Juan Bonilla Der nubische Prinz

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Inhaltsangabe zu „Der nubische Prinz“ von Juan Bonilla

Kann man einen Menschen vor dem sicheren Tod bewahren? Moisés Froissard glaubt fest daran und beginnt deshalb bei einer Hilfsorganisationin Lateinamerika zu arbeiten. Doch schon bald wechselt er zum lukrativen Club Olymp, einem Makrounternehmen mit dichtem internationalen Netzwerk, der zu hohen Preisen Models, Luxusnutten und Callboys vermittelt. Froissard reist an die ärmsten Orte der Welt auf der unermüdlichen Jagd nach den schönsten Geschöpfen, und er wird der beste Jäger des Clubs. "Leben retten" nennt Froissard das, sehr frei nach seinem alten Motto. Akribisch genau fotografiert er die "Auserwählten" und klebt sie in Fotoalben, während La Doctora, seine Auftragsgeberin, begeistert Kriege und Katastrophen verfolgt, bedeuten diese doch billigen Nachschub für den Club. Der Auftrag, den schönen Boo in der Unterwelt Malagas ausfindig zu machen und für den Club zu verpflichten, wird Froissard schliesslich zum Verhängnis. Der schöne Boo tut sich mit der schönen Irene (das "Nubische Prinzenpaar" werden sie stolz von La Doctora genannt) zusammen und machen aus Froissard, dem Jäger, einen Gejagten. Brillant, mutig und konsequent in seinen Mitteln erzählt Bonilla diese Geschichte von beunruhigender Aktualität. Das Motto könnte heissen: Um Distanz zu schaffen, muss man die Grausamkeiten des Lebens zwar mit Humor, aber gnadenlos beschreiben. Für DER NUBISCHE PRINZ erhielt Bonilla den renommierten und hochdotierten spanischen Literaturpreis Premio Biblioteca Breve. Nach dem Erfolg mit Überall Blut von Rafael Reig stellt Rogner & Bernhard nun einen weiteren vielversprechenden Autoren der jungen spanischen Literaturszene vor.

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