Märtyrerkunst (Elfenlicht 1)

von Judith Laverna 
4,4 Sterne bei18 Bewertungen
Märtyrerkunst (Elfenlicht 1)
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

KuMis avatar

Anfangs verwirrend, aber es war toll

TanjaChristmanns avatar

Ein gelungener Auftakt der Trilogie, der nicht alles direkt zu Beginn verrät. Außerdem Thema Ausgrenzung mit aufgenommen, sehr gut umgesetzt

Alle 18 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Märtyrerkunst (Elfenlicht 1)"

Die junge Kriegerin Ayleen wächst als einzige Tochter einer Adelsfamilie der Elfen weit im Norden auf. Sie überlässt das Regieren lieber anderen, da sie sowohl von ihrer Impulsivität als auch von ihren besonderen Fähigkeiten zum Handeln getrieben wird.
Während ihr Volk und seine Kultur verfallen und dabei mächtigen Feinden gegenüberstehen, muss die Elfenkriegerin ihre eigene Herkunft ergründen. In dem schicksalshaften Dilemma, Intriganten und auch dem eigenen Vater gegenübertreten zu müssen, entdeckt die sonstige Einzelkämpferin, dass es ein viel höheres Gefühl gibt, das sie bis dahin nicht gekannt hat: Liebe.
Im Glauben, für das Schicksal ihrer Welt verantwortlich zu sein, stürzt sie sich in ein Abenteuer, dessen Ziel die verzweifelte Suche nach einem Sinn dahinter ist. Erst als ein vor Ewigkeiten verbannter Verräter und König wieder auf den Plan tritt, wird klar, dass die Gefahr, in der ihr Volk und sie sich befinden, weitaus größer und gefährlicher ist, als sie alle angenommen haben. In einer Reise durch epische Welten beginnt für Ayleen ein Wettlauf gegen die Zeit in ein Abenteuer, bei dem sie nicht nur für sich selbst kämpfen muss, sondern auch für die, die sie liebt, und ihr gesamtes Volk.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959622219
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:586 Seiten
Verlag:Papierverzierer Verlag
Erscheinungsdatum:01.05.2018

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne10
  • 4 Sterne6
  • 3 Sterne2
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Sarwens avatar
    Sarwenvor 3 Monaten
    Elfen in unsrer Welt

    Die Geschichte über die junge Elfe Ayleen,war sehr spannend und fesselnd.

    Das sie von ihrem Vater geschlagen wurde war schon sehr hart,aber das sie auch noch.

    Von den anderen Elfen im Elfenwald  verachtet wird ist genauso schlimm.

    Am traurigsten war,als sie ihre 2.Freunde verlor und jahrelang in der Natur lebte.

    Bin gespannd wie es im 2.Band weitergeht.


    Kommentieren0
    2
    Teilen
    KuMis avatar
    KuMivor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Anfangs verwirrend, aber es war toll
    Elfenlicht 1- Märtyrerkunst

    Ich muss gestehen, dass mir der Anfang dieses Buches etwas holprig vorkam. Eigentlich war ich dauerhaft verwirrt, es gab Satzanfänge die sich ständig wiederholten und mich damit leicht verrückt machten. Ab ca 20% des Buches packte mich die Geschichte dann aber komplett. Weswegen das Buch von mir auch 5 Sterne bekommt, denn alles in allem betrachtet war es wirklich super und die ganzen Informationen am Anfang waren auch wirklich wichtig. 

    Ayleen fand ich wirklich faszinierend. Stets mit dem Kopf durch die Wand, scheut sie nicht davor für die Wahrheit einzustehen. Die Elfen und ihre Kultur liegen ihr am Herzen, ein Grund warum sie ständig Probleme hat, denn die Königin und ihre Gefolgsleute haben anderes im Sinn. Trotz ihrer Einsamkeit, ändert sie sich nicht, ganz im Gegenteil denn die Meinungen der anderen sind ihr total egal. Egal ob geistig oder im Kampf, sie geht meistens als Siegerin hervor. Es war wirklich absolut genial wie sie die anderen fertig machen konnte. 

    Und obwohl sie auf der einen Seite echt stark sein konnte, habe ich die Beziehung zu ihrem Vater nicht verstanden. Er hat sie in einer Tour gedemütigt, geschlagen und einfach nie gut behandelt, trotzdem hat sie sich nach seiner Liebe fast schon krankhaft gesehnt. Bis zu einem gewissen Grad konnte ich das nachvollziehen, es ging ja immerhin um ihren Vater, aber das wurde mir dann doch zu extrem.

    Das war eine wirklich spannende Reise, die ich mit Ayleen erlebt habe. Es gab ein paar Charaktere die sie auf ihrem Weg begleitet haben und natürlich noch viel mehr Feinde, die ihr diesen erschwert haben. Es gab Momente, in denen ich gemeinsam mit ihr an eine schöne Zukunft dachte, immerhin sah es eine Zeit lang wirklich gut aus. Immer mehr Geheimnisse wurden gelüftet, sie wirkte stärker denn je, hatten einen wunderbaren Begleiter an ihrer Seite und durfte endlich erfahren wie es ist, Gefühle entgegengebracht zu bekommen, die ihr bis dahin immer verwehrt wurden. Und dann gab es Momente, wo ich einfach nur komplett perplex und fertig war, weil es einfach nur grauenhaft war was passiert ist und ich nicht damit gerechnet habe.

    Auf jeden Fall kann ich jetzt mit gutem Gewissen sagen, dass dieses Buch mich wirklich gepackt hat, trotz Startschwierigkeiten. Also wenn euch der Anfang holprig vorkommt, lest weiter denn es wird besser- so wars zumindest bei mir. 

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    TanjaChristmanns avatar
    TanjaChristmannvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein gelungener Auftakt der Trilogie, der nicht alles direkt zu Beginn verrät. Außerdem Thema Ausgrenzung mit aufgenommen, sehr gut umgesetzt
    Tanja Christmann (TC´s gemütliche Leseecke)

    Zum Inhalt mit meinen Worten:

    Ayleen ist eine junge Elfe von gehobener Abstammung. Sie kann mit ihrem Schwert besser umgehen, als manch anderer Krieger. Einzig ihre impulsive Art und ihre ehrliche und offene Meinung stehen ihr im Weg. Was auch der Grund ist, dass sie in ihrem Volk verachtet und auch ausgegrenzt wird. Doch Ayleen merkt schnell, dass die alten Werte ihres Volkes immer mehr „verkümmern“. Statt den Rückhalt ihres Vaters zu haben, steht auch er ihr verachtend gegenüber und begrüßt die Veränderung des Volkes.

    Einzig Viktor versteht was in Ayleen vorgeht. Gemeinsam verlassen sie das Reich der Elfen und begeben sich auf eine Reise zu den Wurzeln ihres Volkes. Was Ayleen dabei entdeckt, ist so unfassbar, das Wissen allein schon gefährlich.

    Doch kann sie alleine überhaupt etwas ausrichten? Und welche Opfer ist sie bereit zu bringen?



    Mein Fazit:

    Ich bin immer noch sprachlos. Ich habe das Buch beendet und weiß zum ersten Mal nicht, was ich schreiben soll und was besser nicht. Dann fange ich einfach mal an mit dem, was mir aufgefallen ist und was ich finde, dass die Autorin ein Lob verdient:

    Judith Laverna hat es mit diesem Auftakt nicht nur geschafft eine eigene Welt der Elfen zu erschaffen, mit der Elfensprache, nein, ich finde sie hat diese fantastische Geschichte auch mit einem Thema gefüllt, welches immer noch aktuell ist. Sie ist darauf eingeganen Mobbing einzufangen, Gewalt allerdings nicht nur innerhalb der Familie und das damit verbundene Thema über Selbstverletzung.

    Ich möchte meinen Dank an die Autorin richten, denn sie schaffte es wirklich diese Themen in die Geschichte zu integrieren, ohne dass es zu viel oder zu wenig davon war. Gerade so viel, dass ich mich genau in die Geschichte und auch in die Gefühle hineinversetzen konnte. Auch das Ausgrenzen einzelner aus der Geschellschaft. Ich finde, dass dies verdient hat erwähnt zu werden.

    Ich konnte mich sehr gut in Ayleen hineinversetzen. Sie wächst alleine mit ihrem Vater auf; sie ist von klein auf Neugierig. Doch nicht nur die Neugierde und wissbegierde steckt in ihr, auch dass sie die Wahrheit sagt, wenn diese auch nicht immer gehört werden möchte. Sie wächst an ihren Entscheidungen. Erstaunt war ich an welchem Punkt sie für sich sagte „bis hierher und nicht weiter“. Sehr gut getroffen.

    Aber auch die Geschichte um das Elfenvolk war sehr schön zu lesen. Ich finde der Auftakt ist gelungen. Die Reise zu den Wurzeln des Elfenvolkes, gemeinsam mit Viktor, war für mich sehr aufschlussreich und doch leider viel zu kurz, dafür was dort alles gefunden hätte werden können. Doch wer weiß, ob ich nicht vielleicht später noch mehr über diese Orte erfahren werde... Dafür hat mir das Ende Lust gemacht gleich weiter lesen zu wollen, denn ich möchte wissen wie es mit Ayleen weiter geht. Was sie mit den gesammelten Erlebnissen und Erkenntnissen macht. Vor allem hab ich noch eine Frage im Kopf, die ich hoffe in der Fortsetzung beantwortet zu bekommen.

    Ayleen ist in der Geschichte gewachen, an ihren Erfahrungen.

    Es finden sich auch einige Gedichte in dem Buch, aufgeschriebene Gedanken. Sie waren nett, aber ich bin nicht der Typ der auf Gedichte steht. Ich kann mit ihnen einfach nichts anfangen, weil sie in mir nicht die Gefühle wecken, wie es eine Geschichte kann.

    Ich gebe dem Buch sehr gute 4 von 5 Sternen.


    Mein liebstes Zitat aus dem Buch:

    „Was passiert war, war passiert, doch nicht umsonst – nein, überhaupt nicht umsonst – es hatte sie genau dahin geführt, wo sie sein sollte: genau hierhin, an diesen Ort.“


    Kommentieren0
    2
    Teilen
    A
    Angelique_Wahl_Verzayvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Super klasse muss man lesen
    Märtyrerkunst Elfenlicht 1

    Cover und Klapptext 

    Das Buch ist einfach wunderschön gestaltet. Einfach mystisch das Cover mit der Elfe. Der Klapptext macht einen sehr neugierig und man möchte sofort los lesen.

    Die junge Kriegerin Ayleen wächst als einzige Tochter einer Adelsfamilie der Elfen weit im Norden auf. Sie überlässt das Regieren lieber anderen, da sie sowohl von ihrer Impulsivität als auch von ihren besonderen Fähigkeiten zum Handeln getrieben wird.
    Während ihr Volk und seine Kultur verfallen und dabei mächtigen Feinden gegenüberstehen, muss die Elfenkriegerin ihre eigene Herkunft ergründen. In dem schicksalshaften Dilemma, Intriganten und auch dem eigenen Vater gegenübertreten zu müssen, entdeckt die sonstige Einzelkämpferin, dass es ein viel höheres Gefühl gibt, das sie bis dahin nicht gekannt hat: Liebe.

    Im Glauben, für das Schicksal ihrer Welt verantwortlich zu sein, stürzt sie sich in ein Abenteuer, dessen Ziel die verzweifelte Suche nach einem Sinn dahinter ist. Erst als ein vor Ewigkeiten verbannter Verräter und König wieder auf den Plan tritt, wird klar, dass die Gefahr, in der ihr Volk und sie sich befinden, weitaus größer und gefährlicher ist, als sie alle angenommen haben. In einer Reise durch epische Welten beginnt für Ayleen ein Wettlauf gegen die Zeit in ein Abenteuer, bei dem sie nicht nur für sich selbst kämpfen muss, sondern auch für die, die sie liebt, und ihr gesamtes Volk. 

     Meine Meinung zum Buch 

    Der Schreibstil von Judith Laverna ist schön flüssig, es liest sich einfach super gut. 

    Es war von der ersten bis zur letzten Seite sehr spannend und man konnte nicht aufhören zu lesen da immer etwas unvorhersehbares passierte.

    Das Buch ist super klasse. Eine super Geschichte mystisch und zum Träumen gemacht. Das Buch ist sehr gut ausgearbeitet man hat keine Logik Probleme. Bei jeder Seite konnte ich es mir bildlich vorstellen wie die Protagonisten und die Umgebung ausgesehen haben. Es war eine sehr  spannende und aufregende Geschichte.

    In der  Geschichte dreht sich alles um Ayleen, eine junge Elfe, die gemieden und verachtet wird von ihrem Volk, doch aus welchem Grund das weiss sie nicht.

    Ayleen ist trotzdem selbstbewusst und geht ihren Weg sie versucht sich zu beweisen und Anerkennung zu bekommen. Ayleen  ist sehr stark und geschickt im Kampf auch hat sie eine ganz besondere Verbindung zur Natur. Die anderen Elfen haben diese Verbindung zur Natur verloren.

    Ayleen ist sehr auf sich allein gestellt, sie ist stark, kann aber auch angriffslustig werden. Doch sie ist auch verletzlich und setzt sich für die Elfen Kultur ein.

    Veloron ihr Vater ist sehr kalt zu ihr aus welchem Grund das weiss man noch nicht. Er ist sehr verletzend zu ihr. 

    Der Bibliothekar Aedin und der junge Soldat Viktor stehen auf ihrer Seite. 

    Die meisten anderen Charaktere sind gegen sie.

    Fazit:

    Ich freue mich schon wahnsinnig auf den zweiten Teil. Da ich unbedingt wissen möchte wie es weitergeht. Von mir bekommt das Buch eine ganz klare Leseempfehlung. Lest es, es lohnt sich. Vielen Dank Judith Laverna für dieses großartige Buch. 

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Franzis-Lesewelts avatar
    Franzis-Leseweltvor 5 Monaten
    Elfenfans aufgepasst

    Meine Meinung

    Das Cover zeigt wie der Titel schon um was es geht, nämlich Elfen.
    Ich hatte am Anfang kleine Start schwierigkeiten, aber nach 2 Kapiteln war ich dann voll und ganz drin.

    Die Charakter sind super umschrieben und die Schaupplatzte detaliert dargestellt.
    Was für mich in einem Fantasy Buch sehr wichtig ist.

    Der Spannungsbogen ist an der richtigen stelle.
    Ich gebe wegen den Startschwierigkeiten 4 Sterne und bin gespannt ob es im zweiten Teil spannend weiter geht.

    Inhalt


    Die junge Kriegerin Ayleen wächst als einzige Tochter einer Adelsfamilie der Elfen weit im Norden auf. Sie überlässt das Regieren lieber anderen, da sie sowohl von ihrer Impulsivität als auch von ihren besonderen Fähigkeiten zum Handeln getrieben wird.
    Während ihr Volk und seine Kultur verfallen und dabei mächtigen Feinden gegenüberstehen, muss die Elfenkriegerin ihre eigene Herkunft ergründen. In dem schicksalshaften Dilemma, Intriganten und auch dem eigenen Vater gegenübertreten zu müssen, entdeckt die sonstige Einzelkämpferin, dass es ein viel höheres Gefühl gibt, das sie bis dahin nicht gekannt hat: Liebe.
    Im Glauben, für das Schicksal ihrer Welt verantwortlich zu sein, stürzt sie sich in ein Abenteuer, dessen Ziel die verzweifelte Suche nach einem Sinn dahinter ist. Erst als ein vor Ewigkeiten verbannter Verräter und König wieder auf den Plan tritt, wird klar, dass die Gefahr, in der ihr Volk und sie sich befinden, weitaus größer und gefährlicher ist, als sie alle angenommen haben. In einer Reise durch epische Welten beginnt für Ayleen ein Wettlauf gegen die Zeit in ein Abenteuer, bei dem sie nicht nur für sich selbst kämpfen muss, sondern auch für die, die sie liebt, und ihr gesamtes Volk.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Line1984s avatar
    Line1984vor 5 Monaten
    Toller Auftakt der Reihe!

    Dieses Buch stand schon länger auf meiner Wunschliste, allein schon das Cover finde ich wunderschön. Auch der Klappentext klang richtig gut und ich freute mich sehr auf dieses Buch.

    Der Einstieg in die Story war etwas holprig, ich brauchte etwas bis ich mich in der Story zurecht fand. Die hier erschaffene Welt ist ziemlich komplex und faszinierend. Was die Autorin hier erschaffen hat war unglaublich bildhaft es war als wäre ich selbst ein Teil der Story.
    Der Schreibstil der Autorin ist in meinen Augen sehr locker und flüssig zu lesen, ich finde ihren Stil dennoch sehr einnehmend. Sie weiß ganz genau wie sie ihre Leser an die Seiten fesseln kann.
    Trotz anfänglicher Schwierigkeiten kam ich nach wenigen Seiten gut in die Story rein. Bereits nach kurzer Zeit war ich vollkommen in den Bann der Story abgetaucht.

    Die Charaktere hier finde ich authentisch und sehr facettenreich gezeichnet. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzten. Durch den Erzählstil lernte ich sie noch sehr viel besser kennen. Besonders Ayleen habe ich unglaublich schnell in mein Herz geschlossen, mich hat ihre Stärke und ihren Mut sehr beeindruckt.
    Zu beginn fand ich sie zwar sehr geheimnisvoll und konnte sie nie so recht einschätzen. Doch im Verlauf der Story lernte ich sie besser kennen. Ich verstand warum sie teilweise etwas unterkühlt mit anderen umging.

    Die Handlung an sich ist sehr spannend und unglaublich fesselnd. Zudem ist dieses Buch bis zum Ende hin vollkommen unvorhersehbar.
    Ich hatte absolut keine Ahnung was mich erwarten würde.

    Zusammenfassend kann ich sagen ist der Autorin mit diesem Buch ein grandioser und sehr spannender Reihenauftakt gelungen der süchtig macht.
    Ich kann hier nur eine absolute Empfehlung aussprechen.

    Fazit:
    Mit "Märtyrerkunst - Elfenlicht 1" ist der Autorin ein Reihenauftakt gelungen der mich auf ganzer Linie begeistert hat. Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

    An dieser Stelle möchte ich mich beim Verlag für die Bereitstellung des Buches bedanken. Dies hat meine Meinung jedoch nicht beeinflusst!

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    SilVia28s avatar
    SilVia28vor 5 Monaten
    Elfen

    Ayleen sollte sich eigentlich anders verhalten, denn eigentlich ist sie Adlig, ach und eine Elfe. Doch sie wirkt alles andere als Adlig, sie lebt noch bei Ihrem Vater, dem sie nichts recht machen kann. Ayleen kämpft für ihre Überzeugung und dadurch macht sie sich das Leben nicht leicht und bekommt immer wieder Schwierigkeiten.

    Eine spannende Fantasy Geschichte, die trotz anfänglicher Holprigkeit, gut zu lesen ist. Mit den Protagonisten kommt man schnell zurecht, da man sich sehr gut in sie hinein versetzen kann. Es fällt leicht der Handlung zu folgen. Durch sehr detailgetreue Beschreibungen ist es einfach sich die Orte der Handlung gut vorstellen.

    Ich hatte zu Beginn ein Paar Schwierigkeiten ins Buch zu kommen, was sich aber schnell legte und dann ein spannendes Leseabenteuer wurde. Mich hat das Buch völlig gefesselt und ich freue mich auf Teil 2.
    Sehr zu empfehlen.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Avirems avatar
    Aviremvor 5 Monaten
    Eine Reise durch epische Welten...

    Kurzbeschreibung


    Die junge Kriegerin Ayleen wächst als einzige Tochter einer Adelsfamilie der Elfen weit im Norden auf. Sie überlässt das Regieren lieber anderen, da sie sowohl von ihrer Impulsivität als auch von ihren besonderen Fähigkeiten zum Handeln getrieben wird. Während ihr Volk und seine Kultur verfallen und dabei mächtigen Feinden gegenüberstehen, muss die Elfenkriegerin ihre eigene Herkunft ergründen. In dem schicksalshaften Dilemma, Intriganten und auch dem eigenen Vater gegenübertreten zu müssen, entdeckt die sonstige Einzelkämpferin, dass es ein viel höheres Gefühl gibt, das sie bis dahin nicht gekannt hat: Liebe. Im Glauben, für das Schicksal ihrer Welt verantwortlich zu sein, stürzt sie sich in ein Abenteuer, dessen Ziel die verzweifelte Suche nach einem Sinn dahinter ist. Erst als ein vor Ewigkeiten verbannter Verräter und König wieder auf den Plan tritt, wird klar, dass die Gefahr, in der ihr Volk und sie sich befinden, weitaus größer und gefährlicher ist, als sie alle angenommen haben. In einer Reise durch epische Welten beginnt für Ayleen ein Wettlauf gegen die Zeit in ein Abenteuer, bei dem sie nicht nur für sich selbst kämpfen muss, sondern auch für die, die sie liebt, und ihr gesamtes Volk. 

    Meinung


    "Märtyrerkunst" ist der erste Band der Elfenlicht Reihe von Judith Laverna. Das Buch ist am 1. Mai 2018 erschienen, umfasst 586 Seiten und ist als ebook erhältlich. Hierbei handelt es sich um eine Neuauflage durch den Papierverzierer Verlag. Schon mit fünfzehn Jahren begann die Autorin an ihrem Debütepos rund um das Elfenlicht zu schreiben. In ihre Geschichte arbeitete sie ein, was sie selbst ausmacht ... Leidenschaft, Naturverbundenheit und den Wille, in allem das Gute zu sehen, was das Dasein für einen bereithält. Das Cover zeigt Ayleen in ihrer geliebten Natur, einen Funken Magie und die finstere Stimmung des Buches. Dies ist gut gewählt und durchaus ansprechend. Die Elfen sind mythologische Fabelwesen und werden meist naturnah, friedvoll und langlebig dargestellt. Sie gehören zu den Guten, werden aber kriegerisch wenn es ums Überleben oder ihren Lebensraum geht. Oft können sie Magie wirken und erscheinen überirdisch schön. Meist leben sie zurückgezogen, zeigen sich den Menschen aber durchaus oder verbünden sich in Notzeiten mit ihnen. In Judith Lavernas Erzählung sind die Elfen nicht ganz so friedlich, ihr Zusammenleben weniger harmonisch und ihr Kulturgut geringer wichtig. Sie erscheinen kaltherzig, eigennützig und düster. 


    Die Elfe Ayleen ist eine Aussenseiterin. Trotz des hohen Standes ihres Vaters ist sie nicht in die Gemeinschaft integriert. Sie wird verachtet und nicht akzeptiert, ist unbeliebt und wird missgeliebt. Sie interessiert sich für die Geschichte und das Kulturgut der Elfen. Gegen den Willen ihres Vaters erlernt sie das Kämpfen und wird zur Kriegerin. Ayleen weiß kaum etwas von ihrer Mutter und versucht ihre Herkunft zu ergründen. Sie trägt ihr Herz auf der Zunge und will schon mal provozieren. Ihr Vater misshandelt sie körperlich und seelisch. Er ist grausam, gewalttätig und kalt. Ayleen liebt ihn und dürstet nach einem Tropfen der Zuneigung seinerseits. Hierbei handelt es sich keinesfalls um eine gesunde Vater - Tochter - Beziehung und ich konnte die Protagonistin diesbezüglich nicht wirklich verstehen. Vater und Tochter haben ein absonderliches und befremdliches Verhältnis zueinander. Insgesamt fand ich Ayleen als Protagonistin interessant, richtig sympathisch wurde sie mir bis zum Ende jedoch nicht. Ich habe sie gerne begleitet und ihre Entwicklung verfolgt, aber ich konnte nicht recht mit ihr leiden und leben oder mitfiebern. Viele weitere Charaktere sind weitestgehend unsympathisch, ablehnend, kühl und herablassend, passend zur Erzählung.


    Der Leser startet mit einem neugierig machenden Prolog in die Geschichte. Danach geht es mit Sequenzen aus Ayleens Leben weiter bis wir schließlich zu ihr in die Gegenwart stoßen. Es geht recht gemächlich zur Sache. Die ersten Kapitel haben mich eher verwirrt als mich in die Geschichte einzuführen, dem zufolge fiel mir der Einstieg nicht ganz leicht. Für mich ging es erstmal schleppend dahin und ich musste mich ein wenig durch das erste Drittel kämpfen. Ich hatte keine Ahnung in welche Richtung die Autorin die Handlung fließen lassen würde. Die Atmosphäre empfand ich düster und bedrückend. Nach einer gefühlt sehr langen Einleitung nimmt die Geschichte an Fahrt auf und es kommt auch Spannung auf. Definitiv handelt es sich um kein Buch das sich leicht nebenher liest. Der Bücherliebhaber muss ihm seine gesamte Aufmerksamkeit schenken und mitdenken. Die Autorin hat Abschnitte in elfischer Sprache einfließen lassen. Ich mag es eigentlich gerne wenn fremde Sprachen eingebunden sind, inform von einzelnen Wörtern, Sätzen oder Sprichwörtern. Diese übersetzt oder sich selbst erklärend fügen sich oft gut in eine Geschichte ein. Die Passagen hier mochte ich weniger obwohl sie eine nette Idee sind. Sie waren zu lange und ich habe sie eher nur quergelesen. Gut fand ich das Ayleens Träume schriftstilistisch verändert und somit gut erkennbar sind. Dies verhinderte Verwirrung diesbezüglich. Die Geschichte schließt mit mehreren Epilogen. 


    Judith Laverna schreibt wortgewandt, flüssig, detailliert, teilweise ausschweifend beschreibend was manchmal in langen Sätzen ufert. Die Sprache ist zur Geschichte passend. Das Erzähltempo ist eher gemächlich. Besonders zu Anfang für mich ein wenig zäh. Erst später wird das Tempo angezogen. Im Anhang befinden sich Hinweise zur Aussprache der elfischen Sprache un ein Glossar dazu. Außerdem wurde vorkommende Elfische Abschnitte übersetzt.


    Fazit: "Märtyrerkunst" ist der erste Band der epischen Elfenlicht Reihe von Judith Laverna. Eine düstere Elfengeschichte abseits des gewöhnlichen Mainstream. Obwohl viele Leser fantastischer Erzählungen begeistert sein werden, hat dieses Buch meinem Lesegeschmack nicht recht entsprochen und meinen Lesernerv nicht ganz getroffen. Von mir gibt es *** Sternchen.

    Zitat


    "Die Nacht glitt dahin in endloser Schwärze. Regen belebte die starre Fassade der Bäume, während Ayleen auf ihrem Bett lag und aus ihrem Fenster in die Dunkelheit hinaus sah. Die Monotonie der stetig herab prasselnden Tropfen beruhigte sie und wog ihren Geist in seliger Ruhe."
    (Seite 25)

    Reihe


    Band 1: Elfenlicht - Märtyrerkunst
    Band 2: Elfenlicht - Exodus
    Band 3: Elfenlicht - Phantomschmerz ( 21. September 2018 )

    Kommentare: 5
    235
    Teilen
    An-chans avatar
    An-chanvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Düstere, unvorhersehbare Elfen-Geschichte, die sich von anderen Genre-Vertretern abhebt.
    Ungewöhnliche Elfen-Fantasy mit düsterer Atmosphäre

    Mit "Märtyrerkunst" liefert Judith Laverna den ersten Band ihrer Elfen-Trilogie, die sich deutlich von anderen Genre-Vertretern abhebt. "Elfenlicht" ist düster, meistens unfair und selten vorhersehbar.

    Die Handlung dreht sich um Ayleen, eine junge Elfe, die von ihrem Volk aus einem ihr unbekannten Grund gemieden und verachtet wird. Doch Ayleen hat gelernt, trotzdem selbstbewusst ihren Weg zu gehen und versucht immer wieder, sich zu behaupten und Anerkennung zu bekommen. Leider vergeblich. Dabei ist Ayleen ungewöhnlich stark und geschickt im Kampf und fühlt eine besondere Verbindung zur Natur, die ihren Mitelfen immer mehr abhanden kommt.
    Mir war Ayleen nicht immer sympathisch. Sie provoziert gerne, auch wenn es eindeutig zu ihrem Nachteil ist, und manches Mal wird sie richtig überheblich. Andererseits hat sie auch ruhige, verletzliche Seiten und wie sie sich trotz aller Widerstände für den Erhalt der Elfen-Kultur einsetzt, ist bewunderswert. Auch unverständlich war ihre verzweifelte Liebe zu ihrem Vater, die nicht erwidert wird und fast schon selbstzerstörerisch ist. Denn ihr Vater, Veloron, steht Ayleen mit Verachtung gegenüber - aus unbekannten Gründen - und verletzt sie regelmäßig sowohl physisch als auch psychisch. Dennoch hängt Ayleen sehr an ihm. Ich hoffe, dass diese merkwürdige Verbindung der beiden in den Folgebänden noch geklärt wird.

    Die weiteren Charaktere sind zumeist gegen Ayleen und tauchen vor allem auf, um sich ihr in den Weg zu stellen. Nur der alte Bibliothekar Aedin und der junge Soldat Viktor stehen auf Ayleens Seite und waren für mich die Sympathieträger des Buches.

    Zur Handlung möchte ich nicht zu viel verraten, denn vieles würde spoilern. Nur so viel: Der erste Band entwickelt sich eher langsam. Gerade zu Beginn verwirren die einzelnen Kapitel, die zum Teil die Vergangenheit beleuchten, bevor es mit der Haupthandlung los geht. Ich fand es überhaupt etwas schade, dass man zu Beginn in die Handlung und die Welt hineingeworfen wird und sich nicht alles im Laufe des Buches wirklich erklärt. Gerade wie die Magie der Elfen funktioniert oder warum sie so abgeschieden in ihrem Wald leben können, wurde höchstens angedeutet.
    Wenn man aber dran bleibt und sich auf die Handlung einlässt, fesselt die düstere Atmosphäre und man verfolgt mit Schrecken Ayleens beschwerlichen Weg, dessen Ziel lange Zeit unklar ist. Erst im letzten Drittel schreiten die Geschehnisse zügiger voran, bis zum dramatischen Höhepunkt, den ich so nicht erwartet habe.
    Leider sind mir im Buch ein paar wenige Logikfehler aufgefallen - die aber vielleicht auch nur schlecht erklärt waren und daher unlogisch wirkten - , die aber zum Glück keinen Einfluss auf die Handlung haben. Dennoch störten sie den Lesefluss etwas.

    Fazit: Ein ungewöhnliches Buch über Elfen, welches mich durch die düstere Atmosphäre und die unvorhersehbare Handlung überzeugen konnte! Ich bin sehr auf die Fortsetzungen gespannt!

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    winniehexs avatar
    winniehexvor 5 Monaten
    Wenn du dich gegen alles stellst

    Ayleen ist eine Elfe und dazu auch noch eine Adlige, leider musste Sie ohne Mutter groß werden und lebte bei ihrem Vater. Die beiden sind eher miteinander ausgekommen statt Vater – Tochter Beziehung zu führen. Da sich Ayleen aber grundsätzlich auch ihrem Stand nicht beugen will, sondern immer ihr eigenes Ding durchzieht, gerät Sie dadurch immer wieder an ihren Vater und Angehörigen des Landes. Aber die junge Elfe hat ein Anliegen und dafür kämpft Sie auch, gegen den Willen alle und jedem.

    Man muss zugeben, der Anfang ist nicht einfach aber wenn man dann einmal in der Geschichte drin ist, kommt man auch so schnell nicht wieder heraus. Der Schreibstil ist gut und auch „anders“ die Story kann man super lesen und zieht den Leser in ihrem Bann. Aber was man wirklich mal sagen muss, es ist einfach Buch was von dem Leser auch erwartet einfach mitzudenken, die Autorin hat hier nichts vorgekaut. Bis auf ein paar kleinen Stellen, die mir persönlich jetzt nicht unbedingt zugesagt haben, kann ich das Buch doch gut empfehlen und bin gespannt wie es mit im zweiten Teil weitergeht.

    Deswegen gibt es von mir 4 von 5 Sternen und ein Dank für eine großartige Story 😉

    Kommentieren0
    18
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks