Judith Brandner

 4.2 Sterne bei 22 Bewertungen
Autorin von Zuhause in Fukushima, Reportage Japan und weiteren Büchern.
Judith Brandner

Lebenslauf von Judith Brandner

Japanologin, Journalistin und Autorin. Seit 1984 Radiojournalistin und Radiomacherin, hauptsächlich für ORF/Ö1, aber auch für SRG/DRS2, SWR2, Deutschlandradio und HR. Moderiert regelmäßig die Ö1-Sendung „Radiokolleg“ und gestaltet Sendungen für Wissenschaft, Politik, Kultur und Feature. Inhaltliche Schwerpunkte: Japan, Gesellschaft, Zeitgeschichte/Aufarbeitung der NS-Zeit.

Alle Bücher von Judith Brandner

Zuhause in Fukushima

Zuhause in Fukushima

 (19)
Erschienen am 01.03.2014
Reportage Japan

Reportage Japan

 (2)
Erschienen am 01.02.2011

Neue Rezensionen zu Judith Brandner

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Buechergartens avatar

Rezension zu "Zuhause in Fukushima" von Judith Brandner

1000 Kraniche der Hoffnung...
Buechergartenvor 3 Jahren

INHALT:

Kei Kondo hat seinen Bio-Bauernhof verloren. Sadako Monma musste ihren Kindergarten schließen. Der Arzt und Diplomat Ryohei Suzuki kehrte nach der Katastrophe nach Fukushima zurück, um im dortigen Krankenhaus zu arbeiten.

Judith Brandner erzählt in diesem Buch in 13 sensiblen Porträts, wie sich die Katastrophe von Fukushima auf die dort lebenden Menschen auswirkt. Manche haben aus diesem gravierenden Einschnitt neue Energien und Lebenskraft geschöpft, andere sind nahe daran, an der Situation zu zerbrechen. Sie sind Flüchtlinge im eigenen Land, persönliche und berufliche Einschränkungen gehören heute zu ihrem Alltag. Manche sind KünstlerInnen, die ihre Bekanntheit dafür einsetzen, um den Menschen in der Region zu helfen. Auch Journalisten sind unter den Porträtierten, einer arbeitet heute als Undercover-Journalist, u. a. als Arbeiter im Kraftwerk Fukushima, um über die tatsächliche Situation berichten zu können.

Der japanische Fotograf Katsuhiro Ichikawa hat Judith Brandner bei ihren Recherchen begleitet und die Menschen fotografiert, mit denen sie gesprochen hat. Die Fotos zeigen auf berührende Weise, wie die Menschen heute dort leben und fühlen.

 

EIGENEN MEINUNG:

Gleich zu Beginn möchte ich sagen, wie sehr mich dieses Buch berührt hat, wie unglaublich ergreifend, schockierend und doch einfach wundervoll ich es finde! Ich hatte das Glück, dieses Buch bei der Lovelybooks Bücherregal-Aktion zu gewinnen und bin einfach nur froh, dass ich mich dafür beworben habe! Normalerweise schreibe ich bei meinen Rezensionen den Inhalt ja in eigenen Worten, aber in diesem Fall habe ich tatsächlich Angst etwas zu verfälschen, zu vergessen, zu verändern. Denn in diesem Buch ist für mich einfach alles, so wie es ist, absolut richtig! Ich war schon lange nicht mehr so begeistert und einfach auch überrascht von einem Buch, besonders von einem Sachbuch!!

Das Cover des Buches ist mir ganz klar aufgefallen und dann sieht man dazu diesen Titel. Es ist nicht schwarz/weiß, grau oder düster gehalten, sondern es hat einfach tolle Farben und wirkt für mich realitätsnah, ehrlich, offen, obwohl es ein solches Thema behandelt! Das ist schon das erste von dem ich einfach nur begeistert bin und was auch schon viel über das Buch sagt: Es will nicht schockieren oder Mitleid erregen, sondern es erzählt von echten Menschen! Ich ziehe meinen Hut vor der Autorin, wie wundervoll sie schreibt, wie sie einen berührt und den Menschen doch immer ihren Stolz und ihre Persönlichkeit lässt.

Ganz besonders toll fand ich, schon im Einstieg in das Buch, wie die Autorin sich selbst mit einbezieht, von ihrer Reise durch ein Land erzählt. Von ihren Erlebnissen, dem Kennenlernen fremder Leute, aber auch von ihren eigenen Schwächen und wie sie sich in vielen Momenten fühlte. Dabei ist mir besonders eine Szene mit einem Bettler in Erinnerung geblieben, bei dem die Autorin selbst reflektiert wie schlecht sie sich verhalten hat. Ich bin hin und weg…

Hin und weg auch von so viel Ehrlichkeit und so viel Einblick in eine Kultur auf so wenigen Seiten! Das Buch liest sich für mich fast abenteuerlich, wenn man der Autorin folgt und sich auf sie einlässt! Bevor ich genauer dazu komme was ich mir zu den Geschichten aufgeschrieben habe, möchte ich noch sagen, dass mir als erstes im Buch der Hinweis auf eine Klimaschutz-ID aufgefallen ist! Davon hatte ich zuvor noch nie etwas gehört und dem möchte ich auf jeden Fall noch genauer nachgehen!

Die Geschichten an sich lesen sich unglaublich leicht, fließend, auch durch die extreme Ehrlichkeit (wie oben beschrieben) der Autorin. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, obwohl ich anfangs vor dem Thema schon etwas Angst hatte. Ich bin eher empfindsam und wollte durch das Lesen nicht geradewegs in eine Depression stürzen… Diese Angst war vollkommen unbegründet! Ich habe sofort eine Verbindung zu der Erzählung gespürt, auch wenn sich das komisch anhört, war sofort darin vertieft! Die Sätze der Autorin sind bewegend und man merkt wieder wie schnell man selbst vergisst, während die Menschen denen etwas Schlimmes passiert ist weiter damit leben und auch leben müssen… Ich habe beim Thema Fukushima bisher auch einfach viel an die Auswirkungen auf die Umwelt, die Felder, die Meere, ganze Landstriche gedacht. Jetzt muss ich zugeben, dass mir die persönlichen Konsequenzen die dieser schreckliche Unfall für Familien, Ehen, Kinder, Seelen hat überhaupt nicht ins Gedächtnis gekommen sind… Und genau solche Geschichten erzählt die Autorin, unterlegt mit der genau richtigen Anzahl einfach wundervoller, ausdrucksstarker Fotografien! Nicht nur von Menschen, auch von deren Umgebung, deren Arbeit, deren Stolz, der ihnen zum Teil einfach genommen und niemals ersetzt wurde, an den wenigen Stellen an denen dies vielleicht sogar möglich gewesen wäre…

Die Erzählungen klingen teilweise fast unwirklich, gehen zumindest bei mir über den menschlichen Verstand hinaus und müssen dann doch anerkannt werden. Allerdings geschieht dies stets äußerst feinfühlig, ohne Effekthascherei, absolut ehrlich. Die Gefahr die die Menschen in Fukushima bedroht ist so schwer zu fassen, einfach unsichtbar. Die Schicksale, die die Autorin aufzeigt, bringen einen diesen Menschen so unheimlich nahe und es wird einem bewusst, dass dies nur ein kleiner Ausschnitt ist. Die schiere Masse an Betroffenen macht einen sprachlos, Alte wie Junge, vielleicht sogar Ungeborene.

Besonders schön finde ich auch, wie die Autorin einem die Landschaft, und die Bedeutung dieser, um Fukushima näher bringt. Für die Menschen, die Kinder die dort lebten, teilweise noch leben und nicht loslassen können… Ich habe es richtig gespürt, die Jahreszeiten, die Ernte, die verlorene Heimat von der so oft im Buch die Rede ist.

Schließlich spielt im Buch auch die Regierung eine Rolle. Dann wenn die Autorin in Kontakt mit ihnen gerät, die Menschen von ihren Hoffnungen und der Realität sprechen. Auch wenn Menschen von ihrem Kampf gegen die Atomkraft und für Verständnis und Weitsicht erzählen. An diesen Punkten wird es oft einfach nur unglaublich, man spürt das Entsetzen, den Unglauben und ist selbst mit hin- und hergerissen… Man fühlt sich wie die Menschen dort ausgeliefert und ist dann noch erstaunter, dass manche daraus auch etwas Positives schöpfen konnten oder einfach nicht vorhaben aufzugeben!

Eine Beschreibung die mir auch immer noch nicht aus dem Kopf gehen will ist die der Kulissen. Ja manchmal denkt man es erbaut jemand Kulissen und dahinter ist nichts übrig bzw. die Menschen sind einfach nichts wert. Der Umgang mit ihnen, so wie er im Buch beschrieben ist, muss einem einfach nahe gehen. Das Wissen was es für Folgen für die Menschen untereinander hat macht mich sprachlos, hilflos… Im Kopf bleibt mir auch immer noch die Frage, ob z. B. Kinder die den Unfall miterlebt haben spätere auf eine Art Rote Heirats-Liste gestellt werden könnten. Ob sie als potentielle Mütter oder Väter später gebrandmarkt sein werden, wie es in der Geschichte schon einmal war. Schrecklich…

Ganz zum Schluss muss ich aber noch mal betonen, dass mich dieses Buch nicht kaputt gemacht hat, sondern es hat mich berührt, aufgerüttelt, mir die Augen geöffnet, mich offenen werden lassen. Da sind Menschen, die immer noch jeden Tag mit der Katastrophe leben, die Hoffnung brauchen, deren Seelen verletzt sind und denen die Heimat gestohlen wurde. Aber selbst diese Menschen suchen noch die Schuld bei sich selbst, weil sie vor dem Unfall nichts gegen die Atomkraft getan haben – ich denke darüber sollte jeder von uns nachdenken.

Ein tolles Buch, mit einer tollen, vorsichtigen Erzählweise und viel japanischer Mentalität! Und für mich persönlich zumindest ein journalistisches Meisterwerk… Ich könnte noch Seitenweise so weiterschreiben, bin über mich selbst erstaunt, aber sage jetzt nur: LESEN! UNBEGINGT LESEN!

 

FAZIT:

Dieses Buch hat für mich eine uneingeschränkte Leseempfehlung! Ich freue mich über jeden einzelnen, der es zur Hand nimmt (es ist ein leichtes, kleines Büchlein für ein solches Thema) und bin mir sicher, dass jeder daraus etwas für sich mitnehmen kann. Seien es Geschichten, Menschen, Landschaften, Fotografien, Gedanken oder Einsichten! Ein einfach wunderbares Buch, nicht zum Verschlingen, sondern genießen, mit vielen leisen Zwischentönen. 

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rumble-bees avatar

Rezension zu "Zuhause in Fukushima" von Judith Brandner

Zuhause in der Welt
rumble-beevor 4 Jahren

Für mich war dies eines der wichtigsten Sachbücher des Jahres. Judith Brandner hat in relativer Kürze etwas geschafft, was manchen abendfüllenden Sendungen im Fernsehen nicht gelingt: der Katastrophe ein Gesicht zu geben, ohne auf die Tränendrüse zu drücken; zu informieren, ohne reißerisch zu sein. Alle Befragten behalten ihre Würde, obwohl die Einzelschicksale teilweise sehr traurig und tiefgreifend sind.

Ich habe ein klein wenig geschwankt, ob ich vier oder fünf Sterne verleihen soll. Dies liegt daran, dass man oft nicht nachvollziehen konnte, wie Frau Brandner ihre Interviewpartner kennengelernt hat. Sie war schon öfters in Japan, hat sogar einige der hier porträtierten Personen früher einmal getroffen. Da vermischte sich so einiges - nicht immer habe ich den roten Faden im Auge behalten, woher sie jetzt wen kannte. Aber ich bin zu dem Schluss gelangt, dass dies für die Aussage des Buches nicht wesentlich ist.

Ein "Hardcore"-Sachbuchleser wird vielleicht die Stirne runzeln. Nicht immer erzählt Frau Brandner geradlinig, doch ich fand das charmant! Da gibt es berührende Passagen über schöne Architektur, über Landschaften, oder auch die Unsicherheit der Autorin, ob sie bei einem konspirativen Treffen auch nicht festgenommen wird.

Sie teilt die Interviews nach Ortschaften ein - so, wie wohl auch ihre Reise verlaufen ist. Das fand ich sehr logisch. Teilweise bleibt die Vorgeschichte der Gespräche im Dunkeln. Aber immer wird ein Stück Atmosphäre auf die Seiten gezaubert. Sei es der Teenager, der Desinteresse heuchelt und an seinem Handy spielt; sei es die Hausfrau, die selbst in der Flüchtlingsunterkunft noch ihren Gast bewirtet, oder sei es ein Konzert für zwei Personen, das in einem verwaisten Kindergarten stattfindet...

Mir hat sich durch diese teilweise mäandernde Erzählweise ein Stück japanische Mentalität erschlossen, so, wie ich sie verstehe. Japan ist voller Kontraste und scheinbarer Widersprüche, die natürlich angesichts einer solchen Katastrophe mit aller Macht aufbrechen! Besonders am Verhältnis Eltern / Kinder und Männer / Frauen konnte man das sehr schön sehen. Aber auch das Thema, ob man nun bleiben solle oder weggehen, zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. "furusato", die Heimat - den betroffenen Japanern ist ein Stück ihrer Identität unwiderruflich geraubt worden.

Relevante Informationen über die offiziellen und weniger offiziellen Machenschaften werden organisch in das Buch eingeflochten. Größtenteils überlässt Frau Brandner ihren Gesprächspartnern das Wort. Nur im Vorwort und Epilog lässt sie sich dazu hinreißen, eigene Gedanken und Vermutungen zu äußern - damit ist sie sonst im Buch sehr vorsichtig. Ich fand das sehr angenehm!

Leider ist das, was in Japan nach der Katastrophe geschah, auch anderswo so schon beobachtet worden. Die Behörden halten die Bevölkerung hin. Gefahren werden heruntergespielt. Säcke mit verstrahltem Abfall stehen in der Gegend herum. Messergebnisse werden manipuliert. Und Nachrichten werden zensiert. Viel schrecklicher fand ich jedoch die persönlichen Folgen für die Familien. Viele sind zerbrochen, oder leben getrennt, da sie mit der Situation nicht umgehen können oder wollen.

Ich möchte das Buch sehr gerne weiterempfehlen. Allerdings mit der Vorgabe, es nicht zu verschlingen, aufmerksam zu sein für Zwischentöne. Und auch einmal eine Pause einzulegen, um zu verdauen. Aus rein journalistischer Sicht ist dieses Buch eine Glanzleistung.

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Birgit-Bs avatar

Rezension zu "Zuhause in Fukushima" von Judith Brandner

gehen oder bleiben?
Birgit-Bvor 5 Jahren

"Wir haben nicht nur Menschen, Häuser und Dinge verloren, wir haben auch furusato, unsere Heimat, verloren." (Takehito Shimazu)

Die Journalistin Judith Brandner porträtiert in ihrem Werk 13 Menschen, die mit dem Reaktor-Unfall von Fukushima in Verbindung stehen, deren Leben die Katastrophe verändert hat.

Im März 2013 beginnt die Autorin ihre Recherchearbeit in Japan. Sie kann sich hautnah ein Bild von der Situation nach dem Unfall machen und  trifft einige interessante Menschen, die ihr ihre Geschichte erzählen.
Die ersten Seiten schienen mir recht sachlich, doch bald gingen mir die Schicksale unter die Haut. In gelungener Sprache und gut gezeichneten Porträits bringt uns die Autorin verschiedene Leben nahe und sorgt so dafür, dass einem das Reaktorunglück nicht so schnell aus dem Kopf geht.
Das Buch hält einem die berührenden Schicksale vor Augen und die unfassbaren Manipulationen, die immer wieder geschehen, keinesfalls aber das Wohl der Menschen in den Vordergrund stellen.

Ich hoffe stark, dass dieses Buch einige Menschen aufrütteln kann. Die Einstellung vieler Japaner hat mir in diesem Sinn gut gefallen: sie suchen den Fehler nicht bei großen Konzernen oder anderen Mitmenschen, sie beginnen zuerst bei sich. Sie fühlen sich verantwortlich, da sie nicht schon vorher gegen Atomkraft protestiert haben. Sie haben nicht an die möglichen Folgen gedacht.
Man glaubt sich solange in Sicherheit, bis irgendwann etwas passiert. Nur dann ist es zu spät!


Ein Werk, dass stark zum Nachdenken anregt und dass ich an alle Interessierten weiterempfehle. Sehr berührend, sehr interessant: unbedingt lesen!

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Gespräche aus der Community

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Verlag_Kremayr-Scheriaus avatar

Nehmt uns mit & gewinnt ein Buchpaket!

Nehmt uns mit in den Urlaub! Wir verlosen unter den kreativsten Fotoeinsendungen ein Buchpaket im Wert von 120 Euro.

Das Paket enthält folgende Bücher: "Zuhause in Fukushima" von Judith Brandner, "Das Wachstums ABC" von Su Busson, "Mitteilungsheft: Leider hat Lukas (Hörbuch)" von Niki Glattauer, "Das artepuri-Kochbuch" von Alex Witasek /Mathias Gadow & "Die Reisen der Habsburger" von Hannes Etzlstorfer.

Nehmt eines unserer Bücher mit auf eure Reise, macht einen Schnappschuss am Strand, am See, am Berg, in der Wüste, beim Paragleiten, etc. etc. & schickt uns das Foto per Email - die originellste Einsendung gewinnt! Die schönsten Fotos werden wir hier und auf unserer Facebook-Seite posten!

Einsendungen bis inkl. 31. August 2014 an office@kremayr-scheriau.at.

Weitere Infos: Hier
Zur Buchverlosung
Verlag_Kremayr-Scheriaus avatar

Das Leben danach

Worum geht's?

Kei Kondo hat seinen Bio-Bauernhof verloren. Sadako Monma musste ihren Kindergarten schließen. Der Arzt und Diplomat Ryohei Suzuki kehrte nach der Katastrophe nach Fukushima zurück, um im dortigen Krankenhaus zu arbeiten.

Judith Brandner erzählt in diesem Buch in 13 sensiblen Porträts, wie sich die Katastrophe von Fukushima auf die dort lebenden Menschen auswirkt. Manche haben aus diesem gravierenden Einschnitt neue Energien und Lebenskraft geschöpft, andere sind nahe daran, an der Situation zu zerbrechen. Sie sind Flüchtlinge im eigenen Land, persönliche und berufliche Einschränkungen gehören heute zu ihrem Alltag. Manche sind KünstlerInnen, die ihre Bekanntheit dafür einsetzen, um den Menschen in der Region zu helfen. Auch Journalisten sind unter den Porträtierten, einer arbeitet heute als Undercover-Journalist, u.a. als Arbeiter im Kraftwerk Fukushima, um über die tatsächliche Situation berichten zu können.

Der japanische Fotograf Katsuhiro Ichikawa hat Judith Brandner bei ihren Recherchen begleitet und die Menschen fotografiert, mit denen sie gesprochen hat. Die Fotos zeigen auf berührende Weise, wie die Menschen heute dort leben und fühlen.

Erscheinungstermin: 25. Februar 2014


Judith Brandner

Japanologin, Journalistin und Autorin. Seit 1984 Radiojournalistin und Radiomacherin, hauptsächlich für ORF/Ö1, aber auch für SRF/DRS2, SWR2,

Deutschlandradio und HR. Moderiert regelmäßig die Ö1-Sendung „Radiokolleg“ und gestaltet Sendungen für Wissenschaft, Politik, Kultur und Feature. Inhaltliche Schwerpunkte: Japan, Gesellschaft, Zeitgeschichte/Aufarbeitung der NS-Zeit.


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Bewerbung zur Leserunde:

Wenn ihr mehr über das Leben nach der Katastrophe in Fukushima erfahren wollt, dann bewerbt euch bis einschließlich 2. März 2014 für eines von 15 Leseexemplaren von "Zuhause in Fukushima". Sagt uns, warum gerade ihr dieses Buch unbedingt lesen müsst.

Dafür könnt ihr gerne das Unterthema "Bewerbung" verwenden. Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht!

Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

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Letzter Beitrag von  Verlag_Kremayr-Scheriauvor 5 Jahren
Kleiner Tipp in eigener Sache. Auf FB stellen wir gerade unser Herbstprogramm vor. Titelraten und Autorenraten ist angesagt. https://www.facebook.com/kremayr.scheriau Danke für die spannende Diskussion und eure Beiträge und schönen Rezensionen. Wir freuen uns auf weitere Leserunden im Herbst!
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