Sommerhaus, später

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Inhaltsangabe zu „Sommerhaus, später“ von Judith Hermann

Zwei Frauen, die auf einer Insel ein Spiel spielen, das ›sich so ein Leben vorstellen‹ heißt. Ein Premierenfest, das ein unerwartetes, frühmorgendliches Ende in der Wohnung des Regisseurs findet. Ein Mann, der in seinem Sommerhaus an der Oder Besuch erhält und an eine Vergangenheit erinnert wird, die er nicht mehr kennen will. Judith Hermanns Figuren inszenieren sich ihr Leben, sie lassen sich nur passiv oder als Zuschauer, nur spielerisch in ›Lebensläufe‹ ziehen. Es ist Judith Hermanns Gespür für die Zwischentöne und die subtilen Unaufrichtigkeiten der Gegenwart, das ihre Geschichten so eindrucksvoll macht. Ihre Erzählungen leben vom genau abgewogenen Rhythmus der Sätze und von der Intensität und Dichte der Stimmungen, die sie zu erzeugen vermag. »Wir haben eine neue Autorin bekommen, eine hervorragende Autorin. Ihr Erfolg wird groß sein.«Marcel Reich-Ranicki»Der Sound einer neuen Generation.«Hellmuth Karasek

Großartig!

— MrsAmy
MrsAmy

Ganz einfach wunderbar

— Milagro
Milagro

Neun Erzählungen über das Leben und die Liebe der letzten Generation. Vielschichtig und tief berührend.

— Jacynthe
Jacynthe

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  • "Sommerhaus, später" von Judith Hermann

    Sommerhaus, später
    Jacynthe

    Jacynthe

    10. July 2014 um 09:53

    Inhalt 9 Erzählungen über das Leben und diie Liebe der letzten Generation. Erzählt wird scheinbar Alltägliches, doch in den Texten steckt so viel mehr... Rote Korallen Hurrikan (Something farewell) Sonja Ende von Etwas Bali-Frau Hunter-Tompson-Musik Sommerhaus, später Camera Obscura Diesseits der Oder Meine Meinung Es ist das erste Mal, dass ich mich bewusst mit Gegenwartsliteratur auseinandergesetzt habe. Dieses Buch habe ich als Vorbereitung und Vertiefung für meine nahende Deutschprüfung gelesen und bin sehr fasziniert von Hermanns Art zu erzählen. Nicht umsonst erhielt sie zahlreiche Preise, soviel steht fest. Bei den Erzählungen handelt es sich scheinbar um banale Alltagsgeschichten aus dem Leben der letzten Generation. Jede der neun Erzählung hat ihre ganz eigene Stimmung, meistens melancholisch bis düster, meist mit nur wenigen Worten hervorgebracht. Trotzdem wirkten sie auf mich sehr lebensbejahend. Die Erzählungen sind naturgemäß kurz und daher an sich schnell gelesen. Man bekommt auch schon eine leise Ahnung von dem, was Hermann sagen will, wenn man die Geschichte einmal liest, doch es steckt so viel mehr dahinter, was man gar nicht auf einmal fassen kann. Ich habe mir hin und wieder Denkanstöße aus dem Internet geholt (keine ganzen Interpretationen, nur Anhaltspunkte, wenn ich nicht mehr weiter kam) und war überrascht, dass sich immer mehr und noch mehr aus den Erzählungen herausholen ließ. Vor allem bei der ersten Erzählung "Rote Korallen" ist mir das aufgefallen. Doch trotz allem bleiben die Grenzen unscharf, kann nicht alles restlos sinnvoll interpretiert werden, und das muss es, finde ich, auch nicht. Es lohnt sich auf jeden Fall, das Buch zu lesen. Nicht unbedingt am Stück, sondern jeweils eine Erzählung, diese wirken lassen, und dann später nochmal lesen. Ich werde mir das Buch auf jeden Fall bei Gelegenheit zulegen und öfter mal reinschauen. Es ist ein gutes Beispiel für Gegenwartsliteratur und die moderne Art zu schreiben. Vor allem der häufige Gebrauch von Kommata ist mir aufgefallen, ich fand ihn hier jedoch nicht störend. Es passt sich besser dem Denkfluss des Erzählenden an, das Erzählte wirkt flüssig. Ein Stilmittel, das gerne in der Gegenwartsliteratur sowie in Erzählungen verwendet wird. Meine Lieblingsgeschichte ist übrigens "Hunter-Tompson-Musik". Sie hat Musik im Herzen ♥ Ich vergebe 5 von 5 Wolken.

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  • Rezension zu "Sommerhaus, später" von Judith Hermann

    Sommerhaus, später
    Brentini

    Brentini

    10. November 2012 um 04:10

    Leise Melancholie durchströmt diese kleine Sammlung schöner Geschichten einer jungen zeitgenössischen deutschen Autoren. In den Geschichten geht es um kleine Dinge des Alltags: Liebe, Leben, Tod. In der Mitte sind die Menschen, wie du, wie ich. Sie haben alle ihre kleinen Sorgen, ihre Probleme, aber das steht nicht im Vordergrund - eher die leise Poetik und die frage, wie schaffe ich eigentlich richtig das Leben. Toll!

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  • Rezension zu "Sommerhaus, später" von Judith Hermann

    Sommerhaus, später
    giulianna

    giulianna

    gut, aber es gibt bessere junge deutsche Literaten, meiner Meinung nach. grad auf dem Gebiet der Kurzgeschichten.

    • 3
  • Rezension zu "Sommerhaus, später" von Judith Hermann

    Sommerhaus, später
    Aurora

    Aurora

    25. November 2011 um 18:57

    Obwohl das Buch an sich kurz ist und die einzelnen Geschichten daher auch nicht lang, wurde ich mit diesem Buch von Anfang an nicht grün. Ich konnte mich nicht einfühlen in die einzelnen Handlungen und störend fand ich auch die grauenvolle Zeichensetzung, die mich beim Lesen noch mehr abgelenkt hat. Es wäre ein Buch für einen Nachmittag gewesen, aber gebraucht habe ich mehrere Tage und ich war froh, als es zu Ende war. Klar, nun werden einige sagen: Warum hast du es überhaupt weitergelesen? Dazu möchte ich nur sagen: Ich lese generell jedes Buch zu Ende – vielleicht überrascht es einem am Ende doch noch ;) .

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  • Rezension zu "Sommerhaus, später" von Judith Hermann

    Sommerhaus, später
    Ariely

    Ariely

    Nur als Folge dieses bekannten Prinzips kann man es verstehen,wenn ein Buch wie "Sommerhaus,später" Preise erhält.
    Es gibt Bücher,die sind geistreich,spannend oder ergreifend.Am besten haben sie mehrere dieser Vorzüge aufzuweisen.
    "Sommerhaus,später" ist nichts davon.Aber selbst um da ganz sicher zu gehen, muss man die einzelnen Episoden komplett gelesen haben,um schließlich festzustellen,dass sie tatsächlich rein garnichts enthalten.Sie sind nämlich so unverständlich angelegt,dass man vorher immer noch für möglich hält,dass da noch etwas kommen könnte.Tut's aber nicht.
    Man fragt sich bald "was will Frau Hermann eigentlich von mir? Und warum hat sie ein Buch geschrieben,wenn ihr nichts einfällt?"
    Zusammengefasst:völlig überbewertetes ,im wahrste Sinne dünnes Büchlein.

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    • 2
  • Frage zu "Spieltrieb" von Juli Zeh

    Spieltrieb
    juni_mond

    juni_mond

    Hallo =)

    Ich bin grade fast durch mit dem Buch "Spieltrieb" von Juli Zeh und bin sehr traurig, dass es gleich aus sein wird .. ich kann mich schwer davon trennen, da es genau meinen Geschmack getroffen hat und aus diesem Grund wollte ich die Frage stellen, ob ihr mir ein Buch oder Bücher empfehlen könnt, die diesem ähnlich sind... es muss kein Jugendroman sein!

    Dankeschön =)

    • 6
  • Rezension zu "Sommerhaus, später" von Judith Hermann

    Sommerhaus, später
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    16. November 2009 um 19:29

    Hermann's Geschichten kommen mir vor wie Kurzfilme. Sie sind zwar nicht sonderlich aufregend, aber haben dennoch irgendwo ihren Sinn und ihre Berechtigung. Sie sind kurze Ausschnitte aus verschiedenen Leben. Und jeder von uns hatte schon das ein oder andere Erlebnis, das ihm selber vorkam wie ein kurzer Film. Ich finde, dass Judith Hermann diese Szenen, die nicht alltäglich und doch so vertraut sind, sehr gut eingefangen hat. Ich war stark am Überlegen, ob ich 4 oder 3 Sterne hergebe. Da ich allerdings Hermann's Stil nicht gar bahnbrechend oder hochinteressant finde und ihre Sprache auch nicht gerade spannend ist, ziehe ich 2 Sterne ab. Dennoch lesenswert!

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  • Rezension zu "Sommerhaus, später" von Judith Hermann

    Sommerhaus, später
    Herzecho

    Herzecho

    19. October 2009 um 18:56

    Ein Buch, das ich für die Schule lesen musste und von dem nicht unbedingt begeistert war. Mir gefiel weder der Schreibstil Hermanns, noch die Themen. Es ist etwas Anderes, anders geschrieben und anders zu lesen. Für soetwas muss man begeistert werden können und sich vollkommen darauf einlassen, dann erscheint sicherlich auch das Buch als gelungen.

  • Rezension zu "Sommerhaus, später" von Judith Hermann

    Sommerhaus, später
    Snoopyline

    Snoopyline

    08. September 2009 um 19:54

    Großartig erzählte Kurzgeschichten, die lange im Gedächtnis bleiben, über verpasste Chancen im Leben.

  • Rezension zu "Sommerhaus, später" von Judith Hermann

    Sommerhaus, später
    Ritja

    Ritja

    05. May 2009 um 19:04

    Mehrere Kurzgeschichten in einem Band, die nicht immer gut waren. Ein paar Geschichten bestachen durch ihre Klarheit und machten Spaß zu Lesen, andere wiederum waren einfach nur langatmig (selbst für eine Kurzgeschichte).

  • Rezension zu "Sommerhaus, später" von Judith Hermann

    Sommerhaus, später
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    04. October 2008 um 17:09

    Einen mitreißenden Schreibstil, den Judith Hermann aufweist, sehr lesenswert. Zieht in seinen Bann und verlangt nach mehr von ihr.
    Allerdings muss ich hinzufügen, dass dies allesamt Geschichten waren, die mich nicht weiter verfolgt haben, die ich mal zwischendurch gelesen und mich in Stimmung gebracht habe(n).

  • Rezension zu "Sommerhaus, später" von Judith Hermann

    Sommerhaus, später
    alex82

    alex82

    23. June 2008 um 15:51

    Besonderer, gelungener Schreibstil; zwischen den Zeilen knistert es. Zurecht gelobtes Erstlingswerk. Kritisch: Der Stil wiederholt sich ständig und wird wenig variiert (auch nicht so recht im Nachfolger "Nichts als Gespenster")

  • Rezension zu "Sommerhaus, später" von Judith Hermann

    Sommerhaus, später
    buxe1877

    buxe1877

    19. June 2008 um 13:00

    Wundervolles Erstlingswerk der Begründerin der "Fräulinliteratur". Kurz gehaltene Sätze erzeugen eine ungemein dichte Atmosphäre in den geschilderten Alltagssituationen, die emotionale Askese geht ins Mark.

  • Rezension zu "Sommerhaus, später" von Judith Hermann

    Sommerhaus, später
    schoenerlesen

    schoenerlesen

    08. September 2007 um 02:14

    Ein Buch aus Deutschland mit einer weltweit Wahnsinnsrezeption und Wirkung, noch keine 10 Jahre alt? Da denkt man ja an vieles - bzw. man versucht sich ein solches Buch zu denken - nur nicht an Judith Hermann. Sommerhaus, später ist eine Sammlung von neun Kurzgeschichten präsentiert von einer, so vermute ich, unfassbar charmanten Literatin, die maßgeblich zu einem neuen Fräuleinwunder in der Literatur der späten 90er Jahre beigetragen hat.

    Das wir uns nicht falsch verstehen. Mit Pop-Literatur hat dieses Buch eher wenig zu tun, wobei hier schon eine Großstädter-Bohème gezeichnet wird, die durchaus auch mal mit Drogen und exzessiver (Pop-)Musik in Berührung kommen. Doch die Erzählweise Hermanns ist viel zu unterkühlt, ja fast konservativ, während sie über die jungen Leute schreibt.

    http://www.schoenerlesen.de/sommerhaus-spater-judith-hermann-1998/

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  • Rezension zu "Sommerhaus, später" von Judith Hermann

    Sommerhaus, später
    DieBuecherLesende

    DieBuecherLesende

    21. May 2007 um 10:13

    Gut geschriebene Kurzgeschichten mit hohem Anspruch