Mit großer Feinfühligkeit und spürbarer Ehrlichkeit nimmt Judith Bauer ihre Leser:innen mit in ihren Familienalltag. Die Geburt ihres Sohnes mit Down-Syndrom im Jahr 2022 stellt alles auf den Kopf – und genau diesen Moment des Umbruchs und der Unsicherheit beschreibt die Autorin so offen und nahbar, dass man sich ihr sofort verbunden fühlt. Es ist, als plaudere man mit einer guten Freundin, was das Buch so greifbar macht. Besonders die Schilderungen der ersten Zeit im Krankenhaus haben mich sehr berührt und bewegt, ebenso waren ihr Weg zum inneren Frieden und dem Annehmen der Herausforderung eindrucksvoll. Ich finde stark, wie sie mit dieser Situation umgegangen ist und das Beste daraus gezogen hat.
„Down about nothing“ ist weit mehr als ein persönlicher Erfahrungsbericht. Es ist ein Buch voller Hoffnung, Liebe und Zuversicht. Judith Bauer zeigt, dass ein Leben anders verlaufen kann als geplant und gerade darin seine eigene Schönheit findet. Mit viel Wärme und Liebe erzählt sie von ihrem kleinen Theo, der mit seinem Charme und seiner Freude alle um die Finger wickelt. Ein wundervolles, ehrliches und stärkendes Buch, das insbesondere werdenden Eltern von Kindern mit Down-Syndrom Perspektiven eröffnet und allen anderen Leser:innen zeigt, wie bereichernd Vielfalt und Liebe sein können. Danke dir, liebe Judith, für diese sehr persönlichen Einblicke in euer Familienleben.



