Judith Butler

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Autor von Das Unbehagen der Geschlechter, Haß spricht und weiteren Büchern.

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Judith ButlerDas Unbehagen der Geschlechter
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Das Unbehagen der Geschlechter
Das Unbehagen der Geschlechter
 (10)
Erschienen am 15.03.2011
Judith ButlerHaß spricht
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Haß spricht
Haß spricht
 (3)
Erschienen am 10.01.2012
Judith ButlerAntigones Verlangen: Verwandtschaft zwischen Leben und Tod
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Antigones Verlangen: Verwandtschaft zwischen Leben und Tod
Judith ButlerDie Macht der Geschlechternormen und die Grenzen des Menschlichen
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Die Macht der Geschlechternormen und die Grenzen des Menschlichen
Judith ButlerPsyche der Macht
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Psyche der Macht
Psyche der Macht
 (1)
Erschienen am 05.11.2008
Judith ButlerGefährdetes Leben
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Gefährdetes Leben
Gefährdetes Leben
 (1)
Erschienen am 25.11.2008
Judith ButlerKritik der ethischen Gewalt
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Kritik der ethischen Gewalt
Kritik der ethischen Gewalt
 (1)
Erschienen am 22.09.2011
Judith ButlerKörper von Gewicht
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Körper von Gewicht
Körper von Gewicht
 (1)
Erschienen am 20.12.2011

Neue Rezensionen zu Judith Butler

Neu
M

Rezension zu "Das Unbehagen der Geschlechter" von Judith Butler

Das Aufscheinen von Identitäten und Körpern
Mogli99vor 3 Monaten

Dieses Buch ist ein Popstar. Sein Titel ist innerhalb des Diskurses über Geschlechteridentitäten fast schon sprichwörtlich geworden. Alle sprechen darüber, wenige haben es vermutlich ganz gelesen.

Das liegt wohl nicht allein daran, dass der Diskurs über die Trennung von sex und gender noch immer - und obschon die Gender Studies zunehmend an den Hochschulen institutionalisiert sind -,  bloß am Rande der Gesellschaft zirkuliert. Das wäre ja, genau genommen, ein Grund mehr, Das Unbehagen der Geschlechter zu lesen.
Auch die hölzern wirkende Sprache (zumindest der deutschen Übersetzung) , die keiner Ästhetik frönt, sondern die Sprache benutzt, um (auch fachwissenschaftlich) exakte Aussagen treffen zu können, könnte dazu beigetragen haben.

Dennnoch ist es lohnend, sich - gleichwie - durch dieses Buch zu wühlen. Nicht nur zeigt sich Judith Butler darin als äußerst umsichtige Denkerin, die nicht einzig dem Patriarchat, sondern allem binären Denken im Feld der Geschlechteridentität den Kampf angesagt hat. Fast schon kühl und vor allem undogmatisch handelt sie ja die feministischen und psychoanalytischen Theorien ihrer Zeit ab (Luce Irigaray etwa und Monique Wittig; Sigmund Freud und vor allem Jaques Lacan) und deckt deren aus ihrer Perspektive zwangsweise aufscheinenden Schwächen auf.

Butler zeigt aber darüber hinaus noch mehr, sie weist uns Möglichkeiten der Subversion auf fern aller radikaler Umsturzversuche. Ihre Methodik, die sie aus den parodistischen Aneignungen von - vermeintlich - heterosexuellen Praktiken in der Homosexuellenszene sowie den diskursanalytischen Arbeiten Michel Foucaults ableitet, ist dabei die der mannigfachen Rekontextualisierung. Eine durch Überlappungen, Überschneidungen, Versetzungen erzeugte Wucherung der Geschlechteridentitäten also, die jedes Konzept von Herrschaft untergräbt. So Butler. Erprobt, als Gesellschaft, haben wir ihre Ansätze kaum oder gar nicht. Obwohl der Titel ihres Buches in aller Munde liegt.

Zeit also, dieses Buch zu lesen, über seine Gedanken zu diskutieren, unaufgeregt, aber beStimmt, wie es die Autorin selbst uns performativ in ihrem Buch aufzeigt.

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Sokratess avatar

Rezension zu "Das Unbehagen der Geschlechter" von Judith Butler

Rezension zu "Das Unbehagen der Geschlechter" von Judith Butler
Sokratesvor 7 Jahren

Judith Butler, amerikanische Professorin für Rhetorik, Komparatistik und Gender studies, hat mit Das Unbehagen der Geschlechter ihr bekanntestes Buch vorlegt. Hier erörtert sie ihre Forschungsergebnisse zum Thema Geschlechterrolle und Geschlechtsidentität. Butler geht davon aus, dass Geschlechterrollen und die Identifikation mit diesen Rollen durch gesellschaftliche Prägung erfolgt, also nicht aus unserer Biologie des Menschen folgt, sondern einem jeden durch Prägung und Erziehung erworben wird. Damit sind natürlich auch Vorbehalte (Homosexualität, Bisexualität) eine Frage der kulturellen Prägung. Damit ist aber auch – so Butler – bewiesen, dass Geschlechterrollen veränderbar sind, indem kulturelle Vorbehalte überwunden werden. Ein Ablegen vorhandener Vorurteile scheint daher möglich, da lediglich zwingende Folge aus einer Konstruktion. - - Die Idee kann überzeugen; mir war sie nachvollziehbar und logisch. Allerdings waren Sprache und Schreibstil sehr komplex, zuweilen musste man Passagen mehrmals lesen, sehr viele Fremdwörter wurden verwandt, zudem eine hochkomplexe Argumentationsweise. Wer sich daher an dieses Buch wagt – immerhin der Klassiker der Gender Studies – sollte Zeit, Geduld und Vorwissen mitbringen, um das Buch in seiner ganzen Tiefe verstehen zu können.

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Sapphos avatar

Rezension zu "Gender Trouble" von Judith Butler

Rezension zu "Gender Trouble" von Judith Butler
Sapphovor 7 Jahren

Der Feminismus ist gescheitert. Was bleibt nun, um eine polarisierte Gesellschaft wachzurütteln, die oppositären Genderkategorien endlich hinter uns zu lassen und ein Leben zu führen, fern von Ungerechtigkeit und Vorurteilen und Geschlechtsbevorzugungen? Der Aufruf zum Gender Trouble! Weg mit den Geschlechtskategorien, männlich, weiblich, was heisst das schon, was sagt es aus und wer bestimmt deren Bedeutung? Wir, also können wir auch die Bedeutung ändern! Also troubled los!

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