Judith Drews , Judith Drews Das kleine Buch der großen Gefühle

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Inhaltsangabe zu „Das kleine Buch der großen Gefühle“ von Judith Drews

Ein kleines Buch über große Gefühle. Der Alltag von Kindern ist jeden Tag ein echtes Hin und Her der Gefühle. Und das ist auch gut so! Da folgt dem Glück die Traurigkeit, der Angst folgt Mut und immer wieder ist sie da - die große Freude am Leben! In diesem Buch kann der kleine Leser Mia und ihren Freund Paul begleiten und mit ihnen viele Gefühle kennen und benennen lernen.

Ein Tag steckt voller Emotionen. Das merken auch Mia und Paul. Ängstlich, wütend, verliebt oder glücklich verbringen sie den Tag gemeinsam.

— EmmyL
EmmyL
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  • Jede Menge Gefühle

    Das kleine Buch der großen Gefühle
    EmmyL

    EmmyL

    Am Anfang ist Mia traurig, doch als ihr Freund Paul kommt springt sie fröhlich zur Tür. Beim Spielen entdecken sie einen Drachen unter Mias Bett. Erst haben sie Angst, dann werden sie wütend und schließlich sind sie erschrocken, als das Bett zusammenbricht. Nach dieser kleinen Katastrophe wird es aber trotzdem der perfekte Tag zum glücklichsein. Mit dem Gesicht drücken wir all diese Emotionen aus. Die letzte Seite beinhaltet einen Spiegel, in welchem der eigene Gemütszustand überprüft werden kann. Für Kinder hat der Spiegel eine ganz besondere Faszination. Sie können stundenlang davor stehen, Grimassen schneiden, oder üben welches Gesicht die beste Wirkung erzielt. Mit acht vollflächigen, doppelseitigen Bildern wurden glücklich, fröhlich, erschrocken, wütend, ängstlich, verliebt und traurig dargestellt. Die neunte Doppelseite unterscheidet sich etwas. Auf ihrer linken Seite sind die Gesichter von Mia und Paul mit fünf verschiedenen Emotionen dargestellt. In die rechte Seite wurde ein Spiegel integriert. Natürlich animiert der Spiegel die Kinder dazu, die Gesichter von Mia und Paul nachzumachen. Es macht viel Freude sie dabei zu beobachten. Ich habe das Buch verwendet um in der Kindergartengruppe über Emotionen zu sprechen. Danach haben wir mit dem Spiegel ein Spiel gemacht. Jedes Kind durfte den Spiegel verwenden und eine Emotion darstellen. Die anderen Kinder mussten erraten um welches Gefühl es sich dabei handeln könnte. Der Text besteht pro Doppelseite nur aus zwei bis drei einfachen Sätzen und wurde in eine weiße Comicblase gedruckt. Diese Textblase hebt sich somit vom einfarbig glatten Hintergrund ab. Die Illustrationen interpretieren den Text kongenial. Sie wurden schablonenhaft gezeichnet und mit gebrochenen Farben am Computer koloriert. Farbflächen zeigen keine Strukturen. Figuren und Gegenstände erinnern an aufgeklebte Schablonen ohne räumliche Tiefe. Die Bilder sind aber in ihrer Gesamtheit nicht komplett flach und eindimensional. Eine räumliche Tiefe wurde durch die farbliche Trennung von Wand und Boden im unteren Drittel erzielt. Da es in dem Buch um Emotionen geht, beschränken sich die Illustrationen auf die Handlungen der Kinder. So werden die Kleinen Betrachter nicht vom wesentlichen abgelenkt. Jede Seite enthält außerdem kleine Details, welche erst bei wiederholter Betrachtung ins Auge springen. So sind auch Puppe, Teddy und Katze erschrocken, als das Bett zusammenbricht. Außerdem ändert sich ja bei jeder Betrachtung das Bild der letzten Seite. Im Augenblick ist dies das Lieblingsbuch meiner Gruppe. Die Seiten sind aus stabiler Pappe, abwischbar und lassen sich durch die abgerundeten Ecken gut umblättern. Somit eignet sich das Buch für die angegebene Altersgruppe ab zwei Jahren. Es ist für den Einsatz in einer Tageseinrichtung ebenso zu empfehlen, wie als kleines Geschenk oder für die Heimbücherei. Ein kleiner Hinweis am Schluss: Der Spiegel zerkratzt relativ schnell. Wer lange Freude an dem Buch haben möchte, sollte für die Reinigung ein weiches Tuch nehmen.

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