Jude Watson Die tödliche Jagd

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Inhaltsangabe zu „Die tödliche Jagd“ von Jude Watson

Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis...Niemand kennt ihren Namen. Niemand weiss, wann sie zuschlagen wird. Man weiss nur, dass sie eine tödliche Kopfgeldjägerin ist - und dass sie eine bestimmte Mission nach Coruscant, der Heimat der Jedi, geführt hat. Ihr Ziel: Ein alter Freund von Qui-Gon Jinn. Qui-Gon und sein Schüler Ob-Wan Kenobi starten einen Versuch, sie aufzuhalten... doch es wird ein Fehlschlag. Jetzt ist sie auch hinter den beiden Jedi her.

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    Die tödliche Jagd

    Stefan83

    20. November 2011 um 14:20

    Nach ihrer letzter Mission auf dem Planeten Rutan (nachzulesen in „Jedi-Padawan – Der gefährdete Frieden“), wo Qui-Gon Jinn und sein Schüler Obi-Wan Kenobi nur um Haaresbreite einen Krieg mit den Bewohnern des Mondes Senali verhindern konnten, kehren die beiden nun endlich nach Hause zurück. Oder zumindest zu dem Ort, der bei den Jedi-Rittern einem Zuhause am nächsten kommt: Der Tempel des Ordens auf Coruscant. Besonders Obi-Wan ist darüber mehr als erfreut, da er in den vergangenen Wochen nicht nur Schlaf, sondern auch gutes Essen desöfteren entbehren musste. Und vor allem letzteres hat der inzwischen 14jährige Padawan schmerzlich vermisst. Bevor sich jedoch der junge Jedi den kulinarischen Köstlichkeiten des Tempels widmen kann, führt ihn sein Meister Qui-Gon vorher in die unteren Ebenen von Coruscant, um ihm dort seinen alten Freund Didi Oddo vorzustellen. Ein zwielichtiger Cafébesitzer und passionierter Kartenspieler, der den Orden bereits seit vielen Jahren mit Informationen versorgt und über den die Jedi aus diesem Grund auch immer wieder ihre schützende Hand halten. Und die scheint dieser gut gebrauchen zu können. Nachdem man ein kurzes Wiedersehen gefeiert und Obi-Wan sich vom ersten Schock im heruntergekommenen Café erholt hat, kommt Didi sogleich zur Sache: Eine Kopfgeldjägerin trachtet ihm nach dem Leben. Und wie der gerissene Gauner beteuert, gibt es dafür eigentlich keinen Grund. Qui-Gon Jinn ist misstrauisch. Warum sollte man einen Profi auf jemanden wie Didi Oddo ansetzen? Und inwieweit kann man dessen Unschuldsbeteuerungen trauen? Zu Obi-Wans Erstaunen will sein Meister in der Sache weitere Nachforschungen anstellen. Gemeinsam (und mit grummelnden Magen) suchen die beiden das Hotel der Kopfgeldjägerin auf, welche sich äußerst wortkarg zeigt und schließlich sogar zur Waffe, einer Laserpeitsche, greift. Von dem mutigen Angriff überrumpelt, können die zwei Jedi nur mit Mühe standhalten. Bevor sie eine Strategie ersinnen können, um ihre gelenkige Gegnerin zu stellen, ist diese mit einem Sprung aus dem Fenster verschwunden. Qui-Gon hält sich nicht lange mit der Untersuchung des kargen Zimmers auf und kehrt sofort zu Didis Café zurück, wo der zu Tode erschrockene Besitzer nun mit der ganzen Sprache herausrückt. Obwohl er es seiner Tochter Astri versprochen hat, konnte er seine Finger nicht komplett aus dem Informationsgeschäft lassen. Von seinem Freund Fligh, der sich im Senatsbezirk in den Besitz persönlicher Datapads gebracht hat, ist ihm zu Ohren gekommen, dass die Senatorin Uta S'Orn ihren Rücktritt plant. Das wäre an sich keine brandheiße Information, würde besagte Senatorin vor dem Karriereende nicht ein Gesetz gegen eine kriminelle Organisation namens Tech Raider auf den Weg bringen wollen. Zudem ist der Name S'Orn im Kreise der Jedi kein unbekannter. Ihr machtsensitiver Sohn ist viele Jahre zuvor von den Jedi geprüft worden. Ihm wurde jedoch von seiner Mutter der Eintritt in den Orden verweigert. Eine Entscheidung, die er bis zu seinem Tod nicht überwand. Dessen tragisches Umstände, er wurde erwürgt und blutleer auf einem fernen Planeten aufgefunden, sind bis heute nicht aufgeklärt worden, der Mörder nicht gefasst. Ist dieser nun hinter Didi her? Und wie ist die Wissenschaftlerin Jenna Zan Arbor (sie wird in den nächsten Jahren immer wieder den Weg der Jedi kreuzen) in diese Angelegenheit verwickelt, welche ebenfalls von Fligh um ein Datapad erleichtert worden ist und jetzt zufälliger Weise als Gast in Didis Café zu dinieren wünscht? Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi gehen jeder Verbindung nach und versuchen dabei gleichzeitig zu verhindern, dass Didi der Kopfgeldjägerin in die Hände fällt. Doch die ist den Jedi stets einen Schritt voraus … Während der zehnte Band der Jedi-Padawan noch recht dürftige und fade Kost geboten hat, geht es nun mit „Die tödliche Jagd“ wieder eindeutig aufwärts. Das liegt in erster Linie daran, dass sich Autorin Jude Watson wieder auf ihre (zugegebenermaßen überschaubaren) Stärken besinnt und ihre beiden Hauptprotagonisten in den Mittelpunkt der Geschichte stellt. Diese erinnert in ihrem Aufbau an die Whodunit-Krimis des Goldenen Zeitalters, wo meist ein beratender Detektiv mit der Lösung eines „kleinen Problems“ beauftragt wurde, nur um dann im Verlauf der Ermittlungen auf Mördersuche gehen zu müssen. Das trifft in diesem Fall auch auf Qui-Gon „Sherlock“ Jinn und seinen Gehilfen Obi-Wan „Watson“ Kenobi zu, mit denen der Leser gemeinsam den wahren Hintergründen auf die Spur zu kommen versucht. Daran dürfte dann auch die ältere Generation der Star Wars Fans ihre Freude haben, da der Autorin, trotz der geringen Seitenzahl, eine recht verwinkelte Handlung gelungen ist, die hier und da immer wieder zu überraschen weiß und weil mit der Kopfgeldjägerin endlich auch der Abschaum der Galaxis seinen ersten großen Auftritt in der Reihe hat. Die mysteriöse Laserpeitschen schwingende Gegenspielerin stellt die beiden Jedi glaubhaft auf die Probe und sorgt zudem neben der detektivischen Spurensuche für ein paar rasante Kämpfe, weshalb die Action ebenfalls nicht zu kurz kommt. Dennoch kann „Die tödliche Jagd“ nicht ganz das Niveau der ersteren Bände erreichen, was unter anderem daran liegt, dass am Ende viele Fragen offen bleiben und man, trotz aller Twists, recht schnell ahnt, wer hinter den Morden steckt. Insgesamt ein kurzweiliges Star Wars Abenteuer, das nicht nur den neuen dreiteiligen Handlungsbogen um Jenna Zan Arbor einleitet, sondern auch der Reihe wieder langvermissten Schwung verleiht.

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