschlägen um sich werfenden Mutter zu bekommen - einen Ausflug an eine heilige Quelle, um mit ihren Gedanken allein zu sein. Irgendetwas ist jedoch äusserst seltsam an der Quelle, und aus dem Wasser kämpft sich plötzlich ein gut aussehender junger Mann hervor. Obschon sie ihn für eine Art Triebtäter hält, kümmert sie sich um ihre Verletzung. Und ehe sie's sich versieht, hat sie der Mistkerl bereits durch das Wasser gezogen und in eine ihr Fremde Welt entführt. Das Buch ist eingeteilt in viele Kapitel, mal aus der Sicht vom Menschenmädchen Una, mal aus jener des Einhornprinzen Kanuras oder dessen einfühlsamen Mutter Enygme. Sehr geschickt verwebt die Autorin die einzelnen Abschnitte, schafft es die Spannung zu halten und überrascht immer wieder mit neuen Ideen (wer hätte gedacht, dass sich Einhörner in Menschengestalt wandeln können?). Sie bringt die Emotionen ihrer Akteure glaubhaft herüber und bringt einen zum Träumen. Ju Honisch's "Die Quellen der Malicorn" ist eine unglaublich gelungene Geschichte über Freundschaft, Liebe und Hoffnung aber auch über Verrat, Missgunst und tiefe Abgründe. Ein rasanter Roman, den ich jedem nur empfehlen kann!

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  • Buchverlosung zu "Die Quellen der Malicorn" von Ju Honisch

    Die Quellen der Malicorn
    Juhonisch

    Juhonisch

    Was kann man in "Die Quellen der Malicorn" finden, das es auch in anderer Form in Büchern der Autoren Peter S. Beagle und Charles Stross gibt? 

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  • Einhörner - Fabelwesen oder doch Realität ?

    Die Quellen der Malicorn
    JanaBabsi

    JanaBabsi

    14. December 2013 um 23:41

    Una wollte eigentlich den Urlaub gemeinsam mit ihrem Freund verbringen. Dieser sonnt sich jedoch nun mit einer anderen Frau am spanischen Strand, so daß Una notgedrungen den Urlaub mit ihrer Mutter in Irland verbringt. Während ihre Mutter total verzückt von ihrem Feriendomizil ist langweilt sich Una und sie macht sich alleine auf Tour um die Quelle des heiligen Caolán zu besuchen. Dort begegnet sie einem verletzten jungen Mann, der scheinbar aus dem Nichts aufgetaucht ist. Kanura, so der Name des Fremden, wird in einen Kampf verwickelt und reißt Una mit sich durch die Quelle in seine Welt und somit genau in einen gefährlichen Kampf zwischen Wesen die für Una eigentlich ins Reich der Fabeln und Märchen gehören und ihren dunklen Gegnern. Denn ..... Kanura ist ein Einhorn-Prinz Zum Buch: Es ist das 2. Buch das ich von Ju Honisch lese und ich bin mit etwas Vorbehalt an die Sache herangegangen, da das 1. Buch für meine Begriffe zwar von der Thematik her sehr gut aber etwas schwer zu lesen war. Lediglich das Thema Einhörner hat mich dazu verleitet "Die Quellen der Malicorn" zu lesen. Auf den ersten Seiten fand ich mich dann auch erst mal schwer zurecht weil Namen gebraucht werden, die schwierig zu lesen bzw. auszusprechen sind. So heißt das Volk der Einhörner "Tyrrfholyn". Nachdem ich mich aber mit diesen ungewohnten aber auch ungewöhnlichen Namen angefreundet hatte, rutschte ich ganz von alleine immer tiefer in das Buch hinein und es las sich von Seite zu Seite besser. Die Protagonisten Una und Kanura sind keine einfachen Charactere und sie müssen echt viel aushalten im Laufe der Geschichte. Ju Honisch versteht es jedoch bei aller Dramatik einen Humor einfließen zu lassen, der genau meinen Nerv getroffen hat. Die Spannung wird durch das komplette 637-Seiten-Buch immer so hoch gehalten, daß man das Bedürfnis hat weiterzulesen und nicht aufzuhören bevor man am Ende ist. Es gibt meiner Interpretation nach ein Happy End aber eines das noch Raum für Spekulationen und eigene Interpretationen offen lässt, die eventuell in einem 2. Band beantwortet werden könnten. Aber auch als abgeschlossenes Buch (sollte es keine Fortsetzung geben) ist es für mich eine runde Sache.

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  • Die Welt der Einhörner

    Die Quellen der Malicorn
    Spatzi79

    Spatzi79

    09. December 2013 um 17:01

    Una macht mit ihrer Mutter Irene Urlaub in Irland. Während Irene begeistert ist von der urtümlichen Romantik ihres Ferienhäuschens, würde Una nur zu gerne Außenklo gegen einen spanischen Strand eintauschen, doch dummerweise hat ihr Freund sie betrogen und sonnt sich nun mit einer anderen. Una macht lange Radtouren in die Umgebung, die sie eines Tages zu einer angeblich heiligen Quelle führen. Und dort passiert dann etwas Unglaubliches und von Langeweile im Urlaub ist keine Rede mehr! Kanura ist ein Einhorn, ein Tyrffholyn. Er ist der Sohn des Fürstenpaares und lebte bisher unbeschwert in den Tag hinein, trieb sich mit seinen Freunden herum, hatte Sex und genoss einfach das Leben. Doch nun ist seine beste Freundin verschwunden und sein bester Freund ist tot. In den Gewässern des Landes Talunys tummeln sich auf einmal schreckliche Ungeheuer, die Uruschge, die die Einhörner angreifen und offensichtlich vernichten wollen. Kanura gerät in einen Kampf und ehe er sich versieht, landet er in einer anderen Welt. Dies war mein erstes Buch von Ju Honisch und ich habe es sicher nicht bereut. Die Thematik Einhörner hat mich ganz besonders interessiert und die Umsetzung hier hat mir gut gefallen, sie werden nicht nur als reine Wesen voller Liebe und Güte beschrieben, sondern sind ein Volk mit Stärken und Schwächen, wie die meisten anderen auch. Una war zu Anfang eine etwas anstrengende Figur, ich fand sie aber durchaus glaubwürdig und sie macht im Laufe des Buches eine unglaubliche Wandlung durch. Sie und Kanura ergeben ein interessantes Paar, das sich anfangs fürchterlich gegenseitig anzickt, nach und nach erkennen aber doch beide, was sie am jeweils anderen haben. Immer wieder lockern witzige Sprüche die Geschichte auf, der Humor in diesem Buch hat mir sehr gut gefallen, auch wenn Kämpfe und Düsternis häufig überwiegen, gleitet das Ganze so nie ins völlig Hoffnungslose ab. Auf mehr als 600 Seiten gibt die Autorin der Handlung genug Raum, das System in Talunys, die Besonderheiten der Einhörner und die speziellen Eigenschaften der Protagonisten werden ausführlich beschrieben, ohne dass es je langweilig wird, dafür hat die Geschichte zu viele Facetten und macht genügend spannende Wendungen. Ich habe mich auf jeden Fall durchweg gut unterhalten gefühlt. Das Ende ist in sich abgeschlossen, bietet aber durchaus noch Möglichkeiten, weitere Geschichten in dieser Welt zu erzählen. Ich würde mich über ein Wiedersehen mit manchen der Figuren auf jeden Fall sehr freuen!

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  • Eine fantastische Reise in das Land der Einhörner

    Die Quellen der Malicorn
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    03. December 2013 um 23:00

    Die junge Una macht mit ihrer Mutter Urlaub in Irland. Bei einem Ausflug zu einer Quelle rettet sie einen jungen Mann aus der seichten Quelle. Er kommt ihr sehr seltsam vor, zumal er plötzlich ein Pferd attackiert, das sich ebenfalls an der Quelle befindet. Bevor Una kapiert, was geschieht, hat Kanura sie in das Wasser gezogen und mit in seine Welt genommen. Kanura ist ein Einhornprinz, der während des Kampfes mit den Uruschge versehentlich in die menschliche Welt gelangt ist. Zurück in seiner Welt Talunys, geraten die Beiden zwischen die Fronten der friedliebenden Einhörner und ihren unbekannten Gegnern, die die Einhörner vernichten wollen. Ich muß gestehen, ich hatte befürchtet, daß es sich bei diesem Buch womöglich um ein rosarotes Werk mit allerliebsten und reinen Einhörnern handeln könnte, zumal es mein erstes Buch von der Autorin war – aber weit gefehlt! Die Handlung ist spannend und macht eine ziemlich dramatische Entwicklung durch. Dennoch wird beispielsweise die Gefühlslage der Charaktere und ihre Zweifel und Überlegungen detailliert beschrieben. Der Schreibstil der Autorin ist immer wieder ironisch und humorvoll durchsetzt, das hat mir sehr gut gefallen. Das Ende ist etwas abrupt, zwar in sich abgeschlossen, läßt aber noch genügend Platz für einen eventuellen zweiten Band, bei dem noch nicht sicher ist, ob es ihn geben wird. Ich würde mich darüber freuen, denn die Geschichte bietet noch genügend Potential. Gefallen hat mir ebenfalls die Beschreibung von Talunys, der Welt der Einhörner, die in einen nördlichen und einen südlichen Teil durch eine unüberwindbare Gebirgskette getrennt ist. Die Charaktere sind detailliert dargestellt und machen meiner Meinung nach eine tolle Entwicklung durch. Una Merkordt, die sich mit ihrer Mutter Irene in Irland befindet, ist anfangs der typische Teenager: ihr Freund hat sie kurzfristig wegen eines anderen Mädchens sitzen lassen, entsprechend genervt ist sie von allem und jedem in ihrer Umwelt. Besonders von den Vorlieben ihrer Mutter. Als Kanura sie einfach mit nach Talunys nimmt, ist hin und her gerissen, ob sie ihm trauen kann oder ob er womöglich ein perverser Irrer ist. Dann die Einhörner: seit Jahrhunderten herrscht Frieden in Talunys, die Einhörner frönen den schönen Künsten und kümmern sich viel zu wenig um das, was im Verborgenen vor sich geht. Außerdem lebt der Clan von Kanuras Eltern, die Ra-Yurich, friedlich mit den Menschen zusammen, deren Vorfahren vor langer Zeit den Weg nach Talunys gefunden haben. Was das Liebesleben angeht, haben die Einhörner deutlich freizügigere Vorstellungen als die Menschen. Aber es war nicht immer so friedlich in Talunys. Vor langer Zeit gab es Krieg mit den Einhörner aus dem Norden, die nach Macht und der Unterdrückung der Menschen strebten. Als die Uruschge nun auftauchen, müssen sich die Einhörner der Frage stellen, wem können sie wirklich trauen? Kanura ist ein junger Einhornhengst, der lieber das freie, wilde und ausschweifende Leben mit seinen beiden Freunden Edoryas und Eryennis geniesst, als sich um seine Verantwortung als Prinz und die alten Überlieferungen der Einhörner zu kümmern. Bis Edoryas eines Tages von Uruschge getötet wird. Auch bei den Uruschge handelt es sich um Wesen aus dem Reich der Mythen und Legenden: sie sind Wasserpferde, in der keltischen Mythologie auch als Kelpies bekannt. Woher sie plötzlich kommen, nachdem sie lange Zeit verschwunden waren, kann sich niemand erklären. Die Handlung nimmt einige unerwartete Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe und die Autorin läßt den beiden Protagonisten kaum Zeit zum Luft holen. Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, ist die wichtige Rolle der Musik in Talunys. Una kommt es hierbei zugute, daß sie eine talentierte Musikerin und Sängerin ist. Wer mehr über Einhörner und Kelpies erfahren möchte, und warum sie so lange in unserer Welt nicht mehr zu sehen waren, ist mit diesem Buch gut bedient.

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  • Ju Honisch - Die Quellen der Malicorn

    Die Quellen der Malicorn
    Marny

    Marny

    21. November 2013 um 00:07

    In Talunys, der Welt der Einhörner, herrschte lange Zeit Sicherheit und Frieden. Mit dem Auffinden des zerbissenen und angefressenen Leichnams von Edoryas kehrt nicht nur der Tod zurück, sondern auch ein alter Feind – die Uruschge, Kelpies. Kanura, der Prinz des Herrscherclans, wird während eines Kampfes unter Wasser gedrückt und gelangt mit Hilfe einer Nymphenseele in die Welt der Menschen. Er taucht in der Quelle des heiligen Caolán in Irland auf, wo er auf die 18jährige Una trifft, die ihn verarztet, auch wenn sie ihrem Fluchtreflex zu gern nachgegeben hätte. Als auch dort ein Uruschge auftaucht, zieht Kanura das Menschenmädchen mit unter Wasser und wechselt erneut die Welten. Sie gelangen in einen Teil von Talunys, den Kanura nicht kennt und in dem viele Gefahren auf sie warten. Diese Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt, weil mich die nachdenkliche Stimmung angesprochen hat und ich gleich eine Verbindung zu Kanura hatte. Da waren eindringliche Bilder und Emotionen, die dafür sorgten, dass ich wissen wollte wie es weiter geht. Außerdem mag ich den manchmal poetischen Schreibstil und den Umgang mit der Sprache, den ich zwar nicht als “gehoben” bezeichnen würde, der aber einfach eine gewisse Qualität hat. Es werden scheinbar so leicht die verschiedensten Stimmungen und Bilder erzeugt. Die Einhörner in diesem Buch können die Gestalt von Menschen annehmen, in der sie schwächer aber auch wendiger sind. Mir hat dabei auch gefallen, dass sich das Zentrum ihrer Magie dabei ebenfalls wandelt und bei ihnen ist, auch wenn man es nicht sieht. Sie sind nicht rein, edel und gut, sondern haben ihren eigenen Charakter mit all den Ecken und Kanten. Lebendig und facettenreich, daher gibt es bei ihnen Freundschaft und Liebe genauso wie Neid, Missgunst und Intrigen. Diese Geschichte ist sehr komplex, was nicht nur an den unterschiedlichen Erzählperspektiven und Welten, sondern auch am Aufbau von Talunys liegt. Es gibt verschiedene Völker, Clans und Wesen wie Erdworge, Nymphen, Pelzschrate und Kentauren. Alte Legenden und Gesänge, mit denen sich die Schanchoyi beschäftigen, die zugleich Barden und Historiker sind. Menschen, die zu verschiedensten Zeiten nach Talunys gelangt sind und dort als Traumwerker arbeiten – als Künstler und Kunsthandwerker. Und natürlich die Magie! Vieles ist miteinander verbunden, mir hat die Auseinandersetzung mit den Andeutungen und Geheimnissen viel Freude bereitet. Die rätselhaften SIE-Kapitel bringen eine ganz neue Ebene in die Geschichte, die bei mir für so einige Spekulationen gesorgt hat. Ich mag es sehr, wenn mich Bücher ein wenig fordern und auch außerhalb der Lesezeit beschäftigen! Es geht um Macht und Magie, Gefahren und Intrigen, Zusammenhalt und Freundschaft, Liebe, Musik – und um lebendig gewordene Mythen, die dann doch etwas anders als erwartet sind. Gut gefallen haben mir auch die Figuren, sie waren vielschichtig und lebendig. Alle hatten ihre ganz individuellen Beweggründe, nichts passierte “einfach so”, ich konnte es immer nachvollziehen. Das gilt für die Hauptfiguren genauso wie für die Nebenfiguren, und bei beiden “Gruppen” hatte ich Lieblinge. Beispielsweise mochte ich Unas Mutter sehr, die mich auch mit ihrer Einstellung zur Esoterik beeindruckt hat – für sie existieren die verschiedensten Möglichkeiten theoretisch. Sie hat keine feste Glaubensvorstellung, sondern ist offen und etwas unsicher. Es könnte so oder so oder auch ganz anders sein. Die Vermarktung oder besser gesagt die Aufmachung des Romans finde ich allerdings ungeschickt. Das Cover ist sicherlich schön und sorgt für Aufmerksamkeit, aber es passt für mich überhaupt nicht zur Geschichte und zieht so womöglich die falschen Leser an. Die dann vom Buch enttäuscht sind, weil sie aufgrund des Covers etwas völlig anderes erwartet haben. Der Roman bietet – glücklicherweise – keine rosa Glitzerwelt, sondern eine vielschichtige und emotionale Geschichte, die mit trockenem Humor, Überraschungen und vielen Perspektiven glänzen kann. Dazu passt für mich auch das ein wenig offene Ende, in dem es Hoffnung gibt – und viele Möglichkeiten, die Geschichte für sich weiterzuspinnen. Daher war “Die Quellen der Malicorn” für mich ein sehr rundes, emotionales und abwechslungsreiches Buch, dessen starke Bilder und Eindrücke noch immer anhalten!

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  • Pferde sind einfach nicht meins, egal ob mit oder ohne Horn...

    Die Quellen der Malicorn
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. October 2013 um 10:12

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Dieses Buch war ein irgendwie etwas durchwachsenes Leseerlebnis. Einerseits fand ich die Idee und das Grundgerüst der Geschichte eigentlich sehr gut, andererseits jedoch war die Ausführung durch die Autorin dann zeitweise doch eher mittelmäßig. Zentrales Thema des Buch sind, wie könnte man es anders erwarten nachdem man sich das Cover angeschaut und die Inhaltsangabe durchgelesen hat, Einhörner und ihre Welt sowie deren Aufeinandertreffen mit unserer Welt. Mit Einhörnern hatte ich bislang nicht allzu viel am Hut, sieht man mal von dem einen oder anderen Fantasybuch ab, in dem sie irgendwann, irgendwo mal auftauchen. Nun nehmen diese Pferdewesen mit dem weißen Fell und dem spitzen Horn hier aber eine zentrale Rolle ein, leben in einer ganz eigenen Welt, die parallel zu unserer existiert und nun mit dieser aneinander gerät – Kulturschock vorprogrammiert. Und genau das scheint auch erstmal das zentrale Thema des Buchs zu sein, dieses Aufeinandertreffen zweier Welten – und leider wird gerade das oft sehr erzwungen und überzeichnet dargestellt, sodass viel des eigentlich von Grund auf vorhandenen Humors dieser Szenen verloren geht. Auch mit den Charakteren konnte ich nur begrenzt etwas anfangen. Diese entwickeln sich nur sehr langsam, haben anfangs auf mich recht konturlos und undefiniert gewirkt und brauchten verhältnismäßig lange, um wirklich Form anzunehmen. Dadurch ist es mir relativ schwer gefallen mich wirklich von Anfang an auf die Geschichte einzulassen. Vor allem kam noch dazu, dass ich mit den denkenden und intelligenten Pferdchen eh so meine Probleme hatte – ja, wenn es um Katzenhochkulturen wie in Andrea Schachts Jägermond-Serie geht, habe ich kein Problem, aber bei Pferden? Da wollte der Funke bei mir einfach nicht überspringen und ich konnte partout nicht wirklich etwas damit anfangen. Auch der “Bösewicht” der Geschichte ist… Nun ja. Er ist halt böse, aber müssen deswegen die Abschnitte, die aus seiner Perspektive erzählt werden, völlig wirr und weitestgehend unsinnig sein? Um Spannung zu erzeugen ist mir ein intelligenter, durchtriebener Bösewicht, dessen Handlungen man auf gewisse Weise nachvollziehen kann, alle Mal lieber als einer, der allein aufgrund der Erzählweise irgendwie wahnsinnig wirkt. Alles in allem klingt das mal wieder schlechter als es eigentlich war – bei mittelmäßigen Büchern fällt es mir immer verdammt schwer Rezensionen zu schreiben, die nicht völlig negativ wirken. “Die Quellen der Malicorn” von Ju Honisch war nicht schlecht, es konnte mich aber auch nicht wirklich begeistern, was aber zu weiten Teilen auch an meiner fehlenden Begeisterung für Pferde liegen kann.

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  • Viel verschenktes Potential

    Die Quellen der Malicorn
    michasbuechertraeume

    michasbuechertraeume

    14. October 2013 um 17:43

    Cover: Das Cover ist so hübsch mit dem Einhorn und die rote Schrift mit den Glitzerpunkten macht es perfekt. Erster Satz: Kanura spürte kaum den Boden unter seinen Hufen. Meine Meinung: Die Einhörner leben friedlich in ihrer Welt. Wenn sie es möchten, können sie auch Menschengestalt annehmen. Doch einer der ihren wird tot aufgefunden und der Prinz Kanura wird auch angegriffen. Von einem Uruschge, auch als Kelpie bekannt, das alle nur für eine Legende halten. Doch das war erst der Anfang, Krieg zieht auf. Gut gegen Böse. Als Kanura, sein Vater und Perjanu noch mals gegen Uruschge kämpfen müssen, wird Kanura von den Angreifern unter Wasser gedrückt und nur dank eines Steines, einer Nymphenseele, kann er entkommen. Als er erwacht findet er sich in der Menschenwelt wieder, in Irland. Die 18-jährige Una ist gerade an der Quelle als er urplötzlich verletzt auftaucht. Trotz großem Entsetzen verarztet sie den seltsamen Mann. Als die beiden auch dort von einem Uruschge angegriffen werden, will Kanura zurück in seine Welt und nimmt Una mit... Una ist mit ihrer Mutter zwecks alternativlosigkeit nach Irland in den Urlaub gefahren. Sie waren hier schon oft und Una findet es öde, aber noch schlimmer wäre es allein daheim gewesen. Eigentlich wollte sie mit ihrem Freund nach Spanien fahren, aber dieser hat sie kurzerhand mit ihrer besten Freundin ersetzt. Nur langsam realisiert sie, wer bzw was Kanura ist und was mit ihr geschehen ist. Sie hat zuerst schreckliche Angst vor ihm, verständlicherweise. Schließlich sind Einhörner, Kentauren und Kelpies Sagengestalten. Doch dann steht plötzlich ein imposantes Einhorn vor ihr, das sich dazu noch in einem unwiederstehlichen Mann verwandeln kann. Wer würde sich da nicht an den Kopf fassen. Doch nach und nach fängt Una an, Kanura zu vertrauen. Kanura, der Prinz des Herrscherclans der Ra-Yurich, fühlt sich für Una verantwortlich, da er sie mitgenommen und ihr das alles eingebrockt hat. Doch er weiß nicht ob und wie er sie zurückbringen kann. Außerdem verkompliziert sich alles durch unvorhergesehene Ereignisse. Und dann fühlt er sich zu der hübschen Menschenfrau hingezogen. Der Schreibstil von Ju Honisch war nicht mein Geschmack und alles in allem wirkte es nicht rund. Die Geschichte ist komplex und die Ansätze interessant, aber es konnte mich weder überzeugen, noch fesseln. Teilweise zog es sich sehr in die Länge und ich wurde einfach nicht warm mit den Charakteren. Außerdem dauerte es etliche Seiten bis ich mich überhaupt zurechtfand, mit den ganzen Begriffen. Fazit: Zwei Welten. Zwei Liebende, die unterschiedlicher nicht sein könnten und trotzdem zusammenhalten. Eine faszinierende Geschichte über Einhörner und Sagengestalten, die aber noch viel Potenzial nach oben hat, in den Ansätzen gut ist und mich leider nicht überzeugen konnte. Manche Stellen waren etwas verwirrend oder langatmig. Außerdem habe ich einige Zeit gebraucht um mich in die Story mit den ganzen vielen Eigennamen einzufinden, aber so richtig fesseln oder mitreißen konnte es mich nicht. Wer aber mal eine Fantasygeschichte abseits vom Vampir- oder Engelshype erleben möchte, der sollte unbedingt mal reinlesen. Mich konnte es nicht überzeugen...

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  • Man sollte vllt. mehr mit Pferden anfangen können als ich...

    Die Quellen der Malicorn
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. September 2013 um 17:08

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Dieses Buch war ein irgendwie etwas durchwachsenes Leseerlebnis. Einerseits fand ich die Idee und das Grundgerüst der Geschichte eigentlich sehr gut, andererseits jedoch war die Ausführung durch die Autorin dann zeitweise doch eher mittelmäßig. Zentrales Thema des Buch sind, wie könnte man es anders erwarten nachdem man sich das Cover angeschaut und die Inhaltsangabe durchgelesen hat, Einhörner und ihre Welt sowie deren Aufeinandertreffen mit unserer Welt. Mit Einhörnern hatte ich bislang nicht allzu viel am Hut, sieht man mal von dem einen oder anderen Fantasybuch ab, in dem sie irgendwann, irgendwo mal auftauchen. Nun nehmen diese Pferdewesen mit dem weißen Fell und dem spitzen Horn hier aber eine zentrale Rolle ein, leben in einer ganz eigenen Welt, die parallel zu unserer existiert und nun mit dieser aneinander gerät – Kulturschock vorprogrammiert. Und genau das scheint auch erstmal das zentrale Thema des Buchs zu sein, dieses Aufeinandertreffen zweier Welten – und leider wird gerade das oft sehr erzwungen und überzeichnet dargestellt, sodass viel des eigentlich von Grund auf vorhandenen Humors dieser Szenen verloren geht. Auch mit den Charakteren konnte ich nur begrenzt etwas anfangen. Diese entwickeln sich nur sehr langsam, haben anfangs auf mich recht konturlos und undefiniert gewirkt und brauchten verhältnismäßig lange, um wirklich Form anzunehmen. Dadurch ist es mir relativ schwer gefallen mich wirklich von Anfang an auf die Geschichte einzulassen. Vor allem kam noch dazu, dass ich mit den denkenden und intelligenten Pferdchen eh so meine Probleme hatte – ja, wenn es um Katzenhochkulturen wie in Andrea Schachts Jägermond-Serie geht, habe ich kein Problem, aber bei Pferden? Da wollte der Funke bei mir einfach nicht überspringen und ich konnte partout nicht wirklich etwas damit anfangen. Auch der “Bösewicht” der Geschichte ist… Nun ja. Er ist halt böse, aber müssen deswegen die Abschnitte, die aus seiner Perspektive erzählt werden, völlig wirr und weitestgehend unsinnig sein? Um Spannung zu erzeugen ist mir ein intelligenter, durchtriebener Bösewicht, dessen Handlungen man auf gewisse Weise nachvollziehen kann, alle Mal lieber als einer, der allein aufgrund der Erzählweise irgendwie wahnsinnig wirkt. Alles in allem klingt das mal wieder schlechter als es eigentlich war – bei mittelmäßigen Büchern fällt es mir immer verdammt schwer Rezensionen zu schreiben, die nicht völlig negativ wirken. “Die Quellen der Malicorn” von Ju Honisch war nicht schlecht, es konnte mich aber auch nicht wirklich begeistern, was aber zu weiten Teilen auch an meiner fehlenden Begeisterung für Pferde liegen kann.

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  • Angenehme Fantasy

    Die Quellen der Malicorn
    reading-books

    reading-books

    10. September 2013 um 19:52

    Dieses Buch war für mich der Einstieg in ein völlig neues Fantasy-Segment. Entsprechend gespannt war ich natürlich auf die Geschichte und konnte völlig unvoreingenommen an das Buch gehen. Die mehr als 600 Seiten waren zwar etwas einschüchternd, werden von er Autorin aber gut gefüllt. Im Wesentlichen geht es um das Aufeinandertreffen zweier völlig verschiedenen Welten: die der Einhörner und unsere eigene. Das es hier einen regelrechten Kulturschock gibt ist eigentlich klar und die Autorin hat dieses auch sehr ausführlich dargestellt. Leider wirkten die Situationen mitunter etwas gestellt und künstlich, sodass der darin befindliche Humor nicht auf mich überspringen konnte :( Unabhängig davon ist das Buch recht gut. Die Charaktere werden schrittweise aufgebaut und der Leser so langsam für sie eingenommen. Einige spannende Elemente sind ebenfalls dabei, gerade in der zweiten Hälfte des Buches, so dass es fast schon leicht wird die ganzen Seiten zu verschlingen. Einziges Manko: Die Kapitel aus der Sicht des Feindes. Diese wirkten für mich irgendwie immer etwas fehl am Platze und waren mehr verwirrend als aufschlussreich. Ich nehme an das sollte die Spannung zusätzlich verstärken, jedoch blieb diese Wirkung völlig aus bei mir. Daher reichte es auch "nur" für 3,5 Sterne, die ich so hier leider nicht abgeben kann und es daher nur 3 werden konnten :(

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