Judd Winick

 4.5 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor von Hilo 01, Catwoman und weiteren Büchern.

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Hilo 01

Hilo 01

 (15)
Erschienen am 13.10.2016
Catwoman

Catwoman

 (3)
Erschienen am 18.06.2012
Star Wars Comic-Kollektion

Star Wars Comic-Kollektion

 (1)
Erschienen am 11.04.2017
Hilo 03

Hilo 03

 (0)
Erschienen am 12.10.2017
Hilo 04

Hilo 04

 (0)
Erschienen am 13.09.2018
Batwing

Batwing

 (0)
Erschienen am 16.09.2013
Hilo 02

Hilo 02

 (0)
Erschienen am 16.03.2017

Neue Rezensionen zu Judd Winick

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Rezension zu "Hilo 01" von Judd Winick

Hilo!
liberiariumvor 2 Jahren

PLOT

Wer ist Hilo und was hat er auf der Erde zu suchen? Das weiß der Junge selbst nicht so richtig, der eines Tages aus dem All auf die Erde kracht. D.J. findet Hilo – nur mit einer silbernen Unterhose bekleidet! Er stellt fest, dass Hilo keine Ahnung vom Menschsein hat und erklärt ihm erst einmal, dass man kein Gras essen sollte und wie das Rülpsen funktioniert. Aber es wird deutlich, dass Hilo nicht ohne Grund auf der Erde gelandet ist. Langsam erinnert er sich an bestimmte Dinge und nur gemeinsam mit seinen Freunden kann die bevorstehende Bedrohung verhindert werden!



MEINUNG


Schon das Cover zeigt ganz gut, dass sich der Comic eher an ein jüngeres Publikum richtet. Die Seiten sind richtig schön bunt illustriert und machen Lust auf viel Farbe. Durch die Zielgruppe ist auch die Strichführung recht simpel und die Zeichnungen sind nicht immer großflächig im Detail bearbeitet. Hier wurde ganz klar darauf geachtet, dass das Kinderauge nicht zu viele Reize aufnehmen muss, was natürlich perfekt für die Zielgruppe ist. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass der Comic nur für Kinder ist!
Längere Textpassagen wechseln sich mit textlosen Panels ab, in denen es abenteuerlich und dynamisch zugeht. So entsteht eine wunderbare Abwechslung und man kann sich eigentlich gar nicht langweilen. Vor allem aber durch die Abenteuersequenzen entsteht eine besondere Spannung, die sich gegen Ende des Comics zuspitzt. Man will sofort zum zweiten Band greifen und erfahren, wie es weitergeht! 

Mich überraschte wirklich die Themenvielfalt des Comics. Er handelt vordergründig von Freundschaften, die einfach nicht zerbrechen können, egal was passiert. Die Bande zwischen Hilo und D.J. werden mit dem Mädchen Gina komplettiert. Sie ist eine frühere Freundin von D.J., doch die beiden wurden voneinander getrennt, als Gina wegzog. Auf diese Weise werden auch Probleme angesprochen, die bei einem Umzug im Kindesalter auftreten können: Wie es ist, die Schule und den Ort wechseln zu müssen. Seitdem sie wieder in der Stadt lebt, blüht die Freundschaft der beiden wieder auf und durch Hilo ist das Trio komplett.
Neben der Freundschaft wird zusätzlich das Familienleben angesprochen. D.J. ist mit seiner Familiensituation nicht zufrieden. Er hat viele Geschwister, die alle etwas ganz besonders gut können. Er fühlt sich als schwarzes Schaf überflüssig in seiner Familie. Sein Beispiel zeigt ganz gut, wie man sich auch als Kind einsam und leer fühlen kann. 

Die Charaktere können schlichtweg nur begeistern. Vor allem Gina ist mir sehr ans Herz gewachsen. Permanent beschwert sie sich, dass sie keine Cheerleaderin sein will, sondern Comics lesen und Fußball spielen möchte. Sie möchte nicht die Kleider tragen, die ihre Mutter ihr rauslegt. Es tat mir richtig leid, wie wenig sie von ihrer Familie Beachtung bekommt und dass sie von ihrer Mutter aus einfach nicht so sein darf, wie sie ist. D.J. findet seine Freundin dagegen total cool und kann es kaum erwarten, etwas mit ihr zu unternehmen!
Im starken Kontrast zu D.J. und Gina steht Hilo, den man anfänglich noch nicht richtig einordnen kann. Er ist durch seine Naivität sehr lustig und lockert vor allem die Atmosphäre zwischen Gina und D.J. auf. Durch ihn entstehen im Comic die humoristischen Elemente: manchmal sind die Witze recht kindlich und banal, doch ein Schmunzeln konnte ich mir dennoch nicht verkneifen. Hilos Charakter wächst zum Ende der Geschichte, sobald sich seine Erinnerungen zurückmelden. Er ist nicht mehr nur der witzige Typ, er bekommt eine ganz andere Rolle zugeteilt. 

Generell war es sehr spannend zu sehen, in welche Richtung sich der Comic entwickelte. Es bereitete mir Spaß, die Erzählung weiterzulesen und ich war oft überrascht, welche Handlungselemente hinzugefügt wurden. Der Comic hat eine Tiefe, die ich nicht erwartet habe. 



FAZIT


Gerade durch die einfachen Zeichnungen und die Themen ist Hilo – Der Junge, der auf die Erde krachte ein schöner Comic für ein jüngeres Publikum oder Comic-Einsteiger. Durch die bunten Seiten und die abenteuerliche Geschichte wird es beim Lesen nie langweilig. Die Figuren sind sympathisch und aus dem Leben gegriffen, sodass der Comic einen großen Mehrwehrt hat. Ich war überrascht, wie sehr mich der Titel unterhalten hat und vergebe daher vier von fünf Lesebrillen für den ersten Hilo-Band von Judd Winick.

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Rezension zu "Hilo 01" von Judd Winick

Superkräfte, Außerirdische und Freundschaft - Teil 1 witzig und spannend umgesetzt
Bücherfüllhorn-Blogvor 2 Jahren

Der erste Eindruck vom Cover ist für mich als Erwachsene gar nicht sooo „überwältigend“, auf Kinder oder Comic/Manga-Fans mag es aber komplett anders wirken. Nachdem ich den Comic gelesen hatte, fand ich, dass das Cover diesen nicht so ganz gerecht wird, denn die „magischen mega-Kräfte“ in den Händen sehen auf dem Cover eher aus wie Bubblegum-Blasen. Das ist sehr schade, könnte es den ein oder anderen kleinen Leser doch vom entdecken der Geschichte abhalten. Denn gerade die ersten paar Seiten gestalten sich recht spannend, der Leser ist sofort in einer actionreichen Szene:  zwei Jungs werden von einem Roboter/Außerirdischen verfolgt. Bevor man weiß, wie es endet, beginnt ein Rückblick von dem Tag an, als Hilo auf die Erde kam bis zu dem Tag, als sie von dem Roboter verfolgt werden. Mein Sohn hätte am liebsten natürlich gleich am Anfang gewusst, „was-wann-wie“ passiert war. Da ist er ein wenig ungeduldig. Ich kann also daraus den Schluss ziehen, dass es auch für ihn spannend war. Vor allem die Laserhände dürften interessant gewesen sein. 

 

Ich denke, dass Kinder diesen Comic mögen werden. Er bietet einige Identifikationsmöglichkeiten wie Freundschaft, Außenseiter sein und ein echtes Abenteuer erleben wollen. Zudem wird die Fantasie mit den Robotern und übernatürlichen Kräften bedient. Auch durch die Geschwister mit ihren Hobbys und dem Verhalten erkennt man verschiedene Verhaltensmuster aus einer Familie, die man unter Geschwistern kennt: der Bruder spielt eine Gitarre die nicht angefasst werden darf –kennt man ja. Der Familienkalender ist voller Termine. D.J. kommt sich mit seiner viel beschäftigten Familie etwas überflüssig vor. D.J‘s zurückgekehrte Freundin Gina ist ungewöhnlich für ein Mädchen, sie interessiert sich für Astronomie und Fußball. Dazu kommt dann noch Hilo, eine Freundschaft entsteht, zusammengehalten durch Sympathie und den Kampf gegen die Monster.

 

Das alles ist humorig umgesetzt, witzig, der erste Rülpser nach dem Essen. Jungs werden sich vielleicht erkennen oder würden es zumindest gerne nachmachen. So wird der Rülpser ein Running  Gag werden in dieser Geschichte. Ich bezweifle allerdings, ob Mädchen/Erwachsene dies wirklich verstehen werden oder einfach nur unappetitlich finden. Egal, es wird auf alle Fälle Reaktionen auslösen. Manche Abendessen in dieser Familie gestalten sich wie oft heute, jeder isst das war er gerade mag und meistens noch im stehen.

 

Es wird zunehmend spannend, da Hilo sich den Gepflogenheiten auf der Erde anpassen muss. Er soll ja nicht als Außerirdischer erkannt werden. Dennoch gibt es Verwechslungen und lustige Auffälligkeiten. So hat Hilo aus Versehen eine falsche Begrüßung verinnerlicht, die beim jungen Leser für Erheiterung sogen dürfte.

 

Am Schluss gibt es einen Cliffhanger, so dass man gespannt auf Teil 2 warten muss.

 

Fazit:

Ich muss gestehen, dass ich Comics nicht allzu oft lese. Früher als Kind war das anders. So war ich nun gespannt auf Hilo. Zudem dachte ich, dass ich auch meinen Sohn locker und leicht dazu bringen würde, diesen Comic zu „lesen“. Dem war aber nicht so, obwohl man doch mit solchen Comics wenig-lesende Jungs zum Lesen animieren sollte. Also, ich musste schon etwas bitten und betteln, eher er sich dazu herab lies, aus seinem „Minecraft- und Star-Wars Universerum“ ins Hilo-Universum einzutauchen. Er fand, dass es trotzdem viel zu lesen sei (!!). Na ja, ich bin da anderer Meinung, aber man sieht, es ist alles eine Ansichtssache. Für wenig-Leser ist selbst ein Comic viel zu lesen, für Viel-Leser ist es extrem wenig.

Nichts desto trotz gefiel meinem Sohn der Comic ganz gut. Das einzige was er zu bemäkeln hatte, war dass ihm nicht so gut gefiel, dass Hilo seine Erinnerungen verlor. Obwohl genau dadurch ja der Spannungsbogen gehalten wurde. Mein Sohn hätte am liebsten alles gleich erfahren. Deswegen hat ihm auch die zweite Hälfte besser gefallen, weil sich dort einiges aufklärt und auch wegen „der Insekt-Droiden, die einen Roboter zusammenbauen“.

Ich als Erwachsene möchte anmerken, dass ich den Comic erstaunlich gut „lesenswert“ im Sinne von der Handlung fand. Er war spannend und bot alles, was vor allem Jungs heute mögen: Roboter-ähnliche Wesen, Fantasie, Kämpfe, Freundschaft, Schule-Alltag, Megakräfte und Geheimlabore. Zudem wirklich nicht viel Text. Ich finde, der Comic hat alles was es für eine spannende Unterhaltung braucht.

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Funny1210s avatar

Rezension zu "Hilo 01" von Judd Winick

liebenswerter Comic für alle Alterklassen
Funny1210vor 2 Jahren

"Hilo der Junge, der auf die Erde krachte"  von Judd Winick ist ein absolut liebenswertes Buch im Comic-Stil, der bei uns die ganze Famlie begeisterte.
Hilo fällt eines Tages vom Himmel auf die Erde und begegnet dort dem Jungen D.J. Hilo kann sich an nahezu nichts mehr erinnern. Er weiss nicht einmal mehr, wo er herkommt. Dafür bringt er aber D.J.s Lebensehr durcheinander, da er erstmal einiges zu lernen hat und dabei auch einige seltsame Angewohnheiten hat. D.J. war zuvor relativ bedrückt, da er im gegensatz zu seinen Geschwistern nichts wirklich gut kann ausser ein guter Freund sein.
Zusammen mit D.J.S bester Freundin Gina müssen die beiden einige Gefahren überstehen.
Das Buch hat sehr niedliche Zeichnungen und die Geschichte ist auch schon für kleinere Kinder (unser Kleinster ist 4) gut verständlich. Es ist aber durchaus auch so spannend, dass es auch für ältere Kinder (unsere beiden Großen sind 12 und 14) und Erwachsene geeignet ist.
Wir waren alle sehr angetan von Hilo und freuen uns bereits jetzt auf Band 2.

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Gespräche aus der Community

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Literaturtests avatar
Liebe Lovelybooksleserinnen und -leser,

wir verlosen 10 Exemplare des tollen neuen Comics "Hilo" von Judd Winick, das am 13. Oktober bei POPCOM erscheint.

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, teilt uns doch bitte mit, warum ihr ein Exemplar gewinnen möchtet.

Viel Glück!
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