Judith Hawkes Der kalte Hauch des Flieders

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Inhaltsangabe zu „Der kalte Hauch des Flieders“ von Judith Hawkes

Eine alte Villa in Neuengland steht seit Jahren leer, weil darin unheimliche Dinge geschehen. Sally und David Curtiss mieten sich dort ein, um dem Geheimnis des Hauses auf die Spur zu kommen. Im Laufe jenes Sommers erfahren sie mehr, als sie jemald wissen wollten...

Eher schleppend statt spannend.

— Contresse
Contresse

Schocker Momente sind hier nicht zu finden, dafür jedoch eine unheilvolle Stimmung die wunderbar - wenn auch langatmig - beschrieben ist.

— alexandra253
alexandra253

Ein stilles, unheimliches Buch. Für alle, die nicht auf den ganzen Splatterirrsinn stehen. Ich liebe es!

— BerniGunther
BerniGunther

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  • Gefangen im Geisterhaus

    Der kalte Hauch des Flieders
    MademoiselleMeow

    MademoiselleMeow

    19. August 2016 um 11:15

    Fangen wir mit dem guten an. Was mir bei dem Roman, nach all den Jahren, immer wieder gefällt, ist die unglaublich bildhafte Erzählweise. Einfach alles wird so detailliert beschrieben, dass man sich genau in diese Zeit, an diesen Ort hinträumen kann. Die Geschichte spielt in den 80ern und auch wenn ich in diesem Jahrzehnt nicht groß geworden bin, habe ich ein Faible dafür. Nimmt man z.B. den Film „Stand by me“, der dieses 80er Jahre Flair perfekt verkörpert. So ähnlich ist es auch bei „Der kalte Hauch des Flieders“. Eine kleine verschlafene Vorstadt in Neuengland mit ihren süßen viktorianischen Holzhäuschen, der verschrobenen Familie und den kleinen Geschäften. Das ganze spielt dann auch noch im trägen Sommer, wie aus dem Bilderbuch. Ich finde das jedes Mal wieder aufs Neue schön und würde mich dann am liebsten in die Geschichte reinbeamen. Ein weiterer Pluspunkt, war für mich die Geschichte um die Familie Gilfoy, die ehemaligen Eigentümer des Spukhauses. Ein einziges Mysterium, von dem David und Sally am Ende wahrscheinlich nur Buchstücke lösen konnten. Und das ist dann schon wieder ein bisschen frustrierend. Das Familienoberhaupt, der Frauenschwarm von einem Pfarrer, der vielleicht einen unliebsamen Bürger auf dem Gewissen hat. Dazu seine Schar von Kindern, jedes ganz unterschiedlich, von hübsch zu hässlich, von klug zu geisteskrank, von still zu rebellisch. Und ganz besonders die Storyline um Julian, dem missratenen Sohn. Allein über diese Familiengeschichte, hätte man einen Roman machen sollen. Das was man herausgefunden hat, wovon das meisten sowieso nur Spekulationen waren, war ja nur die Spitze des Eisbergs. Schade, es wird wohl nie einen Ableger davon geben, weil der Roman schon zu alt ist und die Autorin, meines Wissens, keine Bücher mehr schreibt. Kommen wir zu den Dingen, die mich gestört haben und das betrifft einen eigentlich ganz wichtigen Teil eines Romans. Die Hauptfiguren. Colin mal ausgenommen. Der alte, einsame Mann war immer liebenswert und süß und hat dafür ein recht undankbares Ende bekommen. Aber David und Sally? Total unsympathisch, wobei David der schlimmste ist. Einerseits hat es mir ja gefallen, dass er sich für die Familiengeschichte so interessiert hat, denn das war ja wirklich interessant. Ansonsten kann man sich doch aber sehr wundern, warum der Idiot bei seiner Frau keinen hoch kriegt, bei einer ziemlich verstörenden Séance aber schon. Eine Stelle im Buch, bei der ich doch sehr die Augenbrauen in die Höhe ziehen musste. Wer sich jetzt fragt, was die sexuelle Beziehung der Hauptfiguren in der Geschichte zu suchen hat, dem will gesagt sein, dass das sehr wohl noch von Bedeutung sein wird. Und ganz abgesehen davon, ist er ein übereifriger, unsensibler und arroganter Scheißkerl, der ab und zu mal ganz witzig sein kann. Kommen wir zu Sally, das genaue Gegenteil. Nüchtern, vernünftig und irgendwie langweilig. Kurz: Der Spielverderber schlechthin in einer Geistergeschichte. Natürlich ist das ganze Projekt Spukhaus rein wissenschaftliche Arbeit, aber statt sich ein bisschen auf die Hintergründe des Hauses einzulassen, wird alles hinterfragt. In dem Punkt hat man dann was mit David gemeinsam, man ist genervt. Vor allem fragt man sich, warum die beiden überhaupt verheiratet sind, wenn’s nicht im Bett läuft, Problemen aus dem Weg gegangen wird und man ansonsten nie derselben Meinung ist. Schlechtestes Pärchen ever! Ich will jetzt nicht zu viel verraten, aber dank diverser parapsychologischer Vorkommnisse, kommt die Beziehung tatsächlich mal kurz in Schwung. Man versucht streckenweise und vor allem am Schluss noch ein wenig Romantik aufkommen zu lassen, aber so richtig mag das nicht funktionieren. Etwas das viele bemängelt haben und ich auch etwas öde fand, waren die Auszüge aus dem parapsychologischen Lexikon. Einerseits fand ich es ja gut, das man damit versucht hat, einem diese Wissenschaft näher zu bringen. Andererseits waren diese Abschnitte ziemlich trocken und ich muss zugeben, das ich sie meistens überflogen habe. Trotzdem hat es mir gefallen, das man Spuk und Geister versucht hat realistisch zu erklären. Irgendwie mag ich ja an Geister glauben, aber ich brauche Beweise! Hier wurden durchaus glaubhafte Erklärungen gebracht, auch wenn diese ein bisschen enttäuschend waren. Ein Spuk ist demnach ein Abdruck eines oder mehrerer Ereignisse, die unter starken Emotionen entstanden sind. Diese wiederholen sich immer wieder, wie ein Filmband, das abgespielt wird. Aha.Insgesamt fand ich die Story aber ziemlich spannend und abwechslungsreich. Sehr atmosphärisch und unheimlich, aber nicht so, das man nicht schlafen könnte. Die Figuren David und Sally sind die Schwachstellen, aber dafür sind das Haus und die Kleinstadt die Stars des Romans. Und es ist einfach alles so lebensecht beschrieben, das es immer wieder ein Genuss ist es zu lesen. Und das werde ich mit Sicherheit auch noch oft tun.Wer sich also gerne in ein Buch hineinziehen lässt und Grusel mehr schätzt als Schocker, für den sollte dieser Roman das richtige sein. „Der kalte Hauch des Flieders“ bekommt von mir 4 von 5 Sternen. Spannende Gruselstory mit kleinen Schwächen.

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  • Ein Buch für verregnete Sonntag Nachmittage

    Der kalte Hauch des Flieders
    MademoiselleMeow

    MademoiselleMeow

    31. August 2014 um 15:54

    Mal was ganz anderes. Das Buch hat eine tolle, unheimliche Atmosphäre. Alles ist sehr bildhaft geschrieben und man konnte sich prima in die Geschichte hineinfühlen. Die Story rund um das Haus war so spannend, das ich gerne noch mehr darüber erfahren hätte. Im Großen und Ganzen fand ich es sehr spannend und war auch mit dem Ende zufrieden. Einzig mit der Figur David konnte ich nicht richtig warm werden. Was für ein komischer Kauz....

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  • Rezension :)

    Der kalte Hauch des Flieders
    hennilein

    hennilein

    26. March 2014 um 11:11

    Es ist ein äußerst spannendes Buch, in dem paranormale Begebenheiten in einem alten Haus erforscht werden sollen. Allerdings gibt es dabei einige Schwierigkeiten. 
    Meiner Meinung nach sehr gut geschrieben, aber auch ich war vom Ende etwas enttäuscht.

  • Rezension zu "Der kalte Hauch des Flieders" von Judith Hawkes

    Der kalte Hauch des Flieders
    julikind65

    julikind65

    12. November 2012 um 11:33

    Richtig schön spannend, perfekt für alle Geister-Fans!!! Allerdings fand ich das Ende ein wenig enttäuschend.

  • Rezension zu "Der kalte Hauch des Flieders" von Judith Hawkes

    Der kalte Hauch des Flieders
    marion_gallus

    marion_gallus

    24. June 2011 um 21:24

    Das Ehepaar Sally und David Curtiss, beide beruflich in der Wissenschaft der Parapsychologie zu Hause, erhalten die Chance schlechthin. Sie können das alte Gilfoy Haus anmieten. Dort soll es angeblich spuken und das alte große Anwesen mit den hohen Giebeln hat schon viele Mieter aus seinen Räumen vertrieben. Es liegt in der Kleinstadt Skipton in Neuengland, umgeben von einem verwilderten Garten und hohen Bäumen. Die Ereignisse, die die etlichen Vormieter fortjagten haben (die kürzeste Mietdauer betrug 10 Tage!) sind genau das, was Sally und David brauchen. Sie wollen nachweisen, ob es in dem Haus tatsächlich paranormale Anwesenheiten oder Erscheininungen gibt. Voller Erwartungen, Vorfreude und ausgerüstet mit einer Menge „High-Tech“ richten sie sich in dem uralten Haus ein. Sally, die über telepathische Kräfte verfügt, diese aber in der Regel unterdrückt, hat vom ersten Tag an das Gefühl, dass die Vergangenheit des Hauses nicht ruht. Jedoch geschieht nichts, was auf parapsychologisches Wirken hinweist. Um die Forschungsarbeit ein wenig zu beschleunigen ziehen die beiden ein Medium hinzu, welches Kontakt zu evtl. Verstorbenen in dem alten Gemäuer aufnehmen soll. Dies gelingt, allerdings entwickelt sich die ganze Forschungsarbeit anders als erwartet. Sally spürt, dass sich das Wesen ihres Mannes verändert, dass er nicht mehr er selbst ist. Doch wer ist er dann? …. Mehr verrate ich nicht, auch wenn ich noch einiges anschneiden könnte, ohne zuviel von der Handlung zu verraten. Doch ich möchte das Buch zum Lesen empfehlen, weil es eine richtig schöne Lektüre ist. Kein Horrorschocker, ganz und gar nicht. Die Autorin hat es geschafft eine wunderbare Atmosphäre zu erschaffen. Ruhig, still, dennoch in der Spannung immer weiter ansteigend erzählt sie die Geschichte des alten Hauses und dem Unglück, das darin geschah. Sie beschreibt sehr genau und bildlich wie z.b. Lichtverhältnisse das Haus verändern, wie Gerüche die Protagonistin in ihren Bann ziehen. Sie schafft es eine angenehme Gänsehaut zu verschaffen aber dennoch die leise Stimmung des Buches beizubehalten. Die Charaktere hat sie detailliert beschrieben, ihre Gedanken, ihr Handeln und die seelische und auch körperlichen Veränderungen, die langsam und schleichend geschehen. Die Autorin erklärt vieles über die Wissenschaft der Parapsychologie, gibt Texte aus Lehrbüchern (kein trockener, langweiliger Sachbuchstoff!) wieder und vermittelt so einen interessanten Einblick hinter die Kulissen. Hawkes hat das Buch in drei Teile aufgeteilt. Der erste Teil „David“ ist komplett aus der Sicht des Wissenschaftlers geschrieben. Der zweite Teil „Collin“ erzählt aus der Sicht des Bibliothekars Collin, der Sally und David ein wahrer Freund wird und ihnen in ihren Recherchearbeiten hilft, wo er nur kann. Collin ist in der Kleinstadt geboren und kennt demnach viele Menschen, die das „Spukhaus“ bewohnt haben, persönlich. Der dritte Teil „Sally“erzählt dann die Geschichte aus Sicht der weiblichen Protagonistin, die spürt, dass etwas in diesem Haus überhand nimmt und das Experiment eigentlich abbrechen will. Ihr Mann David weigert sich jedoch und im Stich lassen kann und will sie ihn auch nicht. Fazit: Der Roman ist ein sehr angenehmes, spannendes und leises Buch, das sich mit den Dingen beschäftigt, die der Mensch vielleicht wahrnehmen aber nicht sehen und greifen kann. Er ist absolut empfehlenswert, weil er eine schöne Stimmung erzeugt und in einem sehr guten, angenehm fließenden Stil geschrieben ist. Meine Gesamtwertung beträgt 4,5 von 5 Punkten. © Buchwelten 2001

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  • Rezension zu "Der kalte Hauch des Flieders" von Judith Hawkes

    Der kalte Hauch des Flieders
    DoraLupin-AliceCullen

    DoraLupin-AliceCullen

    24. April 2010 um 08:52

    dieses buch ist ein normaler krimi,also nichts besonderes.weder besonders gut noch schlecht,das ende hat mir aber nicht so gut gefallen

  • Rezension zu "Der kalte Hauch des Flieders" von Judith Hawkes

    Der kalte Hauch des Flieders
    matti

    matti

    24. April 2009 um 11:18

    an sich eine spannende Geschichte, nur teilweise ist das Buch sehr langatmig und zu detailliert geschrieben. Manchmal ist doch weniger mehr, gilt leider auch in diesem Fall.

  • Rezension zu "Der kalte Hauch des Flieders" von Judith Hawkes

    Der kalte Hauch des Flieders
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. December 2008 um 17:40

    spannend bis zur letzten Minute

  • Rezension zu "Der kalte Hauch des Flieders" von Judith Hawkes

    Der kalte Hauch des Flieders
    brilanna

    brilanna

    22. July 2008 um 20:32

    Bloß nicht abends oder nachts lesen - man kann danach nicht mehr einschlafen!