Alle meine Schwestern

von Judith Lennox 
4,1 Sterne bei119 Bewertungen
Alle meine Schwestern
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Hasi94s avatar

Ein schöner Roman über Familie, Freundschaft und Liebe. Leider blieben manchmal die Charaktere zu blass.

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Ich bin begeistert!

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Inhaltsangabe zu "Alle meine Schwestern"

Sheffield, am Vorabend des Ersten Weltkriegs. Die vier Maclise-Töchter könnten nicht unterschiedlicher sein – und doch verbindet sie ihr Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben: Marianne sehnt sich nach der großen Liebe und einem Kind; dafür wandert sie sogar nach Ceylon aus. Die bildschöne Iris gibt sämtlichen Verehrern den Laufpass, um Krankenschwester zu werden; Eva, rebellisch und abenteuerlustig, engagiert sich im schillernden London der Vorkriegszeit als Künstlerin und Frauenrechtlerin; und Clemency, das Nesthäkchen, erkennt, dass man nicht immer von zu Hause fortgehen muss, um Frieden zu finden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492312448
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:592 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:19.03.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 10.04.2008 bei Der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Frau-Aragorns avatar
    Frau-Aragornvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ich bin begeistert!
    Eine wunderschöne, tragische und menschliche Geschichte

    Ich hab bereits viele Romane von Judith Lennox gelesen und einer gefällt mir besser, als der andere. 


    In diesem Buch beschränkt sich die Autorin auf den Zeitabschnitt 1909- 1917 und schildert uns anhand einer Familie die damalige Zeit.  Wie auch in ihren Büchern, die zur Zeit des zweiten Weltkriegs spielen, gelingt es Judith Lennox auch hier, diesen für uns unfassbaren und unverständlichen Krieg in Worte zu fassen,  allein anhand der Protagonisten, die sie entwickelt. 
    Was mir hierbei auffällt, ist dass alle von ihr entwickelten Charaktere unglaublich menschlich, authentisch und individuell sind. Judith Lennox braucht keine schwulstige und aufgebauschte Handlung, sie beschreibt einfach das Leben, was ihre Geschichten und die darin vorkommenden Personen umso realer erscheinen lässt. 


    Auch von diesem Buch bin ich wieder wahnsinnig angetan,  wobei ich das für sie so typische halboffene Ende gleichzeitig bewundere und verteufle. Die Autorin schubst uns mitten ins Leben der Protagonisten und verlässt es fast genauso unvermittelt wieder, dass man sich als Leser fast schon zu fragen beginnt, ob die Geschichten überhaupt fiktiv sind, so nahe kommt man den Protagonisten. Ich bin begeistert 

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    S
    Schatzfrau37vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Toller, spannender, fesselnder Roman über liebe und starke Frauen
    Ein toller spannender Roman

    Diesen tollen Roman habe ich vor einiger Zeit gelesen und fand ihn spannend, fesselnd und echt toll geschrieben. Die Geschichte beschrieb gut dass unterschiedliche Leben vier junger Frauen und dass das Leben manches mal Überraschungen bereit hielt. Anfangs hatte ich zwar etwas Probleme in die Geschichte rein zu kommen legte sich aber nach den ersten paar Seiten. Mir persönlich hat der Roman richtig gut gefallen und ich werde ihn auf jedenfalls wieder lesen. Kann ihn auf jedenfalls empfehlen zu lesen.

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    BookFan_3000s avatar
    BookFan_3000vor 6 Jahren
    Rezension zu "Alle meine Schwestern" von Judith Lennox

    Kurzbeschreibung:
    Vier junge Frauen, vom Schicksal in alle Winde verweht: Marianne, die ihre Liebe in der Kolonie Ceylon wiederzufinden hofft; die attraktive, stolze Iris, deren Wandlung zur Krankenschwester alle überrascht; Eva, die sich in London als Künstlerin und frühe Frauenrechtlerin engagiert; und Clemency, die Jüngste...

    Meine Meinung:
    Wie so oft ist dieser Roman von Judith Lennox gut geschrieben, hat einen guten Plot, mir fehlt für eine 5 Sterne Bewertung aber die wirklich überraschenden Elemente. Trotzdem ein lesenswerter Roman.

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    sddsinas avatar
    sddsinavor 6 Jahren
    Rezension zu "Alle meine Schwestern" von Judith Lennox

    Dieses Buch war für mich ein durchschnittlich guter Frauenroman, von dem ich mir insgesamt aber auch noch viel mehr versprochen hatte.

    Zum Inhalt: Es geht um die Familie Maclise, genauer gesagt vor allem um die 4 Töchter dieser Familie. Der Leser wird in die Geschichte eingeführt und erlebt wie die Schwestern aufwachsen und ihre eigenen Wege gehen. Marianne wird zum Familienmenschen, Iris wandelt sich zur Krankenschwester, Eva studiert Kunst und Clemency bleibt als einzige zuhause und hält die Familie zusammen.
    Ein großen Teil vom Leben der Schwestern nimmt das Thema Liebe ein, denn irgendwie scheint keine von ihnen ein wirklich glückliches Gespühr dafür zu haben. Als dann noch der Krieg ausbricht, verändert sich auch das Leben der Schwestern komplett.

    Was mich am meisten gestört hat, war das offene Ende. Viele bekannte Charaktere ziehen in den Krieg und der Leser weiß am Ende nicht was aus ihnen wird. Soetwas kann ich bei Romanen leider gar nicht leiden, denn ich lese die knapp 600 Seiten ja nicht, nur um mir am Ende selbst auszusuchen ob alles gut wird oder nicht.

    Der Roman wechselt immer zwischen den Sichtweisen der 4 Schwestern. Oftmals sind diese getrennt und der Leser beschäftigt sich immer nur mit einem Mädchen auf einmal. Schon nach kurzer Zeit macht einem der Perspekivwechsel nichts mehr aus und man kann gut beim lesen folgen.
    Teilweise war das ganze auch etwas klischeebehaftet, was mich nicht immer gestört hat, denn gefesselt war ich von dem Roman auf jeden Fall.

    Ich möchte nichts von dem Verlauf der Geschichte vorweg nehmen, denn das wäre schade. Nur soviel: Ich konnte in das Leben der Familie Maclise gut eintauchen und habe mich bei den 4 schwierigen Leben oft gefühlt wie in einer guten Fernsehsoap. Die Tatsache, dass der Roman in der Vergangenheit spielt, wo Frauen noch keinerlei Rechte hatten und nur zum "schön aussehen" dawaren, bietet ebenfalls einige interessante Aspekte, über die ich vorher noch nicht so nachgedacht habe.

    Insgesamt ist dieser Roman als Frauenroman wohl ganz gut zu empfehlen. Er unterhält den Leser für einige Zeit und ist gut durchdacht und recherchiert. Teilweise ist er vielleicht etwas langatmig, aber wenn man erst einmal in der Geschichte drin ist stört das nicht sehr.
    Trotzdem auch hier noch einmal der Hinweis: Wer mit einem "offenen Ende" nichts anfangen kann, sollte die Finger von dem Roman lassen. Ich finde es schrecklich, dass ich mir jetzt tagelang Gedanken machen werde, was aus bestimmten Personen wohl geworden ist. Für mich muss ein Roman einfach abgeschlossen sein. Wem das ähnlich geht, für den ist dieses Buch nicht empfehlenswert.

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    dormelinchens avatar
    dormelinchenvor 7 Jahren
    Rezension zu "Alle meine Schwestern" von Judith Lennox

    Eines meiner Lieblingsbücher! Mitreißende Geschichte über eine Familie im England des frühen 20.Jahrhunderts. Die Ereignisse während des ersten Weltkrieges werden sehr lebendig dargestellt und lassen den Leser eintauchen in die Liebesgeschichten, Probleme und Freuden der Schwestern. Ein toller Schmöker für verregnete Tage!!

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    Zaras avatar
    Zaravor 8 Jahren
    Rezension zu "Alle meine Schwestern" von Judith Lennox

    Das war mein erster Frauen- und Gesellschaftsroman und es ist nicht so mein Ding. Ich kann nicht einmal genau erklären, woran es lag, aber auf irgend etwas habe ich die ganze Zeit gewartet und es kam nicht. Aber mal zum Buch:

    Die vier Schwestern (Iris, Marianne, Eva, Clemency) sind jede für sich gesehen schon außergewöhnliche Persönlichkeiten, über die man vermutlich schon einzeln ein Buch schreiben könnte. Alle vier zusammen genommen sind eine abwechslungsreiche Mischung an Charakteren und deren Gefühle. Aber es dreht sich dabei nicht bloß um diese Vier, sondern auch um ihr komplettes Umfeld, wie Familie, Freunde, berufliche Erfahrungen etc.

    Ich hatte das Gefühl, dass sich die ersten 3/4 des Buches total hingezogen hatten. Erst zum Schluss hin wurde es richtig rasant. Im Gegensatz zum Anfang flog der Schluss nur so vorüber. Zumindest für den Schluss hätte ich mir ein paar mehr Seiten gewünscht (und den Anfang etwas kürzer).
    Noch etwas, das mich gestört hat, war, dass zwischen den Schwestern so schnell hin- und her gesprungen wurde. Da hat man sich gerade schön in die Geschichte von z. B. Eva eingelesen, da war man plötzlich bei Iris und bis ich überhaupt gemerkt habe, dass wir bei ihr sind, waren wir schon bei Clemency (o.k. ein bißchen übertrieben habe ich jetzt, aber die Wechsel waren mir eindeutig zu schnell).

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    WildRoses avatar
    WildRosevor 8 Jahren
    Rezension zu "Alle meine Schwestern" von Judith Lennox

    Einer der besten Romane von Judith Lennox. Hat mich sehr berührt und ich fand das ganze Buch auch sehr fesselnd. Alle Figuren in dem Buch wirken sehr real und vielschichtig.

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    Mayylinns avatar
    Mayylinnvor 8 Jahren
    Rezension zu "Alle meine Schwestern" von Judith Lennox

    Die vier Maclise-Schwestern Iris, Eva, Marianne und Clemency könnten nicht unterschiedlicher sein. Das einzige, was sie verbindet ist der Drang ihr Leben zu leben, im Schatten der Vorkriegszeit des 1. Weltkriegs und währenddessen... Iris, eine umwerfende Schönheit, die von allen Männern angebetet wurde, wird von ihrer ersten und einzigen Liebe zurückgewiesen und beschließt daraufhin Krankenschwester zu werden. Eva, die Künstlerin, geht nach London auf die Kunstakademie und verliebt sich in einen verheirateten Mann, nicht ahnend, dass die wahre Liebe manchmal näher als gedacht ist. Marianne, die den Mann ihrer Träume heiratet, doch nur kurz ihr Glück genießen darf und später nah Cylon auswandert. Und Clemency, die jüngste, die alles aufgibt, um nach dem Weggang aller ihrer Schwestern ihr kränkliche Mutter zu pflegen und das Haus zu führer.

    Ein Roman, wie ihn das Leben schreibt.
    Mitreißend und aufwühlend, zum Lachen und Weinen, einfach ein Lennox durch und durch!

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    labellokisss avatar
    labellokissvor 8 Jahren
    Rezension zu "Alle meine Schwestern" von Judith Lennox

    „Alle meine Schwestern“ hat mir wirklich sehr gut gefallen und ist nach „Der einzige Brief“ der zweite Roman von Judith Lennox, den ich gelesen habe.
    Wie „Der einzige Brief“ ist auch „Alle meine Schwestern“ eine Familiensage, in der es sich hauptsächlich um die vier Maclise-Schwestern Iris, Marianne, Eva und Clemency handelt, die alle unterschiedlicher nicht sein könnten: Da ist die hübsche Iris, von der alle überzeugt sind, sie würde als erste der Schwestern von einem Mann zum Traualtar geführt werden, doch sie ist mit ihren Verehrer zu wählerisch gewesen und es ist schließlich Marianne, die als erstes heiratet und das Elternhaus samt der alles dominierenden Mutter verlässt und nach dem Tod ihres Mannes sogar für ihren Kinderwunsch mit einem ihr eigentlich fremden Mann bis nach Cylon und dort durch eine Hölle aus häuslicher Gewalt, Ausgrenzung und Hinterhalt geht. Und während Eva zu einer rebellischen Künstlerin heranwächst, die mit der Frauenrechtsbewegung durch die Straßen Londons marschiert und eine Afffäre mit einem verheriteten Mann anfängt, ist es an Clemency, der jüngsten, den Haushalt zu organisieren und sich um die kranke Mutter zu kümmern – doch auch sie versucht sich auf ihre Art von der dominanten Mutter zu lösen, genau wie Iris, die dafür sogar ihre Oberflächlichkeit überwindet und Krankenschwester wird.

    Judith Lennox erzählt in „Alle meine Schwestern“ die Geschichte vier junger Frauen und deren Männer in England zu Beginn des 20. Jahrhunderts, wie das Leben und der Krieg sie auseinanderreißen und wie sie es doch nach schaffen, am Ende alle glücklich zu werden. Auf jeden Fall ein sehr spannendes, feinfühliges und lesenswertes Buch, das ich allen nur weiterempfehlen kann.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Alle meine Schwestern" von Judith Lennox

    Mein erstes Buch von Judith Lennox und es hat mir an sich ganz gut gefallen. Eine interessante Familiengeschichte um 1900. Teilweise fand ich die Kapitel sehr lang gezogen und am Anfang musste ich erstmal den Blick für die Personen und Verhältnisse finden. Aber man kommt dort schnell rein.

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