Juckel Henke Frauen, die nach Schinken stinken

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Inhaltsangabe zu „Frauen, die nach Schinken stinken“ von Juckel Henke

FRAUEN, DIE NACH SCHINKEN STINKEN
Sylvia Stuben ist bereits im Alter von 30 Jahren zur Filialleiterin bei einem großen deutschen Kreditinstitut aufgestiegen. Plötzlich geht es rasant abwärts. Ende der 90er Jahre bricht zunächst das Börsenfieber aus und anschließend der Neue Markt zusammen. Sie verliert ihren Arbeitsplatz. Nach langer Jobsuche nimmt sie in einem kleinen Supermarkt eine Stelle als Fleisch- und Wurstwarenfachverkäuferin an. Sie lernt Roman Schreiber kennen, der an einem Buch über einen Lebensmittelskandal arbeitet. Sylvia wird in eine ebenso rasante wie verrückte Kriminalgeschichte hineingezogen. Eine international tätige Bande jagt Roman und Sylvia, die im Besitz einer höchst brisanten Formel sind. Die Jagd geht kreuz und quer durch die Welt und endet schließlich im Bochumer Schlachthof.

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  • Rezension zu "Frauen, die nach Schinken stinken" von Juckel Henke

    Frauen, die nach Schinken stinken

    Jaina28

    27. March 2012 um 22:33

    Der Titel klang vielversprechend und irgendwo hatte ich daraus mal Textpassagen gehört. Das Buch muss ich haben, dachte ich mir. Es beginnt mit einer relativ glaubwürdigen Geschichte um Sylvia Stuben - jung, erfolgreich, Vorzeige-Sparkassenfilialvertreterin. Doch dann kommt alles anders als gedacht - Sie wird arbeitslos, muss sich was Neues suchen (hinter der Fleischtheke bei den Frauen, die nach Schinken stinken) und gerät in eine aberwitzige Jagd nach einer Formel die die Welt verändert. Die ersten Seiten verschlingt man nur so. Da sind Sätze wie: "FKK-Strand. Zutritt nur nackend!" Ich musste mich entscheiden. Entweder nackend oder Frisbeescheiben und Förmchen am Kopf. Keine Frage. ... "Entschuldigung", hörte ich jemanden sagen. Ich blickte auf und sah einen Mann vor mir stehen, der ein Muttermal am Sack hatte. ... Das sagte mir etwas.... Klaus Stuben, meine zweite große Jugendliebe. ... Wir turtelen wie die Tauben, schnäbelten wie die Spatzen und vögelten wie die Berseker, obwohl wahrscheinlich nur ein Berseker weiß, wie Berseker vögeln." In diesem Stil geht es bis zur Hälfte des Buches weiter, doch je tiefer man sich in das Katz-und Maus-Spiel hineinließt, um so unglaubwürdiger wird es. Eine U-Bahn von London nach Schottland für die Königsfamilie etc. Was so gut begann verliert sich in sich überbieten wollenden Unsinnigkeiten - dadurch verliert auch die Komik des Buches. Fazit: kann man lesen, muss man aber nicht.

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  • Rezension zu "Frauen, die nach Schinken stinken" von Juckel Henke

    Frauen, die nach Schinken stinken

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. July 2010 um 13:26

    Sylvia Stuben hat`s nicht leicht: Die Sparkassen-Filialleiterin verliert ihren Job, wird dann zufällig Fleischfachverkäuferin und gerät mit ihrem schreibenden (und zumeist abwesenden) Freund Roman in einen Strudel krimineller Machenschaften, der von einer international tätigen Lebensmittelfälscher-Bande ausgelöst wird. Soweit die verknappte Geschichte des Buches „Frauen, die nach Schinken stinken“. Wer nun einen hochspannenden, seriösen Thriller erwartet, wird sich wundern. Wer Juckel Henke, Autor des „Schinkenromans“, kennt, weiß, dass der Mann aus Bochum einen feinen Sinn für dadaistischen Blödsinn hat, für verquere Gedankenspinnereien, für schrägen Fabulier-Spaß. Und all diese seine Vorlieben finden sich in dieser rasant-irrwitzigen und schmunzelstarken Story, die so hanebüchen erfrischend daherkommt, dass man sie immer wieder und immer wieder lesen kann. Großes Lob dafür!

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