Judith End

 4.5 Sterne bei 62 Bewertungen
Judith End

Lebenslauf von Judith End

Judith End wurde 1981 geboren und studierte Medienkultur, Literatur und Soziologie in Hamburg. Im Jahr 2002 brachte sie ihre Tochter Paula zur Welt, die sie allein erzieht. In ihrer Magisterarbeit beschäftigt sie sich mit der »Vorstellung vom irdischen Paradies«, als sie im Herbst 2006 die Diagnose Brustkrebs erhält. Was dann geschieht, ist die Geschichte ihres Buches "Sterben kommt nicht in Frage, Mama!". Judith End arbeitete danach als Lektorin bei einem Hamburger Hörbuchverlag. Judith End hat den Kampf gegen den Krebs verloren und verstarb im Juni 2012 in ihrer Wahlheimt Hamburg im Alter von nur 31 Jahren. Sie hat es geschafft mit ihrem Buch vielen erkrankten Frauen, neuen Mut und neue Kraft zu schenken.

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„Sterben kommt nicht in Frage, Mama!“

„Sterben kommt nicht in Frage, Mama!“

 (62)
Erschienen am 04.10.2010

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Rezension zu "„Sterben kommt nicht in Frage, Mama!“" von Judith End

Diagnose Brustkrebs - das Leben steht Kopf
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

Jung, glücklich, schön – und Krebs
»Als ich nach Hause komme, sehe ich als Erstes dich, kleine Paula. Du kommst an Doros Hand gerade aus dem Kindergarten. Stehst vor dem Haus und wartest auf mich. Du bist wie immer ein kleiner Fels in der Brandung, und es ist so seltsam, dich aus der Ferne zu sehen. Für dich geht alles weiter. Mit deiner gestreiften Mütze und deiner festen Stimme. Und du freust dich über mich. Für dich muss ich leben. Ich muss, ich muss, ich muss!«
Der Schicksalsbericht einer taffen jungen Frau und ihrer Tochter, die gemeinsam der Krankheit trotzen

Judith End bekam mit 25 Jahren die Diagnose Brustkrebs. Sie kämpft nicht nur um ihr eigenes überleben, sondern auch um das ihrer Tochter  . Wie Judith über den Umgang mit ihrer Tochter in der schweren Zeit schreibt , ging mir sehr zu Herzen. Sie beschreibt sehr gut die harten Zeiten und man kann soweit es überhaupt möglich ist ,ihr gut nachfühlen. Ein Dank an die Autorin , die vielleicht anderen jungen Frauen damit Mut gemacht hat und damit Kraft gespendet hat ,auch in dieser Zeit den Sinn des Lebens nicht zu verlieren.

Leider fand ich, das das Ende so abrupt war irgendwie. Aber dennoch erfreulich.

So wie ich gelesen habe , wurde bei ihr 2011 Gebärmutterkrebs diagnostiziert. Eine seltene, aggressive Form.  Und im Alter von 31 Jahren ist sie leider verstorben.  Aber im Herzen ihrer Familie lebt sie weiter  . Danke Judith für dieses Buch, das du uns teilnehmen lassen hast an deinem Leben und so unvergessen bleibst.

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R

Rezension zu "„Sterben kommt nicht in Frage, Mama!“" von Judith End

Rezension zu "„Sterben kommt nicht in Frage, Mama!“" von Judith End
robbylesegernvor 7 Jahren

meine volle Hochachtung vor dieser Frau

Dieses Buch wird für mich zu denen gehören , die einen besonderen Platz in meinem Regal bekommen.
Judith End ist wirklich eine begnadete Erzählerin, die kein Blatt vor den Mund nimmt und mich zwei Tage lang eine Gefühlsachterbahn hat erleben lassen.

Die Autorin dieses Buches hat meiner Meinung nach schon einen Orden verdient als alleinerziehende Studierende, als sie jedoch die Diagnose Brustkrebs erfährt im Alter von 25 Jahre ,zieht ihr dies erst einmal den Boden unter den Füßen weg. Sie durchlebt alle Phasen eines solchen Traumas von Negieren über Wut, Traurigkeit und Angst, bis zum Annehmen des Kampfes gegen diese schwere Erkankung.

Der Leser darf diesen Kampf nun miterleben mit all seinen Facetten und Judith End beschreibt ihn so empatisch, dass mir so manche Träne die Wange herunterlief.Ich musste allerdings auch häufig laut auflachen ,denn die Autorin erzählt viele Situationen in einem humorvollen und auch selbstironischen Stil. Was mir sehr gut gefallen hat, waren die Beschreibungen ihres Gefühlslebens was das Annehmen ihres Körpers nach der OP anging. Ich glaube, Menschen, die solch ein Schicksal nicht durchleben mussten, können sich keine Vorstellung davon machen, was es heißt, im Alter von 25 Jahren seinen Körper und die unterschwelligen Ängste, die einen immer begleiten,so anzunehmen wie Judith das letztendlich geschafft hat. Die Schilderungen ihres Gemütszustandes sind ihr meiner Meinung nach fantastisch gelungen."Mit deinen inneren Schätzen hab ich dich lieb wie du bist", sagt Judiths Tochter eines Tages zu ihr und dem kann ich nur noch hinzufügen "Und für deine unendliche Kraft,die du bewiesen hast, kann ich dich nur bewundern." Danke für dieses tolle Buch und ich wünsche der Autorin ein langes erfülltes Leben

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M

Rezension zu "„Sterben kommt nicht in Frage, Mama!“" von Judith End

Rezension zu "„Sterben kommt nicht in Frage, Mama!“" von Judith End
mh3mariavor 8 Jahren

Als mich LovelyBooks im September anschrieb und fragte, ob ich nicht Interesse hätte ein Buch zu rezensieren, hab ich natürlich sofort zugesagt.

Hier ein kleiner Auszug aus der Mail:
Jung, glücklich, schön – und krebskrank. Judith End hat mit ihrem
autobiografischen Buch ‘Sterben kommt nicht in Frage, Mama!’ ein
sensibles Thema angepackt und aufgegriffen.

Klingt ein bisschen wie „Zwei Frauen“ von Diane Beate Hellmann, welches ich ja auch schon gelesen habe.

Judith End ist eine junge alleinerziehende Mutter. Sie steht kurz vor ihrem Uniabschluss, als sie die Diagnose Brustkrebs erhält und ihr Leben plötzlich Kopf steht. Schnell folgen die ersten Operationen und die nachfolgende Chemotherapie. Dabei beschreibt Judith End vor allem ihre Ängste. Die Angst vor dem Allein sein, die Angst vor dem Tod, vor Schmerzen, vor dem Hässlich sein. Und natürlich die Angst um ihre kleine Tochter Paula.

Als das Buch dann bei mir ankam, hab ich direkt angefangen und erst dann ist mit dieses kleine Wörtchen „autobiografisch“ ins Auge gesprungen…das was hier steht, hat Judith End wirklich durchgemacht!

Durch meinen Umzug musste das Buch dann leider hinten anstehen. Eine Weile hab ich einen Bogen um das Buch gemacht, weil doch großen Respekt davor hatte.
Aber gestern Abend hab ich es doch wieder gegriffen und nach vielen Tränen beendet.

Judith End schreibt sehr ehrlich und direkt, was mich sehr berührt hat. Plötzlich wird einem bewusst, dass das Leben wirklich endlich ist. Und das es so viele Dinge gibt im Leben, die wir einfach hinnehmen und nicht wirklich wahrnehmen.
Das klingt vielleicht alles schnulzig, aber beim Lesen dieses Buches, gingen mir viele solcher Sachen durch den Kopf.
Das Buch macht wirklich nachdenklich, es gibt Szenen, bei denen man einfach nur weinen muss.

Ich möchte das Buch gern weiterempfehlen, aber wie? Es fällt da grad wirklich schwer die richtigen Worte zu finden. Empfiehlt man es Leuten, die sich näher mit dem Thema auseinander setzen möchten? Wer möchte sich schon gern mit dem Thema Krebs auseinandersetzen… Oder Betroffenen? Familienangehörigen?
Ich hoffe ihr könnt aus meinem WirrWarr entnehmen, dass mir das Buch wirklich nahe gegangen ist und ich großen Respekt vor Judith End und ihrer Geschichte, also ihrem Leben, habe.

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