Judith Kuckart

 2.9 Sterne bei 51 Bewertungen
Autorin von Kaiserstraße, Wünsche und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Judith Kuckart

Judith Kuckart wurdein Schwelm geboren. Sie ist Schriftstellerin, Regisseurin, Choreographin und Tänzerin in Berlin und Zürich. Als Schriftstellerin wurde sie mit ihrem ersten Roman "Wahl der Waffen" bekannt. Worauf mehrere Romane, Hörspiele und Drehbücher folgten.

Alle Bücher von Judith Kuckart

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Judith KuckartKaiserstraße
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Kaiserstraße
Kaiserstraße
 (11)
Erschienen am 06.08.2007
Judith KuckartWünsche
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Wünsche
Wünsche
 (10)
Erschienen am 13.10.2014
Judith KuckartDass man durch Belgien muss auf dem Weg zum Glück
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Dass man durch Belgien muss auf dem Weg zum Glück
Judith KuckartDer Bibliothekar
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Der Bibliothekar
Der Bibliothekar
 (9)
Erschienen am 02.02.2009
Judith KuckartDie Verdächtige
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Die Verdächtige
Die Verdächtige
 (6)
Erschienen am 03.05.2010
Judith KuckartDie Autorenwitwe
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Die Autorenwitwe
Die Autorenwitwe
 (4)
Erschienen am 06.11.2006
Judith KuckartWahl der Waffen
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Wahl der Waffen
Wahl der Waffen
 (2)
Erschienen am 03.03.2008
Judith KuckartLenas Liebe
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Lenas Liebe
Lenas Liebe
 (1)
Erschienen am 04.02.2008

Neue Rezensionen zu Judith Kuckart

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xotils avatar

Rezension zu "Dass man durch Belgien muss auf dem Weg zum Glück" von Judith Kuckart

Tolles literarisches werk
xotilvor 6 Monaten

Ein tolles Literarisches Werk , das sich durch die kleinen Kapitel bzw Episoden wunderbar in Etappen lesen lässt .

Diese Story beinhaltet viele wahre Worte und regt auch zum nachdenken an .

Man erlebt die Hoffnungen , Sehnsüchte der Charaktere mit was bewegt sie was sind Ihre Gedanken.

Man muss sich auf den Schreibstil einlassen und im auch sich bewusst sein das es sich hier nicht einfach nur um einen Roman handelt sondern auch um ein tolles literarisches Werk , was man schon am Schreibstil merkt.

Danke Randomhouse für das Leseexemplar

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Frau_J_von_Ts avatar

Rezension zu "Dass man durch Belgien muss auf dem Weg zum Glück" von Judith Kuckart

Toller Ansatz, fragliche Umsetzung
Frau_J_von_Tvor 8 Monaten

Judith Kuckarts Roman "Dass man durch Belgien muss auf dem Weg zum Glück" klingt zunächst nach einer recht spannenden Geschichte. Der achtzehnjährige Leonhard verbringt Silvester allein in seinem Elternhaus und findet am nächsten Morgen eine fremde Frau, schlafend, mitten in der Diele.

"Sie hatte gesagt, sie habe letzte Nacht eigentlich nicht ihn, sondern ihre Schwester im neuen Fertighaus unten an der Ecke besuchen wollen. Ausgeflogen, die Gute, hatte die Frau gesagt, also bin ich hier gelandet."

Dass diese Frau nun der Anfang von etwas eher skurrilem wird und auch Leonhard nachfolgend beeinflusst, kann man hier noch gar nicht erahnen. Katharina ist Schauspielerin ohne Anstellung. Für kostenlose Fahrten hat sie immer eine alte Polizeiuniform dabei und scheint auch mit 40 noch recht lebenslustig zu sein. Im Gegensatz dazu lernen wir auch die Geschichte der beiden über siebzig jährigen Frauen Emilie und Maria kennen, die eine recht gewagte Reise in ein tschechisches Kurhotel unternehmen.

"Das späte Glück schaute skeptisch, ohne sich die Szene auf der anderen Straßenseite erklären zu können."

Und in diesem Fall, leider nicht nur das späte Glück, sondern auch ich. Dieser Roman ist generell sehr springend, unruhig und mit zahlreichen Fragen behaftet. Nachdem der Einstieg noch logisch erschien, ist spätestens mit dem Auftauchen der Frau der nachfolgende Handlungsstrang für mich nicht mehr nachvollziehbar. Auch die Geschichte der alten Damen war zunächst noch interessant, aber driftete dann gänzlich ab. Vielleicht hat mir in diesem Fall einfach der Zugang gefehlt oder es war nicht der 'richtige Zeitpunkt', aber ich hatte mir von diesem Roman sehr viel mehr versprochen und wurde mehr als enttäuscht.

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YukBooks avatar

Rezension zu "Dass man durch Belgien muss auf dem Weg zum Glück" von Judith Kuckart

Filmreife Lebensgeschichten
YukBookvor 9 Monaten

Zufällig habe ich dieses Buch genau an Silvester gelesen, an dem auch die erste Erzählung beginnt. Der 18-jährige Leonhard verbringt diesen Tag ganz unspektakulär. Seine Eltern sind in den Urlaub gefahren, und er macht sich einen Topf Nudeln und hängt seinen Gedanken nach. Als Leser hat man jedoch schon eine Vorahnung, dass gleich etwas Ungewöhnliches passieren wird. Und so kommt es auch: Am nächsten Morgen liegt eine wildfremde Frau in der Diele.
Das ist ganz typisch für die elf Erzählungen von Judith Kuckart. Es liegt etwas in der Luft und man ist nur einen Hauch davon entfernt, eine positive oder negative Überraschung zu erleben. „Was für ein Vorrat an Leben liegt in der Luft“, heißt es einmal und bringt die Hoffnungen und Sehnsüchte der Figuren zum Ausdruck. An Fantasie mangelt es ihnen dabei wahrlich nicht. Als Leonhard für seinen unerwarteten Gast einen Koffer aus dem Schließfach holt, kommt er sich vor wie in einem Krimi. Auch die pensionierten Lehrerinnen Maria und Emilie, die jedes Jahr zu einer Kur nach Tschechien fahren, lassen sich gern zu Träumereien verleiten. Schon eine Kleinigkeit wie ihren Taxifahrer in Stuttgart, der „so schön ist, dass man ihn vertonen müsste“, Ali Baba zu nennen, verleiht ihrem Leben ein wenig Nervenkitzel.
Judith Kuckart erwähnt immer wieder das Kino und zitiert Filme, so als ob sie die Grenzen zwischen fiktiven und realen Geschichten aufweichen wollte. Tatsächlich sorgen aufregende Begegnungen und Wendungen in Dresden, Stuttgart, Costa Brava oder Shanghai für Szenen, die durchaus filmreif sind. Auch der Polizist Sven kann den Verheißungen, die die Schuhverkäuferin Marilyn verkörpert, nicht widerstehen. Und Karl erlebt nach einer Affäre in Shanghai eine unerwartete Wende in seiner Ehe. Kuckart hat ein interessantes Konstrukt aus verschiedenen Episoden geschaffen, in denen sich die Wege der Figuren kreuzen. Nicht alle Geschichten haben mir gleich gut gefallen, doch ihr ganz eigener Sprachstil und die Art und Weise, wie sie die Glückssuche der Figuren schildert, faszinieren.

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Gespräche aus der Community

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sarah_elises avatar
Am 7. Oktober 2013 wird der Deutsche Buchpreis im Rahmen einer Gala zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse verliehen.

Die 5 Bücher umfassende Shortlist für den Preis der Stiftung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, der mit 25.000 Euro dotiert ist, wird am 11. September bekannt gegeben. 

Doch nun zu den 20 Kandidaten auf der Longlist, die in dieser Woche bekannt gegeben wurde, und die alljährliche Frage: Habt ihr einen Favoriten? Und welche der Bücher habt ihr gelesen? Wen vermisst ihr auf der Liste und welche Neuerscheinungen zwischen Oktober 2012 und September 2013 sind auf eurer ganz persönlichen Longlist für den deutschen Buchpreis?

• Mirko Bonné: Nie mehr Nacht (Schöffling & Co., August 2013)

• Ralph Dutli: Soutines letzte Fahrt (Wallstein, März 2013) 

• Thomas Glavinic: Das größere Wunder (Hanser, August 2013) 

• Norbert Gstrein: Eine Ahnung vom Anfang (Hanser, Mai 2013) 

• Reinhard Jirgl: Nichts von euch auf Erden (Hanser, Februar 2013) 

• Daniel Kehlmann: F (Rowohlt, September 2013) 

• Judith Kuckart: Wünsche (DuMont, März 2013) 

• Olaf Kühl: Der wahre Sohn (Rowohlt.Berlin, September 2013) 

• Dagmar Leupold: Unter der Hand (Jung und Jung, Juli 2013) 

• Jonas Lüscher: Frühling der Barbaren (C. H. Beck, Januar 2013) 

• Clemens Meyer: Im Stein (S. Fischer, August 2013) 

• Joachim Meyerhoff: Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war (Kiepenheuer & Witsch, Februar 2013) 

• Terézia Mora: Das Ungeheuer (Luchterhand, September 2013) 

• Marion Poschmann: Die Sonnenposition (Suhrkamp, August 2013) 

• Thomas Stangl: Regeln des Tanzes (Droschl, September 2013) 

• Jens Steiner: Carambole (Dörlemann, August 2013) 

• Uwe Timm: Vogelweide (Kiepenheuer & Witsch, August 2013) 

• Nellja Veremej: Berlin liegt im Osten (Jung und Jung, Februar 2013) 

• Urs Widmer: Reise an den Rand des Universums (Diogenes, August 2013) 

• Monika Zeiner: Die Ordnung der Sterne über Como (Blumenbar, März 2013) 

Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Judith Kuckart wurde am 17. Juni 1959 in Schwelm (Deutschland) geboren.

Judith Kuckart im Netz:

Community-Statistik

in 99 Bibliotheken

auf 12 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

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