Ju Honisch Schwingen aus Stein: origin - Preisgekrönt und aufregend anders

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Inhaltsangabe zu „Schwingen aus Stein: origin - Preisgekrönt und aufregend anders“ von Ju Honisch

Ein Geheimnis liegt auf dem Bayerwald, ein Fluch, der vor langer Zeit Unheil ausgelöst hat. Auf der Flucht vor der Bruderschaft des Lichts, die alles jagt, was ihnen teuflisch oder dämonisch verdächtig erscheint, werden Konstanze, die Gouvernante, und Clarissa, ihre Schülerin, in den Bann der Ereignisse gezogen. Bei dem Versuch, ihre Schülerin zu befreien, dringt Konstanze immer tiefer in den finsteren Wald vor, ohne zu ahnen, welche Unbill dort ihrer harrt. Schmuggler, Mörder, Wölfe, Ungeheuer, Geistwesen, Magier, die Mönche der Bruderschaft - sie alle sind in einem Netz der Ereignisse verstrickt, und sie alle haben ihre sehr eigenen Pläne für Konstanze und Clarissa. Und selbst die beiden seltsamen Herren, die Hilfe versprochen haben, sind ganz und gar nicht das, was sie zu sein scheinen. Ein neuer Roman der preisgekrönten Autorin von Das Obsidianherz, Salzträume und Jenseits des Karussells.

Ein echter Buchtipp - ein Buch, das mir 100prozentig gefallen hat, weil es intelligente Fantasy mit wunderschöner Sprache und Humor ist.

— SabsiS

Eine Hetzjagd durch den Bayernwald, in dem hinter jedem zweiten Baum eine andere unheimliche Begegnung auf die Protagonisten wartet.

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  • Wortgewaltige Fantasy auf hohem Niveau

    Schwingen aus Stein: origin - Preisgekrönt und aufregend anders

    Melanie_Vogltanz

    09. August 2016 um 22:41

    "Schwingen aus Stein" fiel mir auf einer Buchmesse ins Auge und ist mein erstes Werk von Ju Honisch, die damit den heiß begehrten Seraph gewonnen hat. Leider war nicht wirklich erkennbar, dass es sich (scheinbar?) um den Teil einer Reihe handelt, und so hatte ich an einigen Stellen das Gefühl, etwas Wichtiges verpasst zu haben - immer wieder gibt es Rückblicke auf frühere Ereignisse und ein scheinbares Wiedersehen mit altbekannten Charakteren. Der Haupthandlungsstrang allerdings funktioniert auch gut ohne Vorwissen, und nach einer Weile findet man sich auch als kompletter Newby in der Welt von "Schwingen aus Stein" zurecht.Die Handlung ist gar nicht so einfach zusammenzufassen, denn es gibt sehr viele Stränge und Charaktere, die sich dann aber auf unwahrscheinliche Weise doch noch zusammenfügen. Im Zentrum des Geschehens stehen ein besonderes Mädchen und deren Gouvernante, die vor unterschiedlichen Parteien auf der Flucht sind. Übernatürliche Wesenheiten, überfromme Geistliche und Magier sind dem Mädchen auf den Fersen, alle aus unterschiedlichen Gründen.Durch die vielen Charaktere und auch den nicht gerade leicht verdaulichen Stil fiel es mir am Anfang etwas schwer, in das Buch hineinzufinden. Ju Honisch kann ganz wunderbar schreiben, aber manchmal ergeht sie sich etwas zu sehr im Detail, und eine straffende Hand im Lektorat hätte dem Gesamtkunstwerk vielleicht gut getan. Wenn man aber erst einmal in die Geschichte eingetaucht ist, lernt man die Schrullen und Eigenheiten der einzelnen Charaktere lieben. Besonders gut gefallen hat mir der Humor - mal ulkige Situationskomik, mal Wortspiel, mal das schonungslose Aufzeigen absurder Wahrheiten. Ich habe mehr als einmal herzlich gelacht.Trotzdem ist "Schwingen aus Stein" ein Buch, das nicht nebenbei gelesen werden will. Man muss sich schon darauf einlassen und auch selbst nach Antworten suchen, die von der Autorin nicht gerade auf dem Silbertablett serviert werden. Der Wechsel der Perspektiven ermöglicht zwar ein ganzheitliches Bild der Welt von "Schwingen aus Stein", macht es aber stellenweise auch schwer, am Ball zu bleiben.Alles in allem habe ich das Buch sehr gerne gelesen und kann es jedem empfehlen, der sich an schöner Sprache und sorgsam entwickelter Fantasywelten erfreut.

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  • intelligente Fantasy mit wunderschöner Sprache und Humor

    Schwingen aus Stein: origin - Preisgekrönt und aufregend anders

    SabsiS

    05. February 2015 um 13:15

    Zum Inhalt: In der Passauer Gegend im 19. Jahrhundert sind verschiedene Personengruppen mit verschiedensten Intentionen unterwegs: Die Gouvernante Konstanze Vanholst mit ihrem Schützling Clarissa auf der Flucht vor Clarissas erbschleicherischem Onkel, Douglas Sutton und Ian McMullan, ein Meistermagier und ein Schüler der Münchner Magierloge Aroria auf der Suche nach drei verschwundenen Büchern sowie eine Gruppe von drei Mönchen beim Versuch Hexen und/oder Besessene zur Strecke zu bringen – alles natürlich „nur“ im Auftrag des Herrn (oder sonstiger Geldgeber ;)). Weiter gibt es noch einen zwielichtigen Schurken, einen reichen, hilfsbereiten Landadligen mit Geheimnis sowie einen weiteren Herrn, bei dem man sich seiner Motive nicht ganz sicher sein kann und der noch viel geheimnisvoller daher kommt, einen Schwarm Raben, einen Wolf und eine Kräuterfrau, die zwar tot, aber noch nicht ganz von uns gegangen ist... Meine Meinung: Die verschiedenen Personen und Handlungsstränge werden in meisterlicher Weise miteinander verwoben. Obwohl das alles zunächst unübersichtlich und chaotisch wirken mag (ich hatte mich anfangs von der Vielzahl an Personen abschrecken lassen), zieht einen das Buch sofort in seinen Bann. In rasanter Geschwindigkeit überschlagen sich die Ereignisse. Der Leser muss immer schön konzentriert bei der Sache bleiben, sonst entgehen ihm die diversen Anspielungen und Hinweise, die Ju Honisch ausgestreut hat. Man kann sehr viel rätseln und spekulieren und befindet sich dabei gerne auch mal auf dem Holzweg. Die vielen losen Stränge und offenen Fragen werden zum Schluss allerdings sehr gekonnt alle unter einen Hut gebracht und hinterlassen den Leser zufrieden und ein bisschen wehmütig, weil das Buch schon zu Ende ist. Was mich ganz besonders begeistert hat, war die poetische Sprache in diesem Buch. Immer wieder musste ich mir Stellen markieren, weil sie mich so beeindruckt hatten. Ihr Geschrei hatte den Schleier zwischen Leben und Tod zerrissen und die Seele ihrer Mutter war hinübergeschlüpft, während ihre gesamte Liebe zurückblieb und sich ein neues Zuhause suchte. Ein weiterer großer Pluspunkt für dieses Buch ist der intelligente Humor, zB in den Dialogen zwischen den beiden Magiern Ian und Sutton, denen selbst in ausweglosen Situationen die ironischen Sprüche nicht ausgehen. So wird man als Leser durch die Ereignisse gepeitscht, atemlos und zum Teil verwirrt aufgrund der rätselhaften Begebenheiten, schmunzelnd innehaltend und immer wieder berührt von der Schönheit der Sprache, die die Autorin benutzt. Für mich ist es das erste Buch von Ju Honisch – zum Glück, denn so habe ich noch viele Bücher der Autorin vor mir:) Schwingen aus Stein ist ein echter Buchtipp - ein Buch, das mir 100prozentig gefallen hat, weil es intelligente Fantasy mit wunderschöner Sprache und Humor ist.

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  • Ein rasantes Fantasy-Abenteuer mit viel Humor

    Schwingen aus Stein: origin - Preisgekrönt und aufregend anders

    odenwaldcollies

    02. February 2015 um 13:39

    Die junge Gouvernante Konstanze Vanholst ist mit ihrem Schützling Clarissa Thernow auf der Flucht vor deren Onkel, der seine Nichte entmündigen lassen möchte, um an ihr Erbe zu kommen. Die beiden Frauen geraten jedoch in einen Hinterhalt: Konstanze überlebt nur knapp, aber Clarissa wird entführt. Da bietet Konstanze ein geheimnisvoller Mann, der sie an einen Schwarm Raben erinnert, seine Hilfe an – allerdings nicht ohne eine Gegenleistung. Gleichzeitig werden Douglas Sutton und Ian McMullen, Mitglieder der Münchner Magierloge Aroria, damit beauftragt, drei Bücher zu suchen, die vor ca. 100 Jahren verschwunden sind. Kaum haben sie sich auf die Reise gemacht, stolpern sie über die entführte Clarissa – und befinden sich plötzlich mitten in einem Kampf mit Verbrechern, Inquisition und einer Bestie. Dieses Buch spielt in der gleichen Fantasy-Welt wie z.B. „Die Salzträume“ oder „Jenseits des Karussells“, aber es ist keine Voraussetzung, die anderen Bücher zuvor gelesen zu haben. Da mir dieses Buch aber sehr gut gefallen hat, bin ich nun neugierig auf die Vorgänger und möchte sie in jedem Fall noch lesen. Das Tempo des Buches ist sehr hoch, die Protagonisten stolpern von einem Abenteuer in das nächste, vor allem Konstanze trifft es immer wieder ziemlich heftig, daher verwundert es mich überhaupt nicht, wenn sie das eine oder andere Mal kurz vor einem hysterischen Anfall steht. Man muß aber konzentriert lesen, damit man die vielen Hinweise nicht überliest, einige Punkte werden nur angedeutet und lassen damit der Phantasie des Lesers viel Raum zum Spekulieren. Ein absoluter Höhepunkt des Romans ist sein Humor: vor allem die Dialoge zwischen Ian und Sutton sind voller Sarkasmus, Ironie und sprühendem Witz, der mich immer wieder zum lachen gebracht hat. Das Finale ist nochmal ein Paukenschlag und auch hier muß man gut aufpassen, daß man die ganzen Verbindungen nachvollziehen kann, da die Autorin die verschiedenen Charaktere und Schicksale sehr geschickt miteinander verwoben hat. Konstanze Vanholst ist eine sehr mutige Frau, die Clarissa vor deren gierigen Verwandten schützen will. Als Clarissa entführt wird, kämpft Konstanze mutig wie eine Löwin um das Kind und ist dafür bereit Opfer zu bringen, die sie zuvor nicht für möglich gehalten hat. Schmunzeln mußte ich immer, wenn Konstanze sich Gedanken macht, wie sie in dem ganzen Durcheinander noch irgendwie Sitte und Anstand aufrechterhalten kann. Neben Konstanze gehören ganz klar Sutton und McMullen zu meinen Lieblingsfiguren: Sutton ist ein Meister der Aroria-Loge und den Frauen ganz und gar nicht abgeneigt, daher schleppt er zu Beginn ihrer Suche den unerfahrenen Ian erst mal in ein Bordell – mit weitreichenden Folgen. Wenn Frauen aber in Bedrängnis sind, dann ist es für die beiden Gentlemen keine Frage, daß sie ihnen beistehen. Mir hat dieses Buch spannende und unterhaltsame Lesestunden beschert und ich würde mich freuen, wenn es irgendwann ein Wiedersehen mit einigen der Protagonisten geben würde.

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  • Gut durchdachter Fantasy in Zeiten des 19. Jahrhunderts

    Schwingen aus Stein: origin - Preisgekrönt und aufregend anders

    Tialda

    19. April 2014 um 16:15

    Rezension: Ein tiefer Wald in Bayern, ein Fluch, eine fanatische Bruderschaft, eine Gouvernante, die mit ihrer Schülerin auf der Flucht ist, seltsame Herren, die den beiden Frauen helfen wollen und beunruhigend viele Raben – genau das ist der Stoff aus dem Ju Honisch ihr neuestes Werk “Schwingen aus Stein” gemacht hat. Genretechnisch setzt sich die Geschichte aus Fantasy und einem guten Schuss Historie zusammen, und so taucht der Leser in die Welt des 19. Jahrhunderts ein, in der nichts so ist, wie es zunächst scheint – denn es existiert die Macht der Magie und zudem bevölkern allerhand unheimliche Wesen den Wald, in dem sich alles abspielt. Die Story besteht aus mehreren groben Handlungssträngen – so geht es zum einen um die Gouvernante Konstanze, die mit ihrem Schützling Clarissa vor deren Onkel flieht, denn das Mädchen gilt durch seine gelegentliche geistige Abwesenheit als schwachsinnig. Zum anderen gibt es da auch noch zwei amerikanische Magier, die für ihre Loge auf der Suche nach wichtigen Büchern sind, durch einen Zufall in die Flucht der beiden Frauen verwickelt werden und – ganz Gentleman – selbstverständlich helfen. Außerdem versucht auch ein Landadliger die Frauen zu retten, der, wie sich nach kurzer Zeit herausstellt, ein haariges Geheimnis mit sich herumträgt. Zu den Gegenspielern gehören die Bruderschaft des Lichts, die in den flüchtigen Frauen Hexen vermuten und ein Verbrecher, der ebenfalls hinter den beiden her ist – jedoch aus anderen, wenn auch ebenso unangenehmen Gründen. Und dann sind da noch ein seltsames, vogelartiges Wesen namens Karreg, das Clarissa mit sich nimmt, und eine unheimliche Zwischenwelt, die einen der Hauptcharaktere immer wieder in sich zieht. Klar ist – langweilig wird es in dieser Geschichte nicht, denn man wird von Kapitel zu Kapitel in die verschiedenen Handlungsstränge der Protagonisten katapultiert, schlägt sich zwangsläufig auf eine der Seiten und fiebert dann mit seinen Helden. Lesen lässt sich der Schreibstil der Autorin übrigens gut, zumindest wenn man mit veralteten Begriffen und Redewendugen kein Problem hat. Abgerundet wird das Werk mit einem Personenregister am Anfang und einer Begriffserklärung am Ende – wer sich also für bis ins Detail ausgebaute Fantasygeschichten begeistern kann, dem sei “Schwingen aus Stein” wärmstens ans Herz gelegt. Fazit: Eine Hetzjagd durch den Bayernwald, in dem hinter jedem zweiten Baum eine andere unheimliche Begegnung auf die Protagonisten wartet – bis ins kleinste Detail durchdachter Fantasy in Zeiten des 19. Jahrhunderts.

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