Judith Hüller Violett ohne Ende

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Inhaltsangabe zu „Violett ohne Ende“ von Judith Hüller

Zwei Frauen wie Feuer und Dynamit! Vor der Kamera mimen die ungleichen Schauspielerinnen Jule und Ewa ein Liebespaar in der angesagten TV-Soap „Liebes Leben”. Doch bald wird aus gespielter Zuneigung echtes Herzklopfen – dabei stehen die beiden privat doch eigentlich auf Männer. Was als unverbindliches Experiment beginnt, wird zum Wechselbad der Gefühle auf einem turbulenten Roadtrip quer durch Hamburg, der ihr bisheriges Leben für immer verändert. 650 Seiten Chaos, Romantik und prickelndes Vergnügen. Der Sammelband mit VIOLETT IST ERST DER ANFANG, VIOLETT IST NICHT DAS ENDE und neuer Kurzgeschichte EIN PLAN FÜR ZWEI.

Verwirrender, anstrengender Schreibstil gepaart mit nervigen, überdrehten Protagonisten. Schade, die Story hätte sicher Potenzial gehabt.

— janinchens.buecherwelt
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  • tolle idee, aber leider nicht gut umgesetzt

    Violett ohne Ende

    Buechersalat_de

    15. March 2016 um 21:56

    Ich finde das Cover okay, es strahlt eine locker, leichte Geschichte aus. Farblich passt es auch gut. Aber es reißt einen nicht um. Jule und Ewa spielen in der beliebten und erfolgreichen Soap "Liebes Leben" mit. Ihr Drehbuch schreibt eine Liebesgeschichte für die beiden vor. Und ganz plötzlich wird aus dieser geschriebenen Geschichte die Wahrheit. Denn zwischen den beide beginnt es zu Funken. Beide sind sich unsicher, was das bedeutet, denn sie stehen eigentlich auf Männer. Kann es sein, dass sie nun etwas für eine Frau empfinden. Es beginnt eine Geschichte die nur das Leben schreiben kann... .Ich fand den Klappentext unheimlich ansprechend deshalb wollte ich das Buch gerne lesen. Leider muss ich sagen habe ich schnell gemerkt, dass die Geschichte für mich so gar nichts ist. Und das lag vor allem an der Umsetzung. Die Autorin rattert die Geschichte förmlich herunter. Ich hatte fast das Gefühl beim Lesen zu rennen, so schnell vollzog sich die Handlung. Und der umgangssprachliche Schreibstil macht es nicht angenehmer, leider. Die Charaktere Ewa und Jule sind für mich grundverschieden. Ewa hat Schauspiel studiert und und bereits Erfahrung  mit dem Business. Jule hatte sich mehr als eine einfache "Soap" erhofft. Beide machen das beste aus ihrem Leben und obwohl sie so unterschiedlich sind, kommen sie sich im Privatleben näher. Beide sind verwirrt, versuchen das "Kribbeln" erst zu ignorieren, aber je mehr sie das versuchen, desto schlimmer wird es... .Violett nennen die beiden sich, es kommt von Viola und Babett, ihren Serienfiguren. Ich muss sagen, das fand ich toll umgesetzt und für den Zustand und die Gefühle der beiden sehr passend. Leider war die Umsetzung von dieser wirklich guten Grundidee für mich nicht so glücklich. Ich konnte zu diesem Buch in keiner Weise eine Verbindung aufbauen. Wirklich schade.Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!FazitTolle Idee, aber leider nicht gut umgesetzt. 

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  • naja, klappentext hat mehr versprochen

    Violett ohne Ende

    Biankas_Buecherkiste

    09. March 2016 um 11:03

    Zu Beginn muss ich sagen, dass der Klappentext sehr interessant gelungen hat. Aber ich kam sehr schwer in das Buch hinein. Ich hatte es sehr schwer, mich hinein zuversetzen. Die Spannung ist zwar immer vorhanden und die Lacher sind sehr auf der Seite der Leser, aber auch das Nachdenken bleibt nicht auf der Strecke. Das Cover ist Pink :D Aber passend zur Geschichte. Es ist eine lesbische Geschichte, die unterhaltend ist und einen zum Lachen bringt. Der Stil ist leicht jugendlich angehaucht. Die Autorin wollte wohl ein lustiges Buch schreiben. Dies ist ihr bedingt gelungen. Wer was lustiges lesen möchte, ist hier richtig.

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  • Violett ohne Ende

    Violett ohne Ende

    janinchens.buecherwelt

    14. February 2016 um 17:46

    Im Rahmen einer Blogtour zu Judith Hüllers "Violett"-Reihe landete dieses E-Book auf meinem Reader. Dem Klappentext nach zu urteilen versprach es ein spritziges und witziges Lesevergnügen zu werden, welches kreuz und quer durch Hamburg führte. Leider war dem nicht so. Gute Ansätze gab es durchaus. Vernichtet wurden diese durch einen wirklich sehr verwirrenden, anstrengenden Schreibstil aus der Sicht von Jule. Man hatte als Leser das Gefühl, im Kopf eines überdrehten Eichhörnchens zu sein, statt in dem einer 30-jährigen Frau. Ihre Gedanken springen genauso schnell hin und her, wie ihre Gefühle. Ihre Ausdrucksweise ist unmöglich, unhöflich und oftmals vulgär. Ihr ständiges "Fresse" und "Fräulein" sowie ihre gedanklichen und verbalen Ausraster erschweren einen flüssigen Lesefluss und lassen am Verstand der jungen Dame zweifeln. Ihr zur Seite steht die eher passive Ewa, die man sich schwer als gestandene Schauspielerin vorstellen kann, so naiv sie teilweise daherkommt. Bei der nüchternen und wenig gefühlvollen Atmosphäre im Buch, kann man sich die aufkeimende Liebe der beiden Mädels nur schwer vorstellen. Ein passenderer Titel wäre meiner Meinung nach "Violett - Das Warten auf das erste Mal" gewesen. Denn um nichts anderes geht es hier. Von Beginn an dreht sich alles darum, wann, wo und wie Jule und Ewa es endlich ins Bett schaffen. Der im Klappentext angesprochene "Roadtrip" entpuppt sich als unorganisiertes Gerenne durch Hamburg und dient wohl nur dazu, Ewas polnische Sippe, mit sämtlichen Klischees ausgestattet, irgendwie in das Geschehen einzubringen. Dabei werden alle Touristenattraktionen abgeklappert, das "echte" Hamburg bleibt uns dabei leider verborgen. Ich könnte mich noch zeilenweise auslassen, doch irgendwo muss auch mal Schluss sein. Alles in allem ein eher unterirdisches Buch, welches vor Klischees und Vorurteilen strotzt. Die Handlung hat weder Hand noch Fuß, die Charaktere sind unsympathisch und bleiben uns eher unbekannt. Es scheint, als hätte die Autorin alle Ideen in ihrem Kopf zu Papier gebracht und vergessen nochmal drüber zu schauen, ehe sie es veröffentlicht. Schade, denn das Thema des Buches war für mich mal was Neues und durchaus interessant. Der einzige Grund, warum bei der Bewertung noch 2 Wölkchen zustande gekommen sind.

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