Marie und Gabriele, zwei junge Frauen aus der Provinz kommen um 1980 unabhängig voneinander nach Berlin. Ihre dortige Begegnung hat weitreichende Folgen, auch wenn sie sich kaum kennen. In diesem Buch begleiten wir sie durch ihr Leben, lernen ihre Töchter Isabel und Alma kennen und verstehen erst nach und nach, dass sie sich viel näher stehen, als sie jemals geahnt haben.
Ich habe der Geschichte interessiert zugehört, obwohl ich anfangs ziemlich irritiert war angesichts der fehlenden Zusammenhänge. Die häufigen Wechsel zwischen den Personen und Zeiten machten mir den Einstieg nicht leicht. Doch als dann klar war, worauf alles hinausläuft, war ich gespannt auf die weiteren Entwicklungen.
Gut gefallen hat mir, wie die Autorin das Hörbuch eingelesen hat. Sie hat eine klare Stimme, mit der sie die Emotionen passend transportierte. Begeistert hat mich, wie sie den heimischen Dialekt von Gabrieles Eltern interpretierte.
Fazit: Ein Debüt, das sich sehen (und hören) lassen kann!


















