Ju Honisch Jenseits des Karussells

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Inhaltsangabe zu „Jenseits des Karussells“ von Ju Honisch

Die Helden von Das Obsidianherz und Salzträume gehen in die nächste Generation!
Wenn man siebzehn ist, sollte das Leben weitaus mehr Spaß machen als das Cattys. Statt Bälle und Romanzen bestimmen Alpträume und Verfolgung ihr Dasein. Niemand außer ihr ahnt die Gefahr. Niemand hört ihr zu – und sie selbst ist möglicherweise längst nicht mehr zu retten.
Sehr viel angenehmer ist das Dasein Thorolf Treynsterns, eines jungen Künstlers und Bohemiens mit interessanten Freunden, der sich um nichts Sorgen machen muss – denkt er. Doch dann tritt das Grauen in sein Leben, und mit einem Mal ist nichts mehr, wie es war. Nicht er selbst, nicht die Welt, wie er sie kannte und auch nicht das Mädchen, das er retten wollte.
Zusammen mit seinem Mitbewohner Ian McMullen, einem Studenten des Arkanen, wird Thorolf Teil eines Schachspiels zwischen Mächten, die weit über das menschliche Fassungsvermögen hinausgehen.

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  • Rezension zu "Jenseits des Karussells" von Ju Honisch

    Jenseits des Karussells

    Lichtscheue

    08. June 2011 um 07:57

    Nach "Das Obsidianherz", "Salzträume I" und "Salzträume II" erzählt die Autorin wieder eine fantastische Geschichte, die von Menschen und Feyon-Wesen und deren Problemen und Verstrickungen handelt aber auch von Machtkämpfen im Reich der realen und der magischen Welt. Schon in den ersten Bänden, die ich mit Begeisterung gelesen habe, hakte es bei mir an den Stellen, wo sich Liebesszenen abspielten. Diese waren mir immer ein wenig zu "triefig". In diesem Roman kommen recht häufig diese triefigen Stellen vor. Für meinen Geschmack geht es überhaupt sehr oft um "Paarungsrituale". Insgesamt finde ich die Geschichte nicht so schlüssig und mitreißend, wie in den vorangegangenen Werken. Außerdem haben sich zumindest in meiner Auflage die Flüchtigkeitsfehler gehäuft, so dass sogar ich, die so etwas ansonsten kaum bemerkt, laufend darüber gefallen bin. Dafür gibt es aber auch Glanzstellen, auf die ich hier nicht näher eingehen kann, um nicht zu viel von der Handlung zu verraten. Ju versteht sich sehr gut darauf, düstere Stimmungen und Charaktere einzufangen. Das ist der große Pluspunkt, den ich auch in diesem Roman wiederfinde, und der den vierten Stern trotz mancher Schwachpunkte möglich gemacht hat. Obwohl dieser Roman abgeschlossen ist und es nicht zwingend erforderlich ist, die ersten Teile gelesen zu haben, würde ich das für den optimalen Genuss auf jeden Fall empfehlen. Ich fürchte, es wird weitere Fortsetzungen geben. Dabei hoffe ich, dass die Autorin zu dem alten Glanz zurückfindet und das Ganze nicht zu einer Fließbandproduktion wird. ich für meinen Teil würde mir wünschen, dass sie ganz neue Figuren erfindet und ganz neue Geschichten strickt. Fantasie ist bestimmt genug vorhanden, um sich von diesen sicher liebgewonnen Figuren zu lösen, und dann in eine ganz andere nicht weniger faszinierende Geschichte einzutauchen.

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  • Rezension zu "Jenseits des Karussells" von Ju Honisch

    Jenseits des Karussells

    Neyasha

    11. March 2011 um 21:57

    München 1867. Dunkle Feymächte beginnen mitten unter den Menschen ihre Fäden zu spinnen. In der Aroria-Loge für arkane Wissenschaften spürt man, dass in der magischen Welt Aufruhr herrscht: So fallen mehrere Meister der Magie in ein rätselhaftes Koma, während der junge Student Ian McMullen beunruhigende Änderungen in den Energielinien wahrnimmt. Auch außerhalb der arkanen Kreise geschehen eigenartige Dinge: Catty Lybratte hat nicht nur finstere Träume, sondern ist auch der festen Überzeugung, dass mit ihrer Stiefmutter etwas nicht stimmt, während der Maler Thorolf Treynstern immer wieder eine riesenhafte Spinne auf Papier bannt. Alle diese Ereignisse scheinen miteinander in Zusammenhang zu stehen, doch welche Fey verändern hier die Wirklichkeit und zu welchem Zweck? Den vorliegenden Roman annähernd zusammenzufassen, ist alles andere als einfach. Es gibt eine ganze Reihe von parallelen Handlungssträngen und eine große Anzahl an wichtigen Figuren. Bereits die stolze Seitenzahl zeigt, dass man es hier mit einem durchaus komplexen Werk zu tun hat. Sorgfältig baut Ju Honisch ihre Figuren auf, die man teilweise bereits aus ihren früheren Romanen kennt. Es ist nicht notwendig, vorher ihre anderen Romane gelesen zu haben (dieser hier ist der Handlung völlig eigenständig), allerdings tut man sich mit den zahlreichen Personen leichter, wenn einem manche davon schon vertraut sind. Die Figuren sind bereits einer der großen Pluspunkte bei diesem Buch. Alle wirken sehr lebendig und glaubwürdig, gerade weil sie nicht perfekt sind. Gerade Asko von Orven möchte man ab und zu gerne kräftig durchschütteln (der gute Herr hat mich schon in "Salzträume" manchmal halb wahnsinnig gemacht), aber sein Charakter ist konsequent gezeichnet und in sich stets stimmig. Er verhält sich eben seiner Erziehung und seiner Zeit angemessen, so wie auch alle anderen Figuren. Sie fügen sich einfach wunderbar harmonisch in das München des 19. Jahrhunderts ein, ohne dabei aber für heutige Leser fremd zu wirken. Ju Honisch nimmt sich sehr viel Zeit für ihre Figuren und ihre Entwicklung. Wer ständige Action erwartet, wird von diesem Roman vielleicht eher enttäuscht sein. Trotz seiner oft eher ruhigen Passagen ist er aber keineswegs langweilig. Ich war durchgängig gefesselt, und als schließlich alles schiefzulaufen scheint und eine Figur nach der anderen in die Bredouille gerät, konnte ich kaum mehr mit dem Lesen aufhören. Dieses Buch hat mir daher so manche kurze Nächte beschert. Die Spannung hält sich bis zum Schluss, wobei der eigentliche Showdown mein einziger Kritikpunkt an dem gesamten Buch ist. Es wirkte nämlich alles ein wenig konfus, und da sehr viele Figuren involviert waren, wurde es umso schwieriger, den Überblick zu bewahren und sich alles bildlich vorzustellen. Da das aber vielleicht 10 von über 800 Seiten sind, die nicht ganz so gelungen sind, lässt sich das verschmerzen. Dazu gibt es noch einen Schuss Romantik, wobei es hier nicht in erster Linie um eine Liebesgeschichte geht (eigentlich auch in zweiter Linie nicht ;-)). "Jenseits des Karussells" ist ein faszinierender Roman mit liebevoll gezeichneten Figuren, einer düsteren Grundstimmung, gleichzeitig einer kräftigen Prise Humor und einer spannenden Handlung. War "Salzträume" streckenweise doch etwas langatmig, passt das Erzähltempo hier wieder perfekt. Dazu ist auch die Sprache sehr schön und zwar manchmal ein wenig verschachtelt, aber immer flüssig zu lesen. Für alle Liebhaber von Ju Honischs früheren Romanen gibt es ein Wiedersehen mit Ian, Sophie, Charly, Graf Arpad und Asko. Vor allem ihnen sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt, aber auch allen anderen Phantastik-Fans, die nicht immer epische Weltrettungs-Fantasy brauchen. Lobend hervorheben möchte ich übrigens auch noch den Titel, dessen Bedeutung im Laufe des Romans verständlich wird und der einfach perfekt zum Buch passt, sowie die Aufmachung durch den Verlag. Ein Personenverzeichnis am Anfang, ein Glossar am Ende und eine kleine Übersicht der weiblichen "Magie"zirkel runden den Roman wunderbar ab und erleichtern auch den Überblick. Das gibt von mir sehr überzeugte 5 Sternchen und außerdem die Hoffnung, einigen von Ju Honischs Figuren bald wieder in einem neuen Roman zu begegnen.

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