Judith Allert , Joëlle Tourlonias Paula und Lou: Wirbel in der Sternstraße

(23)

Lovelybooks Bewertung

  • 21 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 2 Leser
  • 18 Rezensionen
(14)
(4)
(5)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Paula und Lou: Wirbel in der Sternstraße“ von Judith Allert

Freundschaft und Entdeckerfreuden mit viel Wirbel Paula ist sich sicher, dass es im Nachbarhaus spukt und setzt alles daran, die Gespenster in dem verfallenen Hotel zu sichten. Sie kann sich keine tolleren Nachbarn als uralte Geister vorstellen! Dann aber taucht Lou in der Sternstraße auf. Ihre Mutter Ronja hat das baufällige Hotel geerbt und will es wieder auf Vordermann bringen. Da packt doch jedes vernünftige Gespenst seine Koffer! Und überhaupt ist diese Louisa mit ihren rosa Haarspangen ganz schön doof. Lou geht es mit der burschikosen Paula nicht anders, und als Lou und Ronja bei Paula und ihrem Vater einziehen müssen, ist das Chaos perfekt!

Tolle Geschichte über zwei Freundinnen - mit anfangs etwas Startschwierigkeiten! ;)

— Anakin
Anakin

Stöbern in Kinderbücher

Scary Harry - Hals- und Knochenbruch

Kunterbunte Mischung aus Abenteuer, Fantasie, Humor, ein wenig Grusel, Geisterabenteuer, Spannung

Buchraettin

Die Zauberschneiderei (1). Leni und der Wunderfaden

Ein Umzug, Freundschaft, Handarbeit und natürlich Magie! Mit einer kleinen "Nähschule"!

Buechergarten

Kaufhaus der Träume - Das Rätsel um den verschwundenen Spatz

Eine spannende Zeitreise zurück in die Jahrhundertwende

kruemelmonster798

Wer fragt schon einen Kater?

Herrlich unterhaltsam!

Immeline

Nickel und Horn

Eine witzige, spannende und abenteuerliche Geschichte zum Vor- und selberlesen

Kinderbuchkiste

Henry Smart. Im Auftrag des Götterchefs

Spannung, Action, Tempo & Humor – Mit Henry Smart bekommt nun auch die deutsche Mythologie ihren Platz in den Reihen moderner Jugendbücher

BookHook

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Gelungener Start, wenn auch nicht für Paula und Lou.....

    Paula und Lou: Wirbel in der Sternstraße
    Anakin

    Anakin

    12. July 2017 um 14:03

    Zusammen mit ihrem Vater Lukas wohnt Paula in der Sternstraße 7 neben einem alten verfallenen Hotel. Eines Abends bemerkt sie, dass etwas in dem Hause vor sich geht und glaubt fortan daran, dass es im dem Haus spukt. Denn Paula glaubt an Geister und liebt natürlich Spukgeschichten. Daher geht sie der Sache auf den Grund. Und dann erscheinen plötzlich Lou und ihre Mutter Ronja. Die Mutter hat das alte Hotel geerbt und will es natürlich renovieren. Während Paula weiterhin an einen Geist im dem Hotel glaubt, kann Lou so gar nichts mit deren Vorliebe anfangen. Zu allem Übel kommen sie auch noch in eine Klasse und Lou freundet sich mit ihren Erzfeindinnen an. Doch dann gibt es im Hotel einen Wasserrohrbruch und Ronja und Lou finden bei Lukas und Paula unterkunft. Das Chaos ist vorprogrammiert….   Meine Meinung: Unterschiedlicher können zwei Mädchen nicht sein. Während Paula gern in Schlapperlook herumläuft, sich ungesund ernährt und von Geistern träumt, ist Lou eher das chice Mädchen, das sich gerne hübsch kleidet, gesund ernährt und gerne Serien schaut. Auch die Eltern der beiden sind grundverschieden. Der Vater von Paula ein netter Chaot, Ronja die gute Seele, die sich um alles kümmert. Hinzu kommen noch die weiteren Bewohner der Sternstraße, vor allem Emma und Johann, die einen Antiquitätenladen besitzen, die Studenten… und natürlich der Hund von Paula. Wie unterschiedlich all diese Charaktere sind, umso schöner ist es zu sehen, wie einfach es doch sein kann, friedlich miteinander auszukommen. Auch bedarf es manchmal etwas Zeit, bis man merkt, dass man nicht immer gleich sein muss, um miteinander zu harmonieren. Das Buch ist schön illustriert. Die Sprache ist auch gut gewählt. Ein sehr gelungenes Buch für Kinder ab 9 Jahre.

    Mehr
  • Leserunde zu "Paula und Lou - Wirbel in der Sternstraße" von Judith Allert

    Paula und Lou: Wirbel in der Sternstraße
    arsEdition_Verlag

    arsEdition_Verlag

    +++Leserunde Paula und Lou - Wirbel in der Sternstraße+++ Wir möchten von euch wissen, wie euch das Buch "Paula und Lou - Wirbel in der Sternstraße" von Judith Allert gefällt und möchten es gemeinsam mit euch lesen und über den Inhalt sprechen. Die Autorin Judith Allert nimmt ebenfalls an der Leserunde teil und freut sich auf eure Fragen. Und darum geht's: Paula ist sich sicher – im Nachbarhaus spukt es! Ab jetzt setzt sie alles daran, die Gespenster in dem alten, verkommenen Hotel zu Gesicht zu bekommen. Denn sie kann sich keine aufregenderen Nachbarn als ein paar uralte Geister vorstellen – und keine besseren Freunde! Dann aber erscheint Lou auf der Bildfläche. Ihre Mutter hat das baufällige Hotel geerbt und will alles wieder auf Vordermann bringen. Da packt doch jedes vernünftige Gespenst seine Koffer! Und überhaupt – diese Louisa mit ihren rosa Haarspangen findet Paula von Anfang an ganz schön doof. Lou geht es mit dem Dickkopf Paula auch nicht anders. Als Lou und ihre Mutter nach einem Wasserrohrbruch im Hotel auch noch bei Paula und ihrem Vater einziehen, ist das Chaos perfekt.… Wir vergeben 25 Leseexemplare. Natürlich könnt ihr auch mitmachen, wenn ihr das Buch bereits besitzt. Um ein Leseexemplar zu erhalten, postet uns bis Dienstag, den 25. Februar, eure Antwort auf folgende Frage: Wie würdet ihr es denn finden, wenn es bei euch im Nachbarhaus spukt? Seid ihr so abenteuerlustig wie Paula und wärt davon begeistert? Oder seid ihr eher wie Lou und würdet lieber in einem schicken Nobelhotel als in einem Spukhaus wohnen? Wir sind gespannt auf eure Posts. Euer arsEdition-Team

    Mehr
    • 292
  • *Für freche Mädchen und humorvolle Köpfe*

    Paula und Lou: Wirbel in der Sternstraße
    SunnyCassiopeia

    SunnyCassiopeia

    13. August 2015 um 15:48

    -Inhalt- Paula lebt mir ihrem etwas sehr verplanten Vater in der Sternstraße. Ihr gefällt ihr Leben, wie es ist und möchte nicht das sich etwas ändert....Aber alles ändert sich, als plötzlich Lou in der Sternstraße auftaucht und mit ihrer Mutter in das heruntergekommene Hotel zieht. Dort soll es spuken und da Paula Geister und Spukgeschichten überalles liebt, ist sie Feuer und Flamme hinter das Geheimnis von Onkel Hugo zu kommen. Dem hat das Hotel früher einmal gehört... Wie sich herrausstellt ist Lou,  aber gar nicht cool und die ober Zicke und soll auch noch verrübergehend bei Paula und ihrem Vater einziehen... Lou hingegen ist auch alles andere als begeistert darüber und findet Paula ziemlich merkwürdig....Geister gibt es doch gar nicht!!!! Oder doch?!?!? Das klingt nach zeimlich viel Trubel in der sternstraße......... Meine Meinung Ich habe mich anfangs ziemlich schwer getan mit der Handlung und den vielen Nachbarn und Namen, das ich mit meiner Tochter beschlossen hatte, das Buch erstmal beiseite zu legen...Nach ein paar Monaten haben wir uns erneut ans werk gemacht und wurden doch noch positiv überrascht :-)) Die Mädchen könnten unterschiedlicher gar nicht sein und die Geschichte nimmt einen spannenden und sehr humorvollen lauf. Meine Tochter 7 fand die Geschichte ziemlich gut!! Vorallem Paula udn Muhackel ihr Hund... Nur fand meine Tochter es unlogisch was Paula und Lou mit ihren 9.Jahren alles schon alleine machen (ihr Bruder ist auch neun, somit hatte sie ein gutes Beispiel) ;-) Und das war auch ein Punkt den ich kritisieren muss. Manch Kapitel sind etwas langatmig und man wartet als Leser immer darauf, das die Geschichte eine Wendung nimmt und Paula und Lou sich doch endlich noch anfreunden!! Zumal sind beide für ihre 9.Jahre ziemlich viel allein unterwegs und sehr selbständig...(in einer Situation führen sie einen Mann durchs Hotel, der es besichtigen möchte) Sie gehen alleine zur Eisdiele usw... Es wäre für die Handlung glaubwürdiger und schöner gewesen, wenn die Mädchen schon 12.j geswesen wären...so ein Gefühl vermitteln sie dem Leser auch (uns zumindest) Fazit Davon mal abgesehen, ist das Buch eine witzige Geschichte mit vielen facettenreichen Charakteren...humorvoll, spannend, ein wenig schaurig und man kann etwas draus lernen...

    Mehr
  • Bestens für Kinder geeignet

    Paula und Lou: Wirbel in der Sternstraße
    TheMaLaSo

    TheMaLaSo

    16. June 2014 um 20:01

    Paula lebt mit ihrem Vater Lukas zusammen in der Sternstraße. Alles ist gut bis eines Tages Lou und ihre Mutter in das alte Hotel nebenan einziehen. Dabei hatte sie sich schon einen Plan ausgemalt wie sie im alten Hotel auf Geisterjagd gehen konnte, denn sie glaubte ganz fest daran, dass es im alten Hotel spukte. Lou und ihre Mutter Ronja haben das Hotel vererbt bekommen und wollten es wieder neu herausputzen. Doch stellt sich das als nicht ganz so einfach dar. Zu guter letzt ziehen die beiden vorübergehend auch noch bei Paula und Lukas ein - dabei sind Paula und Lou wie Tag und Nacht und können sich überhaupt nicht ausstehen. Wird das gut gehen? Meine Meinung  Kinderbücher mag ich sehr gerne. Ich lese meiner Tochter gerne vor und dafür sind Paula und Lou wie geschaffen. Obwohl sie so unterschiedlich sind, sind mir beide Mädchen auf Anhieb sympathisch. Paula ist das nette Mädchen von nebenan, sie ist hilfsbereit, abenteuerlustig und liebt Gruselgeschichten. Lou ist das Gegenteil. Sie ist ein richtiges Mädchen, sie liebt rosa, Soaps im Fernsehen und hasst alles was mit Grusel zu tun hat. Dass sie sich nicht auf Anhieb verstehen, war für mich klar und schon gar nicht nachdem sie auch noch bei Paula einziehen. Paula lebte in ihrer eigenen kleinen Welt, hatte viele Freiheiten dadurch, dass Lukas viel arbeiten ging und konnte so ihren Hobbys, vor allem der Geisterjagd, nachgehen. Lou schmiss den ganzen Plan nun durcheinander. Ich denke auch, dass hier von Paulas Seite aus ein wenig Eifersucht im Spiel ist, vor allem im Hinblick auf Lukas, mit dem sich Lou so gut versteht. Richtig unsympathisch dagegen ist mir Larissa. Sie ist die "Tussi" im Buch - eigentlich die perfekte Freundin für Lu - denkt sie zumindest, denn so würde sie gerne sein. Doch Larissa und Paula sind große Feinde. Da bleiben Neckereien und Streiche nicht aus. Doch irgendwie wird nie Larissa erwischt, sondern immer nur Paula. Das ist nicht ganz fair, aber im wahren Leben oftmals nicht anders. Die Entwicklung in der Geschichte finde ich super. Aus 2 Mädchen, die sich absolut nicht ausstehen können, werden am Ende doch noch sowas wie Freunde. Als es hieß, dass Lou wieder wegziehen soll, zogen beide an einem Strang und kämpften um das Bleiben in der Sternstraße. Auch die Sternstraße selbst ist erwähnenswert, immerhin wird diese ja komplett durchgewirbelt durch den Einzug von Lou und ihrer Mutter. Doch finde ich das Zusammensein in der Sternstraße doch etwas utopisch. Jeder kennt jeden und alle verstehen sich super. Gibt es so etwas heute überhaupt noch? Wo kennt man denn noch seine ganzen Nachbarn? Eigentlich schade, aber umso schöner finde ich den Zusammenhalt im Buch, denn die ganze Straße zieht an einem Strang und hilft Paula und Lou das Hotel zu retten als es heißt, es soll verkauft werden. Witzig ist auch das Cafe Schnack. Der Verkauf von älteren Sachen zu "Kunstpreisen" ist kein unbekanntes Thema. Und dann ist der Antiquitätenladen auch noch zu einem Cafe umfunktioniert, das aber eigentlich gar kein Cafe ist. Solch ein Laden muss dann logischerweise auch Mittelpunkt der Straße sein. Hier darf jeder ein und ausgehen und jeder wird Herzlich Willkommen geheißen. Der Autorin ist hier ein wirklich schönes, witziges Kinderbuch gelungen. Eine Geschichte über das Annähern von 2 Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein können und am Ende doch noch Freunde werden, das ist das was man seinem Kind gerne vorliest oder zum Lesen gibt. Meiner Tochter und mir hat das Buch gut gefallen und wir werden die Geschichte um Paula und Lou mit Sicherheit auch weiterverfolgen.

    Mehr
  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind

    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 18 austauschen!

    • 40
  • Ein Geisterhotel und eine langsam beginnende Freundschaft

    Paula und Lou: Wirbel in der Sternstraße
    Wortwelten

    Wortwelten

    27. April 2014 um 22:13

    Die Sternstraße ist so ein Ort, von dem man sich wünscht, es gäbe ihn in Wirklichkeit. Besonders das Café Schnack, in dem zu jeder zu kaufenden Antiquität eine kuriose Geschichte und ein Tütchen leckerer Sternkekse gehört und in dem sich die Anwohner gern mal auf eine gemeinsame Mahlzeit treffen. In diesem Haus also wohnt Paula Wilde, und der Name ist hierbei Programm. Denn Paula, deren chaotischer alleinerziehender Vater Lukas selten Zeit für sie hat, ist ein sehr aufgewecktes, eigenständiges neunjähriges Mädchen, das mit Vorliebe das Nachbarhaus beobachtet, von dem sie überzeugt ist, darin würde es spuken. Mit Geistern kennt sie sich schließlich aus! Doch plötzlich beziehen neue Bewohner das vermeintliche verspukte Hotel: Ronja Kleine mit ihrer Tochter Lou. Und die ist ganz anders als Paula, mag sie doch vor allem Glitzerkram und Fernsehsoaps und an Geister glaubt sie schon mal gar nicht. Klar, dass sich die beiden Mädchen auf Anhieb nicht mögen. Als wegen umfangreicher Reparaturen an dem Hotel die beiden Neuen auch noch kurzzeitig zu Lukas und Paula ziehen, geht das Chaos erst richtig los. Der erste (in sich geschlossene) Band der Paula und Lou-Reihe wartet mit interessanten Figuren und einer schön gezeichneten Sternstraße-Atmosphäre auf. Manche Details wirken dabei etwas überzeichnet, besonders Paulas Chaosvater Lukas, doch im Großen und Ganzen stimmen die Charaktere, und auch die Entwicklung, die Paula und Lou im Laufe des Buches durchleben (denn am Ende werden sie natürlich doch so etwas wie Freunde) ist gut wiedergegeben. Ohne große Moralpredigten zu verkünden, zeigt der kleine Roman sehr deutlich, wie wichtig Ehrlichkeit, Offenheit und Zusammenhalt sind, wobei nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene mitunter Fehler machen. Das sorgt für ein ausgewogenes Verhältnis und jede Menge Lesespaß, denn einerseits ist es für Kinder erleichternd zu lesen, dass auch Romanhelden nicht immer alles richtig machen, und gleichzeitig können sie sich gut damit identifizieren, von Erwachsenen häufig bevormundet zu werden. Das schafft eine lebendige Atmosphäre und Authentizität. Zwischendrin lässt der Spannungsbogen leider etwas nach, denn hauptsächlich geht es in der Geschichte um Paula und Lou und weniger um die Geheimnisse des Geisterhotels, auch wenn das natürlich der Aufhänger für alle weiteren Ereignisse ist. Dieses Hotel nämlich gehörte dem reisebegeisterten Onkel Hugo, der von einer seiner Expeditionen nie zurückkehrte, aber Postkarten an eine geheimnisvolle Stella schickte. Diese, so vermutet Paula, ist der Geist, der in dem alten Gebäude herumspukt, und dass es ihn gibt, will sie vor allem Lou beweisen. Zwischendrin verliert sich die Handlung dabei jedoch immer wieder in Nebensträngen, die zwar nicht ganz so spannend sind wie die Geistergeschichte, sich dafür aber viel Zeit und Raum lassen für de Figurenzeichnung. Manchmal wirkt das etwas langatmig, zumal sich auch viele jüngere Leser schon denken können, dass sich die beiden Streithennen im Laufe des Buches zusammenraufen werden. Sprachlich ist das Buch wirklich gut gelungen, häufig auch humorvoll, was vor allem an dem sympathischen und verfressenen Sternstraßenhund Muhackl liegt, und an manchen Stellen ganz schön anspruchsvoll. So sind die Träume und Gedanken von Paula und Lou derart in den Text eingearbeitet, dass es für ein kleineres Kind mitunter schwierig ist, sie von der eigentlichen Handlung zu unterscheiden. Das kann verwirren, fordert aber gleichzeitig auch heraus, und wenn man sich daran gewöhnt hat, ist es eine nette Abwechslung in der Erzählstruktur. Insgesamt liest man mit Wirbel in der Sternstraße einen vielversprechenden ersten Band der Paula und Lou-Reihe, der sowohl durch Humor als auch eine tolle nachbarschaftliche Atmosphäre überzeugt und die holprig beginnende Freundschaft zweier sehr unterschiedlicher, aber gerade deshalb so gut zusammenpassender Mädchen zeichnet. Denn in den wichtigen Dingen, merken sie irgendwann, sind sie sich eigentlich einig. Die kleinen Schwarz-Weiß-Zeichnungen von Joëlle Tourlonias lockern den Text graphisch wunderbar auf, sodass sich ein Durchblättern des Buches schon allein aufgrund dieser liebevollen Illustrationen lohnt.

    Mehr
  • Viel Wirbel, wenig Gespenster.

    Paula und Lou: Wirbel in der Sternstraße
    Gulan

    Gulan

    Paula wohnt mit ihrem Vater Lukas in der Sternstraße 7 neben einem alten verfallenen Hotel. Sie glaubt fest daran, dass es in dem alten Gemäuer spukt und will dem Spuk auf den Grund gehen. Da erscheint Lou mit ihrer Mutter Ronja auf der Bildfläche. Ronja hat das Hotel geerbt und will es renovieren. Die beiden Mädchen sind charakterlich sehr verschieden und stehen sich sofort in herzlicher Abneigung gegenüber. Da gibt es einen Wasserrohrbruch und Ronja und Lou kommen bei Lukas und Paula in der Wohnung unter... Das Buch weckt zu Beginn etwas andere Erwartungen. Nicht die Geisterjagd steht im Mittelpunkt, sondern die Turbulenzen zwischen Lou und Paula und ihren Eltern. Bei Paula Wilde ist der Name Programm. Sie ist burschikos und träumt von den Gespenstern im Nachbarhaus. Lou Kleine ist das genaue Gegenteil von Paula, mädchenhaft, schaut Soaps und kann Geister und alte Hotels nicht ausstehen. Hinzu kommen Paulas Vater, ein liebenswerter Chaot, und Lous Mutter, eine herzensgute Pedantin. Die Vier werden zu einer Zweck-WG, in der so einiges drunter und drüber geht. Sympathisch dargestellt sind vor allem die übrigen Bewohner der Sternstraße, insbesondere Emma und Johann, die Besitzer des Antiquitätenladens „Café Schnack“. Das Buch ist der Auftakt zu einer Kinderbuchreihe. Ich habe das Buch mit meinen zwei Kurzen (7 und 4 Jahre) gelesen. Vielleicht nicht exakt die Zielgruppe, denn selbst bei meinem Ältesten kam bei den chaotischen Verwicklungen in der Sternstraße und in der Schule nicht so richtig Spaß oder Spannung auf. Könnte mir aber vorstellen, dass es in 2-3 Jahren schon anders aussieht. Das Buch liest sich weitgehend flüssig (vom etwas zu häufigen Gebrauch von Klammern mal abgesehen...), die Sprache ist aber meines Erachtens durchaus anspruchsvoll. Die regelmäßigen Illustrationen sind zumeist eher klein gehalten und drängen sich nicht in den Vordergrund. Zusammengefasst ein ordentliches Kinderbuch über Zusammenhalt und Freundschaft mit durchaus sympathischen Figuren. Leider kommt der angekündigte Gruselfaktor etwas zu kurz und die Story hatte hier und da schon ein paar Längen. Somit vergebe ich nur eine durchschnittliche Bewertung.

    Mehr
    • 8
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    25. April 2014 um 19:40
    Arun schreibt Hier bin ich die falsche Zielgruppe!

    Klaus, Du wirst auch irgendwann Opa ;-) Und was liest Du dann vor?

  • Paula und Lou

    Paula und Lou: Wirbel in der Sternstraße
    ashavera

    ashavera

    29. March 2014 um 08:41

    "Paula ist sich sicher - im Nachbarhaus spukt es! Sie setzt alles daran, die Gespenster in dem verfallenen Hotel zu Gesicht zu bekommen. Denn sie kann sich keine aufregenderen Nachbarn als ein paar uralte Geister vorstellen - und keine besseren Freunde. Dann aber erscheint Lou auf der Bildfläche. Ihre Mutter hat das baufällige Hotel geerbt und will alles wieder auf Vordermann bringen. Da packt doch jedes vernünftige Gespenst seine Koffer! Und überhaupt - diese Louisa mit ihren rosa Haarspangen findet Paula ganz schön doof. Lou geht es mit dem Dickkopf Paula auch nicht anders. Als Lou und ihre Mutter bei Paula und ihrem Vater einziehen, scheint das Chaos perfekt..." !!!Achtung, Spoiler enthalten!!! Ich habe das Buch zusammen mit meinem zwei Mädels (8 und 5) gelesen. Sie waren vom Klappentext begeistert, leider standen die Geister dann doch nicht im Mittelpunkt der Geschichte. Paula und Lou könnten unterschiedlicher nicht sein. Paula Wilde ist wie ihr Name schon sagt - etwas wild. Und Lou Kleine ist ein typisches Mädchen. Sie können sich von Anfang an nicht leiden und zeigen das auch. Doch Paula möchte unbedingt einen Geist finden und so hilft sie beim Aufräumen im Hotel mit um dort auf Geisterjagd zu gehen. Dann müssen Lou und ihre Mutter ein paar Tage zu Paula und ihrem Vater ziehen, was den beiden Mädels natürlich gar nicht paßt. Und auch das zeigen sie sehr deutlich. Die beiden streiten viel, was meine Große irgendwann so gestört hat, daß sie am liebsten abgebrochen hätte. Doch der Kleinen gefiel es gut und so haben wir weiter gelesen. Im Mittelteil geht es viel um das WG-Leben, Streit und eigentlich Belanglosigkeiten, die nicht viel zur Handlung beigetragen haben; meiner Großen hat das nicht gefallen.  Doch, wie im wahren Leben, kommt man nicht von Anfang an mit jedem klar, merkt aber irgendwann, daß das Gegenüber doch nett ist und so finden Paula und Lou dann doch zueinander. Und dann hat es meiner Großen auch wieder viel besser gefallen. Der Plan von Paula und Lou kam gut an, gleicht aber die Längen im Mittelteil nicht ganz aus.  Einen Geist sucht man leider vergebens - auch ein Kritikpunkt meiner Tochter -.  Einer darf natürlich nicht fehlen: Muhackl, ein treuer Begleiter in der Sternstraße und immer mitten drin. Er hat mir und meinen Mädels gut gefallen.  Gut gefallen haben mir die Kapitelüberschriften und -kurztexte. Sie waren witzig und man konnte versuchen zu erahnen, was als nächstes passieren könnte. Die Geschichte war flüssig zu lesen und sehr humorvoll geschrieben.  Es ist eine Geschichte über Zusammenhalt (die Sterne der Sternstraße sind große klasse) und Freundschaft, wie man sie findet und für einander einsteht. Wichtige Themen; leider führt einen der Klappentext in die Irre. Ich denke, mit anderen Erwartungen an das Buch hätte meine Große bei der Geschichte anders mitgefiebert.

    Mehr
  • Genau richtig für Leseratten! Zum Glück mit Fortsetzung... :-)

    Paula und Lou: Wirbel in der Sternstraße
    mamamal3

    mamamal3

    25. March 2014 um 15:10

    Paula lebt mit ihrem alleinerziehenden Vater in einem Haus in der Sternstraße. Bisher verlief hier immer alles nach Plan, sprich Paula kann oft tun, was sie möchte- denn ihr Vater ist oft bei der Arbeit. Gerne geht sie ibs Café Schnack, ein Ort wo es antike Möbel zu kaufen gibt- aber für sie auch oft etwas zu essen. Denn das Besitzerpaar sind Freunde. Dort kommen auch noch die Studenten der nahen WG dazu- also ein Ort zum Wohlfühlen! Es könnte alles so schön sein, würde nicht eines Tages eine Frau mit ihrer Tochter Lou in das baufällige Hotel nebenan einziehen wollen. Dieses soll restauriert werden- schließlich haben es die beiden geerbt. Paula ist sich aber schon seit langem sicher: dort drüben spukt es!! Sie möchte ihrem Verdacht gerne nachgehen- doch mit dieser "komischen" Lou kann sie einfach nichts anfangen! Als dann auch noch in der schlimmsten Woche aller Zeiten das Schrecklichste eintritt, verzweifelt Paula beinahe: Sie muss für Lou in ihrem Zimmer Platz machen, weil die beiden kurzfristig nicht in der Baustelle wohnen können!!! ------ Das Buch hab ich meinem beiden Jüngsten (7 und 8) vorgelesen. Sie waren sehr begeistert! Mir hat besonders gefallen, daß die Autorin auch mal irgendwie anders schreibt, als andere. Hmm- wie soll ich das beschreiben? Es wird witzig, spannend und trotzdem nie langweilig- es fordert zum Mitdenken auf- aber das Beste: Mindestens drei weitere Bände um Paula und Lou sind schon erschienen !! Wir freuen uns drauf!! :-)

    Mehr
  • Paula und Lou - Wirbel in der Sternstraße

    Paula und Lou: Wirbel in der Sternstraße
    Blaustern

    Blaustern

    20. March 2014 um 20:43

    Das Nachbarhaus ist abbruchreif und zieht Paulas ganze Aufmerksamkeit auf sich, denn sie hat schon lange den Eindruck, dass es dort spukt. Dann sieht sie nachts eine Gestalt am Fenster entlangschleichen und muss dem einfach nachgehen. Paula liebt Gespenster und ist sich ganz sicher, es gibt sie! Doch dann zieht Lou mit ihrer Mutter in dieses Haus ein, welches sie geerbt haben, und Paula gefällt das gar nicht. Zudem geht sie nun auch noch in ihre Schulklasse und sorgt dort für mächtigen Wirbel. Die beiden können sich nicht leiden, sie sind grundverschieden, und zu allem Überfluss ziehen sie wenig später nach einem Wasserrohrbruchschaden auch noch zu Paula und ihrem Vater und bringen dort die ganze Unordnung durcheinander. Die Spukgeschichte von Paula und Lou ist für Mädchen ab 8 Jahren und der erste Band der wunderbaren Serie. Die beiden lernen sich kennen und können überhaupt nicht miteinander umgehen. Sie sind völlig verschieden und dass nicht nur vom Äußeren her. Während Paula am liebsten auf Gespenstersuche geht, schwingt Lou lieber ihr Röckchen. Im Laufe des Buches beschnuppern sie sich aber immer mehr und erkennen, was eine wirkliche Freundschaft ausmacht. Das Café Schnack ist auch eine ganz wunderbare Idee. Hier treffen sich die Bewohner der Sternstraße immer wieder auf einen Schluck, um sich zusammen zu erholen und nette Gespräche miteinander zu führen. Solch ein Café wünscht sich doch jeder in seiner Straße. Das Buch sorgt für bezaubernde Unterhaltung. Immer wieder gibt es lustige Szenen, die einen auflachen lassen, aber auch Szenen, die nachdenklich stimmen. Der Schreibstil und die Schriftgröße sind dem Alter angepasst, und es lässt sich gut lesen. Die Illustrationen sind einfach einmalig und hinterlassen einen Smiley auf dem Gesicht.

    Mehr
  • quirlige Familiengeschichte mit leichtem "Gruselfaktor"

    Paula und Lou: Wirbel in der Sternstraße
    Normal-ist-langweilig

    Normal-ist-langweilig

    20. March 2014 um 14:00

    Meine Tochter und ich haben das Buch gemeinsam gelesen und fanden es insgesamt sehr gut. Der zweite Band wurde bereits gekauft und wartet darauf, gelesen zu werden. Lou und Paula sind zwei Mädchen, die verschiedener nicht sein könnten und müssen dann, da es die Umstände verlangen, trotzdem miteinander auskommen. Dabei erleben sie noch mehrere Abenteuer: -das Alltagsleben in der Schule mit der ganzen Cliquenbildung -der gemeinsame, sehr familiäre Umgang in der Sternstraße mit all ihren Bewohnern -das Abenteuer Familie (Patchwprk-Familie) -das Grusel-Abenteuer Das Buch beinhaltet demnach sehr viele verschiedene Geschichten in einer. Nicht alle sind gleich spannend oder lustig. Insgesamt aber kann das Buch den Leser wirklich fesseln und man fiebert mit den beiden Protagonisten mit. Stellenweise war das Buch etwas langatmig und die Auflösung fand meine Tochter auch nicht ganz so spannend! Trotzdem ist das Buch wirklich lesenswert und spricht viele Themen an, die Kinder ab 8/9 Jahren wirklich interessieren! Das Buch ist auch sehr umfangreich und liest sich nicht in zwei Tagen. Dadurch ist die Preis-Leistung auch sehr ansprechend (für die Eltern :-))Die Sprache ist angemessen und lässt sich auch von Drittklässlern gut lesen.

    Mehr
  • Paula und Lou - Wirbel in der Sternstraße

    Paula und Lou: Wirbel in der Sternstraße
    Nele75

    Nele75

    17. March 2014 um 13:14

    Paula mag Gespenster - und alles, was dazugehört. Da kommt es ihr gerade recht, dass es im Nachbarhaus Anzeichen für so eine Spukgestalt zu geben scheint. Schlecht nur, dass in dieses renovierungsbedürftige Nachbarhaus Ronja mit ihrer Tochter Lou einzieht, die das baufällige Haus geerbt hat und daraus ein Hotel machen möchte. Ob sich dadurch der Spuk im Nachbarhaus auflöst? Oder sieht Paula nur Gespenster, die es gar nicht gibt? Und was ist eigentlich mit Lou, die so ganz anders ist als Paula, eher rosa-glitzer-Sachen mag, ganz im Gegenteil zu Paula, die auch schonmal vergißt, sich das Schlafanzugoberteil für die Schule auszuziehen und ein vernünftiges T-Shirt anzuziehen? Leichter wird die Situation auch nicht, als Ronja und Lou zu Paula und ihrem Vater Lukas vorübergehend in die Wohnung ziehen, da im Hotel ein Wasserschaden herrscht. Wird Paula die WG auf Zeit überstehen? "Paula und Lou - Wirbel in der Sternstraße" von Judith Allert ist der Auftakt einer ganzen Reihe von Geschichten rund um die beiden unterschiedlichen Mädchen. Insgesamt sind bis jetzt sechs Teile erschienen.....und nachdem wir den ersten Teil gelesen haben, sind wir schon sehr gespannt auf die weiteren Abenteuer rund um die Sternstraßenbewohner. Denn in der Geschichte geht es zwar vordergründig um Paula und Lou, aber eben auch um die anderen liebenswerten, teils chaotischen, aber immer zusammenhaltenden Sternstraßenbewohner. Diese treffen sich zu allen möglichen (und unmöglichen) Zeiten im Cafe-Schnack, eigentlich einem Trödelladen, aber kurzerhand umfunktioniert zu DEM Treffpunkt der Bewohner. Dort wird geklönt, gegessen, diskutiert oder einfach nur ein Käffchen getrunken, je nachdem, was gerade aktuell diskutiert werden muss/sollte. Klingt nach einem schönen Treffpunkt, den man manchmal während des Lesens nur zu gerne selbst mal besuchen würde, und sei es nur, um einen leckeren Cappuccino mit Emma zu trinken. Im gesamten Buch finden sich immer wieder liebevolle Illustrationen von Joelle Tourlonias, welche die ganze Geschichte auch noch bildlicher werden lassen, oft sind es auch Zeichnungen zum schmunzeln, meist, wenn Paulas Vater Lukas mit abgebildet ist. Auch das Cover ist wunderschön gestaltet, die Schrift hebt sich glänzend hervor, der Rest ist in matten Farben gehalten. Auch auf dem Cover zu sehen sind (neben Paula und Lou natürlich) der Familien- und Sternstraßenhund Muhackl, der auch eine nicht ganz unwichtige Rolle in der Geschichte spielt. Judith Allert hat mit ihrer "Paula und Lou" Geschichte eine wunderbare Buchreihe für Mädchen ab ca. 8 Jahren geschrieben, die aber sicherlich auch ältere Leser-/innen in ihren zauberhaften Bann ziehen wird und - ist man erstmal in der Sternstraße angekommen, will man auch so schnell nicht wieder weg. Freuen uns auf den nächsten Teil!

    Mehr
  • Optik, altersgerechter Inhalt und Spannung - einfach top und rundum gelungen! Bitte mehr davon :-)

    Paula und Lou: Wirbel in der Sternstraße
    Leselady

    Leselady

    15. March 2014 um 21:20

    Paula liebt gruselige Geschichten und weiß eines ganz genau: Gespenster gibt es wirklich! Als sie eines zur Geisterstunde im bruchbudenhaften Nachbarhaus einen schwachen Lichtschein und eine, sich bewegende dunkle Gestalt hinter einem der Fenster entdeckt ist der Zeitpunkt gekommen, dem Spuk im Nachbarhaus auf den Grund zu gehen. Paula lässt sich nicht einmal von der Tatsache, dass neue Nachbarn, statt Gespenster im Hotel nebenan eingezogen sind, von ihrem gruseligen Verdacht abbringen. Wer bei der Gespenstersuche allerdings zwingend stört, sind diese neuen Mutter-Tochter-Nachbarn, Ronja und Lou(isa). Paula und Lou sind im gleichen Alter, gehen (leider) auch in dieselbe Klasse und könnten verschiedener nicht sein. Als die Baustellen im Hotel überhand nehmen, sind die zwei auch noch gezwungen, auf engstem Raum miteinander auszukommen. Ein Alptraum für BEIDE und ein Desaster vor allem für die Außenwirkung in der Klasse! Doch es hilft alles nix, die beiden müssen irgendwie miteinander klarkommen, nebenbei einem Gespenst auf die Schliche kommen und dann ist da ja noch dieser immerhungrige Muhackl-Hund und viele besondere Sternis, die alle miteinander für viel Wirbel in der Sternstraße sorgen. Wer wird hier wohl als erste die weiße Fahne hissen oder findet sich am Ende doch alles zum Guten... lest selbst... Informationen zu Buch, Verlag und Autorin: • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten • Verlag: arsEdition; Auflage: 1 (3. Juli 2013) • Sprache: Deutsch • ISBN-10: 3760787320 • ISBN-13: 978-3760787329 • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 - 10 Jahre • Größe und/oder Gewicht: 21 x 15 x 2,4 cm Quelle: http://www.amazon.de/o/ASIN/3760787320/lovebook-21 Über die Autorin.. © privat weiß man..: Judith Allert studierte Germanistik an der Universität Bayreuth. In dieser Zeit erschienen auch ihre ersten Veröffentlichungen. Unter anderem arbeitete sie als Drehbuchautorin bei Tabaluga-Tivi. Die Autorin lebt mit Mann, Hunden und Wollschweinen auf ihrem Bauernhof in Oberfranken. Quelle: http://www.arsedition.de/person-1-1/judith_allert-297/ Nicht zu vergessen, die begabte Illustratorin: Joëlle Tourlonias hat Visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Illustration und Malerei an der Bauhaus-Universität Weimar studiert. Seit 2009 arbeitet sie als selbständige Künstlerin. 2011 erscheinen vier von ihr illustrierte Bilderbücher, darunter „Mikropolis“ (Verlagshaus Jacoby & Stuart Berlin). Die Komische Oper Berlin führt die gleichnamige Kinderoper von Christian Jost (Musik) und Michael Frowin (Libretto) ab Oktober 2011 auf. Joëlle Tourlonias lebt in Düsseldorf. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Joelle_Tourlonias Und hier noch VIEL MEHR tolle Bücher und Ideen von und mit Paula und Lou: http://www.arsedition.de/content-370-370/paula_und_lou/ Eindrücke / eigene Meinung: Der arsEdition-Verlag und seine Kinderbuchschätze... :-)  ..immer wieder für eine tolle Überraschung gut! Auch meine neueste Entdeckung, die Geschichte von Paula und Lou – Wirbel in der Sternstraße konnte mich optisch, wie inhaltlich begeistern und sehr von sich überzeugen. Das gebundene Buch liegt wunderbar in der Hand, ist qualitativ hochwertig verarbeitet und ist durchweg mit SEHR viel Liebe zum Detail illustriert! Ein ganz dickes Lob hierfür an die Illustratorin Joëlle Tourlonias!!! Die Buchstärke, die Schriftgröße und vor allem der herrlich jugendlich flüssige Schreibstil ist für Kinder im empfohlenen Lesealter von 8-10 Jahren bestens geeignet! Doch von all diesen Fakten einmal abgesehen, bezaubert die Geschichte durch gut gewählte und hervorragend eingeführte Charaktere. Judith Allert überrascht und erfreut uns Leser mit ausgesprochen gegensätzlichen Figuren, lässt diese in den unterschiedlichsten Momenten und Situationen aufeinanderprallen, sich misstrauisch umschleichen, aber auch aufeinanderzugehen und zueinanderfinden. Fehlerlos kommt man selten zum Ziel und so müssen auch hier, ungeachtet der unterschiedlichen Lebensumstände, Kompromisse eingegangen werden und kreative Lösungen her. Lernprozesse sind auf sehr angenehme Weise erkenn- und nachvollziehbar. Die Autorin Judith Allert hat dies alles und noch viel mehr in eine sehr dicht geschriebene, aber durch und durch hinreißend unterhaltsame Geschichte verpackt, die man kaum aus der Hand legen mag, den Leser aber durchaus hin und wieder zum Nachdenken bringen kann. Die Sternis und ganz besonders ihre Treffen im Café Schnack haben mich berührt und begeistert, sodass dies hoffentlich das erste von vielen weiteren Begegnungen mit den sympathischen Bewohnern, Muhackl und dem einen oder anderen Gespenst ;-) in der Sternstraße waren... KLARE LESE-EMPFEHLUNG!!!

    Mehr
  • Und Geister gibt es doch

    Paula und Lou: Wirbel in der Sternstraße
    Gela_HK

    Gela_HK

    15. March 2014 um 11:22

    Natürlich gibt es Geister. Da ist sich Paula sicher und genau das will sie ihrer neuen Nachbarin Lou beweisen. Diese wohnt nämlich seit neuestem in dem alten gruseligen Hotel. Beide mögen sich überhaupt nicht und müssen dann auch noch vorübergehend gemeinsam in Paulas Wohnung miteinander auskommen. Nur gut, dass es noch das Café Schnack und die Sternstraßenbewohner gibt, die immer einen Rat wissen. Judith Allert hat mit Paula und Lou - Wirbel in der Sternstraße den Auftakt zu einer wundervoll schwungvollen und lustigen Kinderbuch-Serie geschrieben. Alle Charaktere wirken so natürlich und lebendig, dass man meint, sie könnten auch die eigenen Nachbarn sein. Liebevoll und detailliert werden die kleinen Macken, positiven Eigenschaften und Abneigungen der Protagonisten herausgearbeitet. Mittelpunkt der Handlung ist die Sternstraße, dessen Bewohner sich selbst als "Sternis" bezeichnen. Treffpunkt aller Sternis ist das Café Schnack. Eigentlich ein Antiquitätengeschäft, aber vielmehr ein Wohlfühlort, wo gemeinsam gegessen, gelacht und gefeiert werden kann. Hauptpersonen der Handlung sind Paula und Lou. Zwei ganz unterschiedliche 9jährige Mädchen, die sich erst überhaupt nicht leiden können und im Laufe der Geschichte immer mehr feststellen, dass sie ja doch vieles gemeinsam haben.  Sie lernen, dass man echte Freunde nicht immer  auf den ersten Blick erkennt und wie wichtig Zusammenhalt sein kann. Diese turbulente Geisterjagd begeistert sowohl Jungen wie Mädchen und macht einfach nur Spaß.

    Mehr
  • Paula und Lou :-)

    Paula und Lou: Wirbel in der Sternstraße
    Line1984

    Line1984

    15. March 2014 um 08:03

    Paula ist sich sicher - im Nachbarhaus spukt es! Ab jetzt setzt sie alles daran, die Gespenster in dem alten, verkommenen Hotel zu Gesicht zu bekommen. Denn sie kann sich keine aufregenderen Nachbarn als ein paar uralte Geister vorstellen - und keine besseren Freunde! Dann aber erscheint Lou auf der Bildfläche. Die findet Paula von Anfang an ganz schön doof. Lou geht es mit dem Dickkopf Paula auch nicht anders. Und als Lou und ihre Mutter vorübergehend bei Paula und ihrem Vater einziehen, ist das Chaos perfekt. Meine Meinung: Paula ist 9 Jahre alt und lebt zusammen mit ihrem Vater Lukas und ihrem Hund Muhakl in der Sternstraße. Genau gegenüber steht ein altes und verlassenes Hotel, Paula ist überzeugt das es in diesem Hotel spuckt, da sie sich super mit Gespenstern auskennt. Als Lou mit ihrer Mutter Ronja in das verlassene Hotel zieht um dieses zu verkaufen, muss Paula handeln. Das Gespenst soll es schließlich ruhig und gemütlich haben um in Ruhe spucken zu können. Ich habe dieses Buch zusammen mit meinen Sohn Pascal ( 8 Jahre ) gelesen, und wir beide hatten ein riesen Spaß dabei! Erst einmal zu der Schrift, sie ist genau richtig und gut zu lesen, auch der Schreibstil ist flüssig und lässt sich super lesen. Mein großer hatte keinerlei Probleme. Wir haben gerade zu dieses Buch verschlungen, es handelt ja um Gespenster und so kommt es das dieses Buch auf der einen Seite richtig lustig ist, so das wir einige Lachanfälle hatten, auf der anderen Seite aber ist dieses Buch auch sehr spannend. Für uns war es genau die richtige Mischung, ein tolles Buch, wir sind schon jetzt große Fans von Paula und Lou :-)

    Mehr
  • weitere