Ju Honisch Salzträume 1

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Inhaltsangabe zu „Salzträume 1“ von Ju Honisch

Wir schreiben das Jahr 1865. Im Ausseer Land, einem österreichischen Landstrich von mystischer Schönheit, entwickelt ein skrupelloser Erfinder mit Unterstützung eines mächtigen Magiers eine schreckliche Waffe. Die Maschine soll magische Energie in militärische Zerstörungskraft umwandeln. Dazu wurde die Jagd auf die mythischen Fey freigegeben, deren Lebenskraft die Waffe antreiben soll. Charlotte von Sandling, eine junge Frau mit Mut und Prinzipien, befreit einen Feyon aus der Gefangenschaft der Jäger, wodurch sie selbst zur Gejagten wird. Als sie auf der gemeinsamen Flucht im Berg eingeschlossen werden, muß sie feststellen, daß ihr Begleiter nicht so harmlos und nett ist wie bisher gedacht. Zur selben Zeit suchen der britische Ex-Agent Delacroix und sein Freund, der Magier McMullen, nach einem verschwundenen Jungen. Als die beiden kurze Zeit später ebenfalls wie vom Erdboden verschluckt sind, ruft dies drei äußerst tatkräftige Damen in die Gegend, die ihre Liebsten wiederfinden und retten wollen. Da es in der Vergangenheit des Trios pikante Überschneidungen hinsichtlich der Männer gab, gestaltet sich die Zusammenarbeit der Damen nicht immer reibungslos. Das Wohl und Wehe der Menschen und der Fey hängt jedoch davon ab, daß es gelingt, gemeinsam das Unheil abzuwenden, das nicht nur die Fey, sondern auch die Ausgewogenheit der Welt an sich bedroht. Zwischen Intrige und Selbstlosigkeit, Lüge und Ehrlichkeit, Gewalt und Liebe lassen die Mächte der Berge Mensch und Fey ihren Weg suchen, der ins Leben führen kann, aber auch in den Tod.

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  • Rezension zu "Salzträume" von Ju Honisch

    Salzträume 1

    Asaviel

    16. September 2011 um 12:49

    Meine Meinung: Meiner Meinung nach macht es keinen Sinn über diese beiden Bücher, Salzträume 1 und 2, je eine Rezension zu schreiben. Band 1 endet einfach mitten im Geschehen. Ohne erkennbaren Höhe- oder Wendepunkt und auch ohne ein kleines Ende, sodass man auf jeden Fall sofort mit der Lektüre von Band 2 fortfahren sollte. Es gibt weder stilistisch noch in der Geschichte einen Bruch zwischen den beiden Bänden. Und die Geschichte ist wohl nur wegen der hohen Seitenzahl geteilt worden. Einfach zu bewerten ist aber eben jene Geschichte nicht. Wir befinden uns im viktorianischen Zeitalter und im Genre des Steampunks. Obwohl die dampfbetriebenen Erfindungen hier keine übergeordnete Stellung einnehmen, ist dies insbesondere am Umgang der Charaktere untereinander zu spüren. Besonders Männer und Frauen folgen im Zwiegespräch einer Etikette, die uns heute völlig fremd ist. So ist auch der Schreibstil dem Zeitalter und der Umgebung perfekt angepasst, was die Lektüre etwas erschwert, da er nicht immer zu unserem heutigen Stil passt. Trotzdem ist es so, dass der Leser sich immer vorstellen kann, dass die Personen tatsächlich so miteinander sprachen und das steigert den Wert des etwas mühsamen Lesens enorm. Viele der Charaktere kennt der Leser schon aus „Das Obsidianherz“ und hat sie dort lieben gelernt. Corrisande, Delacroix, Cerise, Graf Apard – sie alle und noch einige mehr tauchen auch hier wieder auf und nehmen wichtige Rollen ein. Durch die besondere Perspektive, die Ju Honisch regelmäßig wechselt, lernt man jeden Charakter einzeln noch gut kennen. Es gibt nämlich nicht nur diverse Handlungsstränge, die immer wieder zeitweise zusammen laufen und sich dann wieder voneinander entfernen, sondern auch innerhalb jedes Strangs werden die Geschehnisse nicht immer aus der Sicht der gleichen Person geschildert, sondern auch das wechselt. Das heißt wir haben bis zu sechs oder sieben Handlungsstränge und wenn in einem davon drei Frauen zusammen sind, wird das Geschehen mal von Frau A, mal von Frau B und mal von Frau C erzählt. Hierbei geht Ju Honisch häufig auf die Innensicht der Charaktere ein. Ihre Gedanken und Gefühle werden fein herausgearbeitet. Daher ist es manchmal beinahe etwas schwierig dem übergeordnetem Verlauf der Geschichte zu folgen. Mit magisch begabten Menschen und mit verschiedenen Feyons – einem Vampir wie Graf Apard, einem Traumweber und einem Herren des Wassers – bringt die Autorin dann noch das fantastische Element in diese Geschichte, was ihren Reiz weiter erhöht. Fazit: Obwohl die Sprache immer wieder relativ schwierig ist und ich auch manchmal Schwierigkeiten hatte, dem Handlungsverlauf aufmerksam zu folgen, verbirgt sich hinter diesen beiden Buchdeckeln eine wunderbar magische Geschichte, die es wert ist sich beim Lesen etwas mehr Zeit zu nehmen. Ich vergebe 4 von 5 Sternen. Reiheninfo: Obwohl Band 1 in sich abgeschlossen ist, ist es zu empfehlen „Das Obsidianherz“ zu kennen, wenn man sich an „Salzträume“ wagt. Salzträume Band 1 und 2 gehören untrennbar zusammen und Band 2 sollte griffbereit liegen, wenn man Band 1 beendet hat. Der nächste Band nach „Jenseits des Karusells“ ist schon geschrieben. Aufgrund eines Wechsels ihrer Agentin, sieht es aber derzeit nicht danach aus, als wenn dieses Buch in nächster Zukunft veröffentlicht wird. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt.

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  • Rezension zu "Salzträume" von Ju Honisch

    Salzträume 1

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. March 2010 um 16:17

    In ”Salzträume" gibt es ein Wiedersehen mit einigen Figuren aus "Das Obsidianherz", dabei handelt es sich aber nicht um eine Fortsetzung im eigentlichen Sinn. Es ist einfach nur so, dass wir in dieser neuen Geschichte auch auf alte Bekannte treffen und so bereits etwas über ihre Hintergründe und das Auftauchen von Fabelwesen, die hier Feyon oder Sí genannt werden, wissen. Aber auch die neuen Charaktere konnten mich schnell überzeugen, besonders Charly habe ich da ins Herz geschlossen. Die Handlung spielt diesmal im Ausseer Land, dem von Bergen und Seen geprägten südöstlichstem Teil des Salzkammergutes. Diese Gegend war mir völlig unbekannt, durch die detaillierten Beschreibungen hatte ich aber recht schnell ein klares Bild vor Augen. Dazu passte auch die abwechslungsreiche Atmosphäre, die manchmal wechselhaft wie das Wetter war. Es konnte durchaus passieren, dass die Stimmung schnell umschlug und man beispielsweise statt trockenem Humor plötzlich Verzweiflung spürte. Diese phantastisch-historische Geschichte teilt sich in mehrere Handlungsstränge auf und wird aus den verschiedensten Blickwinkeln erzählt. Dabei war für mich keine Seite "weniger" interessant, ich hatte jedoch eine kurze Phase, in der es mir zuviel um Graf Arpad ging - das liegt aber definitiv an mir. Das Buch gewinnt mit jeder gelesenen Seite an Spannung, so dass man es nur schwer aus der Hand legen kann. Die Mischung aus Leben und Tod, den unterschiedlichen Fey, die Macht der Berge, trockenem Humor, Magie, ein wenig Romantik und vielen Emotionen hat mir sehr gefallen und mich mehr als neugierig auf den zweiten Teil gemacht.

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  • Rezension zu "Salzträume" von Ju Honisch

    Salzträume 1

    anette1809

    26. February 2010 um 19:36

    Kurzbeschreibung (Quelle AMAZON): Wir schreiben das Jahr 1865. Im Ausseer Land, einem österreichischen Landstrich von mystischer Schönheit, entwickelt ein skrupelloser Erfinder mit Unterstützung eines mächtigen Magiers eine schreckliche Waffe. Die Maschine soll magische Energie in militärische Zerstörungskraft umwandeln. Dazu wurde die Jagd auf die mythischen Fey freigegeben, deren Lebenskraft die Waffe antreiben soll. Charlotte von Sandling, eine junge Frau mit Mut und Prinzipien, befreit einen Feyon aus der Gefangenschaft der Jäger, wodurch sie selbst zur Gejagten wird. Als sie auf der gemeinsamen Flucht im Berg eingeschlossen werden, muß sie feststellen, daß ihr Begleiter nicht so harmlos und nett ist wie bisher gedacht. Zur selben Zeit suchen der britische Ex-Agent Delacroix und sein Freund, der Magier McMullen, nach einem verschwundenen Jungen. Als die beiden kurze Zeit später ebenfalls wie vom Erdboden verschluckt sind, ruft dies drei äußerst tatkräftige Damen in die Gegend, die ihre Liebsten wiederfinden und retten wollen. Da es in der Vergangenheit des Trios pikante Überschneidungen hinsichtlich der Männer gab, gestaltet sich die Zusammenarbeit der Damen nicht immer reibungslos. Das Wohl und Wehe der Menschen und der Fey hängt jedoch davon ab, daß es gelingt, gemeinsam das Unheil abzuwenden, das nicht nur die Fey, sondern auch die Ausgewogenheit der Welt an sich bedroht. Zwischen Intrige und Selbstlosigkeit, Lüge und Ehrlichkeit, Gewalt und Liebe lassen die Mächte der Berge Mensch und Fey ihren Weg suchen, der ins Leben führen kann, aber auch in den Tod. Eigene Meinung: "Salzträume" ist in zwei Teilen im Verlag Feder & Schwert erschienen (Erscheinungstermin Okt. und Nov. 2009). Die Protagonisten, die in der Geschichte mitspielen, hatten teilweise bereits in "Das Obsidianherz" tragende Rollen. Manchmal hätte ich mir Vorkenntnisse aus "Das Obsidianherz" gewünscht, dass ich bislang leider nicht gelesen habe, aber man kann "Salzträume" durchaus ohne Kenntnis des Vorgängers lesen. Ju Honisch hat ihre eigene Fantasywelt mit historischen und romantischen Elementen geschaffen. Für einen phantastischen Roman hat sie mit Österreich gegen Ende des 19. Jahrhunderts einen ungewöhnlichen Schauplatz ausgewählt, aber gerade darin liegt der außergewöhnliche Reiz dieses Buches. Die Protagonisten sind alle sehr gut ausgearbeitet, und das bei so vielen Hauptpersonen! Und die handelnden Personen sind mitnichten 08/15-Fantasy-Charaktere - ganz im Gegenteil. Ju Honisch schafft eine ganz neue Sicht auf die Sí oder Feyon, die alle Wesen beinhalten, die "anders" sind. Zwar kommt auch - mal wieder - ein Vampir in der Geschichte vor, aber selbst Graf Arpad entspricht nicht dem gängigen Bild eines Blutsaugers. Des Weiteren begegnen einem im Verlauf des Buches Dryaden, Wassermänner und Elementargeister, deren Wesen sich nicht in Worte fassen lassen. Dieses Buch schillert in vielen Facetten und ständig gibt es neue Geheimnisse und neue Wesen zu entdecken. Verschiedene Handlungsstränge werden zu einem homogenen Ganzen verknüpft. Durch den Wechsel zwischen vier Erzählsträngen, die allesamt äußerst spannend sind, wird die Neugierde des Lesers ständig angeheizt. Ich für meinen Teil konnte mich nur sehr schwer von dem Buch losreißen. Wer gerne ungewöhnliche Fantasyromane liest, die auch Elemente aus anderen Genres in sich vereinen, sollte zu diesem Roman greifen, der aber zuerst zu dem erwähnten, von mir noch nicht gelesenen "Das Obsidianherz". Das Buch endet zwar mit einem extremen Cliffhanger, aber da der Verlag die beiden Teile von "Salzträume" innerhalb eines Monats veröffentlicht hat, kann damit wohl auch der neugierigste Leser leben ;) Aufmachung des Buches: Als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hatte, sind mir das unhandliche Format und das sehr kleine Schriftbild negativ ins Auge gefallen. Das Buch ist sehr dick und hat dazu noch ein recht kleines Format, so dass es auf Dauer etwas unbequem zu Händeln ist. Der Roman ist in der alten Rechtschreibung verfasst, anscheinend ein Markenzeichen des Verlags Feder & Schwert. Das ist mir zwar gleich nach wenigen Seiten aufgefallen, hat mich aber beim Lesen nicht weiter gestört. Das etwas düster gehaltene Coverbild mit den Maschinenelementen und den Salzkristallen greift auf gelungene Weise den Inhalt des Romans auf.

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