Juan Moreno Teufelsköche

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Inhaltsangabe zu „Teufelsköche“ von Juan Moreno

Juan Moreno und Mirco Taliercio haben die wirklich Besessenen unter den Köchen aufgespürt: leidenschaftliche Genies wie den Italiener Gerry Addesso, der seine Karriere den Fischen und der Liebe einer Frau verdankt. Oder Sternekoch Vincent Klink, der seinen Besuchern die Freiluftdusche im Garten zeigt, unter die er selbst im Februar steigt. Es geht um den Leibkoch Idi Amins, der mit einem zarten Ziegenbraten die Sympathien des Diktators von Uganda gewann. Und um Wam Kat, der Tausende bekocht, die von Gorleben bis Heiligendamm für eine bessere Welt demonstrieren. Doch »Teufelsköche « erzählt nicht nur von der Liebe zum Essen und der Lust am Genuss, sondern auch von teuflischem Hunger und dem Kampf ums Überleben – wie in der Geschichte von Faith, die mitten auf der Mülldeponie von Nairobi ihr Restaurant eröffnet hat.

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  • "Es können nicht alle Fidel Castro sein. Jemand muss auch die Kartoffeln schälen." (Wam Kat)

    Teufelsköche

    Queenelyza

    09. April 2015 um 20:41

    Wer sich fürs Kochen und Essengehen interessiert, der interessiert sich oft auch für die Personen hinter dem Herd. Dass es auch Köche weitab vom TV-Starrummel gibt, die Anekdoten rund um Gerichte, Gäste und Mythen zu erzählen haben, zeigt das Buch "Teufelsköche". Hier geht es nicht um die gessättigten Profiköche, die durchs Fernsehen tingeln und sich lieber produzieren als ihren eigentlichen Job zu tun - hier geht es um Köche, die ihre Tätigkeit aus Leidenschaft, aus politischer Überzeugung oder aus purem Überlebenswillen ausüben - und ihre Geschichten. Oftmals kleine, leise Geschichten wie die der Alpenköchin Ottavia Fasser, die in knapp 40 Jahren keinen Tag frei hatte - oder die der tapferen Alleinerziehenden Faith Muthoni, die ihr Restaurant auf einer Müllkippe (!) in Nairobi eröffnet hat, um ihre fünf Kinder durchzubringen. Daneben stehen Geschichten des Leibkoches von Idi Amin, dem Staatsmann, dem man nachgesagt hat, Menschenfleisch zu essen, von Honeckers Gastronom Roland Albrecht, der die Brigade losgeschickt hat, wenn Erdbeeren gewünscht waren, Ein kleiner Exkurs zum Thema Molekularküche darf nicht fehlen, und wenn man aufmerksam liest, erfährt man auch, dass Koch bei McDonald's ein Lebenstraum sein kann... Eine ganze Bandbreite an Schicksalen und Lebensentwürfen steckt in diesem Buch. Eine jede Geschichte hat eine Botschaft und bewegt - die einen sind eher rührend, die anderen liest man mit ungläubigem Staunen oder Kopfschütteln, schmunzelt gar leise vor sich hin - aber allen Personen in diesem Buch ist eines gemeinsam: das Kochen ist ein wichtiger Teil, wenn nicht sogar der Wichtigste in ihrem Leben. Jede Köchin und jeder Koch hat zu diesem Buch - um die Geschichten noch zusätzlich lebendig werden zu lassen - ein Rezept beigesteuert. So erhalten die Schicksale nicht nur ein Gesicht, sondern auch noch einen Geschmack. Eine gelungene Mischung - und eine Hommage an die Berufsgruppe, die laut dem Autor "die besten Geschichten erzählt". Gut, dass er da war, um sie aufzuschreiben!

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  • Rezension zu "Teufelsköche" von Juan Moreno

    Teufelsköche

    angelinagoescultural

    12. February 2012 um 13:23

    Dies ist kein Kochbuch, sondern ein Buch über Köche. Denn sie erzählen die besten Geschichten. juan moreno & mirco taliercio ein kapitel wollte ich lesen und mich dann aufschwingen und 1000 dinge in angriff nehmen. tja, was soll ich sagen – alle kapitel hab ich schließlich gelesen und kein einzig ding in angriff genommen an diesem sonntag nachmittag. juan moreno und sein freund und fotograf mirco taliercio sind um die welt gereist und haben 17 teufelsköche und köchinnen “an den heißesten herden der welt” portraitiert. da ist der doppelt promovierte wam kat, der erstmals auf der rainbow warrior in der küche stand und seitdem auf allen großen demos der vergangenen jahrzehnte für das leibliche wohl der kombattanten sorgte und immer noch sorgt. oder otonde odero, der leibkoch des gefürchteten diktators idi amin, der sich fast um sein leben kochte. verschiedene sterneköche sowie eine köchin, die in nairobie auf der größten müllhalde der welt um ihr überleben und das ihrer drei söhne kämpft. ein ehemliger bosnischer militär, der sich nach ende des krieges endlich seiner wahren leidenschaft widmen konnte oder yared hailesilassie, der darauf hofft, mittels hartem marathontraining der armut davonlaufen zu können. brian price, der als verurteilter schwerverbrecher in der knastküche für die letzte mahlzeit der zum tode verurteilten verantwortlich zeichnete, oder rashid, der sich auf die gastronomische verarbeitung harter drogen spezialisiert hat. und noch viele andere. kurzweilig und mitreißend beschreibt moreno die gespräche mit diesen persönlichkeiten, die unterschiedlicher nicht sein könnten und eröffnet so über den blick in den kochtopf einen einblick in unterschiedliche lebenswelten und schicksale, die berühren, mitreißen und zum nachdenken anregen. jedem kapitel vorangestellt ist ein foto des dargestellten kochs, das ende bildet ein von ihm oder ihr ausgewähltes rezept. wer auf der suche nach einem besonderen geschenk ist, dem kann ich dieses schmuckstück nur ans herz legen – es wird den beschenkten garantiert begeistern!!

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  • Rezension zu "Teufelsköche" von Juan Moreno

    Teufelsköche

    Babscha

    02. January 2012 um 16:07

    Nein, dies ist kein Buch über irgendwelche Starköche und ihre fulminanten Rezeptideen. Es ist ein Buch über Menschen verschiedenster Couleur, die sich irgendwann im Laufe ihres Lebens und oftmals unfreiwillig der Verarbeitung von Lebensmitteln zugewandt haben, um hierüber entweder irgendwie ihr Überleben zu sichern oder, in den weitaus selteneren Fällen, einen Lebenstraum zu erfüllen. Unter teils lebensgefährlichen Umständen haben die beiden Text- und Bildautoren des Buches diese hochinteressanten Personen ausfindig gemacht und ihre Geschichten in überschaubaren Kapiteln niedergeschrieben. Da erzählt z. B. der Leibkoch von Idi Amin, dem früheren ugandischen Diktator, oder der italienische Münchner Schickeriakoch, der nach aufgeflogenen Drogendeals heute seine Rezeptideen im Gefängnis umsetzt. Oder der Kriminelle, der im texanischen Hochsicherheitsknast mehrere hundert Henkersmahlzeiten zubereitete. Oder der Mann, der in der DDR als Chef der Kochbrigade des Politbüros agierte. Oder die Frau, die auf der größten Müllhalde von Nairobi unter permanenter Lebensgefahr ein Restaurant eröffnet hat. Und viele mehr. Gewürzt wird das Ganze dann noch mit einem eigenen Rezeptvorschlag der Protagonisten, der der jeweiligen story anhängt. Ein hervorragend gestaltetes, lesenswertes Buch, in dem es trotz des markanten Titels nur am Rande ums Kochen geht. Stattdessen werden dem Leser hier wirklich außergewöhnliche, teils erschütternde menschliche Schicksale serviert.

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  • Rezension zu "Teufelsköche" von Juan Moreno

    Teufelsköche

    Tanzmaus

    06. December 2011 um 14:33

    Die beiden Autoren wollten in diesem Buch Köche der ganz besonderen Art vorstellen. Dabei ging es weniger um das Essen und Kochen an sich, sondern viel mehr um die Geschichte der Köche. Juan Moreno suchte die skurrilsten Köche der ganzen Welt und schrieb ihre Geschichte in diesem Buch auf. Begleitet wurde er dabei von Mirco Taliercio, der zu den Geschichten die passenden Fotos lieferte. Entstanden ist ein Buch, das jeden interessieren dürfte, auch wenn er nicht der Kochfreak schlechthin ist. Insgesamt 17 Lebensgeschichten mit 30 Farbbildern. Vom Stil her ist das Buch witzig und ironisch geschrieben. Es macht Spaß die einzelnen Lebensgeschichten zu lesen, aber auch betroffen, wenn man wie eine Frau in Nairobi auf einer Mülldeponie ein Restaurant eröffnet. Das Buch ist definitiv kein Kochbuch, auch wenn nach jeder Lebensgeschichte das Lieblingsrezept des Kochs abgedruckt ist. Es ist eine Hommage an Köche, die eine sehr bewegende und interessante Lebensgeschichte ihr Eigen nennen. Fazit: Spannend, witzig und nachdenklich geschrieben, schön gestaltet und sicherlich auf als Geschenkidee wunderbar geeignet. Eine Hommage an Köche, für die ihr Beruf noch eine echte Berufung ist.

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